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Forex- Das neu Jahr bringt Potential

Besonders beim Devisenhandel existieren zahlreiche Möglichkeiten, sein Kapital weiterhin stabil zu halten, auch wenn wirtschaftlich schwere Zeiten im Anmarsch sind. Die Kursschwankungen werden beim Forex in alle Richtungen vollkommen ausgenutzt. De Forex Anleger kümmert sich also nicht nur um Währungspaare, deren Kurs im Begriff ist zu steigen, sondern auch um den Gegensatz, um fallende Kurse bei Währungspaaren. Aus allen Kursschwankungen versuchen hier findige Anleger Gewinne zu erzielen und schaffen das natürlich auch oft genug. Einerseits müssen also Kursschwankungen in alle Richtungen so schnell wie möglich zum eigenen Vorteil genutzt werden, zum anderen gilt ein Motto nach wie vor und wird wohl niemals gänzlich seine Bedeutung für Devisenhändler verlieren. Dabei handelt es sich um den einfachen Grundsatz, auf die Signale zu hören und den Trends zu folgen. „ Der Trend ist Dein Freund“, dieser Leitsatz ist bereits sehr lange im Aktienhandel zu einer Größe geworden und wird es immer mehr im Bereich der Devisen. Denn der richtige Schlüssel, stets profitabel zu handeln und die Verluste so klein als möglich zu halten, liegt im Folgen der Trends. Das Potential im neuen Jahr kann eben durch diesen Schlüssel ausgenutzt werden. Dabei muss der Händler natürlich den ersten essentiellen Schritt unternehmen, nämlich den Trend lokalisieren und identifizieren. Neben den Tendenzen beim Forex, nach oben und nach unten, existiert eine weitere, nämlich die seitwärts gehende Tendenz, auch diese wird so weit ausgeschöpft, wie nur möglich. Um die Trends richtig erkennen zu können, nutzen die Anleger zahlreiche Informationsquellen mit Charts, Tabellen, Nachrichten und Entwicklungen. Jedoch sollte der einzelne Händler eine Art von Feingefühl entwickeln, auf dessen Basis er seine Entscheidungen noch erfolgreicher treffen kann. Natürlich sollte diese Entscheidung immer auf rechnerischen oder statistischen werten fußen, doch muss eine Erfahrung vorhanden sein, um nicht Fehlinterpretationen zu machen und Verluste erleiden zu müssen. Händler führen zu diesem Zweck auch eigene Analysen durch, indem sie zum Beispiel ein bestimmtes Kurspaar über 150 Tage hinweg beobachten, die Höhen und Tiefen des Verlaufs ermitteln und von diesen zu Prognosen gelange, wann der Kurs des Währungspaares wieder steigen oder sinken wird. Diese Analysen werden oft auch mit veröffentlichten Analysen verglichen oder mit denen eines Programmes. Besonders beliebt und natürlich auch sehr effektiv sind die computergestützten Prognosen, welche oftmals mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zutreffen. In der Regel können solche Programme im Zuge der Nutzung einer aktuellen Tradingsoftware kostenlos mitbenutzt werden.

 

jetzt kommentieren? 09. Januar 2009

Welche Währungen sind die wichtigsten am Markt?

Die herausragendste Währung der Welt ist zweifellos der US-Dollar und von maßgeblicher Bedeutung für die Beurteilung aller anderen gehandelten Währungen am Forex-Markt. Die weiteren wichtigen Währungen sind der Euro, der japanische Yen, der Schweizer Franken und der kanadische Dollar. Und des Weiteren noch der australische Dollar. Dabei hat der japanische Yen weniger internationale Präsenz als der Euro und der Dollar.

Gehandelt wird immer paarweise. Die erste Währung heißt in der Fachsprache Basiswährung, Die Währung, welche an zweiter Stelle steht, nennt sich Zähler- oder Quotenwährung. In einer einzigen Transaktion wird sowohl gekauft als auch verkauft. Steigt der Kurs, kauft man, sinkt er, wird verkauft.

