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Kommt die Pleitewelle, die Anleger befürchten?

Die Existenzkrise der amerikanischen Autoriesen beschäftigt die Welt und nebenbei auch die Rendite für Unternehmensanleihen auf neue rekordverdächtige Werte nach oben getrieben. Nicht nur in den USA, auch in Euro ist diese Tendenz abzulesen. Große Unsicherheit ist es, die dann auch noch Angst vor einer Kettenreaktion im Bereich der Pleiten macht. Droht wirklich die Pleitewelle, wie Ford, Chrysler und General Motors als Riesen am Markt vor dem finanziellen Aus stehen?

Die Preise der Unternehmensanleihen erhalten derzeit jedenfalls starken Druck. Wer jetzt einkauft, der kann auch Zinstitel von BMW oder Daimler, die am Markt als altehrwürdig gelten, bekommen und die dann eine Rendite von sechs bis acht Prozent im Jahr abwerfen. Das ist aber eine Rechnung, die nur dann aufgeht, wenn auch die Zukunft genug Geld in die Kassen fließen lässt, um Zinsen und Tilgung zu bedienen.

Die hohen Risikoprämien locken, aber der Kauf stellt sich für den privaten Anleger keinesfalls als einfach dar. So wird nämlich ein großer Teil dieser Anleihen lediglich mit einer Mindestbestückelung im Bereich von 50.000 Euro verkauft. Für Privatanleger ein dicker Brocken, obwohl es natürlich aus eine Auswahl von Anleihen gibt, die eine Mindesteinlage von lediglich 1.000 haben. Deren Liquidität ist dann aber wiederum im Regelfall eingeschränkt. Hohe Abstände zwischen den Kursen beim An- und Verkauf dieser Anleihen sind die Folge. Die Daimler Anleihe hat einen Abstand, der aktuell in einem Bereich von rund 1,5 Prozent liegt und bei TUI Titeln wird die Spanne sogar mit bis zu 4 Prozent gehandelt.

Das heißt für den Anleger, dass er beim Erwerb einer Anleihe damit rechnen muss, dass er im Moment des Kaufs eine Position hat, die mit einigen Prozenten im Minusbereich liegt. Hier sind dann Anleger im Vorteil, die ihr Kapital auch bis zum Ende der Laufzeit der Anleihe binden können. Die müssen sich nicht schrecken lassen. Wichtig ist aber für alle Anleger gleichermaßen, dass die Risikostreuung sinnvoll betrieben wird. Der Preisverfall der Anleihen ist so groß, weil bei den Investoren eine Kreditklemme befürchtet wird, die dann eine Pleitewelle im Tsunami-Ausmaß mit sich bringt.

Für diese Befürchtungen ist auch bisher kein Beispiel anzuführen, wie der sogenannte Itraxx-Crossover zeigt. Dieser Index ist dafür zuständig, die durchschnittlichen Kosten für die Forderungsabsicherung gegen 50 finanzschwache Schuldner aus dem europäischen Raum widerzuspiegeln. Diese Barometer, das Krisen anzeigt, hatte in den letzten Tagen seinen erstmaligen Anstieg auf 1.100 Punkte. Und das heißt rechnerisch, dass die Absicherung von Forderungen mit einer Laufzeit von fünf Jahren etwa 11 Prozent der abgesicherten Summe jährlich kostet. Diese Preise für Sicherheit werden nur dann gezahlt, wenn man befürchtet, dass zahlreiche Unternehmen in den kommenden fünf Jahren auch insolvent werden.

Wer jetzt blind Anteile an Unternehmen kauft und nur die hohen erwarteten Zinsen als Motiv hat, kann mit einer richtigen Enttäuschung enden. Genug Geld im Hintergrund und die Muße, die Anlagen gezielt und sorgfältig breit zu streuen, sollten beim Anleger auf jeden Fall vorhanden sein.

