Können Daten der Arbeitsagentur Euro im Forex Trading den Rücken stärken?
28.November 2008
Wenn man sich als Forex Broker dabei lediglich die Zahlen vom November 2008 ohne Einbeziehung der gesamten Arbeitsmarktlage vornimmt, könnte man davon ausgehen, dass die Senkung der Zahl der Erwerbslosen auf einen Stand wie er letztmalig 1992 zu verzeichnen war, dem Euro im Forex Trading kräftig nach vorne bringen müsste. Doch das ist ein Trugschluss, denn die Prognosen sehen anders aus. Dabei braucht man sich als Forex Broker nur einmal die Situation in der Automobilbranche anzuschauen, wo bereits der Wegfall von Leiharbeitern, Produktionsaussetzungen und Kurzarbeit verbindlich angekündigt wurde. Die erste Entlassungswelle wird dort nicht lange auf sich warten lassen. Allerdings führte die Angabe der Zahl der offenen Stellen für Kopfschütteln bei den Börsianern. Noch im Oktober ging man von mehr als einer Million gemeldeter offener Stellen aus. Im November sind es nach offiziellen Angaben plötzlich nur noch knapp über eine halbe Million zu vergebender Jobs. Doch daraus vorzeitig den Schluss auf die ersten Auswirkungen der Finanzkrise zu ziehen, wäre völlig falsch, denn nach eigener Aussage der Agentur handele es sich dabei um eine Bereinigung der Statistik, die viele Stellen doppelt gezählt habe. Komisch nur, dass das ausgerechnet in Krisenzeiten plötzlich auffällt. Die Arbeitsmarktexperten gehen von deutlichen Steigerungen der Erwerbslosenzahlen in den nächsten Monaten aus. Dadurch gehen nicht nur die Steuereinnahmen des Bundes zurück, sondern die Sozialausgaben werden steigen und die Binnennachfrage sinken. Das könnte sich zu Wochenbeginn im Forex Trading auf den Euro sehr deutlich auswirken. Fachleute befürchten, dass er den mühsam eroberten Boden wieder verlieren wird, insbesondere nachdem sich die Bundesregierung auch sehr deutlich gegen jegliche Art der Steuersenkung ausgesprochen hatte.
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