Grundsatzwissen zum Daytrading
25.November 2008
Der Begriff Forex Daytrading ist eine Zusammenfassung aus dem Foreign Exchange – Forex – und dem Daytrading. Beim Forex handelt es sich um den Handel mit verschiedenen Währungen und hier wiederum spricht man dann vom weltweit größten Tradingmarkt. Am Tradingmarkt kann grundsätzlich jeder teilnehmen, denn bereits mit geringen Einsätzen sind große Gewinne möglich und der Einsatz an Vorbereitung, Lernbereitschaft sowie ein gutes Sicherungssystem ist oftmals größer als der finanzielle Einsatz, der hier gefordert ist. Wer für die Beteilung am Tradingmarkt auf einen Broker setzt, sollte die Gebühren vor der Beauftragung abklären, denn nicht selten können die Gebühren, die auf den Broker anfallen, den Gewinn letztlich komplett auffressen.
Was aber ist jetzt das Daytrading innerhalb dieses Marktes?
Mittels Internet ist es möglich, zu handeln. Allerdings verlaufen hier die Transaktionen und die Informationen stark zeitverzögert. Deshalb nutzten Broker gern Softwarelösungen, die dann Informationen in Echtzeit erbringen und so zeitlich aktuelle Zugängen zu allen nationalen und internationalen Börsenplätzen bewirken. Das hat den Vorteil, Wertschwankungen wirklich sekundengenau zu beobachten und im richtigen Moment handeln zu können. Und genau hier liegen die Vorteile, die das Daytrading dann nutzen kann. Mit dem Daytrading, das auch als Intrady-Trading bezeichnet werden kann, sind Handelsgeschäfte gemeint, die dann mit sämtlichen Börsenobjekten, also Aktien, Derivaten oder beim Forex Trading eben den Währungen, täglich und innerhalb eines Handelstages an der Börse ausgeführt werden. Das Ziel des Daytrading besteht darin, dass auch die kleinsten Kursschwankungen der Währung genutzt werden können und durch Preisveränderungen innerhalb des Handelstages relativ schnell Gewinne erwirtschaftet werden können. Genau die Sekunden zwischen dem Kauf und dem Verkauf einer Währung sind es dann, die beim Forex Daytrading den Spekulationsraum bieten, der dann genutzt werden muss. Dass auch hier Verluste gemacht werden können, sollte dabei jeder Trader im Auge behalten. Die Bedeutung des Daytrading wird immer größer, da der gesamte Handel immer stärker über das Internet abgewickelt wird und inzwischen ist das Forex Daytrading auch in Deutschland mittels Banken und Brokern grundsätzlich möglich, obwohl der Forexmarkt an sich in der Vergangenheit hauptsächlich in den USA betrieben wurde. Der Vorteil beim Daytrading in den USA liegt ganz klar darin, dass die Kosten dort weitaus geringer als in Deutschland ausfallen. Hintergrund ist, dass in Amerika häufig lediglich Pauschalen pro Auftrag in Rechnung gestellt werden, wogegen deutsche Kreditinstitute eine prozentuale Beteiligung verlangen, die vom gehandelten Wert abhängt. Im Grundsatz ist der Verlauf beim Forex Daytrading ähnlich wie beim klassischen Forexhandel, allerdings sind die Handlungsspielräume hier eben – wie der Name bereits sagt – auf einen einzigen Tag ausgerichtet. Hier bildete der Trader ein Währungspaar, wählt den Spekulationshebel aus und führt den Kauf oder Verkauf der entsprechenden Währungen aus. Das Hauptziel beim Daytrading liegt in der Nutzung der Kursschwanunkungen, die sich im Verlauf des Tages ergeben und aus denen dann profitiert werden soll. Charakteristisch für das Daytrading ist, dass zwar geringe Bewegungen stattfinden, der Hebeleinsatz aber größere Gewinnchancen bietet – allerdings auch ein vermehrtes Verlustrisiko mit sich bringt. Die Finanzierung des Forex Daytrading findet neben dem eigenen Einsatzkapital häufig auch durch kurzfristig aufgenommene Kredite statt, die dann mit der hinzukommenden Hebelwirkung große Gewinne bringen können.
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