Der Devisenhandel – Währungen werden auch gehandelt!
16.April 2009
Beim Devisenhandel geht es darum, Fremdwährungen zu kaufen und parallel zu verkaufen. Wesentlich ist, dass der Handel immer mit Paaren von Geldsorten vollzogen wird. Der Wert der Währungsumrechnung ergibt sich dabei stets aus dem Verhältnis der beiden Währungen zu einander. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, US-Dollar zu kaufen und Schweizer Franken zu verkaufen und aufgrund der täglichen Kursschwankungen einen Gewinn zu erzielen:
Denn allgemein gilt, dass der Devisenkurs sich ständig ändert. Meist wird mit US-Dollar, Euro, Japanischen Yen, Britischen Pfund, Schweizer Franken sowie dem Kanadischen und Australischen Dollar gehandelt. Diese machen etwa 85 % des Marktanteils aus, da es sich dabei um die zahlungsfähigsten, wirtschaftsstärksten Fremdwährungen handelt, welche am globalen Devisenmarkt eine dementsprechend wichtige Position haben.
Der Devisenhandel findet auf dem sogenannten Forex (Forex Exchange Market) statt, wo Forex Broker mit Hilfe von bankinternen Handelssysteme für verschiedenste Anleger und Banken Geschäfte mit Devisen abwickeln. Neueste Entwicklungen machen es nun möglich, dass auch Privatanleger am Devisengeschäft teilnehmen können. So kann man zum Beispiel mit Hilfe des Systems Easy Forex über ein Onlinedepot Zugriff auf den weltweiten Devisenhandel bekommen. Tag für Tag verzeichnet man am Forex einen weltweiten Umsatz von etwa 2,5 Billionen US-Dollar, dabei handelt es sich um den höchsten Umsatz am globalen Börsenmarkt.
Der Handel wird meist durch Termin-, aber auch durch Kassageschäfte abgewickelt, wobei immer eine Währung gegen eine andere gewechselt wird – ein einseitiger Devisenhandel ist nicht möglich. Gewinne kann man dann verzeichnen, wenn eine Devise, die im Portfolio des Händlers enthalten ist, hinsichtlich ihres Wertes steigt und man sie dementsprechend für mehr Geld verkaufen kann, als für den Kauf notwendig war. So kommt es zu den Kursschwankungen, von denen man profitieren kann, ein wesentlicher Faktor ist dabei das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage. Der reale Wechselkurs der Devisen steht damit nicht im Zusammenhang.
Der Devisenhandel ist deshalb ein rentables Geschäft, da Regierungen und Unternehmen Fremdwährungen (Devisen) zunächst benötigen, damit verschiedenste Anschaffungen und Zahlungen von Dienstleistungen und Wirtschaftsgütern getätigt werden können – fünf Prozent der Fremdwährungstransaktionen werden dafür verwendet; bei den restlichen 95 Prozent handelt es sich allerdings um spekulative Geschäfte und dem Handel im Allgemeinen. Die meisten Unternehmen kaufen Devisen zu einem tiefen Kurs, um ihre finanziellen Anlagen zu schützen.
Allgemein gilt, dass sich ein Blick auf den Devisenhandel immer lohnt, um ein Barometer für die Wirtschaft zu haben, auch wenn man nicht auf einen Gewinn spekuliert; denn aktuelle Geschehnisse in der Politik, Wirtschaft sowie im sozialen Bereich haben einen großen Einfluss auf die Devisen.
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