Forex- Der Devisenmarkt
01.Januar 2009
Der Devisenmarkt wird allgemein auch als Foreign Exchange Market bezeichnet und gilt als der finanzkräftigste Handelsplatz mit dem größten Tagesvolumen beim Handel. Den Markt kennzeichnet vor allem der Wegfall von jedweden Grenzen. Über alle Nationen hinweg also, Tag und Nacht, an fast jedem Tag werden unterschiedlichste Währungen, besser gesagt Währungspaare gegeneinander gehandelt. Da es sich beim Devisenhandel um eine internationale Vernetzung aus Banken und Großinvestoren handelt, gilt keine geographische Beschränkung, ebenso existiert kein Platz, auf welchem Devisen gehandelt werden, die meist gebrauchte Plattform für den Handel ist das allen zugängliche Internet. Hier wird ein klarer Unterschied zur Börse deutlich, die in jedem Land oder Wirtschaftsraum ihren eigenen Handelsplatz aufbietet. Der Handel mit Devisen läuft wie folgt ab: Eine Währung kann nur gekauft werden, verkauft man im Gegenzug dazu eine andere Währung. Dies wird immer zum derzeitig gültigen Wechselkurs abgehandelt. Entstehen dabei etwa Wertsteigerungen bei den gekauften Währungen, können diese verkauft werden, um die Gewinne zu realisieren, also auf dem eigenen Forex Konto zu sehen. Die Änderungen in den verschiedenen Währungen ergeben sich durch eine Vielzahl an Faktoren. Um nur einige zu nennen, dazu gehören etwa die Wirtschaftslage des jeweiligen Landes, die politischen und sozialen Verhältnisse sowie Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Währung. Zwar sind die Schwankungen der Währungen sehr gering und entwickeln sich meist nur hinter der dritten oder vierten Dezimalstelle im Preis, jedoch wird diese Tatsache durch das Handelsvolumen wieder ausgeglichen. Durch den Hebel oder das Margin ist es dem Devisenhändler nämlich möglich, viel mehr Geld zu bewegen, als ihm tatsächlich zur Verfügung steht. Beträgt das Margin etwa einen Prozent, dann muss der Händler lediglich einen Prozent der bewegten Summe wirklich besitzen, um den Handel bewerkstelligen zu können. So ist es möglich, an einem einzelnen Tag mit ein paar tausend Euro hunderttausende von Euro zu bewegen und aus diesen großen Summen Profite zu ziehen. Dadurch sind die kleinen Schwankungen nicht mehr so wichtig, da man sehr viel an einem Tag bewegen und gewinnen oder eben auch verlieren kann. Ein kleines Beispiel: Man hat 1000 Euro zu seiner Verfügung. Dann ist es mit diese 1000 Euro möglich, bei einem Hebel von einem Prozent, ganze 100.000 Euro zu handeln. Die möglichen Gewinne und Verluste aus einem solchen Handel sind meist identisch und betragen stets die Sicherheitsleistung, also 1000 Euro. Man könnte also entweder 1000 Euro gewinnen oder auch verlieren. Dank dieser Möglichkeit ist es am Devisenmarkt gegeben, täglich Millionen mittels kleinen Beträgen zu bewegen und aus diesen Millionen und deren kleinen Kursschwankungen beträchtliche Profite zu erwirtschaften.
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