Die jeweiligen Kurse werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst (politischer und wirtschaftlicher Natur). Diese Einflüsse sind jedoch nur kurzfristig. Ändern sich die Verhältnisse, ändert sich auch die Situation am Markt. Den Schwankungen am Markt trägt das stündliche Öffnen und Schließen der wichtigsten Märkte Rechnung. Die beste Zeit für gute Transaktionen für EUR/USD und GBP/USD ist das Ende der Sitzung in Tokio und der Beginn der Tagung in London. Das Paar USD/JPY handelt man gut während der Tagung in der japanischen Hauptstadt.

jetzt kommentieren? 09. Januar 2009

Was bringt dem Euro eine Zinssenkung der EZB?

Bis jetzt waren sich die Forex Broker ziemlich einig, dass die Europäische Zentralbank vorerst die Finger von einer neuerlichen Zinssenkung lassen würde. Doch offenbar hat man sich jetzt doch auf diesen Schritt geeinigt, um die Banken dazu zu nötigen, das zu tun, was seit eh und je eigentlich ihr Hauptgeschäft gewesen ist, nämlich die Spareinlagen ihrer Kunden auf der anderen Seite als Kredite in die Wirtschaft zu investieren.

Die Andeutungen dieser Zinssenkung sorgen für kräftigen Wirbel im Forex Handel. Vorübergehend stürzte der Euro kräftig ab, konnte sich allerdings am Mittwoch im Laufe des Tages wieder leicht erholen.

Dieser Trend könnte sich, wäre da nicht das leidige Problem des Lieferstopps beim Erdgas, auch so fortsetzen, denn die Gegenüberstellung der Situation in der Automobilbranche fiel eindeutig zu Gunsten der europäischen Unternehmen aus. Während in Deutschland die Neuzulassungen im Jahr 2008 lediglich um knapp zwei Prozent schrumpften, müssen die amerikanischen Automobilbauer und Fahrzeughändler Absatzeinbußen von über achtzehn Prozent hinnehmen.

Dabei ist es wichtig, bei der Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Situation daran zu denken, dass von den Automobilbauern ein erheblicher Anteil der Industrie abhängig ist. Dabei geht es nicht nur um die Lieferanten der benötigten Metalle und Kunststoffe, sondern auch um die Gewerbebetriebe, die einzelne Bauteile wie Scheinwerfer, Elektronik, Reifen, Scheiben etc. herstellen und liefern. Auch die Speditionen werden von der Lage in der Automobilwirtschaft stark betroffen. Das wird jeden schon selbst deutlich, wenn man sich vor Augen hält, wie viele Autotransporter einem täglich auf den Autobahnen begegnen.

Nicht zuletzt wirkten sich auch die Zahlen vom Arbeitsmarkt und dem Großhandel durchaus stabilisierend aus. Zwar weisen sie steigende Arbeitslosenzahlen und rückläufige Abkäufe aus, doch fielen diese weniger dramatisch aus, als die Skeptiker befürchtet hatten. Hinzu kommt, dass die Zahlen des Arbeitsmarktes in den Monaten Dezember bis Februar traditionell steigen, was zu einem großen Teil dem witterungsbedingten Stillstand im Hoch- und Tiefbau zuzuschreiben ist.

jetzt kommentieren? 07. Januar 2009

Resümee fürs Forex Trading

Nach seinem Hoch in der Weihnachtswoche musste der Euro im Forex Trading wieder kräftig Boden abgeben. Daran konnte auch das leicht gestiegene Bruttoinlandsprodukt von Frankreich nichts ändern. Leichte Wirkungen spürte man im Forex Trading vom Konjunkturbarometer aus der Schweiz, das ebenfalls um 0,1 Prozent stieg. Anschließend kam die Nachricht, dass in Italien die Zahl der Arbeitslosen bereits im Oktober um 0,6 Prozent gestiegen war. Hier vergisst der eine oder andere Forex Broker bei seinen Bewertungen der Nachrichten immer wieder, dass es im Herbst auch in richtig guten Jahren Rückgänge durch die saisonbedingten Kündigungen in der Bauwirtschaft gibt und diese Größenordnung nicht auf den Beginn der Finanzkrise zurück geführt werden kann.

