Analysen der Politikwissenschaftler zur Finanzkrise
12.Dezember 2008
Analysen und auch Politikwissenschaftler prognostizieren das die Finanzkrise noch nicht zu Ende ist und weitaus schlimmer, das bereits die nächste in bedrohliche Nähe rückt. Einige dieser Politikwissenschaftler diskutieren die Begebenheiten derzeit am Otto – Suhr – Institut mit welchen Konsequenzen wir zu rechnen haben durch die andauernde Finanzkrise. Auch wird dort diskutiert wie sich die Folgen wohl auf den Kapitalismus ausüben werden. Einige denken, dass eine globale Bankaufsicht sich hier positiv auswirken könnte. Denn auch wenn Europa fast einheitlich eine Währung hat haben wir die Finanzkrise dadurch nicht gebannt, sondern sogar noch mit hervorgerufen. Die Politikwissenschaftler sagen es sei lachhaft zu glauben, dass es dann global einen Unterschied machen würde. Viele wissen gar nicht das es bereits sei 1810 zu regelmäßigen Finanzkrisen kam und zwar alle neun Jahre. Diese Krisen scheinen da immer wiederkehrend ein fester Bestandteil des Produktionsprozesses, welcher von kapitalistischer Natur ist. Seit es Finanzmärkte wie den Forex gibt, werden lediglich die Verluste bzw. auch die Risiken neu verteilt während einer solchen Krise. Um wieder zu einem Gleichgewicht zu kommen, behaupten viele Experten, dass diese Krisen hin und wieder sein müssen in kapitalistischen Ländern. Bislang gab es ca. 20 Krisen, 13 davon wurden in England bzw. Großbritannien und den USA ausgelöst. Dort ist es nämlich sehr häufig der Fall, dass Unternehmen und Firmen über einen der Finanzmärkte finanziert werden. Das jetzt der Staat eingreift, beruhigt vielleicht die Menschen ein wenig jedoch ist es lediglich der bekannte Tropfen auf den heißen Stein. Angeblich jedoch haben sich Regulierungen bereits verhindern lassen indem man die Wallstreet mit politischen Entscheiden zusammen gebracht hat, somit existieren die alten Strukturen von früher dort schon mal nicht mehr. Auch den Steuerzahlern solle man eine Gegenleistung dafür geben, dass er die Banken mit gerettet hat. Natürlich muss man auch sehr positiv sehen das es nicht mehr nur die großen Industrieländer sind die mit an einem neuen Finanzplan arbeiten dürfen sondern auch weitaus kleinere Länder. Nach dem Washingtoner Kipfel kamen jedoch nur unzureichende Resultate zum Vorschein. Nach jeder Krise wird immer wieder nach nicht genutztem Kapital gesucht, nach dem letzten Mal war es das Kapital aus der Immobilienbranche. Wo das hingeführt hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Derzeit sucht man eher auf der Basis der Emissionszertifikate. Die Gründe der Krise liegen wohl ganz klar in den Ungleichgewichten der verschiedenen Finanzmärkte. China versucht durch den deutlich erhöhten Ankauf von Anleihen gerade aus den USA seine eigene Währung möglichst niedrig zu halten, dies löst dann natürlich einige weiterführende Resonanzen aus. So dass die Zinsen der USA auf ein noch nie so niedrig gewesenes Niveau herab fielen, so kam es dann auch zur Immobilienkrise. Die Hilfsprojekte helfen auch nur für den Augenblick, um die Krise wirklich gut zu bekämpfen muss man sich an die Symptome machen. Diese wiederum liegen an keinem Finanzmarkt, sondern beim jeweiligen Staat selber. Das es wirklich einen Bankenregulierer geben wird, bezweifeln viele der Experten denn die einzelnen Staaten sind noch lange nicht so weit diese art von Kompetenzen einfach abzugeben. Solange jedoch die Symptome nicht bekämpft werden, wird es immer wieder Krisen geben. Spätestens also wieder in 9 Jahren.
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