Die Folgen der niedrigen Ölpreise auf den Staatshaushalt
21.November 2008
Durch die notwendigen Hilfen für die wackeligen Banken wurde der Staatshaushalt der Bundesrepublik ohnehin schwer belastet. Hinzu kommen die Unterstützungen, die jetzt der Wirtschaft über schwere Zeiten helfen sollen. Als ob das immer noch nicht reichen würde, stehen jetzt auch die Automobilbauer auf der symbolischen Matte und bitten um finanzielle Hilfen. Wie die Vorgaben der Europäischen Union im Zusammenhang mit der Einführung des Euro als gemeinschaftliche Währung eingehalten werden sollen, darüber mag jetzt niemand wirklich nachdenken. Doch die Forex Broker beschäftigt derzeit eine andere Frage. Der Ölpreis fällt und fällt. Natürlich ist es schön, wenn man an der Tankstelle nicht mehr so tief in die Tasche langen muss. Aber auf der anderen Seite kommt ein großer Teil der Steuereinnahmen der Bundesrepublik Deutschland aus dem Verkauf von Kraftstoff. Das bedeutet, dass den zusätzlichen Ausgaben durch die Folgen der Finanzkrise jetzt auch noch wichtige Einnahmequellen des Staates in sich zusammenbrechen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo bereits absehbar ist, dass die sozialen Ausgaben von Bund und Ländern auf Grund der sich bereits ankündigenden steigenden Arbeitslosigkeit dramatisch ansteigen werden. Doch dieses Phänomen trifft nicht nur Deutschland, sondern alle zur Europäischen Union gehörenden Länder. Auch den asiatischen Ländern und den Vereinigten Staaten von Amerika bescheren die fallenden Ölpreise schwindende Steuereinnahmen, die sich negativ auf die Bilanz der Staatshaushalte auswirken dürften. Für die Forex Broker ist hinsichtlich ihrer Handelsstrategie jetzt interessant, wie die Volkswirtschaften der einzelnen Länder auf den Preissturz beim Erdöl reagieren und welche Vorteile sie für sich daraus ziehen können.
Artikel gespeichert unter: Allgemein








Ihr Kommentar
Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback diesen Artikel | Kommentare als RSS Feed abonnieren