Starke Kursverluste beim Euro
13.Januar 2009
Schon nachdem am vergangenen Donnerstag die Statistik zur Verbraucherstimmung in Europa veröffentlicht wurde, beschleunigte sich die Talfahrt des Euro im Forex Trading. Immerhin sank der Gesamtindex um fünf Punkte mehr, als erwartet worden war. Noch heftiger fiel der Stimmungsabfall beim Industrievertrauen aus, das immerhin um acht Punkte bei einem prognostizierten Verlust um drei Punkte abrutschte.
Am Fall des Euro im Forex Trading konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass die Zahl der Insolvenzen sowohl im privaten als auch gewerblichen Bereich in Deutschland laut Statistik gefallen ist. Auch die Steigerung des Einzelhandelsumsatzes in Deutschland und im gesamten europäischen Wirtschaftsraum konnte den Verfall des Euro nicht aufhalten. Am Montag Morgen verstärkten neue Nachrichten die Talfahrt. Zum einen zeigte sich, dass die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe ihren rückläufigen Trend verstärken und zum anderen gab es immer deutlichere Signale, dass die Europäische Zentralbank nun doch noch einmal die Zinsen senken würde.
Am Dienstag früh erfuhren die Forex Broker, dass die Großhandelspreise eine deutliche Deflation zeigen. Der Preisindex ist immerhin um drei Prozent rückläufig, was zwar die Verbraucher freut, aber kein gutes Zeichen für die Konjunktur ist. So kam eine negative Nachricht zur anderen und das zähe Ringen um die Wiederaufnahme der Gaslieferungen durch Russland tat ein Übriges dazu, Schmierseife auf die Rutschbahn des Euro zu bringen und seinen rasanten Absturz zu beschleunigen. Es bleibt abzuwarten, ob die Nachricht über die Wiederaufnahme der Lieferungen nach dem Eintreffen der EU Beobachter in der Ukraine diese dramatische Situation wird entschärfen können.
Artikel gespeichert unter: Forex News







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