Posts gespeichert unter 'Forex Devisenmarkt'

Der Devisenhandel - Währungen werden auch gehandelt!

Beim Devisenhandel geht es darum, Fremdwährungen zu kaufen und parallel zu verkaufen. Wesentlich ist, dass der Handel immer mit Paaren von Geldsorten vollzogen wird. Der Wert der Währungsumrechnung ergibt sich dabei stets aus dem Verhältnis der beiden Währungen zu einander. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, US-Dollar zu kaufen und Schweizer Franken zu verkaufen und aufgrund der täglichen Kursschwankungen einen Gewinn zu erzielen:

Denn allgemein gilt, dass der Devisenkurs sich ständig ändert. Meist wird mit US-Dollar, Euro, Japanischen Yen, Britischen Pfund, Schweizer Franken sowie dem Kanadischen und Australischen Dollar gehandelt. Diese machen etwa 85 % des Marktanteils aus, da es sich dabei um die zahlungsfähigsten, wirtschaftsstärksten Fremdwährungen handelt, welche am globalen Devisenmarkt eine dementsprechend wichtige Position haben.

Der Devisenhandel findet auf dem sogenannten Forex (Forex Exchange Market) statt, wo Forex Broker mit Hilfe von bankinternen Handelssysteme für verschiedenste Anleger und Banken Geschäfte mit Devisen abwickeln. Neueste Entwicklungen machen es nun möglich, dass auch Privatanleger am Devisengeschäft teilnehmen können. So kann man zum Beispiel mit Hilfe des Systems Easy Forex über ein Onlinedepot Zugriff auf den weltweiten Devisenhandel bekommen. Tag für Tag verzeichnet man am Forex einen weltweiten Umsatz von etwa 2,5 Billionen US-Dollar, dabei handelt es sich um den höchsten Umsatz am globalen Börsenmarkt.

Der Handel wird meist durch Termin-, aber auch durch Kassageschäfte abgewickelt, wobei immer eine Währung gegen eine andere gewechselt wird - ein einseitiger Devisenhandel ist nicht möglich. Gewinne kann man dann verzeichnen, wenn eine Devise, die im Portfolio des Händlers enthalten ist, hinsichtlich ihres Wertes steigt und man sie dementsprechend für mehr Geld verkaufen kann, als für den Kauf notwendig war. So kommt es zu den Kursschwankungen, von denen man profitieren kann, ein wesentlicher Faktor ist dabei das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage. Der reale Wechselkurs der Devisen steht damit nicht im Zusammenhang.

Der Devisenhandel ist deshalb ein rentables Geschäft, da Regierungen und Unternehmen Fremdwährungen (Devisen) zunächst benötigen, damit verschiedenste Anschaffungen und Zahlungen von Dienstleistungen und Wirtschaftsgütern getätigt werden können - fünf Prozent der Fremdwährungstransaktionen werden dafür verwendet; bei den restlichen 95 Prozent handelt es sich allerdings um spekulative Geschäfte und dem Handel im Allgemeinen. Die meisten Unternehmen kaufen Devisen zu einem tiefen Kurs, um ihre finanziellen Anlagen zu schützen.
Allgemein gilt, dass sich ein Blick auf den Devisenhandel immer lohnt, um ein Barometer für die Wirtschaft zu haben, auch wenn man nicht auf einen Gewinn spekuliert; denn aktuelle Geschehnisse in der Politik, Wirtschaft sowie im sozialen Bereich haben einen großen Einfluss auf die Devisen.

