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Rubel vor weiterer Abwertung

Die Abwertungen des Rubels durch die russische Zentralbank wird allmählich zur Belastungsprobe für die russische Wirtschaft. Nicht nur, dass die Währungsreserven des größten Landes der Erde immer mehr sinken, Russland könnte sich auch schneller als erwartet dazu gezwungen sehen, den Rubel frei floaten zu lassen, als bisher geplant war.

Mit aller Macht versucht die russische Zentralbank durch die Abwertung den freien Fall der russischen Landeswährung abzubremsen. Ursprünglich wurde mit den Abwertungen das Ziel verfolgt, langsam und allmählich die Schwankungsbreite des Rubels gegenüber dem Dollar und dem Euro zu vergrößern. Doch die Strategie der Notenbanker ging nicht auf und die Abwertungsintervalle wurden immer kürzer. Am Anfang der laufenden Handelswoche kam es nun zur insgesamt zwölften Aberwertung seit Anfang November.

Die russische Währung hat von August bis zum Ende des Jahres etwa 20 Prozent ihres Wertes verloren. Im gleichen Zeitraum sind die Währungsreserven Russlands um 25 Prozent auf etwa 450 Milliarden Dollar geschrumpft. Einen Großteil der Reserven musste die Notenbank dazu aufwenden, um den Währungskurs des Rubels verteidigen zu können. Laut Aussagen von Forex-Experten und Ökonomen hätte Russland seine Reserven besser schonen können. Statt immer wieder kleinere Abwertungen vorzunehmen und damit ein Großteil der Währungsreserven zu verpulvern, hätte eine scharfe Abwertung des Rubels beim Einsetzen des Ölpreisverfalls genügt. Die Exporte von Öl und mit Öl verbundenen Produkten machen etwa 70 Prozent am gesamten russischen Außenhandel aus.

Russland könnte nun schneller als geplant eine frei floatende Währung sowie eine ausschließlich die Inflation bekämpfende Zentralbank bekommen. Insgesamt betrachtet ist dies zwar ein höchst ehrbares Ziel, doch der Weg, den Russland bis dahin genommen hat, war keinesfalls die beste Lösung. Inzwischen sind sich die Volkswirte einig, dass der Weg noch sehr schmerzhaft werden wird und die Wahrscheinlichkeit einer harten Landung der russischen Landswährung immer größer wird.

Die Regierung kann bislang nur ein einziges Argument gegen eine einmalige Abwertung des Rubels ins Feld führen. Der Kreml befürchtet einen ähnlich massiven Run auf die Banken wie 1998. In diesem Jahr musste die russische Regierung eingestehen, dass sie die Auslandsschulden des Landes nicht länger bedienen könne. Unter der Bevölkerung brach Panik aus und ein Run auf die Banken setzte ein. Fluchtartig zogen Sparer, Anleger und Investoren ihr Kapital von den Banken ab. In der Folge brach das Bankensystem und der russische Markt zusammen. Das Riesenreich rutschte in eine tiefe Rezession.

Heute allerdings haben sich die Vorzeichen geändert. Die Märkte sind auf ähnliche Szenarien besser vorbereitet als noch vor zehn Jahren. So gehen bereits viele Marktbeobachter seit längerer Zeit von einem Fall des Rubels aus. Auch die Wirtschaft hat sich entsprechend darauf eingestellt. Analysten gehen von einer weiteren Abwertung des Rubels von 20 Prozent aus. Erst dann wird sich die russische Währung wieder stabilisieren können. Unterdessen ist die größte Sorge der Russen die Bewertung ihrer Währung gegenüber der amerikanischen Landeswährung, obwohl der Rubel an einen Korb aus 45 Prozent Euro und 55 Prozent Dollar gekoppelt ist. Für die Russen zählen aber nicht globalen Forex-Märkte und die Vorgaben der Zentralbank. Für den russischen Bürger zählen nur die kleinen Wechselstuben auf den Straßen. Und dort zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab: Seit dem Sommer hat hier der Dollar gegenüber dem Rubel fast 25 Prozent an Wert verloren.

