Forex- Rohstoffwährungen im Auftrieb, indonesische Rupie leicht erholt

28.November 2008

Besonders in den rohstoffbezogenen Währungen spiegelt sich auch die kurzfristig entstandene Risikobereitschaft der Anleger. Diese Entwicklung treibt unter Anderem auch die stetig abnehmende Nachfrage an Hartwährungen an. Aus diesem Grund konnte in den letzten Wochen verzeichnet werden, dass sich der kolumbianische Peso, der südafrikanische Rand sowie der kanadische und der australische Dollar deutlich erholen konnten. All die risikobereiten Anleger scheinen eine Erholung der Rohstoffpreise vorweg zu nehmen. Diese soll durch das Schwinden der Liquiditätskrise erreicht werden. Jedoch liegen kaum Zahlen oder Einschätzungen vor, um diese Tendenz objektiv beweisen zu können. Doch wird sich erst in den kommenden ein bis zwei Wochen entscheiden, ob die oben angeführten und sehr positiven Erwartungen der Anleger auch in Aktion treten werden. Denn, es kann kaum von weniger großen Risiken in der Finanzwelt gesprochen werden. Auch kritisch agierende Analysten von Institutional Risk Analytics aus New York richten ihr Augenmerk eher zweifelnd auf den CDS-Markt. Sollten nämlich nur noch 40 Prozent aller anstehenden Verträge wirklich in die tat umgesetzt werden und quasi ins Geld kommen, würden alle beteiligten Emittenten zur Bezahlung von 15 Billionen US-Dollar verpflichtet. Findet diese Entwicklung in der nächsten Woche statt, würde der Bedarf an Liquidität wieder enorm steigen und einen vermehrten Verkauf an allen Märkten nach sich ziehen. Diese Einschätzung wirkt angesichts der gegebenen Wirtschaftslage tatsächlich realistisch. Die vergangene Woche brachte ein erneutes Tief für die indonesische Rupie mit sich. Dies hatte seinen Grund hauptsächlich in der schwindenden Risikobereitschaft der Anleger in Investitionen in Schwellenländer. In den vergangenen Tagen konnte jedoch eine leichte Erholung konstatiert werden. Betrachtet man die Wirtschaft als unabhängiges Moment, kann ebenso eine kleine Erholung festgestellt werden. Doch war der Druck der Inflation in diesem Jahr so stark gestiegen, die die dortige Zentralbank zur Erhöhung des Leitzinses zwang. Die Großhandelspreise konnten daher Ende Juli Spitzen von 35 Prozent in der Jahresveränderungsrate verzeichnen, ging jedoch in den Folgemonaten August und September wieder deutlich zurück. Indonesien konnte seine Devisenreserven vom Jahr 2005 auf 2008 auf beachtliche 60 Milliarden US-Dollar steigern. Da das Land jedoch in der Folgezeit einschreiten musste, um die eigene Landeswährung zu stützen, ging die Reserve deutlich auf 50 Milliarden US-Dollar zurück. In diesem Zusammenhang hängt sehr viel von den Anlegern ab. Sollte ihre Risikobereitschaft in den nächsten Wochen bezüglich der Schwellenländer wieder etwas steigen, würde dadurch eine neue Aufwertung in Indonesien möglich sein. 

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG

Artikel gespeichert unter: Allgemein,Forex News

Ihr Kommentar

Pflichtfeld

Pflichtfeld, anonym

Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Trackback diesen Artikel  |  Kommentare als RSS Feed abonnieren


Kalender

Februar 2012
M D M D F S S
« Mai    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Forex Werbung

Aktuelle Artikel