jetzt kommentieren? 16. April 2009

Forex- Der Devisenmarkt

Der Devisenmarkt wird allgemein auch als Foreign Exchange Market bezeichnet und gilt als der finanzkräftigste Handelsplatz mit dem größten Tagesvolumen beim Handel. Den Markt kennzeichnet vor allem der Wegfall von jedweden Grenzen. Über alle Nationen hinweg also, Tag und Nacht, an fast jedem Tag werden unterschiedlichste Währungen, besser gesagt Währungspaare gegeneinander gehandelt. Da es sich beim Devisenhandel um eine internationale Vernetzung aus Banken und Großinvestoren handelt, gilt keine geographische Beschränkung, ebenso existiert kein Platz, auf welchem Devisen gehandelt werden, die meist gebrauchte Plattform für den Handel ist das allen zugängliche Internet. Hier wird ein klarer Unterschied zur Börse deutlich, die in jedem Land oder Wirtschaftsraum ihren eigenen Handelsplatz aufbietet. Der Handel mit Devisen läuft wie folgt ab: Eine Währung kann nur gekauft werden, verkauft man im Gegenzug dazu eine andere Währung. Dies wird immer zum derzeitig gültigen Wechselkurs abgehandelt. Entstehen dabei etwa Wertsteigerungen bei den gekauften Währungen, können diese verkauft werden, um die Gewinne zu realisieren, also auf dem eigenen Forex Konto zu sehen. Die Änderungen in den verschiedenen Währungen ergeben sich durch eine Vielzahl an Faktoren. Um nur einige zu nennen, dazu gehören etwa die Wirtschaftslage des jeweiligen Landes, die politischen und sozialen Verhältnisse sowie Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Währung. Zwar sind die Schwankungen der Währungen sehr gering und entwickeln sich meist nur hinter der dritten oder vierten Dezimalstelle im Preis, jedoch wird diese Tatsache durch das Handelsvolumen wieder ausgeglichen. Durch den Hebel oder das Margin ist es dem Devisenhändler nämlich möglich, viel mehr Geld zu bewegen, als ihm tatsächlich zur Verfügung steht. Beträgt das Margin etwa einen Prozent, dann muss der Händler lediglich einen Prozent der bewegten Summe wirklich besitzen, um den Handel bewerkstelligen zu können. So ist es möglich, an einem einzelnen Tag mit ein paar tausend Euro hunderttausende von Euro zu bewegen und aus diesen großen Summen Profite zu ziehen. Dadurch sind die kleinen Schwankungen nicht mehr so wichtig, da man sehr viel an einem Tag bewegen und gewinnen oder eben auch verlieren kann. Ein kleines Beispiel: Man hat 1000 Euro zu seiner Verfügung. Dann ist es mit diese 1000 Euro möglich, bei einem Hebel von einem Prozent, ganze 100.000 Euro zu handeln. Die möglichen Gewinne und Verluste aus einem solchen Handel sind meist identisch und betragen stets die Sicherheitsleistung, also 1000 Euro. Man könnte also entweder 1000 Euro gewinnen oder auch verlieren. Dank dieser Möglichkeit ist es am Devisenmarkt gegeben, täglich Millionen mittels kleinen Beträgen zu bewegen und aus diesen Millionen und deren kleinen Kursschwankungen beträchtliche Profite zu erwirtschaften.

 

 

 

 

jetzt kommentieren? 01. Januar 2009

Vor- und Nachteile des Devisenhandels

Vorteile:

Der augenscheinlichste Vorteil des Devisenhandels besteht im grundsätzlichen Vergleich zu einem seiner größten „Konkurrenten“ dem Börsenhandel. Die zu tätigenden Einsätze beim Devisenhandel sind nämlich deutlich geringer. Der Devisenhändler muss immer nur lediglich den Margin aufbringen, also den Mindesteinsatz oder auch Sicherheitsleistung genannt. Das Margin liegt üblicherweise im Bereich von 0,5 bis zwei Prozent der zu bewegenden Summe. Möchte man also am Forex eine Summe Geld von der Höhe 100.000 US-Dollar bewegen, reichen zu diesem Zweck durchschnittlich ein Prozent der bewegten Summe, also nur 1000 US-Dollar. Vergleicht man diese Beispiel mit der Börse, so wird die Tatsache ersichtlich, dass dort die ganze Summe aufgebracht werden muss. Also sind dort eben die 100.000 US-Dollar zu besitzen und einzusetzen. Durch das Margin entsteht eine Art von Hebelwirkung, die meist für die immens hohen Gewinne, aber auch ebenso für hohe Verluste sorgen kann. Zudem besteht bei der Führung eines Forex Kontos keine Nachschusspflicht. Genauer betrachtet bedeutet dies, dass das Forex Konto niemals in ein Minus rutschen kann. Dies wird durch die Tatsache ermöglicht, dass das Geld, welches für eine abzuhandelnde Position eingebracht werden muss, immer die Höhe von potentiellen Gewinnen und Verlusten anzeigt. Verluste sind also nur auf die Einlagen beschränkt und gehen niemals darüber hinaus. Ein weiterer Vorteil des Devisenhandels ist die zweifache Gewinnmöglichkeit. Auf der Börse können nur Profite gemacht werden, wenn die Kurse steigen und man zu einem günstigen Zeitpunkt verkauft. Nicht so beim Forex. Hier kann der Händler sowohl aus Kurssteigung als auch auch Kurssenkungen Profite ziehen, was die Angelegenheit allgemein profitabler gestaltet.