Bisher jedenfalls konnte sich die Zentralbank von Russland zu keinem einmaligen aber scharfen Abwertungsschritt durchringen, obwohl dies dringend nötig wäre, um nicht zuletzt die russischen Währungsreserven zu schonen. Gründe für das zögerliche Verhalten lassen sich nur schwer finden. Wahrscheinlich liegt es wohl am russischen Premierminister Wladimir Putin, der sich gegen einen solchen massiven aber nötigen Schritt ausgesprochen hat. Doch auch hier lassen sich die Gründe für die Ablehnung nur schwer nachvollziehen. Am wahrscheinlichst ist, dass sie wohl eher psychologisch als ökonomischer Natur sind. In den russischen Boomjahren war Wladimir Putin Staatspräsident und macht sich persönlich für den konjunkturellen Boom seiner Amtszeit verantwortlich. Nun steht Russland vor einer schweren und langen Rezession. Diese Rezession und die Abwertung des Rubels werden Russland mittelfristig wieder ärmer machen. Doch genau das könnte dazu führen, dass die Bevölkerung erkennt, dass der Wohlstand der Putin-Jahre nur den explodierenden Ölpreisen zu verdanken ist und nichts und niemanden anderem.

jetzt kommentieren? 01. Januar 2009

Rubel fällt auf tiefsten Stand seit drei Jahren

Die Abwertung des russischen Rubels hält weiter an. Am vergangenen Freitag fiel der Wechselkurs des Rubels um weitere 1,4 Prozent. Damit erreichte die russische Währung den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren. Trotz der weltweit anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise, kündigte die russische Regierung eine weitere Abwertung des Rubels an. Ein Zusammenbruch der Währung wurde allerdings ausgeschlossen.

Seit dem Beginn des Jahres 2008 hat die russische Landeswährung knapp 14 Prozent ihres Wertes verloren. Im Zuge der globalen Finanzkrise hat die Abwertung des Rubels Anfang November dramatisch zugenommen. Der Preis für einen Euro ist mittlerweile auf 40,8 Rubel gestiegen.

Der Kurs der russischen Währung wird nicht wie die europäische Gemeinschaftswährung oder die amerikanischen Landeswährung am Forex-Markt gebildet. In Russland bestimmt die Zentralbank den Wechselkurs und versucht den Wert an die aktuellen Marktverhältnisse anzupassen. Dafür legte die Zentralbank einen Korb auf, an dem sich der Rubel orientieren soll. Der Korb besteht zu 45 Prozent aus dem Euro und zu 55 Prozent aus dem Dollar. Der russische Staatspräsident Dimitri Medwedew sprach von einer flexiblen Währung, die der globalen Finanzkrise besser gewachsen sei. Mit Sorge schauen die russischen Entscheider auf die globale Finanzkrise und befürchten eine Wiederholung der schweren Rubelkrise von 1998. Damals hoben die russischen Sparer fast panikartig ihr angespartes Kapital von den Konten ab. In Folge dessen kam es zu einer gewaltigen Abwertung des Rubels.

Für 2009 erwartet die russische Regierung zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder ein Haushaltsdefizit. Ökonomen gehen von einem Defizit von fünf Prozent und mehr des russischen Bruttoinlandsprodukts aus. Die Gründe dafür werden in den weiter zurückgehenden Einnahmen aus dem Rohstoffhandel und dem fallenden Ölpreis gesehen. Nach einer wahren Explosion der Rohstoff- und Ölpreise, die nach mehreren Jahren etwa Mitte des Jahres ihren Höhepunkt erreichte, folgte ein massiver Preisverfall auf den Rohstoffmärkten. Trotz der wegbrechenden Einnahmen will die russische Regierung auch im kommenden Jahr an den staatlichen Sozialprogrammen weiter festhalten, die im Zuge der starken Wachstumsjahre aufgelegt wurden. Die Regierung gibt sich optimistisch. In den vergangenen Jahren des Wirtschaftsbooms habe der russische Staat genügend Devisenreserven angelegt, um die Krise besser als andere Staaten bewältigen zu können. So jedenfalls heißt es aus dem Kreml.

