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Der Euro konnte nun schon bei 1,3715 US-Dollar eröffnen und auch im asiatischen Geschäft wurden bereits Höchstwerte des Euro markiert, die bei 1,3735 – 40 reichten. Gegenüber dem Yen stellte der Dollar auf 90.35 und Carry-Trades zeigten sich insgesamt sehr freundlich. Euro und Yen als Kombination markierten bei 123.90 und die Kombination Euro und Franken oszillierte im Bereich 1.5850. Die aus den USA veröffentlichten Daten brachten aber nur die Bestätigung der Vermutung, dass es der US-Wirtschaft derzeit sehr schlecht geht. Allerdings waren die Ergebnisse noch immer besser ausgefallen, als dies aus der Konsensusprognose antizipiert wurde.
Gesunken ist der sogenannte General Business Condition Index des NY Fed Manufacturing Survey per Dezember. Damit erlebte er eine Veränderung von –25,4 auf –25,8 Punkte, während die Analysten hier von einem Rückgang auf –27,5 Punkte ausgegangen waren. Bei den Subindizes waren aber bessere Ergebnisse zu erkennen als im Vormonat. Und hier konnte der Auslieferungsindex deutlich zulegen, nämlich von –13,9 Punkte auf –8,8 Punkte. Und auch der Beschäftigungsindex konnte sich verbessern von –28,9 auf –23,4 Zähler. Für den Auftragsindex gab es eine Veränderung von –22,2 auf –20,8 Punkte. Sind hier sind allerdings leichte Ansätze der Aufhellung in weiter Ferne zu erkennen?
In der Industrieproduktion kam es zu einem Absinken für den November um 0,6 Prozent. Hier hatten die Analysten einen Rückgang im Bereich von 0,8 Prozent vermutet. Eine Anpassung des Vormonats fand damit von +1,3 Prozent auf + 1,5 Prozent statt, während der Septemberwert revidiert werden musste von –3,7 auf nunmehr –4,1 Prozent. Das Gesamtergebnis lag damit mit der Konensusprognose weitestgehend im Einklang. Eine Kapazitätsauslastung dank damit von 76,0 Prozent auf 75,4 Prozent ab.
Aber die TIC-Kapitalzuflüsse brachten für den Oktober sehr nüchterne Ergebnisse, die dann nur 1,5 Milliarden Dollar brachten. Prognostiziert waren 40 Milliarden Dollar und zuvor waren es 65,4 Milliarden Dollar an Zuflüssen. Gerade diese Daten zeigen eine starke Anfälligkeit für Revisionen, denn sie sind notorisch volatil und so macht es wenig Sinn, die Konzentration auf diese Daten zu setzen.
Der Frühindikator für den Wohnimmobilienmarkt in den USA, der sogenannte NAHB-Housing Market Index harrte bei seinem Tiefststand im Bereich von neun Punkten aus. Hier ist eine Trendwende auch in nächster Zeit nicht zu erwarten.
Auf der US-Datenagenda stehen noch wichtige und wesentliche Daten. Da ist zum Beispiel schon jetzt die Vermutung recht wahrscheinlich, dass die Verbraucherpreise in den USA für den November einen spürbaren Einbruch erleiden. Von Analysten wird von einem Einbruch im Bereich 1,2 Prozent ausgegangen. Für den Jahresvergleich ergibt sich damit ein Rückgang eines zur notierten Anstiegs, der bei 3,7 Prozent lag auf nunmehr noch 1,5 Prozent. Da werden die Stichworte Disinflation und Deflation doch zunehmend gebräuchlicher?
Wundern wird wohl niemanden aufgrund der ständig neuen Nachrichten aus den USA, dass sowohl die Anzahl der Neubaubeginne als auch die Baugenehmigungen an sich beide im Monat November stark rückläufig waren.