Nachteile:

Die mittlerweile sehr große Anzahl an Devisenmarkt-Teilnehmern und die kurze Reaktionszeit, welche durch eine schnelle Internetverbindung ermöglicht wird, bewerkstelligen gemeinsam sehr starke und vor allem tägliche Kursschwankungen. Besonders in dieser Tatsache ist die hohe Attraktivität des Forex zu finden, jedoch auch die Wahrscheinlichkeit zu hohen Verlusten bei zu langsamer Reaktion auf plötzliche Veränderungen am Markt. Ferner muss der Forex Händler eine Vielzahl von informellen Faktoren berücksichtigen, um erfolgreich tätig sein zu können. Zu diesen Faktoren gehören unter Anderem wirtschaftliche, soziale und politische Gegebenheiten. Etwa eine Erhöhung von Leitzinsen in einer gewissen Nation kann gewaltige Kursschwankungen mit sich bringen. Diejenigen, welche auf die Zeichen gehört haben und diese Entwicklung vorher ahnten, können Gewinn machen, diejenigen, welche zu langsam reagiert haben, werden auf der anderen Seite wohl Verluste erleiden müssen. Aus diesem Grund muss der Forex Händler viel Zeit mit der Interpretation und Verwertung von handelsrelevanten Informationen verbringen.

Fazit:

Auf den Devisenmarkt sollten sich nur diejenigen Menschen wagen, die es verkraften könnten, sollte ihre gesamte eingelegte Summe durch einen höchst unprofitablen Handel verloren gehen.

 

 

jetzt kommentieren? 25. Dezember 2008

Der Devisenmarkt und der Devisenhandel

Auf dem Devisenmarkt werden weltweit Währungen – also Devisen – gehandelt. Insgesamt steht der Devisenmarkt mit keinem fixen Börsenplatz in irgendeiner Beziehung, denn die Abwicklung der Geschäfte wird hier über die Bankverbindungen mittels Internet abgewickelt.

Insgesamt ist der Devisenmarkt – also der Forex Marktes der global betrachtet größte Finanzmarkt. Rückblickend wurden hier im Jahr 2007 täglich rund 4 Billionen US-Dollar gehandelt. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass zum einen der Dollar die eine der wichtigsten Währungen am Devisenmarkt darstellt und zum anderen, dass eben die Währungen ausschließlich paarweise gehandelt werden. Also ist auch bei einer vergleichsweise geringer auftauchenden Währung – wie zum Beispiel dem Schweizer Franken – immer bei der Paarung USD/CHF auch der US-Dollar im Geschäft beteiligt.

Grundsätzlich ist es auch so, dass man, wenn man sich im Ausland befindet und eine Währung für Zahlungen im Ausland eintauscht, dies als Devisenmarkt betrachtet werden kann. Schlicht und einfach immer dann, wenn die Ware in Form von Geld auftaucht, handelt es sich um Vorgänge, die am Devisenmarkt stattfinden.

