Was machen die Währungspaarungen?

04.Dezember 2008

Was tun die Währungspaarungen eigentlich zur Wochenmitte und welche Veränderungen haben sich da ergeben?

Der EUR/USD lassen auf der Stunden-Chart klar werden, dass dieses Paar sich schon über einen längeren Zeitraum mit Kursschwankungen beschäftigen muss. Aber eine Konsolidierung bei der 1,2660-Marke scheint nun wahrscheinlich. Aber der Slow Stochastic zeigt auf der Tages-Chart eine weiterhin deutliche rückläufige Neigung. Und so kann bei dieser Paarung wohl angenommen werden, dass sie auch weiterhin einen Abwärtstrend nehmen wird. Damit ist es für Anleger in dieser Paarung wohl eher sinnvoll, beim Höchststand zu verkaufen, um geringe Verluste zu verzeichnen.

Der GBP/USD haben einen Abwärtstrend, der auch weiterhin ungebrochen seinen Trend nimmt. In der Wochenmitte wurde die Paarung dann mit 1,4850 gehandelt. Auch die Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart macht da nicht viel Hoffnung und die Vermutung, dass der Abwärtstrend hier bei dieser Paarung weiter anhält, dürfte sich auch bewahrheiten. Ein neuer Richtpreis für GBP/USD wird hier schon bei 1,4780 vermutet. Wer als Anleger hier investiert hat, kann mit eng gesetzten Stopps verkaufen, um hier bei dieser Paarung gute Ergebnisse zu erzielen.

Die Paarung USD/JPY zeigt auf der Tages-Chart der Wochenmitte, dass sich hier in einer engen Handelsspanne bewegt wird. Und die liegt bei dieser Währungspaarung im Bereich 92,80 und 93,80 – und das, nachdem zum Wochenanfang ein stark abwärts gerichteter Durchbruch zu verzeichnen war. Die Tages-Chart der Wochenmitte zeigt bei der Paarung ein recht mäßiges Abwärtsmomentum. Anleger müssen hier wohl noch die deutlicheren Signale der Stunden-Chart abwarten, um dann auf mögliche neue Abwärtstrends zeitig reagieren zu können.

Die Paarung USD/CHF kann einen anhaltenden deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen, in dem sie sich geradezu mittendrin befindet. Ein Ende dieses Aufs scheint im Moment nicht zu sehen. Ein Blick auf die Stunden-Chart der Wochenmitte zeigt aber sehr gemischte Signale und so kann eine Abwärtskorrektur auf der 4-Stunden-Chart in der Wochenmitte zwar erkannt werden, aber die Kontrolle des Tages-Chart zeigt, dass der Aufwärtstrend wohl noch eine Menge Potential in sich hat. Als Anleger sollte man hier wohl auch noch deutlichere Signale der Stunden-Chart warten, um dann diesem Markt auch beizutreten.

Und was macht das Gold in der Wochenmitte?

Zur Wochenmitte hin konnte das Widerstandslevel, das bei 770,00 war, dann durchbrochen werden. Das Gold scheint somit wieder ein zinsbullisches Momentum verzeichnen zu können. Die Anzeigen der Bollinger Bands der Stunden-Chart zeigen in ihrer Verengung, dass hier aber durchaus Kursschwankungen erwartet werden können. Wenn sich diese Vermutung bewahrheitet, könnte sich ein neuer Richtpreis ergeben, der dann bei 784 US-Dollar festgelegt würde. Als Forex Anleger hat man hier eventuell eine sehr gute Gelegenheit, bei deutlich spürbaren Aufwärtstrends dann auch zu kaufen.

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