jetzt kommentieren? 01. Januar 2009

Staatseinnahamen und Steuern

2008 scheint trotz der Finanzkrise recht gut für Deutschland auszusehen, am Ende des Jahres werden wohl 23,6 Milliarden an Euros mehr in der Staatskasse sein als noch im Jahr zuvor. Dieses Geld kommt hauptsächlich aus den Steuereinnahmen. Damit könnte man ein Unheil abwenden und die Konjunktur weitaus stabiler gestalten. Zum Beispiel könnte es eine Möglichkeit sein, dass die Einkommenssteuer gesenkt wird. Berichte über die Steuereinnahmen werden immer wieder korrigiert, da die Zahlen wohl weiter nach oben gehen werden als die Finanzexperten dachten. Auch die Haushalte welche öffentlich sind, können sich dieses Jahr freuen, bleiben ihnen doch 7,4 Milliarden mehr als noch Anfang dieses Jahres prognostiziert. Weitere 0,9 Milliarden folgen dann am Anfang des kommenden Jahres. Die Verteilung dieses Geldes ist jedoch eher unfair aufgeteilt. Die einzelnen Gemeinden werden sich wohl über weitere 5,7 % an Einnahmen freuen, 2009 sind es immerhin noch weitere 3,3 Milliarden. Die einzelnen Länder haben ein Plus von 1,6 Milliarden, was sich jedoch bereits im kommenden Jahr ändern wird, denn dann werden die Einnahmen um 0,3 Milliarden Euro sinken. Der Bund sieht sich eher als Verlierer des Ganzen denn der Bund bekommt wenn überhaupt 0,4 Milliarden an Steuereinnahmen zusammen. Durch die voranschreitende Konjunktur fehlen dem Bund im kommenden Jahr 2.2 Milliarden Euro. Diese Zahlen sind gegensätzlich zu den Prognosen die noch im Mai aufgestellt wurden und lassen den Finanzminister durchaus zur Vorsicht mahnen. Bislang war es immer so das sowohl Gemeinde, als auch Bund und sogar Land entweder gemeinschaftlich untergingen, oder aber sich über erhöhte Steuereinnahmen freuen konnten, dies ist das erste Mal das dieser Fall nicht in Kraft tritt. Der Grund hierfür liegt in der Aufkommensentwicklung von Einzelsteuern. Immer mehr Menschen melden Gewerbe an und seien es nur kleine Gewerbe, auch die haben ab einem gewissen Punkt Gewerbesteuer zu zahlen. Dies kommt dann der Gemeinde zu Gute. Immerhin kommen hier rund 42,2 Milliarden Euro bei Rekordjahren zu Stande. Dies bedeutet ein Plus zum Vorjahr von 5,2 %. Nachdem es zur Reform der Unternehmenssteuer kam es zu der Verbreiterung der Bemessungsgrundlage im Bezug auf die Gewerbesteuer. Firmen müssen demnach nun auch Steuern auf ihre Miete, Leasingraten und Schuldzinsen zahlen. Das schlimme daran ist das selbst wenn ein Geschäft oder eine Firma ein schlechtes Jahr hatten, sie durchaus Steuern zahlen müssen eventuell sogar erhöhte Steuern. Hierauf wurden die Finanzminister zwar hinlänglich hingewiesen, haben sich jedoch nie dazu geäußert oder aber schon gar nicht Veränderungen angestrebt. Die Körperschaftssteuer ist hingegen abhängig vom Gewinn hier bekommt eine Hälfte das Land und eine Hälfte fließt in die Kasse des Bundes. Da die Umsätze dieses Jahr knallhart zurückgegangen sind, bekommen Bund und Land natürlich auch weniger Geld. Dies wird sich auch 2009 nicht sonderlich ändern. Die Einkommenssteuer ist noch differenzierter aufgeteilt. 42,5 % gehen an den Bund an die Länder geht die gleiche Summe und der Rest wird den Gemeinden zugewiesen. Hier wird erwartet, dass einiges an Geld zusammen kommt denn es wurden mehr Menschen eingestellt und genauso winkte bessere Bezahlung, dies wird sich wohl auch im kommenden Jahr so weiterentwickeln. So kann man durchaus in naher Zukunft auf eine Steuersenkung hoffen.


jetzt kommentieren? 26. Dezember 2008

Die Finanzkrise und der Freitaler Verein

Die Freiburger haben sich ein eigenes Mittel gegen die Finanzkrise ausgedacht, denn dort hat man sich überlegt, dass die Wirtschaft im eigenen Gebiet durch Regionalgelder in Schwung gebracht werden soll und man so ohne Zinsen oder Hinzuziehung von internationalen Firmen einen Weg zum Aufschwung gefunden hat.

So gründete sich kurzerhand ein Verein, der Freitaler-Verein. Man trifft sich im „Cafe Domino“ im Freiburger Stadtteil Oberlinden. Jens Mannheim, Verena Walter und Johannes Weiermann stehen dort und präsentieren die wie Geldscheine anmutenden „Freitaler“; die neue Währung im Freitaler Verein, die nun in feierlicher Runde präsentiert und den etwa 30 Freunden und Vereinsmitgliedern vorgestellt werden, damit diese die neuen Scheine dann auch kennen lernen und wissen, was sie zukünftig damit tun können.

Unter den Gästen zum Beispiel ein junger Mann mit Piercings und längeren Haaren, der meint, dass die Veränderung der Gesellschaft beim Geld anfangen muss. Nicht weit von ihm eine Dame der CDU, die den Freitaler gut für die kleineren Betriebe findet, die die Konkurrenz von der grünen Wiese fürchten. Ein älterer Mann meint dazu, dass die Finanzkrise eindeutig zeigt, dass das Finanzsystem, wie wir es bisher kannten, am Ende ist.

Es gibt bereits mehrere solcher „Alternativwährungen“, die zwar regional begrenzt, jedoch nicht ohne Erfolg sind. Sie orientieren sich mehr oder weniger an der Freigeld- Lehre des deutsch- argentinischen Kaufmanns Silvio Gesell. Beliebt und bekannt geworden hauptsächlich in christlichen und anthroposophischen Kreisen haben diese „Währungen“ auch bei den Linken und im unternehmerischen Mittelstand ihre Anhänger und bekommen nun, im Licht der Finanzkrise, auch aus anderen Bereichen mehr Anhänger und Aufmerksamkeit.