Schon als Reisender ins Ausland – auch natürlich als Privatperson – lernt man sehr schnell, dass die Währungskurse sehr wichtig sind, um letztlich möglichst viel für die eigene Währung zu erhalten. Im Forex werden dann genau diese Währungsentwicklungen genutzt und so wird mit diesen Währungsschwankungen das Geld verdient. Auch wenn es sich hier um etwas kompliziertere Einflüsse handelt, die dann berücksichtigt werden müsse, ist der Forex doch dem Geldwechsel in der Wechselstube nicht ganz unähnlich. Während allerdings die Person, die einmalig für eine Urlaubs- oder Geschäftsreise das Geld umtauscht, auf bestimmte Zeiten und somit Kurse beim Wechseln des Geldes angewiesen ist, geht der Händler am Forex anders vor. Hier wird mit wesentlich größeren Geldsummen gehandelt und das Ziel ist die Gewinnmaximierung. Also müssen auch viele Einflüsse berücksichtigt werden, die letztlich auch große Verluste bringen könnten – und eben auch gute Gewinne.

Während in der guten alten Wechselstube das Bargeld gegen Bargeld getauscht wird, ist es beim Forex üblich, dass die Geschäfte elektronisch abgewickelt werden. Ein Handel am Bankschalter wäre sehr aufwendig und auch zeitlich im Profibereich nicht mehr realisierbar.

In der Praxis hat zunächst einmal jede geschäftsfähige Person das Recht, mit den Devisen zu handeln. Hier bestehen auch für alle Teilnehmer des Marktes gleiche Chancen auf Gewinne und Verluste – völlig unabhängig davon, ob es sich um einen Profi oder einen privaten Händler handelt. Für alle Teilnehmer gelten die gleichen Währungskurse, zu denen der Handel erfolgt. Allerdings ist es für einen Profi ungleich einfacher, sich mittels bestimmter Werkzeuge die richtigen Zeiten für den An- und Verkauf zu bestimmen, was ein privater Händler dann über einen Broker abwickeln lässt.

Echt erfolgreiches Traden erfordert große Disziplin, sich mit dem Markt und den Einflüssen und Entwicklungen hier intensiv zu beschäftigen. Auch die Fähigkeit – nicht zuletzt im Hinblick auf Hard- und Software – schnelle Entscheidungen auch tatsächlich schnell umsetzen zu können, hat einen großen Einfluss auf den Erfolg beim Traden.

Ob ein Interesse und auch ein gewisses Talent dazu besteht, am Markt selbst zu traden, das lässt sich auch von völlig ungeübten Einsteigern schnell und einfach testen. Das Demo-Konto, das viele Broker für die Einsteiger anbieten, macht den Einstieg in den Forex Markt einfach, unkompliziert und vor allem risikofrei hinsichtlich der Verluste. 

jetzt kommentieren? 24. Dezember 2008

Was sind eigentlich die Geheimnisse des Devisenhandels?

Der Devisenhandel ist mit vielen Mythen umrankt, die Einsteiger davon abhalten, sich mit dem Thema auseinander zusetzen. Der Eindruck, man blicke durch diese Thematik ohnehin nicht durch, lässt Einsteiger dann die Entscheidung treffen, die Finger von diesem vermeintlich komplizierten Markt gleich wegzulassen.

Im Grunde sind es einige wenige Spekulanten, die große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangt haben – leider nicht immer positive – die dem Markt der Devisen einen etwas anrüchigen Stempel aufdrücken. Und so entstanden im Laufe der Zeit beim Laien Bilder von Glaspalästen, in denen von Geheimbünden undurchschaubare Devisengeschäfte betrieben wurden.

Das ist aber – salopp ausgedrückt – Quatsch!

Eine Reihe von Fachleuten befand in den Anfängen, dass das Britische Pfund eine deutliche Überbewertung als Währung hatte. Hieraus ergab sich für einen bekannten Devisenfachmann – Soros – der Ruf, ein Spekulant zu sein und auch eine große Gruppe von Investoren schloss sich seinerzeit seiner Anlageidee an, die von keinem politischen Motiv geprägt war, sondern einfach wirtschaftliches Kalkül als Hintergrund hatte.