Ein positives Signal für den Dollar kam dagegen am 30. Dezember aus Amerika, denn der Chicagoer Einkaufsindex zeigte ein leichtes Plus. Dem entgegen standen die Zahlen zum Verbrauchervertrauen in Amerika, der immerhin um sieben Punkte niedriger ausfiel, als man ihn erwartet hatte. Auch zu Jahresbeginn ging es gleich mit negativen Zahlen weiter. Die Einschätzung der Lage im verarbeitenden Gewerbe fiel ebenfalls erheblich schlechter aus, als es prognostiziert worden war.

Dass der Dollar über Silvester im Forex Trading trotzdem einen deutlichen Aufwind verspürte, führen die Experten vor allem darauf zurück, dass die Regierung der vereinigten Staaten die ersten Hilfsgelder für die Automobilindustrie frei gegeben hat. Dabei ging man recht unbürokratisch vor und nahm einen Teil des eigentlich für die Finanzwirtschaft vorgesehenen Hilfspakets, der offenbar nicht in voller Höhe benötigt wird. Damit setzte man sowohl der eigenen Wirtschaft gegenüber als auch gegenüber der Welt ein deutliches Zeichen, dass man nicht tatenlos zusehen wird, wie die eigene Wirtschaft auf Grund der Folgen der Krise krachen geht.

Dort hat man in Deutschland und anderen europäischen Ländern noch Nachholbedarf. Heute wird in Deutschland erneut über mögliche Maßnahmen beraten, obwohl schon jetzt absehbar ist, dass es auf Grund der teilweise völlig konträren Meinung der politischen Lager kaum zu einer endgültigen Entscheidung kommen wird.

jetzt kommentieren? 05. Januar 2009

Forex- Derzeit gute Gelegenheiten für Anleger

Durch den sehr nahen Jahreswechsel und die zunehmend fehlende Liquidität des Devisenmarktes ergeben sich sehr deutliche, jedoch kurzfristige Kursbewegungen. Hier bietet sich eine hervorragende Gelegenheiten für Forex Anleger, kurzfristig einzusteigen und aus den immensen und unsteten Bewegungen zu profitieren. Man sollte zu diesem Zweck aufmerksam die Stundencharts eines einzelnen Tages beobachten und auf die richtige sich bietende Gelegenheit warten. Gestern ergab sich zudem wie bereits von Experten erwartet wurde, eine sehr hohe Preisvoltalität im Bereich EURO/USD. Dies steht zwar im Widerspruch zum äußerst geringem Handelsvolumen der USA, ist aber auch eine verbriefte Tatsache. Nachdem das Unterstützunglevel des Währungspaares von 1,400 überwunden war, kletterte der Kurs bis auf 1,4360 US-Dollar. Auch konnte eine sehr kleine Erholung der Ölpreise angesichts der US-Dollar-Entwicklung beobachtet werden.

Besonders das Daytrading könnte in diesen Tages sehr viel Potential in sich bergen, da die Kursschwankungen ungemein schnell von statten gehen. Kursschwankungen innerhalb von einem Tag oder einigen Stunden wurden verzeichnet, die Anfang des Jahren nicht einmal innerhalb von mehreren Tagen realistisch oder gar möglich gewesen wären. Genau hier bietet sich die gute Gelegenheit für alle Forex Anleger. Schweizer Franken, aber auch Gold und Euro sowie auch der US-Dollar bergen immer noch einiges Potential in sich, das durch Daytrading vollkommen ausgeschöpft werden könnte. Das Daytrading müsste jedem hinlänglich bekannt sein. Alle an einem Tag eröffneten Positionen müssen an dem selben Tag wieder geschlossen, also zum Beispiel verkauft werden. Daytrader profitieren also allein aus den täglichen Schwankungen, die sich in den jeweiligen Wechselkursen ergeben. Viele gestalten ihren Handel zusätzlich so, dass sie bereits bei kleinsten Schwankungen zu ihren Gunsten verkaufen, um sich alle möglichen Gewinne zu sichern.