„Währung kommt von dem, was währt“ zitierte Johannes Weiermann, und fügt auch noch hinzu, „was währt, sind die realen Dinge“. So sieht es auch Verena Walter, denn sie findet den Freitaler „einfach realer und greifbarer als der Euro“. Da der Freitaler eine „handfeste“ Sache sei, würden durch ihn Kontakte geknüpft, fügt die Kauffrau hinzu, die eine Medien- und Entertainment Agentur betreibt. Weiermann ergänzt dazu, dass er Geld als eine Gemeinschaftsinstitution sieht. Da jedoch mittlerweile die Marktwirtschaft von Kapitalismus überwachsen sei, bräuchten wir neue Grenzen, denn meint er. Und so trägt der Freitaler- Verein auch den ganz treffenden Slogan: „Unsere Region, unsere Wirtschaft, unser Geld“.

Funktionieren soll es folgendermaßen: Man bekommt für 100 Euro 110 Freitaler. Diese kann man dann benutzen, um im Cafe zu bezahlen, die Elektrikerrechnung zu begleichen oder im Bioladen einzukaufen. Da der Preis real der des Freitalers entspricht, bekommt der Kunde also 10 % Rabatt bei den angeschlossenen Gewerbetreibenden. Und mittlerweile machen schon 28 Partner an diesem Projekt mit.

Will man jedoch seine Freitaler in Euro zurück tauschen, zahlt man 10 % Abschlag. Auf diese Weise soll die regionale Geldzirkulation unterstützt werden. „Internationale Firmen und Handelsketten, die das Geld von der Region weg in andere Länder oder Gebiete abfließen lassen, können mit dem Freitaler dann ja nichts anfangen“ sagt Walter, der die „regionale Identität“ zum Beispiel durch große Handelsketten in Gefahr gebracht sieht.

So setzt der Freitaler auf die Kundenbindung, fügt Jens Mannheim hinzu, der den Master zur „Gestaltung nachhaltiger Geldsysteme“ an der Gaia Fernuniversität gemacht hat. 

 

 

jetzt kommentieren? 26. Dezember 2008

Kaum Bewegung auf den Märkten

Es ist kurz vor Weihnachten und die meisten Marktteilnehmer haben sich bereits für dieses Jahr vom Forex-Trade verabschiedet. Der Devisenhandel gestaltet sich in diesen Tagen entsprechend ruhig. Auf den Forex-Märkten kommt es derzeit kaum zu Bewegungen, auch Konjunkturdaten werden allenfalls zur Kenntnis genommen. Am Dienstagmorgen ist der Euro um die 1,40 Dollar Marke in den heutigen Forex-Trade gestartet. Damit begann die europäische Gemeinschaftswährung heute mit etwa dem gleichen Ausgangswert wie am gestrigen Montag. Beim Übergang vom asiatisch geprägten in den europäisch dominierten Forex-Trade kostete der Euro 1,3995 Dollar. Der Dollar kostete 0,7144 Euro.

Am Nachmittag stehen in den USA noch einige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Marktbeobachter aber rechnen kaum mit Impulsen für den Forex-Trade am heutigen Dienstag. Der Handel ist seit mehreren Tagen rückläufig. Die verbliebenen Marktteilnehmer stellen sich unterdessen auf ein paar ruhige Tage bis zum Jahresende ein. Nach den Turbulenzen in den vergangenen Wochen an den Forex-Märkten, tut ein wenig Ruhe auch Not. Wer in dieser Zeit trotzdem aktiv auf den Märkten ist, sollte sich auf mögliche Kurssprünge in einzelnen Währungspaarungen einstellen. In Zeiten dünner Liquidität und rückläufiger Umsätze, können schon durch kleine Investitionen entsprechend hohe Sprünge der Wechselkurse ausgelöst werden. Zum einen liegt im Schwanken der Kurse eine gute Chance auf Gewinne, zum anderen sind die möglichen Risiken aber mindestens genauso hoch. Vor allem im Day-Trading mit kleineren Einsätzen bestehen derzeit gute Chance am Markt zu partizipieren.

Aus technischer Sicht hat gestern die europäische Gemeinschaftswährung ihre Seitwärtsbewegungen gegenüber der amerikanischen Landeswährung fortgesetzt. Zur Zeit bewegt sich der Euro bei ruhigem Handel in einer Spanne von 1,3901 und 1,3969 Dollar.