Das Geheimnis des Erfolges der ersten Devisengeschäfte war so einfach wie durchschaubar. Soros als Pionier am Markt beobachtete die Zahlungsströme. Das wurde mit dem einfachen Schlagwort „Follow the money“ bezeichnet. Also verfolgt man schlichtweg den Weg des Geldes, wie es weniger klingend in der deutschen Sprache heißt. Und genau das Prinzip ist es, das heute noch genauso aktuell wie damals ist.

Und so kann es dann ein einfaches Beispiel sein, dass diesen Ansatz durchleuchtet. Wenn ein europäischer Anleger eine renditestarke Anlagemöglichkeit für sein Geld sucht, kann er unter Umständen in den USA fündig werden. So kann dieser Anleger dann die Meinung vertreten, dass die USA – was aktuell zugegebenermaßen nicht ganz realistisch wirkt und deshalb als Beispiel verstanden werden sollte – kurz vor einem deutlichen Wirtschaftsaufschwung steht. Damit ist auch der Beschluss des Anlegers logisch, nun in amerikanische Anleihen, Immobilien und Aktien zu investieren.

Natürlich benötigt er für dieses Geschäft den US-Dollar als Währung. Also verkauft der Anleger seine Währung – nämlich den Euro – und kauft für seine geplanten Geschäfte den US-Dollar, um damit auf die Shopping-Tour in den USA zu gehen. Damit erlebt der US-Dollar eine Aufwärtsbewegung, der Euro währenddessen eine Abwärtsbewegung.

Dem Auf des Dollars folgen nun andere Händler – ein Trend ist gegeben. Aber das wäre zu einfach, wenn das so bliebe, denn die Meinungen und Einschätzungen der Entwicklungen der einzelnen Marktteilnehmer ändern sich und so sind ständige Entscheidungen dann von einem Hinein und Heraus geprägt – und genau das vermittelt dem Einsteiger des Devisenhandels auch den Eindruck, dass es sich hier um Zocker handelt, die am Markt agieren. Tatsache ist aber, dass sowohl die Aktienkäufer als auch die Anleihekäufer ihre Spekulationen auch auf die zugrunde liegende Währung wahrnehmen. Und auch Zinsen und Dividenden werden im Regelfall im Landeswährung ausbezahlt.

Damit ist es dann gleich doppelt sinnvoll, die Zahlungsströme zu beobachten. Natürlich sind es nicht nur die privaten Investoren, die diesen Strom in den letzten Jahren verstärkt beobachten, da auch Kleinanleger inzwischen am Markt agieren können. Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter, Versicherungen und auch Pensionskassen sind beteiligt und beobachte mit Adleraugen den Markt.

jetzt kommentieren? 21. Dezember 2008

Forex - Trotz Krise boomt der Devisenhandel

Kaum zu glauben für manch nicht sehr finanziell versierte Menschen, doch der Devisenhandel boomt nach wie vor. Nicht ganz nach wie vor, denn jetzt boomt dieser sogar mehr als zuvor. Das liegt vor Allem an klugen Tradern, die sich die jetzigen sehr starken Kursschwankungen zunutze machen und ihre Profite daraus ziehen. Die Währungen großer und vor Allem starker Wirtschaftsräume stehen dabei im Fokus der Anleger. US-Dollar, Yen und Euro werden vermehrt gehandelt, dies kann sie einigermaßen besonders in dieser Krisenzeit stabilisieren, muss es aber nicht. Aus diesem Grund sollten besonders Forex Anfänger mit genügender Beratung in den Handel einsteigen, um nicht ein böses Erwachen am nächsten Handelstag zu erleben.

Neben de großen und starken Wirtschaftsräumen stehen auch kleinere weiterhin im Mittelpunkt. Diese zeichnet meist ein starker Finanzplatz aus, wie es etwa in England oder in der Schweiz der Fall ist. Der Devisenmarkt, kurz Forex genannt, ist der größte und liquideste Finanzschauplatz der Welt und der Handel nimmt einfach keinen Abbruch. Natürlich könnte sich die Entwicklung sehr stark ändern, sollten die Prognosen der Wirtschaftsexperten für das kommende Jahr in Erfüllung gehen. Die größte Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dieser Ausruf ist überall als Schlagzeile zu lesen und macht seine Runde. Kommt es zu der tatsächlichen Rezession? Kommt es gar zu einer Inflation? Bislang kann nur geraten werden, doch, solange die Wirtschaftssysteme und besonders ihre Währungen sich einigermaßen stabil halten können, wird der Forex Boom keineswegs ein Ende finden. Interessierte Anleger, die gerne am Devisenhandel teilnehmen würden, sollen in diesen Tagen ihre Entscheidungen treffen. Mit auf den Zug Forex aufsteigen oder nicht?