 

jetzt kommentieren? 04. Januar 2009

Hedge Fonds waren beim Madoff Skandal wohl zu fahrlässig beim Handel

Viele Dach-Hedge-Fonds werden wohl vor dem Hintergrund des Madoff-Skandals noch einen deutlichen Kapitalabfluss erleben und vielleicht sogar von Schließungen betroffen sein. Die Anleger sind enttäuscht und machen den Dachfonds den Vorwurf, versagt zu haben – eben jenen, die in der Vergangenheit in die Madoff-Hedge-Fonds investiert haben.

Auch wenn einige Einzelhändler in New York sarkastisch mit dem Madoff-Skandal werben und so zum Beispiel mit dem Schlagwort „Madoff-Ausverkauf“ werben, ist es insgesamt doch ein Skandal, der immer mehr Opfer fordert, die sich auch in den Hedge-Fonds befinden.

Durch den Riesenskandal, der nun aufgedeckt wurde, sehen einige Dachfondsmanager sogar schon den Todesstoß für die Hedge-Fonds-Branche, wie sie in heutiger Struktur besteht, ausgeführt. Ein großer Vorwurf liegt darin, dass Dach-Fonds bei der Prüfung der Madoff-Fonds und deren Strategien nicht die erforderliche Sorgfalt an den Tag gelegt haben. Und auch Madoff als Person ist wohl auch eher unzureichend geprüft worden. Der eigentlich in der Branche übliche Prozess der Prüfung und Kontrolle wird in der Branche als Due Dilligence bezeichnet und genau der hat im Falle Madoff wohl gründlich versagt.

Da sind es dann zum einen die wirklich enttäuschenden Anlageergebnisse und zum anderen der Skandal, der für die Hedge-Fonds in nächster Zeit noch reichlich Kündigungen mitbringen wird. Schon in der letzten Woche des Jahres haben zahlreiche Investoren ihr Kapital massiv abgezogen und den Fonds-Managern damit die Rote Karte gezeigt, die nun die Suppe auslöffeln müssen, die Madoff ihnen eingebrockt hat.

Die Folge der Kündigungen hat dann wiederum eine Liquidierung von Fonds-Positionen und große ingesamte Verwerfungen an den Kapitalmärkten mit sich gebracht. Diese Entwicklung wird im ersten Quartal des Jahres 2009 wohl anhalten, darin sind sich Fonds-Manager ziemlich einig.

Einige Fondsanbieter haben nun bereits reagiert und Maßnahmen eingeleitet, die keine Kündigungen und somit keine Kapitalrückflüsse mehr erlauben. Die Möglichkeiten der Kündigung wurden bei einigen Anbietern deutlich begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel Cerberus Capital Management, Rab Capital, Harbinger Capital Partners, Pardus, Citadel und auch Blue Mountain, die jetzt vorbauen und Kündigungen reduzieren. Auch die GAM Hedge-Fonds, die zur Bank Julius Bär gehören, bieten den Investoren jetzt nur noch eine einmalige Kündigungsmöglichkeit pro Quartal und damit zum Kapitalabzug. Die Kündigungsmöglichkeit lag hier bisher monatlich. So soll einfach Liquiditätsengpässen vorgebaut und Notverkäufe von Portfolie-Bestandteilen verhindert werden.

Hedge-Fonds-Indizes, zum Beispiel der HFRX-Gesamtindex, sind seit dem Anfang des Jahres um rund 23 Prozent gefallen. Und die Hedge-Fonds, die diese Krise überstehen, müssen wohl ihre Strategie ändern und den Anlegern absolute Transparenz bieten.

Gegen ein Madoff-Investment hat sich der von der Quandt-Familie gegründete Hedge-Fonds und Private-Equity-Fonds schon vor längerer Zeit entschlossen. Die mangelhafte Transparenz von Madoff-Fonds war es, die zu dieser Entscheidung geführt hat – eine kluge Entscheidung, kann man rückblickend nur sagen.

Die Dynamik bei den Kündigungen wird in den nächsten Wochen wohl noch steigen, sind sich Experten fast ausnahmslos einig. Insgesamt hat das Image von Hedge-Fonds ganz einfach stark gelitten und negative Ereignisse bleiben eben lange im Gedächtnis haften – auch bei Investoren.