Gegenüber dem Japanischen Yen tendierte der Euro ebenfalls in einer Seitwärtsbewegung. Zu Beginn des gestrigen Forex-Trades konnte der Euro gegenüber dem Yen einiges an Wert gewinnen und ging gegen Ende des Handelstages in seine Seitwärtsbewegung über. Zuletzt kostete ein Euro 125,54 Japanische Yen. Damit war der Euro fast 1,30 Yen mehr Wert als noch am Freitag der vergangenen Woche, nachdem die Bank of Japan ihre Beurteilung der Lage der japanischen Wirtschaft schon zum zweiten Mal in Folge gesenkt hatte.

jetzt kommentieren? 25. Dezember 2008

Handelszeiten der Börsen über die Feiertage

Deutschland:

Die Börsen Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Bremen, München, Stuttgart, Hannover und Hamburg bleiben am Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie zu Silvester und am 1. Januar 2009 geschlossen.

Vereinigte Staaten von Amerika:

Die Wall Street handelt sowohl am Heiligabend als auch am zweiten Feiertag. Lediglich am 25. Dezember bleibt sie geschlossen. Am 31. Dezember wird gehandelt, nur der Neujahrstag ist für die NYSE und Nasdaq ein Schließtag.

Die Feiertagsregelungen der Börsen in Kanada und Brasilien sind genauso getroffen, wie sie für die amerikanische Wall Street gelten.

Japan:

Da in Japan Weihnachten nicht wie in Europa üblich gefeiert wird, ergeben sich für die japanischen Börsen auch andere Feiertagsregelungen. Hier wird am 23. und 31. Dezember nicht gehandelt. Auch an den ersten drei Tagen im neuen Jahr bleiben die japanischen Börsen geschlossen.

China Börse Hongkong:

Die Börse Hongkong ist wegen Weihnachten am 25. und 26. Dezember nicht geöffnet. Auch am 1. Januar bleibt sie geschlossen.

Die Börse Singapur hat ihre Schließtage zu Weihnachten analog der japanischen Börse geregelt.

jetzt kommentieren? 24. Dezember 2008

Der Euro hatte im Dezember eine interessante Rallye

Im Sommer und Herbst 2008 erlebte der Devisenmarkt die leichte und auch überraschende Erholung des Dollar. Aber der Dezember bringt nun wohl doch wieder sehr starke Gegenbewegungen.

Für die Entwicklung des Dollar spielt der Euro eine ziemlich entscheidende Rolle – und das auch trotz des schwachen Ifo-Indexes und auch der Erwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung in Europa. Schon zum Anfang des Dezember konnte der Euro sich gegenüber dem Dollar durchsetzen und damit dann auch letztlich in diesem Monat mehr als 15 Prozent zulegen. Die Erhöhung gegen das Pfund lag bei elf Prozent und gegen den Kanadischen Dollar bestand noch eine Verbesserung um mehr als zehn Prozent.

Und auch gegen den Yen aus Japan hatte die europäische Einheitswährung einen sehr guten Stand und konnte sich hier den festen Boden sichern. Trotz einer massiven Überbewertung, die sie ab Juli abbauen musste und die sich in den Vorjahren aufgebaut hatte.

In den USA ergab sich da eher eine lockere Geldpolitik und in Europa waren Repatriierungen zu verzeichnen. Die Teilnehmer des Devisenmarktes machen genau diese Entwicklungen für die starken Kursbewegungen verantwortlich, nämlich einerseits die intensiven Senkungen der Leitzinssätze und andererseits die anderen am Markt als Lockerungsübungen bezeichneten geldpolitischen Entscheidungen der USA.

Denn nur diese Entwicklungen machen die Geldanlage interessant – nicht aber die tiefen Nominal- und auch die negativen Realzinsen. Nicht zuletzt ist es die Verschuldung, in die sich das Land in den letzten Jahren und auch dann noch einmal verstärkt in den letzten Jahren begeben hat.

Es lässt sich da vermuten, dass genau dass dazu geführt hat, dass die Prämien, die für die Absicherung gegen Zahlungsschwierigkeiten des amerikanischen Staates gedacht sind, dann auch in den letzten Monaten starke Tendenz nach oben genommen haben.

Die Entwicklung kann aber im krassen Gegensatz gesehen werden zu den Kursentwicklungen, die amerikanische Staatsanleihen und deren Notierungen in den kommenden Monaten genommen haben. Die sind nämlich rapide nach oben gestiegen – gleichzeitig sind die Renditen dann, wenn man den Markt einmal rückblickend betrachtet, historisch tief gefallen.

Eine Bereinigung der europäischen Währung scheint aber auch durch eine starke Positionsbereinigung erreicht zu werden. Die europäischen Banken stehen inzwischen mit dem Rücken zur Wand – also unter deutlichem Druck – und müssen vor dem Abschluss des Jahres 2008 vor diesem Druck aus Ost- und Mitteleuropa repatriieren.