Diese Frage stellen sich derzeit viele. Um diese Frage zu beantworten: Entweder man springt jetzt noch auf, fährt ein Stück mit und genießt die Vorteile, welche sich zumeist aus dem Handel ergeben können, oder man wartet bis ins Frühjahr oder gar Sommer 2009, um genau wissen zu können, wie sich der Markt weiterhin verhalten und verändern wird. Auf jeden Fall sind in diesen Tagen schnelle und kluge Entscheidungen gefragt. So zumindest die Stimmung der Trader, welche sich in diese turbulenten Tagen dank guter Analysen eine goldene Nase verdienen können.

Der Tipp lautet: Entweder einsteigen, oder warten. Die Wartezeit könnte sich aber bei Verschlimmerung der Rezession ganz schön lange gestalten.

 

jetzt kommentieren? 11. Dezember 2008

Krise tut der Beliebtheit des Devisenhandel keinen Abbruch

Trotz der gegenwärtigen Krisenstimmung in zahlreichen Nationen und der Rezession scheint der Devisenhandel weiter zu florieren und seinen Anlegern nach wie vor Profite zu ermöglichen. Das mag vielleicht auf den ersten Blick überraschen, jedoch bieten sich gerade in Krisenzeiten bei kluger Herangehensweise optimale Bedingungen für einen sehr profitablen Handel. Das ständige Auf und Ab von Kursen und die momentan gegebene Unbeständigkeit kann sehr gut ausgenutzt werden. Zu diesem Zweck ist die ständige in Anspruchnahme von aktuellen und handelsrelevanten Informationen unabdingbar. Jedoch bleibt diese Form des Handels nicht nur großen Tradern oder Banken vorbehalten. Ein Privatmann mit ein wenig Kapital, welches er gern vermehren würde, kann sich auch auf das große „Spiel“ mit den Devisen einlassen. Um das zu ermöglichen, können bei zahlreichen Anbietern Forex Konten in vielen Variationen eröffnet werden, um gleich in den Handel durch zu starten. Es gibt verschiedene Arten von Forex Konten Um seine ersten grundlegenden Erfahrungen ohne Verlustrisiko zu absolvieren, kann für den Anfang ein Demo Konto in Anspruch genommen werden, welches meist kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Ist die berühmte Mischung aus objektivem Bauchgefühl und kluger Auslese von Informationen entstanden, kann man sich etwa an das Mini Konto wagen. Dies kann bereits ab sehr kleinen Summen, wie 50 oder 100 Euro verwaltet werden und bietet genügend Spielraum, um die im Demo Konto gewonnen Erfahrungen in die tatsächliche Forex Welt einzubringen. Gerade in der jetzigen Zeit können Anlagen in Devisen sehr profitabel für ihre Investoren sein, trotz oder gerade aufgrund der derzeit gegebenen Unbeständigkeit.

Die gegenwärtig meist gehandelten Währungen bleiben nach wie vor Euro und US-Dollar, welche bereits seit langer Zeit als Save Haven bezeichnet werden und diesem Ausdruck immer wieder gerecht werden. Die am häufigsten gehandelten Währungspaare bleiben auch EUR/USD, USD/CHF, GBP/USD, USD/JPY, EUR/CHF. Man sieht, dass auch hier der Euro und der US-Dollar an Stärke kaum einbüßen können und stets ihrer Vorreiterrolle gerecht werden können. Das verwundert kaum, da diese Währungen von zwei der größten Wirtschaftssystemen der Welt getragen und gestützt werden, Krise oder Rezession hin oder her.

