Die aktuelle Finanzkrise und der Forex

28.November 2008

Im November 2008 musste der US – Dollar immer wieder Einbußen gegenüber dem Yen als auch dem Euro. Aus Fachkreisen hieß es, dass es ein deutliches Zeichen sei, das die Anleger den Yen bevorzugten, so dass die Investoren noch kein Ende der Talfahrt sehen würden. Noch scheint nicht genau zu erkennen ob sich auch die Amerikanische Börse wieder fangen wird und das in naher Zukunft. Dies dürfte man auch für den Forex erst dann sehen wenn die Rettungspakete der einzelnen Länder greifen. Jedoch ist es durchaus möglich, dass die neuen Konjunkturdarten sich auch am Devisenmarkt bemerkbar machen. Zum Beispiel der Ifo- Geschäftsklimaindex vom November 2008. Ebenso interessant ist der Chicago Fed National Activity Index vom Oktober 2008. Diese Berichte geben neue Hoffnung für den Forex Markt. Durch das Entnehmen des Schlüsselwiderstandes bei der 1,3050 US – Dollar Marke gab auch dem Euro neue Luft zum Aufstieg. Was er auch direkt tat und sich bei 1,2440 einpendelte. Das Gold spielt ja genauso wie das Öl immer eine recht große Rolle. Das Gold verlor an Wert und zwar 15 $ je Feinunze. Im November kam auch die Europäische Zentralbank wieder zum Zuge und setzte den Dollar auf 1,2542 Dollar fest. Allgemein hat sich die Stimmung an den US – Märkten und somit auch am Forex deutlich gebessert. Nicht zuletzt durch das neu angekündigte Konjunkturprogramm in den USA, welches Barack Obama als einen der wichtigsten zu verändernden Punkte sah. Die Wahl von ihm wird auf lange Sicht sicherlich zur Stabilisierung der Finanzmärkte führen. Die USA hat bereits einer weiteren Bank unter die Arme gegriffen und zwar der Großbank Citygroup. Sich gaben nicht nur Milliarden an Dollar dieser Bank sondern unterschrieben auch eine Bürgschaft. Eine Unsicherheit auf den Finanzmärkten wird aber wohl noch eine Weile bestehen bleiben. Bevor alles wieder zur Normalität übergeht. Die ZEW – Lagebeurteilung fiel dieses mal deutlich schlechter aus als erwartet. Der Verlust den der Einkaufsmanagerindexes (PMI) für die Industrie veröffentlichte, machte die Situation nicht gerade entspannter. So verlor dieser und sank von 42,9 Punkten auf 36,7 Punkte ab. Die gleiche Stimmung welche gerade in Deutschland vorherrscht wird auch für die Forex Anleger aus Belgien und Frankreich erwartet, da sich dort ähnliches in der Konjunktur abspielt. Die Banque de France verzeichnete einen Stimmungsabfall dies wurde durch den schwachen PMI noch verstärkt. Nun kommt es unter anderem darauf an, wie sehr in Deutschland auch die Kauffreudigkeit gelitten hat unter der vorherrschenden Finanzkrise. Die Frage ist, ob die Menschen trotz fallender Aktien und den negativen Nachrichten über Firmen wie Opel immer noch einen hohen Standart beim Kaufen vorlegen. Von Nutzen können hier die sinkenden Benzin und Heizölpreise sein. In den USA wird hierbei natürlich mehr auf die Immobilien geachtet. Hier werden wohl weiterhin noch Häuser zu Billigpreisen gehandelt werden. Demnach sieht es in den USA noch nicht positiv aus, was sich jedoch mit Amtsantritt von Obama ändern sollte. Da die Krise in den USA begann liegen die Vorteile natürlich beim Euro der sich weiterhin gut stabilisiert. Dies verzeichneten die Finanzmärkte allen voran der Forex. Somit wird sich wohl Deutschland vor den USA von der Krise langsam erholen.

 

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