Das führt dann dazu, dass sich die Wirtschaftsschwäche in Russland und Polen in der Weise abzeichnet, dass nämlich die Währungen der Länder, also der polnische Zloty und der russische Rubel gegen den Euro so starke Abwertung erleben. Die britische und die türkische Währung nehmen ähnliche Entwicklungen.

Die meisten Währungen sind im Augenblick sehr schwach, dem Euro geht es dabei relativ gut. Wie lange noch und sind hier große Befürchtungen notwendig?

Die relative Abwertung des Yen gegen den Euro könnte dazu führen, dass die Lust auf Risiko wieder reduziert wird. Dagegenhalten könnte man die relative Schwäche aus ost- und mitteleuropäischen Ländern und auch die recht schwachen Performances, die die Währungen aus Kanada, Australien und Neuseeland geben. Auch die brasilianischen Reals und der südafrikanische Rand zeigen sich ziemlich schwach auf der Brust.

Ist die Vermutung richtig, dass die Währungsschwankungen durch Bewegungen am Jahresende den recht dünnen Markt verzerren können?

jetzt kommentieren? 21. Dezember 2008

Solarworld-Boss Asbeck und die Wirtschaft

Einem Sprichwort zu folge läuft derjenige Gefahr zu verbrennen, der zu nah an der Sonne entlang fliegt. Solche Höhenflüge tun selten gut, jedoch unterliegt zurzeit Solarworld- Gründer und -Boss Frank Asbeck. So hat seine Idee, die sogar schon durch eine Pressemeldung bekannt wurde, die vier Opel Werke in Deutschland übernehmen zu wollen, fast schon was von einem gut gemachten Marketing Gag.

Asbeck meint zwar, das ganze soll durchaus ernst gemeint sein, jedoch sieht s so aus, als könnte solch ein Deal nicht wirklich zu Stande kommen, denn die finanziellen Mittel sind nicht vorhanden. Es gäbe zwar Barmittel in Höhe von 250 Millionen Euro, allerdings müsse man dann an den Bund treten und um Bürgschaft für die dann noch fehlenden 750 Millionen Euro bitten, die der Firmenchef ohne einen solchen Bürgen dann doch nicht hergeben will.

Zur gleichen Zeit soll dann Asbecks Plänen nach, General Motors für jeden Arbeitsplatz  40.000 Euro an Solarworld bezahlen, das wären insgesamt etwa eine Milliarde Euro. Rechnet man das auf, stellt man fest, dass Asbeck sich Opel dann mehr oder weniger umsonst einheimst.

Da ist es dann nicht weiter verwunderlich, dass es Widerspruch und negative Äußerungen aus allen Reihen gab, natürlich vorrangig von General Motors selbst. Und prompt hieß es aus den Staaten, „Opel stünde nicht zum Verkauf“. 

Auch wenn man sich überlegt, wie diese Transaktion denn überhaupt funktionieren könnte: Solarworld verfügt über keinerlei Erfahrung  im Bereich Autobau und würde man damit rechnen wollen, dass Opel sich in einen grünen Elektro-Auto-Konzern verwandeln solle,  würde auch das mindestens zehn Jahre in Anspruch nehmen.

So stellt sich dann natürlich auch die Frage, was dann die Angestellten von Opel in der Zwischenzeit tun könnten. Zu Hause sitzen und Solarzellen in Heimarbeit zusammenbasteln? Es sieht auch nicht so aus, als hätte man die Regierung bisher in die Pläne Asbecks eingeweiht, von denen eigentlich niemand so recht weiß, wie sie denn wohl aussehen mögen. Jedenfalls war es nicht anders aus der ziemlich überraschten Stellungnahme des Sprechers des Wirtschaftsministeriums zu verstehen.

Der Aktie von Solarworld hat die Nachricht auch nicht gut getan. Kurz nach Bekanntmachung von Asbecks Plänen wurde der bis dahin sowieso schon fallende Kurs der Aktie nicht im Geringsten abgeschwächt, sondern fiel stattdessen noch weiter ab. 

Schon vor ein paar Wochen hatte die Firma um Asbeck herum den Missmut einiger Analysten angezogen, denn da wurde ein Aktienrückkaufprogramms angekündigt, dessen Sinn nie klar wurde und das derweil auch auf Eis gelegt wurde. Betrachtet man sich den Markt genauer, sollte man besser zum jetzigen Zeitpunkt sein Geld auf dem Konto fest zu halten.

Warum macht Asbeck dann solche Ankündigungen? Meiner Vermutung nach ist es wohl ein Ablenkungsmanöver, damit man damit vom schlechten Finanzergebnis bei Solarworld selbst ablenken kann.