Fachleute gehen sogar davon aus, dass in den nächsten Wochen und Monaten mehr als ein Drittel der bestehenden Hedge-Fonds vom Markt verschwinden werden. 

jetzt kommentieren? 03. Januar 2009

Bei den Banken kommt wohl Optimismus auf

Auch im zweiten Jahr konnte die Finanzkrise bei den in- und ausländischen Investmenthäusern und Banken scheinbar nicht so wirklich schocken, denn die meisten Institute gehen ihren Weg ins neue Jahr mit Optimismus. Auch wenn der sehr verhalten scheint, wird bei den Analysten auf leicht steigende Aktienkurse gehofft.

Eine wirklich mutige Bank in der Finanzkrise scheint die Debeka zu sein, denn die lehnt sich im Hinblick auf die Zukunft richtig weit aus dem Fenster. Will man Berichten in den Medien glauben, dann wird von der Debeka der Dax zum Ende des nächsten Jahres – also im Dezember 2009 – bei 6.500 Punkten erwartet. Das wäre ein sattes Plus von 40 Prozent – und das in Zeiten, in denen ständig von Rezession gejammert wird.

Die anderen Institute sind da eher etwas zurückhaltender in ihren Prognosen und erwarten nur ein leichtes Zulegen des Deutschen Aktienindex in den kommenden zwölf Monaten. Die erwartete Zinsentwicklung ist es, die eine deutliche Belastung für die Akteure am Kapitalmarkt darstellt, weil eben auch die Volkswirte und Analysten von wirklich deutlich anziehenden Renditen ausgehen.

Der Dollar ist Maßstab für die exportlastige Wirtschaft in der Heimat außerhalb des Euro-Raumes und vom dem geht eine klare Erleichterung aus. Die Prognosen der Analysten stellen hier heraus, dass die Notierung an den Forex Märkten dann leicht sinken soll. Das sagt zumindest eine Umfrage aus, die bei insgesamt 30 großen Kreditinstituten im In- und Ausland gemacht wurde. Die Institute erwarten damit eine Entwicklung des Dax bis zum Ende des kommenden Jahres auf etwa 5.230 Punkte – so eben die Vorhersagen.

Stimmt das wirklich, dann kann von einem Gewinn ausgegangen werden, der gegenüber dem heutigen Status bei rund 13 Prozent liegt. Die Prognosen driften jedoch bei den einzelnen Instituten stark auseinander und so wird dieser Durchschnitt dann eben auch sehr verzerrt.

So sind es von den 30 befragten Banken dann acht Institute, die dem Aktienindex nicht über den Weg trauen und damit die Marke für das Ende des kommenden Jahres bei 5.000 Zählern einstufen. Lediglich fünf Optimisten befinden sich unter den befragten Instituten – und die sehen den Dax dann auch bei über 6.000 Punkten. Der Mix der befragten Institute – nämlich deutsche und ausländische – tut ein übriges zu der Entwicklung der Prognosen dazu.

Tatsächlich und real liegt der Dax aktuell bei 4.640 Zählern. Und für die Entwicklung des Dax stellt die Entwicklung der Zinsen dann eine weitere Belastung dar. Bedingt durch die Rezessionsszenarien, die am Devisenmarkt und eben auch im Aktienbereich konstantes Thema waren, ist die Verzinsung für die zehnjährigen Bundesanleihen, die als Stimmungsbarometer für den Euro-Rentenmarkt gelten – dann auch unter die Marke von drei Prozent gerutscht. Damit war ein historischniedriges Niveau erreicht, das zuletzt in diese Form in 2004 aktuell war. Die zehnjährige Bundesanleihe notiert aktuell bei 2,95 Prozent und die Prognosen entsprächen dann einem Anstieg, der bei mehr als einem halben Prozentpunkt läge – nämlich bei 3,56 Prozent.

Der Kurs des Euros wird von Analysten und Volkswirten für den Anfang des Jahres bei rund 1,30 Dollar gesehen. Damit wäre er zehn Cent billiger, als das aktuell der Fall ist. Und genau die Entwicklung könnten Dax-Unternehmen mit ihren zahlreichen Auslandsverbindungen gut brauchen, denn deutsche Produkte könnten sich so wettbewerbsfähiger zeigen, als das aktuell der Fall ist.

jetzt kommentieren? 03. Januar 2009

Hat sich der Euro zum Jubiläum gut etabliert?

