Kaum Bewegung auf den Märkten

25.Dezember 2008

Es ist kurz vor Weihnachten und die meisten Marktteilnehmer haben sich bereits für dieses Jahr vom Forex-Trade verabschiedet. Der Devisenhandel gestaltet sich in diesen Tagen entsprechend ruhig. Auf den Forex-Märkten kommt es derzeit kaum zu Bewegungen, auch Konjunkturdaten werden allenfalls zur Kenntnis genommen. Am Dienstagmorgen ist der Euro um die 1,40 Dollar Marke in den heutigen Forex-Trade gestartet. Damit begann die europäische Gemeinschaftswährung heute mit etwa dem gleichen Ausgangswert wie am gestrigen Montag. Beim Übergang vom asiatisch geprägten in den europäisch dominierten Forex-Trade kostete der Euro 1,3995 Dollar. Der Dollar kostete 0,7144 Euro.

Am Nachmittag stehen in den USA noch einige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Marktbeobachter aber rechnen kaum mit Impulsen für den Forex-Trade am heutigen Dienstag. Der Handel ist seit mehreren Tagen rückläufig. Die verbliebenen Marktteilnehmer stellen sich unterdessen auf ein paar ruhige Tage bis zum Jahresende ein. Nach den Turbulenzen in den vergangenen Wochen an den Forex-Märkten, tut ein wenig Ruhe auch Not. Wer in dieser Zeit trotzdem aktiv auf den Märkten ist, sollte sich auf mögliche Kurssprünge in einzelnen Währungspaarungen einstellen. In Zeiten dünner Liquidität und rückläufiger Umsätze, können schon durch kleine Investitionen entsprechend hohe Sprünge der Wechselkurse ausgelöst werden. Zum einen liegt im Schwanken der Kurse eine gute Chance auf Gewinne, zum anderen sind die möglichen Risiken aber mindestens genauso hoch. Vor allem im Day-Trading mit kleineren Einsätzen bestehen derzeit gute Chance am Markt zu partizipieren.

Aus technischer Sicht hat gestern die europäische Gemeinschaftswährung ihre Seitwärtsbewegungen gegenüber der amerikanischen Landeswährung fortgesetzt. Zur Zeit bewegt sich der Euro bei ruhigem Handel in einer Spanne von 1,3901 und 1,3969 Dollar.

Gegenüber dem Japanischen Yen tendierte der Euro ebenfalls in einer Seitwärtsbewegung. Zu Beginn des gestrigen Forex-Trades konnte der Euro gegenüber dem Yen einiges an Wert gewinnen und ging gegen Ende des Handelstages in seine Seitwärtsbewegung über. Zuletzt kostete ein Euro 125,54 Japanische Yen. Damit war der Euro fast 1,30 Yen mehr Wert als noch am Freitag der vergangenen Woche, nachdem die Bank of Japan ihre Beurteilung der Lage der japanischen Wirtschaft schon zum zweiten Mal in Folge gesenkt hatte.

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