Hinzu kommt, dass ein Börsenbrief  vor kurzem kolportierte, die Finanzabteilung der Solarfirma habe sich mit einem Schuldschein in unbekannter Höhe, der von einer großen internationalen Bank kam, verspekuliert. Dieser Schuldschein hat angeblich einen Nominalwert von 32,5 Millionen Euro und sei auf Grund eines fehlenden Marktpreises gar nicht zu bewerten. Darum wurde der Schuldschein auf Null abgeschrieben. Jedenfalls spricht da nun niemand mehr davon.

 

 

 

jetzt kommentieren? 18. Dezember 2008

Alles Wissenswerte über die Abgeltungssteuer

Einkünfte, die auf Kapitalvermögen basieren, werden ab dem 1. Januar 2009 in Deutschland mit der dann neu einzuführenden Abgeltungssteuer belegt. Diese wichtige neue Steuer betrifft alle, die schon bestehend oder auch zukünftig Erträge aus Kapital erzielen. Ein sehr wichtiges Merkmal dieser Steuer wird es sein, dass alle Einkünfte aus Kapitalvermögen dann in gleicher Höhe besteuert werden, sei es nun aus Immobilien, Aktien oder sonstigen Kapitalbildenden Gütern. So wird es dann einen pauschalen Satz geben, zu dem diese Art Einkünfte in der Zukunft belegt sein werden, und zwar werden 25 Prozent als Abgeltungssteuer fällig werden. Dazu kommt dann noch der Solidaritätszuschlag und eventuell wird dann ab 2011 auch noch die Kirchensteuer mit in diesen Topf fallen. Ganz entsprechend der Bezeichnung nach tritt somit eine Abgeltungs- Wirkung ein, die für den Besteuerten dann die einzeln im Einkommenssteuer Ausgleich aufgeführten Posten vereinfacht zusammenfasst, pauschal abgilt und nicht mehr separat veranlagt werden muss. Die Abgeltungssteuer wird dann für alle anfallenden Zinsen gelten, sowie für Dividenden und Veräußerungsgewinnen. Immobilienbesitzer, die zukünftig planen, eine Immobilie nach dem 1.1.09 zu verkaufen,  können dies tun, ohne von der Abgeltungssteuer betroffen zu sein, vorausgesetzt, zwischen dem Kauf und dem Verkauf sind seitdem mindestens 10 Jahre vergangen. Dasselbe wird auch für Immobilienfonds gelten. Anders als Investmentfonds sind sie nicht verpflichtet, Steuer an den Staat zu zahlen. Jedoch gilt dabei die Regel, dass als Bemessungsgrundlage der Steuer, egal ob Fonds oder für Privatanleger, die Differenz aus der Anschaffungs- und den Anschaffungsnebenkosten zu den Verkaufserlösen gerechnet wird, minus eventueller Erlösmindernder Veräußerungskosten.

Der große Bereich des Bausparens wird ebenso wichtige Änderungen erfahren, denn die bis Ende des Jahres geltende Steuerfreiheit, die sich aus Bausparverträgen bisher ergeben hatte und Guthabenzinsen von bis zu einem Prozent pro Jahr betragen konnte, wird dann entfallen. Dies hört sich zwar zunächst nachteilig für den Sparer an, aber das Bausparen als solches ist und bleibt interessant, denn der Zinsvorteil eines in Anspruch genommenen Darlehens auf einen Bausparvertrag unterliegt nicht der Steuerpflicht. In Folge dessen werden die Bausparverträge in Zukunft interessant sein, die nur einen niedrigen Guthabenzins haben und dem zufolge mit einem günstig liegenden Darlehenszins einhergehen. Daher sollten Bausparer sich auch überlegen, den Sparerfreibetrag abzugeben und besser zum Sparerpauschbetrag zu wechseln, denn dieser liegt bei 801 Euro pro Jahr für Singles und 1602 Euro für zusammen veranlagte Eheleute. Damit sind dann automatisch gleich auch alle Werbungskosten abgegolten und man kann keine umständliche Veranschlagung in der tatsächlichen Höhe mehr fordern, die dann aber auch mit unzähligen Belegen untermauert werden müsste. Dies bringt im Allgemeinen eine Vereinfachung beim Lohnsteuer- Jahresausgleich, der willkommen sein sollte.  Dazu zählt also zukünftig, dass die Abschlussgebühr eines Bausparvertrages nicht mehr in einer Höhe geltend gemacht werden kann, die über den Pauschbetrag hinausragt.

So wird diese neu hinzukommende Besteuerung für Einkünfte aus Kapitalerträgen also auch im Bereich der Bausparverträge ab dem nächsten Jahr gelten, selbst wenn der Vertrag schon länger abgeschlossen wurde. Da ist der Zeitpunkt des Mittelzuflusses entscheidend. Man sollte demnach noch schnell vorher einen Vertrag abschließen da dieser dann nur bedingt besteuert werden kann.