Die Steuerung von Fonds erfolgt von Managern aktiv. Hier wird dann nach deren Ermessen von den Vergleichsindizes abgewichen und so wird bei Anlegern auf eine überdurchschnittlich Weiterentwicklung die Hoffnung geschürt – die Gefahr des schlechten Abschneidens sehen manche Anleger nicht. Und Geld kostet die Anleihe auch, denn die Fondsgesellschaften erhalten jährlich ca. drei Prozent Ausgabeaufschlag und zudem noch einmal jährlich ein Prozent des Fondsvermögens für die Verwaltungsarbeit – und die sollte der Anleger gedanklich auf seine Zinseinkünfte bereits angerechnet haben.

jetzt kommentieren? 16. Dezember 2008

Geldnot der Regierungen treibt seltsame Blüten

Einerseits beneidet die europäische Wirtschaft die amerikanischen Kollegen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von den von Barrack Obama ins Auge gefassten Aufträgen der öffentlichen Hand in Billionenhöhe profitieren werden, andererseits müssen diese Gelder auch irgendwo herkommen.

So mussten nicht wenige amerikanische Forex Broker heute verwundert zur Kenntnis nehmen, dass sie demnächst für ihre Getränke zusätzliche Steueraufschläge bezahlen müssen, wenn sie Zucker enthalten. Andererseits ist dieser Gedanke gar nicht so dumm, wenn man sich den Gesundheitszustand vieler Amerikaner anschaut. Viele von ihnen sind übergewichtig und die Folgeerkrankungen verursachen hohe Kosten im Gesundheitswesen. Auf diese Weise kann der amerikanische Staat zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: zusätzliche Steuern einnehmen und an anderer Stelle sparen.

Auswirkungen auf das Forex Trading sind von dieser Maßnahme jedoch nicht anzunehmen. Dort schlug heute eher die Statistik der amerikanischen Zentralbank auf fruchtbaren Boden. Die Statistik wies eine stark rückläufige Tätigkeit beim verarbeitenden Gewerbe aus, die sich wiederum in den nächsten Wochen in Form von steigenden Arbeitslosenzahlen bemerkbar machen dürfte. Auch die Auslastung der amerikanischen Industrie fiel deutlich geringer aus, als es selbst die skeptischsten Prognostiker erwartet hatten.

In Deutschland dagegen scheinen einige Unternehmen in aller Ruhe weiter zu kooperieren, um ihre Geschäftstätigkeit ausbauen zu können. So übernahm der deutsche Nutzfahrzeughersteller MAN den brasilianischen Bereich der Nutzfahrzeuge von Volkswagen. Überhaupt steht die deutsche Automobilindustrie deutlich besser da als ihre amerikanischen Kollegen. Möglicherweise ist hier einer der Gründe, dass sich die bis dato äußerst soliden Banken der Automobilhersteller mit guten Konditionen viele neue Kunden sichern konnten und mit den Einnahmen aus den Finanzgeschäften den Mutterkonzernen wirtschaftlich den Rücken stärken können. Auch diese Fakten sprechen deutlich für eine sich fortsetzende Stabilisierung des Euro im Forex Trading.

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Der Dax wird für Dienstag stabil erwartet

Am Montagnachmittag musste der Dax noch einen kleinen Dreh ins Minus mitnehmen. Aber für den Dienstag sehen die Analysten schon wieder eine leichte Erholung. Und durch die Schlussrallye konnte der US-Aktienmarkt am Abend des Montag seine Verluste reduzieren. Während zwischenzeitlich Verluste um schon 2,52 Prozent erreicht wurden, verlor der Dow Jones Industrial diesmal letztlich noch 0,75 Prozent.

Auf den US-Leitindex stand der Future morgens 35 Punkte über seinem Niveau des Vortages zum Xetra-Schluss.

Aus Asien gelangen sehr uneinheitliche Impulse herüber und hier ist es ein recht schwacher Nikkei-225-Index und ein dagegen gut behaupteter Hang-Seng-Index. Für den Nachmittag werden am Dienstag neue Impulse durch die US-Verbraucherpreise erwartet und schließlich wird es zum Abend die Fed-Sitzung sein, die das Geschehen maßgeblich durch ihre Leitzinsentscheidung bestimmen könnte.

Die Experten sehen den Entwicklungen am Rentenmarkt positiv entgegen. Hier werden seitens der Experten für den Freitag tendenziell freundliche Entwicklungen erwartet. Einen Auftrieb könnten die anleihen daraus beziehen, dass die Zinssenkung, die von der amerikanischen Notenbank zum Abend erwartet wird, realisiert werden könnte.