Insgesamt kann der relativ junge Euro ja von sich behaupten, schon in seinen recht wenigen Jahren turbulente Zeiten hinter sich gebracht zu haben. Die Reservewährung wird aber inzwischen in der gesamten Welt hoch eingeschätzt, auch wenn Kritiker bezweifeln, dass die Währung für das Wachstum in der Europäischen Union große Einflüsse hatte.

Von Fachleuten wird aber gesagt, dass der Euro wohl eine recht relevante Alternative zum Dollar darstellen soll.

So ganz kurz vor seinem ersten richtigen Jubiläum – zehn Jahre hat der Gute dann schon als Währung hinter sich gebracht – wird der Euro für den Devisenmarkt noch einmal richtig kräftig aufpoliert. Der Referenzkurs der europäischen Gemeinschaftswährung stieg dann am letzten Montag des Jahres noch einmal richtig kräftig an – 1,4270 Dollar waren das Ergebnis. Und damit waren es schon wieder drei Cent mehr, als er vor Weihnachten auf die Waage brachte.

Aber es war eine andere Zahl, die für die Deutschen dann vor zehn Jahren wichtige Bedeutung hatte. Die 1,95583 war es und damit war der Umrechnungskurs bezeichnet, der für die D-Mark zum Euro galt. Es war der Start der Europäischen Währungsunion, der dann das Aus für die D-Mark und auch die elf anderen Währungen mit sich brachte. Damit wurde dann nicht nur das Eurozeitalter eingeläutet – auch die größte Umwälzung des Weltwährungssystems seit dem Zweiten Weltkrieg war damit geglückt.

Auch wenn in der Neujahrsnacht des Jahres 1999 die Sektkorken in Belgien, in den Niederlanden, in Luxemburg, in Frankreich sowie Portugal, Spanien, Österreich, Italien und auch in Irland und Finnland knallen – nicht allen war vor dem Hintergrund der neuen Währung wirklich zum Feiern zumute.

Gerhard Schröder als damaliger Bundeskanzler bezeichnete den Euro sogar sehr abschätzig als eine kränkelnde Fehlgeburt, die dann nicht in blühenden Landschaften, sondern im Verlust von Arbeitsplätzen ihren Weg einnähme. Während Wissenschaftler den Verbund klagten, verweigerten Großbritannien, Schweden und Dänemark den Euro komplett.

Und sogar zehn Jahre nach dem Euro sind die Kritiker mit ihren Stimmen noch immer nicht wirklich völlig verstummt. 320 Millionen Menschen umfasst der Raum der Währung und somit ist das nach China und Indien der größte einheitliche Währungsraum der Welt überhaupt, den der Euro einnimmt. Inzwischen haben sich auch Griechenland, Zypern, Malta und auch Slowenien dazu entschlossen, den Euro als Währung zu akzeptieren und am 1. Januar stößt das 16. Mitglied zur europäischen Einheitswährung dazu – das ist dann die Slowakei. Noch immer warten weitere Staaten auf den Zuschlag.

Die Gründe dafür liegen einfach in der Stabilität, die der Euro mit sich gebracht hat. Für den Euroraum war innerhalb der letzten zehn Jahre eine Preissteigerungsrate von nur knapp zwei Prozent verzeichnet worden. Die fast drei Prozent Inflation im Jahr 2008 gelten als Ausreißer, der durch die stark gestiegenen Energiepreise in der Mitte des Jahres ausgelöst wurde. Und die harte D-Mark hatte in ihren 50 Jahren eine durchschnittliche Inflation von 2,8 Prozent zu verzeichnen – obwohl noch heute einige Verbraucher der alten Währung etwas wehmütig nachweinen.

Aber irgendwie kann der Euro seinen verteufelten Ruf und sein schlechtes Image trotz aller belegbaren Vorteile nicht ganz ablegen.