 

jetzt kommentieren? 18. Dezember 2008

Bringen sinkende Zinsen wirklich steigende Börsen?

Wieder einmal ist es soweit: Am Freitag wurden die absolut schlechten Konjunkturdaten verkündet, aber die Kurse der europäischen Börsen und der Börsen der Vereinigten Staaten steigen. Die Anleger wetten nämlich inzwischen schon auf deutlich spürbare Zinssenkungen und bauen ihr Geschäft genau auf dieser Erwartungshaltung auf.

Realistisch betrachtet haben die aggressiven Zinssenkungen der letzten Wochen aber nicht wirklich etwas bewirkt – und das, obwohl sich der Leitzins nun schon in greifbarem Nullbereich befindet.

In Japan liegt der Leitzins nun noch bei gerade 0,24 Prozent. In der Schweiz ist man inzwischen bei 0,5 Prozent angelangt und die Vereinigten Staaten haben sich derzeit auf ein Prozent eingependelt. Selbst Europa hat mit relativ hohem Zinsniveau von derzeit 2,5 Prozent aber inzwischen ein für hiesige Verhältnisse tiefes Niveau erreicht.

Leider gibt es aber bei allen Zinssenkungen ein großes Problem. Das liegt nämlich darin, dass tiefe Zinsen und üppige Geldversorgung nicht dort ankommt, wo sie hin soll – die Bonität ist einfach ziemlich angeschlagen.

Währenddessen wird auf den Märkten davon ausgegangen, dass die amerikanische Zentralbank weitere Zinssenkungen anstrebt und dann noch einmal Senkungen in den Bereich von 0,5 oder sogar 0,25 Prozent anpeilt. Wenn dann die sogenannten Zinslenkungsmunition ausgegangen ist, wird von Marktteilnehmer schon eine Alternative erwartet. Die könnte mit einer in den Geldkreislauf eingebrachten Liquidität einhergehen. Und die US-Zentralbank hat schon lange damit begonnen, die Commercial Papers ihrer Emittenten direkt anzukaufen.

Aber selbst die Kombination von tiefen Zinsen und üppiger Geldversorgung hat bisher wenig erreichen können, denn sie kommt einfach nicht an bei den Konsumenten und auch Unternehmen. Das Umfeld zu früheren Zeiten hat sich schlichtweg verändert. Durch die Offenlegung tatsächlicher Risiken einer zu hohen Verschuldung, die falsch kalibrierten Risikomanagement- und Vermögensverwaltungsmodelle und auch eine starke Synchronisierung der Weltwirtschaft sind inzwischen alle Wirtschaftsteilnehmer dazu gezwungen, die Bilanzen und Erwartungen gleichermaßen an realistische Fakten anzupassen. Und da heißt es schlicht und einfach: Die Bonität ist nicht mehr akzeptabel.

Auch wenn dies in erster Linie für die Vereinigten Staaten und angelsächsische Staaten gilt. Die benötigen dringend den Wechsel und müssen durch die Umstände gezwungen den Konsumgürtel jetzt enger schnallen. Sparen ist einfach angesagt. Auch wenn das für die Verbraucher in erster Linie zum tragen kommen, denn die haben sich in den letzten Jahren kaum mehr über Lohnzuwächse freuen dürfen. Aber die Wohlstandsillusion gab den Konsum trotzdem weiter als unproblematisch vor. Kreditkarten und Dispos wurden bis zum Limit strapaziert, weil weiterhin auf steigende Kurse an der Börse gewettet wurde.

Nicht nur die Konsumenten sind von der schlechten Bonität betroffen – auch den Staaten macht die inzwischen Schwierigkeiten. Und auch die Immobilienpreise sollten wieder stabile Zahlen erreichen. Und genau diese Wetten sind beide geplatzt. Schlimmer noch, sie wenden sich gegen die Verbraucher. Häuserpreise fallen, das Kreditkartenhaus stürzt ein und so wurden auch die Finanzunternehmen in den Abwärtsstrudel mit hineingezogen, ebenso die gesamte Realwirtschaft.

Die Häuserpreise fallen weiter und so können noch einmal 25 Prozent Verlust eingeplant werden. Auch die Baubeginne und auch die Genehmigungen für Neubauten haben inzwischen ihren tiefsten Stand erreicht. Alles schrumpft – nur schrumpft sich hier leider nichts gesund im Moment, denn die Arbeitslosigkeit steigt parallel bei steigender Bevölkerungszahl.

Die logische Folgerung: Wenn die Wirtschaft nicht wächst, dann können die Gewinne nicht ansteigen und somit auch nicht die Kurse der Börsen – trotz sinkender Zinssätze, oder?

 

 

 

jetzt kommentieren? 17. Dezember 2008

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