Aber vorher sind es die sinkenden Inflationsraten, die sich in den USA ergeben und die Anleihenkurse stürzen lassen. Weiterhin könnte Druck durch die Einkaufsmanagerindizes aus dem Raum des Euro Druck für die Renditen bringen. Der Euro-Bund-Future, der als richtungsweisend gilt, wird von der HSH Nordbank in Bereich von 121,68 bis hin zu 123,45 Punkten erwartet.

Der Dollar wird wohl in seinem Zweimonatstief gegen den Euro weiterhin fallen. Im Handel in Fernost hat der Dollar in der Erwartung einer erneuten Leitzinssenkung durch die amerikanische Notenbank sein Zweimonatstief zum Euro beibehalten.

Die Wall Street konnte am Montag kurz positives Terrain betreten, allerdings zum Abschluss des Montag wieder den Dreh ins Minus genommen und letztlich auch leichter geschlossen. Für 30 Industriewerte (DJIA) verlor der Dow Jones Index 0,8 Prozent – 65 Punkte als und lag dabei auf 8.565 Punkten. Der S&P-500-Index, der breiter diversifiziert ist, handelte es sich um einen Abstieg um 1,3 Prozent bzw. 11 Zahler auf nunmehr 869 Zähler. Und der Nasdaq Composite Index, der eher technologielastig geprägt ist, musste einen Fall von 2,1 Prozent oder auch 32 Stellen auf nunmehr 1.508 Stellen hinnehmen.

Für die Händler waren dafür mehrere Faktoren für die Abschläge verantwortlich. Zusammenhänge wurden zum Beispiel im Madoff-Betrugsfall gesehen. Aber insgesamt zeigten sich Analysten doch recht erstaunt, dass auch eine große Anzahl von schlechten Nachrichten eine gewisse Unverwüstlichkeit des Marktes zeigt.

Die Unsicherheit der um ihr Überleben kämpfenden Autoriesen bringt natürlich auch lange Schatten mit sich, die sich dann wiederum auf geldpolitische Entscheidungen sehr wesentlich auswirken. Diese Unsicherheiten lassen Investoren natürlich von einer nennenswerten Positionierung zunächst einmal Abstand nehmen.

 

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Impulse durch Konjunkturdaten

Im Laufe des Vormittags pendelte der Euro am Montag in der Spanne von 1,3429 und 1,3498 Dollar. Zu anderen Währung bewegt sich die europäische Gemeinschaftswährung vor allem in eine Richtung: Aufwärts. In der Währungspaarung EURCHF erreichte der Euro die 1,58 Schweizer Franken Marke und gegenüber dem Britischen Pfund Sterling steigerte der Euro seinen Wert auf 0,90 Pence. Gegenüber der japanischen Währung erreichte der Euro heute Morgen einen Wert von 122,82 Japanischen Yen. Nach einem kurzen Fall auf 121,66 Yen pendelte der Euro am Mittag etwas oberhalb der 122,50 Yen Marke.

Einige Konjunkturdaten aus Europa sind im Laufe des Vormittags veröffentlicht worden. Große Impulse gingen davon jedoch nicht auf die Forex-Märkte aus. In Italien sind die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 0,4 Prozent gefallen. Die Jahresteuerung stieg in Italien auf 2,7 Prozent. Analysten hatten dieses Ergebnis erwartet, so dass der Einfluss auf den Devisenhandel kaum zu spüren war.

Am späten Nachmittag des heutigen Handelstages gibt die Europäische Zentralbank ihren Stabilitätsbericht bekannt. Am Abend wird der Präsident der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet vor Wirtschaftsjournalisten im Internationalen Club in Frankfurt sprechen.

Am frühen Nachmittag werden die ersten Konjunkturdaten aus den USA erwartet. So wird zum Beispiel der New-York-Empire-State-Index bekannt gegeben. Danach folgen die internationalen Kapitalströme der USA sowie die Zahlen zur amerikanischen Industrieproduktion und die Kapazitätsauslastungen der Industrie.