 

jetzt kommentieren? 02. Januar 2009

Rubel vor weiterer Abwertung

Die Abwertungen des Rubels durch die russische Zentralbank wird allmählich zur Belastungsprobe für die russische Wirtschaft. Nicht nur, dass die Währungsreserven des größten Landes der Erde immer mehr sinken, Russland könnte sich auch schneller als erwartet dazu gezwungen sehen, den Rubel frei floaten zu lassen, als bisher geplant war.

Mit aller Macht versucht die russische Zentralbank durch die Abwertung den freien Fall der russischen Landeswährung abzubremsen. Ursprünglich wurde mit den Abwertungen das Ziel verfolgt, langsam und allmählich die Schwankungsbreite des Rubels gegenüber dem Dollar und dem Euro zu vergrößern. Doch die Strategie der Notenbanker ging nicht auf und die Abwertungsintervalle wurden immer kürzer. Am Anfang der laufenden Handelswoche kam es nun zur insgesamt zwölften Aberwertung seit Anfang November.

Die russische Währung hat von August bis zum Ende des Jahres etwa 20 Prozent ihres Wertes verloren. Im gleichen Zeitraum sind die Währungsreserven Russlands um 25 Prozent auf etwa 450 Milliarden Dollar geschrumpft. Einen Großteil der Reserven musste die Notenbank dazu aufwenden, um den Währungskurs des Rubels verteidigen zu können. Laut Aussagen von Forex-Experten und Ökonomen hätte Russland seine Reserven besser schonen können. Statt immer wieder kleinere Abwertungen vorzunehmen und damit ein Großteil der Währungsreserven zu verpulvern, hätte eine scharfe Abwertung des Rubels beim Einsetzen des Ölpreisverfalls genügt. Die Exporte von Öl und mit Öl verbundenen Produkten machen etwa 70 Prozent am gesamten russischen Außenhandel aus.

Russland könnte nun schneller als geplant eine frei floatende Währung sowie eine ausschließlich die Inflation bekämpfende Zentralbank bekommen. Insgesamt betrachtet ist dies zwar ein höchst ehrbares Ziel, doch der Weg, den Russland bis dahin genommen hat, war keinesfalls die beste Lösung. Inzwischen sind sich die Volkswirte einig, dass der Weg noch sehr schmerzhaft werden wird und die Wahrscheinlichkeit einer harten Landung der russischen Landswährung immer größer wird.

Die Regierung kann bislang nur ein einziges Argument gegen eine einmalige Abwertung des Rubels ins Feld führen. Der Kreml befürchtet einen ähnlich massiven Run auf die Banken wie 1998. In diesem Jahr musste die russische Regierung eingestehen, dass sie die Auslandsschulden des Landes nicht länger bedienen könne. Unter der Bevölkerung brach Panik aus und ein Run auf die Banken setzte ein. Fluchtartig zogen Sparer, Anleger und Investoren ihr Kapital von den Banken ab. In der Folge brach das Bankensystem und der russische Markt zusammen. Das Riesenreich rutschte in eine tiefe Rezession.

Heute allerdings haben sich die Vorzeichen geändert. Die Märkte sind auf ähnliche Szenarien besser vorbereitet als noch vor zehn Jahren. So gehen bereits viele Marktbeobachter seit längerer Zeit von einem Fall des Rubels aus. Auch die Wirtschaft hat sich entsprechend darauf eingestellt. Analysten gehen von einer weiteren Abwertung des Rubels von 20 Prozent aus. Erst dann wird sich die russische Währung wieder stabilisieren können. Unterdessen ist die größte Sorge der Russen die Bewertung ihrer Währung gegenüber der amerikanischen Landeswährung, obwohl der Rubel an einen Korb aus 45 Prozent Euro und 55 Prozent Dollar gekoppelt ist. Für die Russen zählen aber nicht globalen Forex-Märkte und die Vorgaben der Zentralbank. Für den russischen Bürger zählen nur die kleinen Wechselstuben auf den Straßen. Und dort zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab: Seit dem Sommer hat hier der Dollar gegenüber dem Rubel fast 25 Prozent an Wert verloren.