Der Finanzmarkt richtet derzeit seine gesamte Aufmerksamkeit auf die Offenmarktausschusssitzung. Und die Marktteilnehmer erwarten im Zinssatz eine Senkung um mindestens 50 Basispunkte sowie einen neuen Zielsatz, der dann beim Fed Fundus bei 0,50 Prozent liegt. Im Bereich der fast schon Nullzinspolitik ist allerdings das zinspolitische Instrumentarium der Fed in seinen Handlungen nun erheblich eingeschränkt.
17. Dezember 2008
Was tun die Währungspaarungen eigentlich zur Wochenmitte und welche Veränderungen haben sich da ergeben?
Der EUR/USD lassen auf der Stunden-Chart klar werden, dass dieses Paar sich schon über einen längeren Zeitraum mit Kursschwankungen beschäftigen muss. Aber eine Konsolidierung bei der 1,2660-Marke scheint nun wahrscheinlich. Aber der Slow Stochastic zeigt auf der Tages-Chart eine weiterhin deutliche rückläufige Neigung. Und so kann bei dieser Paarung wohl angenommen werden, dass sie auch weiterhin einen Abwärtstrend nehmen wird. Damit ist es für Anleger in dieser Paarung wohl eher sinnvoll, beim Höchststand zu verkaufen, um geringe Verluste zu verzeichnen.
Der GBP/USD haben einen Abwärtstrend, der auch weiterhin ungebrochen seinen Trend nimmt. In der Wochenmitte wurde die Paarung dann mit 1,4850 gehandelt. Auch die Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart macht da nicht viel Hoffnung und die Vermutung, dass der Abwärtstrend hier bei dieser Paarung weiter anhält, dürfte sich auch bewahrheiten. Ein neuer Richtpreis für GBP/USD wird hier schon bei 1,4780 vermutet. Wer als Anleger hier investiert hat, kann mit eng gesetzten Stopps verkaufen, um hier bei dieser Paarung gute Ergebnisse zu erzielen.
Die Paarung USD/JPY zeigt auf der Tages-Chart der Wochenmitte, dass sich hier in einer engen Handelsspanne bewegt wird. Und die liegt bei dieser Währungspaarung im Bereich 92,80 und 93,80 – und das, nachdem zum Wochenanfang ein stark abwärts gerichteter Durchbruch zu verzeichnen war. Die Tages-Chart der Wochenmitte zeigt bei der Paarung ein recht mäßiges Abwärtsmomentum. Anleger müssen hier wohl noch die deutlicheren Signale der Stunden-Chart abwarten, um dann auf mögliche neue Abwärtstrends zeitig reagieren zu können.
Die Paarung USD/CHF kann einen anhaltenden deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen, in dem sie sich geradezu mittendrin befindet. Ein Ende dieses Aufs scheint im Moment nicht zu sehen. Ein Blick auf die Stunden-Chart der Wochenmitte zeigt aber sehr gemischte Signale und so kann eine Abwärtskorrektur auf der 4-Stunden-Chart in der Wochenmitte zwar erkannt werden, aber die Kontrolle des Tages-Chart zeigt, dass der Aufwärtstrend wohl noch eine Menge Potential in sich hat. Als Anleger sollte man hier wohl auch noch deutlichere Signale der Stunden-Chart warten, um dann diesem Markt auch beizutreten.
Und was macht das Gold in der Wochenmitte?
Zur Wochenmitte hin konnte das Widerstandslevel, das bei 770,00 war, dann durchbrochen werden. Das Gold scheint somit wieder ein zinsbullisches Momentum verzeichnen zu können. Die Anzeigen der Bollinger Bands der Stunden-Chart zeigen in ihrer Verengung, dass hier aber durchaus Kursschwankungen erwartet werden können. Wenn sich diese Vermutung bewahrheitet, könnte sich ein neuer Richtpreis ergeben, der dann bei 784 US-Dollar festgelegt würde. Als Forex Anleger hat man hier eventuell eine sehr gute Gelegenheit, bei deutlich spürbaren Aufwärtstrends dann auch zu kaufen.
