Der Devisenmarkt und der Devisenhandel
24.Dezember 2008
Auf dem Devisenmarkt werden weltweit Währungen – also Devisen – gehandelt. Insgesamt steht der Devisenmarkt mit keinem fixen Börsenplatz in irgendeiner Beziehung, denn die Abwicklung der Geschäfte wird hier über die Bankverbindungen mittels Internet abgewickelt.
Insgesamt ist der Devisenmarkt – also der Forex Marktes der global betrachtet größte Finanzmarkt. Rückblickend wurden hier im Jahr 2007 täglich rund 4 Billionen US-Dollar gehandelt. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass zum einen der Dollar die eine der wichtigsten Währungen am Devisenmarkt darstellt und zum anderen, dass eben die Währungen ausschließlich paarweise gehandelt werden. Also ist auch bei einer vergleichsweise geringer auftauchenden Währung – wie zum Beispiel dem Schweizer Franken – immer bei der Paarung USD/CHF auch der US-Dollar im Geschäft beteiligt.
Grundsätzlich ist es auch so, dass man, wenn man sich im Ausland befindet und eine Währung für Zahlungen im Ausland eintauscht, dies als Devisenmarkt betrachtet werden kann. Schlicht und einfach immer dann, wenn die Ware in Form von Geld auftaucht, handelt es sich um Vorgänge, die am Devisenmarkt stattfinden.
Schon als Reisender ins Ausland – auch natürlich als Privatperson – lernt man sehr schnell, dass die Währungskurse sehr wichtig sind, um letztlich möglichst viel für die eigene Währung zu erhalten. Im Forex werden dann genau diese Währungsentwicklungen genutzt und so wird mit diesen Währungsschwankungen das Geld verdient. Auch wenn es sich hier um etwas kompliziertere Einflüsse handelt, die dann berücksichtigt werden müsse, ist der Forex doch dem Geldwechsel in der Wechselstube nicht ganz unähnlich. Während allerdings die Person, die einmalig für eine Urlaubs- oder Geschäftsreise das Geld umtauscht, auf bestimmte Zeiten und somit Kurse beim Wechseln des Geldes angewiesen ist, geht der Händler am Forex anders vor. Hier wird mit wesentlich größeren Geldsummen gehandelt und das Ziel ist die Gewinnmaximierung. Also müssen auch viele Einflüsse berücksichtigt werden, die letztlich auch große Verluste bringen könnten – und eben auch gute Gewinne.
Während in der guten alten Wechselstube das Bargeld gegen Bargeld getauscht wird, ist es beim Forex üblich, dass die Geschäfte elektronisch abgewickelt werden. Ein Handel am Bankschalter wäre sehr aufwendig und auch zeitlich im Profibereich nicht mehr realisierbar.
In der Praxis hat zunächst einmal jede geschäftsfähige Person das Recht, mit den Devisen zu handeln. Hier bestehen auch für alle Teilnehmer des Marktes gleiche Chancen auf Gewinne und Verluste – völlig unabhängig davon, ob es sich um einen Profi oder einen privaten Händler handelt. Für alle Teilnehmer gelten die gleichen Währungskurse, zu denen der Handel erfolgt. Allerdings ist es für einen Profi ungleich einfacher, sich mittels bestimmter Werkzeuge die richtigen Zeiten für den An- und Verkauf zu bestimmen, was ein privater Händler dann über einen Broker abwickeln lässt.
Echt erfolgreiches Traden erfordert große Disziplin, sich mit dem Markt und den Einflüssen und Entwicklungen hier intensiv zu beschäftigen. Auch die Fähigkeit – nicht zuletzt im Hinblick auf Hard- und Software – schnelle Entscheidungen auch tatsächlich schnell umsetzen zu können, hat einen großen Einfluss auf den Erfolg beim Traden.
Ob ein Interesse und auch ein gewisses Talent dazu besteht, am Markt selbst zu traden, das lässt sich auch von völlig ungeübten Einsteigern schnell und einfach testen. Das Demo-Konto, das viele Broker für die Einsteiger anbieten, macht den Einstieg in den Forex Markt einfach, unkompliziert und vor allem risikofrei hinsichtlich der Verluste.
Artikel gespeichert unter: Forex Devisenmarkt







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