Forex Neulinge sollten trotz dem Devisen-Hype Vorsicht walten lassen, denn neben allen Gewinnchancen, die sich bei professionellem Handel ergeben, sind genauso große Verluste möglich, für die natürlich meist Anfänger einstehen, was oft nur als Lehrgeld bezeichnet wird. Das Lehrgeld sollte eben einfach nicht allzu hoch werden, da Profite damit aus dem Weg geräumt werden.

 

jetzt kommentieren? 10. Dezember 2008

Leicht sinkende Devisenkurse

Am heutigen Dienstag zeigten sich die amerikanischen Aktienmärkte nicht so stark, wie gestern. Aufgrund der zu beobachtenden Abhängigkeit der Forex- von den Börsenmärkten litt darunter vor allem der Euro. Zeitweise sank dieser sogar unter die Marke von 1,28 Dollar. Bis zum späten Nachmittag allerdings konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung wieder erholen und zeigte sich bei 1,2880 Dollar. Am Mittag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für das Währungspaar EURUSD mit 1,2838 Dollar festgelegt, während der Dollar 0,7789 Euro kostete. Zum Vergleich lag der gestrige Referenzkurs bei 1,2854 Dollar für einen Euro bzw. bei 0,7780 Euro für einen Dollar.

Forex-Experten warnen vor einer Überbewertung der heutigen Schwäche des Euros. Die europäische Gemeinschaftswährung bekam heute den leichten Druck an den Aktienmärkten zu spüren, so dass der Höhenflug vom Montag an den Devisenmärkten erst einmal schnell vorbei war. Stiegen die Kurse für Wertpapiere an der Börse, konnte der Euro bisher immer mit steigenden Wechselkursen reagieren. Die leichte Schwäche vor allem des amerikanischen Aktienmarktes machte demnach auch dem Euro zu schaffen. Die Risikoscheu der Anleger scheint momentan ebenfalls an die Entwicklungen der Aktienbörsen gekoppelt zu sein. Die Risikoaversion nimmt in letzter Zeit immer dann ab, wenn sich die Kurse für Wertpapiere nach oben verändern. In dieser Situation wird der Dollar von den Investoren nicht mehr als sicherer Hafen gesucht. In den nächsten Tagen wird sich allerdings eine jährliche Erscheinung an den Forex-Märkten deutlich verstärken, die zum Teil jetzt schon zu spüren ist. Gegen Ende des Jahres nimmt der Devisenhandel traditionell ab, so dass dann auch kleinere Investitionen größere Kursbewegungen verursachen können. Vielen Anlegern aber scheint am Ende des Jahres der Mut zu fehlen, eine klare Richtung in ihren Investitionen im Forex-Trade erkennen zu lassen – so jedenfalls urteilen einige Marktbeobachter. Kursausschläge in den letzten Tagen und Wochen des Jahres unterliegen oftmals dem Zufall, da die Liquidität an den Märkten merklich zurückgeht.

Die enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA, von denen auch diese Woche wieder einige erwartet werden, sowie die positive Zinsdifferenz zwischen dem Euroraum und den Vereinigten Staaten, könnten mittelfristig den Euro stützen. Die Analysten sind sich ebenfalls einig darüber, dass die schlechten Arbeitsmarktdaten aus den USA weiter versteckt positiv auf den Euro wirken werden. Größere Neupositionierungen der Investoren stehen allerdings wohl erst wieder im nächsten Jahr an. Vergleicht man die gegenwärtigen Entwicklungen auf den Renten- und Aktienmärkten, so bewegen sich die Kursausschläge an den Forex-Märkten doch eher in engeren Grenzen. Der Euro wird sich auch in den kommenden Tagen wahrscheinlich weiter in der Spanne von 1,26 und 1,31 bewegen.

 

jetzt kommentieren? 10. Dezember 2008

Der Devisen- und Rentenmarkt brauchen Zinsentscheidungen

Die Zurückhaltung der Anleger am Tag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank war deutlich zu spüren. Letztlich wollen wohl alle Anleger erst einmal sehen, welche Schritte die Europäische Zentralbank unternimmt, bevor dann wieder in die Offensive gegangen wird, berichten Händler und auch Experten auf dem Gebiet.