04. Dezember 2008
Die ein Stunden Chart ist eine one two three Formation welche nach Ross gebildet wurde. Diese erkennt wenn sich ein Kurs weiter nach oben bewegt und kann diesen erschließen. Der Bereich des Widerstandes welcher bei 1.2680/1.2700 liegen sollte, sollte überwunden sein. Allerdings ist die Staffelung hier sehr eng besiedelt, so dass die bereits kommende Hürde sich im Schnitt zwischen 1.2750 oder aber 1.2760 befindet. Derzeit sind Kursschwankungen der Paarung zwischen US - Dollar und Euro in beide Richtungen möglich. Wenn sich heute Kurse anbieten sind diese mit sehr viel Risiko zu sehen, da eventuell der Verlust nicht schnell genug gestoppt werden kann. Oft wird derzeit in den Forex Signalen bekannt gegeben, dass man derzeit keinerlei Handelsempfehlungen herausgeben kann. Das Daytrading sollte man wenn man handeln möchte derzeit bevorzugt behandeln. Forexsignale unterstehen in keiner Weise dem Gesetz des Wertpapierhandels daher sollte man diese auch nie nur als Beratung oder Empfehlung sehen auch darf hierüber keinerlei Werbung oder aber Angebote gemacht werden, egal auf welche Devise es sich nun gerade bezieht. Gewissenhafte und professionelle Broker entnehmen zwar den Forex Signalen diverse kleine Tipps, diese sind aber eher als Mutmaßungen zu sehen, welche sich bei einem guten Wissensstand des Brokers auch positiv auswirken können auf dessen Geschäfte und natürlich den Geschäften seiner Kunden. Wer heute mit Devisen handelt sollte sich in jedem Falle des Risikos bewusst sein und nicht nur das große Geld oder eine gute Chance sehen. Daher sollte man sich an diesem Markt lediglich dann verlustieren wenn man bereit ist beim traden auch die Verluste zu tragen. Denn wann immer man eine große Gewinnmöglichkeit sieht oder von anderen suggeriert bekommt, hängt dort auch immer ein mindestens genauso hohes Risiko. Man muss sich also klar darüber sein das es auch genauso schnell wie zu einem Gewinn, zu einem Verlust des kompletten Einsatzes kommen kann. Daher ist eine einfache Regel welche man beherzigen sollte diese: nutzen sie lediglich Kapital welches sie selber nicht benötigen, welches auf ihren Konten über Jahre hinweg einfach nur daliegen würde, selbst wenn es ihnen einmal schlechter ginge. Ein Risiko mit dem Anfänger oft nicht rechnen sind Fehler die auf das Internet zurück zu führen sind. Eine unterbrochene Internetleitung, verursacht durch Server oder aber Providerprobleme können ebenfalls zum Totalverlust führen da man nicht schnell genug die Positionen in denen man sein Geld hat, schließen kann. Auch Probleme im E-Mailversand oder aber diverse Softwareprobleme sind heutzutage ernst zunehmende Problem und Risikoquellen. Viele Internetseiten auf denen man dem Wunsch des eigenen Broker Daseins nachgehen kann, schließen ihre Haftung für solche Probleme komplett aus. Dies muss man bei einer Konteneröffnung für das Trading unterzeichnen oder aber bestätigen. Auch übernehmen die Inhaber der Page oft keinerlei Haftung für die Forex Signale. Dies alles obliegt der eigenen Verantwortung und dem eigenen Wunsch auf Risiko. Selbst wenn ein Internetanbieter für Forex Brokering mit den hervorragenden Ergebnissen der Vergangenheit wirbt, so ist dies gut und schön, jedoch sollte es nicht ausschlaggebend dafür sein ob und wie viel man schlussendlich investiert oder nicht. Denn diese Seite kann die Kurse nicht beeinflussen und wie wir wissen machen die Kurse oftmals was sie wollen.
26. November 2008