Am Donnerstag dieser Woche wird in Deutschland der ifo Index bekannt gegeben. In der Eurozone werden am Dienstag die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe, der Dienstleistungsbranche und die Zahlen der Beschäftigten in diesen Bereichen bekannt gegeben. Am Mittwoch kommen dann die Konjunkturdaten zur Inflation in Europa. Die Daten zum Außenhandel werden am Donnerstag bekannt gegeben.

Der Dienstag wird für die Analysten ebenfalls sehr interessant werden, vor allem was die neuesten konjunkturellen Daten aus den Vereinigten Staaten angeht. Von dort werden morgen einige wichtige Impulse für die Forex-Märkte erwartet. Unter anderem werden am Dienstag die Daten für die amerikanischen Verbraucherpreise, die Daten zu den Wohnungsbeginnen und Wohnungsgenehmigungen in den Vereinigten Staaten sowie die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank, Federal Reserve, veröffentlicht. Aber auch der Mittwoch wird spannend werden, wenn in den USA der Ölmarktbericht und die amerikanische Leistungsbilanz veröffentlicht wird. Am Donnerstag werden die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie einige wichtige Stimmungsfrühindikatoren und der Philadelphia-Fed-Index bekannt gegeben. Allgemein werden die Trendaussichten für den Dollar als eher negativ bewertet.

 

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Euro setzt Trend fort

Die europäische Gemeinschaftswährung setzt ihren Trend gegenüber dem Dollar weiter fort. Am Montagmorgen notierte der Euro beim Übergang vom asiatisch dominierten in den europäisch geprägten Devisenhandel um die 1,35 Dollar Marke. Der Euro kostete im frühen Handel 1,3495 Dollar. Damit startete die europäische Gemeinschaftswährung mit gut einem Cent mehr in die neue Handelswoche als am Freitag zum Handelsschluss. Einige Experten erwarten sogar einen Anstieg bis zur 1,37 Dollar Marke. Als Hauptstütze für die Aufwärtsbewegung des Euros werden die positiven Entwicklungen an den Wertpapierbörsen gesehen. Sowohl die Wall Street als auch die Börsen in Asien tragen gegenwärtig zur Stärkung des Euros bei.

Zur Zeit steigt auch wieder die Risikofreude der Investoren zusehends. Nicht einmal der schwach ausgefallene japanische Konjunkturbericht, der so genannte Tankan-Report, konnte die gute Stimmung der Anleger trüben. Der Tankan-Report erreichte mit minus 24 den niedrigsten Wert seit März 2002. Fast wirkt es so, dass bereits sehr viele, vielleicht sogar zu viele, negative Nachrichten auf den Finanzmärkten verbreitet wurden. Es sieht so aus, als würden die Investoren zur Zeit nicht so empfindlich auf konjunkturelle Negativdaten der Wirtschaft reagieren als noch vor ein paar Tagen. Die positive Entwicklung an den Aktienmärkten ist auch auf die Ankündigung der amerikanischen Notenbank, Federal Reserve, zurück zuführen. Sie hat für den Dienstag dieser Woche einige anstehende Entscheidungen zum Leitzins angekündigt.

Die Analysten erwarten eine Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte. Eine höhere Leitzinssenkung könnte sich aller Wahrscheinlichkeit nach negativ auf die amerikanische Währung auswirken. Der Dollar steht bereits seit Tagen unter massivem Druck. Am Nachmittag erwarten die Experten neue Impulse für die Forex-Märkte aus den Vereinigten Staaten. Dort wird heute der so genannte Empire-State-Manufactoring-Index für den Monat Dezember vorgestellt. Außerdem werden die Zahlen der amerikanischen Industrieproduktion für den vergangenen November bekannt gegeben. Hier gehen die meisten Ökonomen von einem eher dünnen Geschäftsvolumen aus.

