Der Euro steigt gegen den US-Dollar
09.Dezember 2008
Und nicht nur die Nachricht, dass der Euro steigt, ist positiv. Das Gold zieht da auch noch einmal kräftig mit. Im Verlauf der anhaltenden Erholung der Aktienmärkte hat der Euro dann am Anfang der Woche gut zugelegt. Zum Ende des Devisenhandels im europäischen Raum konnte die Gemeinschaftswährung dann über der Marke von 1,29 US-Dollar notieren. Händler sehen auch eine deutlich erhöhte Risikobereitschaft bei den Investoren, die dann für den Euro günstige Tendenzen mitbringen.
Der Devisenmarkt zeigt sich seit einer längeren Zeit schon in seiner Entwicklung an die Börsen angelehnt. Wenn die Kurse der Währungen steigen, dann ist eine Senkung der Risikoaversion zu verzeichnen – und ein Anziehen des Euro die Folge. Wenn aber die Notierungen insgesamt sinken, dann werden sowohl der US-Dollar als auch der Yen in der Folge repatriiert – und das bringt der europäischen Gemeinschaftswährung dann Verluste ein. Das sind zumindest die Beobachtungen einiger Teilnehmer des Devisen- und Aktienmarktes.
Der Euro notierte zu Anfang der Woche dann in dem Seitwärtskanals, in dem er sich seit Wochen schon befindet. Trotz Wechselkursgewinne, die sich im Vergleich mit dem Greenback ergeben, notierte der Euro dann im Bereich 1,25 US-Dollar bis 1,30 US-Dollar. Und da war es dann erst die Herausnahme des Schlüsselwiderstandes, die nachhaltig war, die dann der europäischen Gemeinschaftswährung bei 1,3050 US-Dollar einen weiteren Spielraum nach oben hin ermöglichte.
Und auch das Gold konnte zu Anfang der Woche noch richtig anziehen. Am Nachmittag des ersten Handelstages wurde die Feinunze dann mit 749 US-Dollar in London gehandelt. Am Freitag hatte sie noch einen Preis von 749 US-Dollar.
Artikel gespeichert unter: Forex News








Ihr Kommentar
Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback diesen Artikel | Kommentare als RSS Feed abonnieren