Forex-Wechselkurse
21.November 2008
Auf dem größten Finanzmarkt der Welt, dem Forex, gibt es einige auslösende Faktoren, welchen besonders Spekulanten den Großteil ihrer Aufmerksamkeit schenken. Diese werden beobachtet, woraus sich Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft und der Wechselkurse ziehen lassen. Erkennt ein Spekulant in seinen Folgerungen gewisse oft auftretende Werte, nutzt er diese für den Kauf oder Verkauf bestimmter Währungspaare, um seine Profite daraus zu ziehen. In diesem Zusammenhang achten Spekulanten sehr auf die finanziellen Tätigkeiten privater Anleger beim Forex. Private Anleger deuten ebenso viele Informationen aus, um zu erkennen, wo sie ihre Investitionen machen sollten. Sie ahnen etwa voraus, dass sich ein bestimmter Kurs bald ändern wird und kaufen vermehrt in diesem Kurs ein. Durch die vermehrten Ankäufe solcher privater Anleger kann es zu sehr kurzfristigen und nicht lange währenden Kursunterschieden kommen, welche sich die professionellen Spekulanten zunutze machen können. Auch ist es für Spekulanten sehr wichtig, auf gewisse Änderungen im Leitzins zu achten, da diese richtig interpretiert auch gewinnbringend genutzt werden können. Nehmen Menschen vermehrt Kredite aufgrund von Zinsänderungen auf, schlägt sich das zugleich auch auf bestimmte Währungen nieder. Investieren ausländische Spekulanten mittels ihrer Fremdwährungen in eine inländische Währung, kann es im Inland folglich zu Aufwertungen kommen. Man sieht, dass eine gesamte Wirtschaftssysteme von Währungsänderungen abhängen und durch sie entweder ab- oder aufgewertet werden. Wird etwa die Währung in Deutschland durch gewisse Entwicklungen abgewertet, steigen im gleichen Zuge auch die Importpreise für das Land. Dies schlägt sich negativ auf die Käuferschicht aus, da diese plötzlich mehr Geld aufwenden muss, um die gleiche Menge an Waren zu erhalten. Dadurch wird die Wirtschaft abermals geschwächt. Anhand dieses Beispiels ist sehr klar zu erkennen, das Währungen mit ihren dynamischen Wechselkursen einen immensen Einfluss im Großen wie im Kleinen ausüben. Das kann weiterhin mit der in Fachkreisen so genannten „Beggar your neighbour“-Wirtschaftspolitik verdeutlicht werden. Eine Nation strebt im Prinzip schon eine Abwertung der eigenen Währung an. Dies hat den Zweck, dass zwar die Währung schwächer wird, doch dadurch steigt der Export und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes, wobei die nahe liegenden Nachbarn das Nachsehen haben, weil ihre Wirtschaft dadurch geschwächt wird, womit das Nachbarland weniger wettbewerbsfähig wird. Man sieht, dass alle Finanzfäden am Ende wieder zusammen laufen und sich ständig gegenseitig beeinflussen. Wird eine Währung schwächer, muss zwangsläufig eine andere stärker werden.
Artikel gespeichert unter: Allgemein








Ihr Kommentar
Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback diesen Artikel | Kommentare als RSS Feed abonnieren