Bisher jedenfalls konnte sich die Zentralbank von Russland zu keinem einmaligen aber scharfen Abwertungsschritt durchringen, obwohl dies dringend nötig wäre, um nicht zuletzt die russischen Währungsreserven zu schonen. Gründe für das zögerliche Verhalten lassen sich nur schwer finden. Wahrscheinlich liegt es wohl am russischen Premierminister Wladimir Putin, der sich gegen einen solchen massiven aber nötigen Schritt ausgesprochen hat. Doch auch hier lassen sich die Gründe für die Ablehnung nur schwer nachvollziehen. Am wahrscheinlichst ist, dass sie wohl eher psychologisch als ökonomischer Natur sind. In den russischen Boomjahren war Wladimir Putin Staatspräsident und macht sich persönlich für den konjunkturellen Boom seiner Amtszeit verantwortlich. Nun steht Russland vor einer schweren und langen Rezession. Diese Rezession und die Abwertung des Rubels werden Russland mittelfristig wieder ärmer machen. Doch genau das könnte dazu führen, dass die Bevölkerung erkennt, dass der Wohlstand der Putin-Jahre nur den explodierenden Ölpreisen zu verdanken ist und nichts und niemanden anderem.

jetzt kommentieren? 01. Januar 2009

Rubel fällt auf tiefsten Stand seit drei Jahren

Die Abwertung des russischen Rubels hält weiter an. Am vergangenen Freitag fiel der Wechselkurs des Rubels um weitere 1,4 Prozent. Damit erreichte die russische Währung den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren. Trotz der weltweit anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise, kündigte die russische Regierung eine weitere Abwertung des Rubels an. Ein Zusammenbruch der Währung wurde allerdings ausgeschlossen.

Seit dem Beginn des Jahres 2008 hat die russische Landeswährung knapp 14 Prozent ihres Wertes verloren. Im Zuge der globalen Finanzkrise hat die Abwertung des Rubels Anfang November dramatisch zugenommen. Der Preis für einen Euro ist mittlerweile auf 40,8 Rubel gestiegen.

Der Kurs der russischen Währung wird nicht wie die europäische Gemeinschaftswährung oder die amerikanischen Landeswährung am Forex-Markt gebildet. In Russland bestimmt die Zentralbank den Wechselkurs und versucht den Wert an die aktuellen Marktverhältnisse anzupassen. Dafür legte die Zentralbank einen Korb auf, an dem sich der Rubel orientieren soll. Der Korb besteht zu 45 Prozent aus dem Euro und zu 55 Prozent aus dem Dollar. Der russische Staatspräsident Dimitri Medwedew sprach von einer flexiblen Währung, die der globalen Finanzkrise besser gewachsen sei. Mit Sorge schauen die russischen Entscheider auf die globale Finanzkrise und befürchten eine Wiederholung der schweren Rubelkrise von 1998. Damals hoben die russischen Sparer fast panikartig ihr angespartes Kapital von den Konten ab. In Folge dessen kam es zu einer gewaltigen Abwertung des Rubels.

Für 2009 erwartet die russische Regierung zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder ein Haushaltsdefizit. Ökonomen gehen von einem Defizit von fünf Prozent und mehr des russischen Bruttoinlandsprodukts aus. Die Gründe dafür werden in den weiter zurückgehenden Einnahmen aus dem Rohstoffhandel und dem fallenden Ölpreis gesehen. Nach einer wahren Explosion der Rohstoff- und Ölpreise, die nach mehreren Jahren etwa Mitte des Jahres ihren Höhepunkt erreichte, folgte ein massiver Preisverfall auf den Rohstoffmärkten. Trotz der wegbrechenden Einnahmen will die russische Regierung auch im kommenden Jahr an den staatlichen Sozialprogrammen weiter festhalten, die im Zuge der starken Wachstumsjahre aufgelegt wurden. Die Regierung gibt sich optimistisch. In den vergangenen Jahren des Wirtschaftsbooms habe der russische Staat genügend Devisenreserven angelegt, um die Krise besser als andere Staaten bewältigen zu können. So jedenfalls heißt es aus dem Kreml.

jetzt kommentieren? 01. Januar 2009

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