Resümee fürs Forex Trading
05.Januar 2009
Nach seinem Hoch in der Weihnachtswoche musste der Euro im Forex Trading wieder kräftig Boden abgeben. Daran konnte auch das leicht gestiegene Bruttoinlandsprodukt von Frankreich nichts ändern. Leichte Wirkungen spürte man im Forex Trading vom Konjunkturbarometer aus der Schweiz, das ebenfalls um 0,1 Prozent stieg. Anschließend kam die Nachricht, dass in Italien die Zahl der Arbeitslosen bereits im Oktober um 0,6 Prozent gestiegen war. Hier vergisst der eine oder andere Forex Broker bei seinen Bewertungen der Nachrichten immer wieder, dass es im Herbst auch in richtig guten Jahren Rückgänge durch die saisonbedingten Kündigungen in der Bauwirtschaft gibt und diese Größenordnung nicht auf den Beginn der Finanzkrise zurück geführt werden kann.
Ein positives Signal für den Dollar kam dagegen am 30. Dezember aus Amerika, denn der Chicagoer Einkaufsindex zeigte ein leichtes Plus. Dem entgegen standen die Zahlen zum Verbrauchervertrauen in Amerika, der immerhin um sieben Punkte niedriger ausfiel, als man ihn erwartet hatte. Auch zu Jahresbeginn ging es gleich mit negativen Zahlen weiter. Die Einschätzung der Lage im verarbeitenden Gewerbe fiel ebenfalls erheblich schlechter aus, als es prognostiziert worden war.
Dass der Dollar über Silvester im Forex Trading trotzdem einen deutlichen Aufwind verspürte, führen die Experten vor allem darauf zurück, dass die Regierung der vereinigten Staaten die ersten Hilfsgelder für die Automobilindustrie frei gegeben hat. Dabei ging man recht unbürokratisch vor und nahm einen Teil des eigentlich für die Finanzwirtschaft vorgesehenen Hilfspakets, der offenbar nicht in voller Höhe benötigt wird. Damit setzte man sowohl der eigenen Wirtschaft gegenüber als auch gegenüber der Welt ein deutliches Zeichen, dass man nicht tatenlos zusehen wird, wie die eigene Wirtschaft auf Grund der Folgen der Krise krachen geht.
Dort hat man in Deutschland und anderen europäischen Ländern noch Nachholbedarf. Heute wird in Deutschland erneut über mögliche Maßnahmen beraten, obwohl schon jetzt absehbar ist, dass es auf Grund der teilweise völlig konträren Meinung der politischen Lager kaum zu einer endgültigen Entscheidung kommen wird.
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