Viele Analysten gingen davon aus, dass der Leitzins dann um einen halben Prozentpunkt abgesenkt wird. Allerdings sind auch deutlich stärkere Schritte bei der Senkung der Leitzinssätze nicht vollkommen ausgeschlossen. Die Frage sowohl bei Anlegern als auch bei anderen Fachleuten stellt sich dann aber, inwieweit die Zentralbank sich zu aggressiven Schritten bei der weiteren Leitzinssatzsenkung entschließt. Bereits zwei Mal wurden die Zinsen innerhalb der ausgebrochenen Krise nämlich schon gesenkt, allerdings ist der Stand 3,25 Prozent auch noch nicht wirklich niedrig einzustufen.

Die USA sind in ihrem Leitzinssatz nun bereits bei 1,0 Prozent gelandet und bis Mitte Dezember ist eine weitere Senkung um 0,5 Prozent eher zu erwarten. Auch in Schweden und Großbritannien fallen im Verlauf der Woche noch Entscheidungen hinsichtlich der Zinssatzsenkung.

In der Mitte der Woche harrte der Euro dann in dem Bereich des Vortages – nämlich bei 1,2600 bis 1,2740 Dollar aus. Der Referenzwert wurde von der Europäischen Zentralbank dann mit 1,2623 - im Vergleich zum Vortag bei 1,2697 – festgelegt.

Der Euro notierte damit mit 1,2639 – vortags 1,2643 – Dollar im Referenzkursverfahren der Banken insgesamt fast unverändert. Aber verglichen mit dem Yen nahm er seine Talfahrt unverändert weiter fort und fiel damit auf 117,67 Yen  - vortags 117,90.

Die Konjunkturdaten aus den USA und der Zone des Euro zeigen sich damit weiterhin schwächelnd.

Die Kurse des Rentenmarktes im Bereich der Staatsanleihen blieben auch in der Mitte der Woche unverändert bestehen. Auch wenn der Bund-Future zeitweilig um 58 Ticks auf 124,05 Punkte stieg, musste er seine Gewinne doch abgeben und sich dann zur Wochenmitte auf 123,47 Zählern einpendeln. Und auch die Händler vermuten, dass sich auf dem Rentenmarkt die Stimmung insgesamt so wirklich schnell nicht ändert. Das Hoch bei 124,60, das aus dem Jahr 2005 stammt, rückt in deutliche Nähe.

Die insgesamt negativen Wirtschaftsprognosen der globalen Wirtschaft können mit einer wirklich wirksamen Gegenbewegung in der nächsten Zeit nicht rechnen. Auch die Konjunkturdaten, die aktuell aus den USA und aus Europa veröffentlicht wurden, machen da wohl nicht mehr Hoffnung.

In der US-Privatwirtschaft wurden im November deutlich mehr Stellen abgebaut, als für diesen Monat erwartet wurde. 250.000 Stellen, die abgebaut wurden, entsprachen dem letztmalig im November 2001 veröffentlichten Wert. Erst zum Ende der Woche werde die Regierung der USA dann die offiziellen Daten für den Arbeitsmarkt des Monats November veröffentlichen, aber erste Informationen lassen vermuten, dass hier keine großen positiven Überraschungen mehr warten.

Und Europa? Auch hier fielen die veröffentlichten Daten dann schlechter aus als zunächst angenommen. Ein Abschwung der Dienstleister in der Zone des Euro macht sich bemerkbar – so die Ergebnisse aus dem Markit-Einkaufsmanagerindex, der für den Service-Sektor erstellt wird.

Die Bundesanleihe, die über zehn Jahre läuft, liegt dann phasenweise nur noch bei 3,004 Prozent, nachdem zuvor noch 3,059 Prozent verzeichnet wurden. Und die Drei-Prozent-Marke werde hier wohl noch unterschritten werden, vermuten Fachleute. Das sind Werte, die zuletzt im September 2005 veröffentlicht wurden.

 

jetzt kommentieren? 04. Dezember 2008