Forex- Ablauf

18.November 2008

Der Forex(Foreign Exchange market) ist eine wahre Manifestation der heutigen globalen Wirtschaft und ihres Finanzsystems. Kaum ein Ort, an dem nicht mit Währungen gehandelt wird, kein Ort, der sich als Heimat des Forex ausgeben dürfte. Denn der Forex-Markt fungiert unabhängig gegenüber Börse oder geographischen Anhaltspunkten, der Handelsplatz heißt Internet, die größten Händler sind Groß- und Zentralbanken, alle im Interbankenmarkt verbunden. Der Forex-Markt ist ein hervorragendes Beispiel für die Tragweite der heutigen Währungssysteme und ihres Potentials. Dieses Potential ist im Prinzip von jedem Menschen nutzbar, der sich traut, sein Kapital in einen Geschäftszweig zu investieren, in welchem nur die Größten der Großen fungieren und handeln. Das grundlegende Konzept ist für jeden leicht verständlich. Auf dem Währungsmarkt ergeben sich ständig Ab- oder Aufschwünge in den jeweiligen Währungen, mal beim US-Dollar, mal beim japanischen Yen. Hier gilt es vorher ein Gespür für gewisse Trends oder Entwicklungen in der Theorie zu erwerben und anhand dieses Gespürs Einschätzungen in der Praxis bezüglich des Verlaufs von gewissen Währungen aufzustellen. Ist man sich sicher, dass eine Währung einen Aufschwung erleben wird oder in den nächsten Tagen an Wert verliert, wird in diesen Währungen eingekauft und später verkauft, um Profite zu erzielen. Man kauft etwa zu einem Zeitpunkt eine schwächere Währung, um sie später bei einem möglichen Aufschwung gewinnträchtig wieder verkaufen zu können. Bereits ab einer Summe von 1000 US-Dollar ist es für Forex-Neulinge schon möglich, selbst in das viel versprechende Geschäft einzusteigen. Denn, 1000 $ reichen bei einem durchschnittlichen Margin von einem Prozent bereits aus, um eine Summe von 100.000 $ zu bewegen und aus dieser Profite zu ziehen. Der Markt verlangt nämlich immer „nur“ mindestens eine Sicherheitsleistung von 0,5 bis 2 % einer Summe, um diese handeln zu können. Dieses Prinzip wird am Forex-Markt als Hebelwirkung bezeichnet und stellt das wahre Potential dieses Geschäftszweiges zur Schau. Dieses Potential besitzt jedoch zwei Seiten. Zum Einen sind die Gewinne, welche sich aus den oben genannten 1000 $ ergeben können, sehr verlockend, da nicht aus 1000 $, sondern aus 100.000 $ gewonnen werden kann, zum Anderen verpflichtet man sich jedoch mit einem solchen Handel auch dazu, den gesamten Verlust zu tragen, welcher sich in Bezug auf die 100.000 $ ergeben könnte. Würde die negative Kursschwankung etwa 10 % betragen, wäre die Höhe des Verlustes bereits auf 10.000 $ angesiedelt. Diese Summe müsste also zur Verfügung stehen, um sich nicht auf einen Schlag zu verschulden. Viele Anbieter von Forex-Plattformen bieten zu diesem Zweck Demoversionen von Forex-Software an, um zunächst ohne wahres Geld einen Überblick zu den wichtigsten Bedingungen eines erfolgreichen Devisenhandels zu erlangen. Dort wird der gesamte Markt mit seinen Auf- und Abschwüngen genau nachgestellt. Somit kann dort mit einer Art von „Spielgeld“ der erste Handelsversuch unternommen und somit die ersten Erfahrungen gesammelt werden.

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