Heute wird in den USA ebenfalls entschieden, ob die amerikanische Automobilindustrie tatsächlich wie angekündigt Mittel aus dem 700 Milliarden Dollar Rettungspaket der Banken erhält. Nachdem am Donnerstag der US Senat seine Zustimmung für ein Hilfsprogramm zur Rettung der Automobilbranche verweigert hatte, stellte der noch amtierende Präsident, George W. Bush, die benötigten Mittel aus dem Finanzbranchenpaket in Aussicht.

jetzt kommentieren? 15. Dezember 2008

Deutsche Bahn stützt Euro im Forex Trading

Während andere deutsche Unternehmen um dringend benötigte Kredite zur Überbrückung der durch die Finanzkrise drohenden Rezession kämpfen, kündigt die Deutsche Bahn riesige Investitionen an, die dazu beitragen dürften, auch in Deutschland einige der so dringend benötigten Arbeitsplätze sichern zu können. Dafür bleibt zu hoffen, dass der Gesamtumfang der geplanten Investitionen von einer halben Milliarde im Lande bleibt. Die Nachricht über diese Investitionen könnte für Auftrieb beim Euro im Forex Trading sorgen.

Auf der anderen Seite schlagen die Bürger verwundert und empört über die Vorgehensweise der deutschen Kommunen beim Tätigen von notwendigen Anschaffungen die Hände über dem Kopf zusammen. Dort gibt es doch tatsächlich einen Fall, wo sich eine deutsche Kommune wegen weniger Euro Preisunterschied bei der Anschaffung von zwanzig Fahrzeugen für einen französischen Anbieter entscheiden musste. Nicht dass man den Franzosen diese Umsätze nicht gönnen würde, aber im Zeitalter einer drohenden Wirtschaftskrise mit massiven Entlassungen sollte man doch eher die Produzenten im eigenen Land bevorzugen.

Deshalb bleibt zu hoffen, dass diese Vergabebestimmungen geändert werden, ehe sich Bund und Länder dazu entscheiden, der Wirtschaft mit zusätzlichen infrastrukturellen Maßnahmen unter die Arme greifen zu wollen. Ansonsten dürfte es kein Einzelfall bleiben, dass auf Grund der gesetzlichen Regelungen zur Vergabe von Aufträgen der Öffentlichen Hand an einigen Stellen ausländische Unternehmen sich durch niedrigere Preise klare Vorteile verschaffen können.

Unter diesem Aspekt sind auch die in eine solche Richtung deutenden Hinweise zu den Ergebnissen des sonntäglichen Spitzentreffens im Kanzleramt recht vorsichtig für das Forex Trading auszuwerten. Vorschneller Optimismus und die Hoffnung auf einen weiter fallenden Dollar dürften unbegründet sein, insbesondere im Hinblick auf das von den Beratern Barrack Obamas bereits angekündigte amerikanische Konjunkturpaket mit einem Umfang von bis zu zwei Billionen Dollar.

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Die Fed-Anleihen Verstärken das globale Risko?

Wen die Fed Anleihen auf dem Markt bringt, die nicht seitens des Fiskus Unterstützung finden, dann ist sie damit den Verläufen des Marktes gnadenlos ausgesetzt? Könnten solche Schuldtitel dann global erhöhte Risiken mit sich bringen? Bedenklich betrachten die Händler des Devisenmarktes diese Entwicklungen, denn durch derartige Aktionen besteht das Risiko, dass die Geldpolitik in ihrer Effektivität vermindert wird oder gar stark beeinflusst wird.

Das Finanzministerium hat die Emission namentlich durch die Notenbank eingestellt und die Schuldtitel könnten damit vermutlich im Rückschluss unerwünschte Risiken bescheren – das sind die Befürchtungen, die Fachleute hinsichtlich dieses Themas aussprechen.

Aktuell ist es zwar nur ein Versuchsballon, der als Modell losgelassen wurde und der Kongress hat damit noch die Möglichkeit, die Zustimmung hierzu zu verweigern. Das Argument wäre damit einfach und logisch nachvollziehbar, denn die Verminderung der Staatsverschuldung könnte durch diese Maßnahmen unerwünscht ausgehebelt werden.

Aber hier sind Befürchtungen berechtigt, dass eben die Verweigerung der Zustimmung nicht erfolgt. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass gesetzlicherseits schon früher seltsame Strategien ihren Segen erhalten haben.

Dabei ist wirklich bedenklich, dass im Falle der handelbaren Schuldtitel, die auf den Markt gelangen sollen, deren Preis wiederum zum Gütesiegel für die Geldpolitik werden könnte. Und auch wenn der Staat hier bei den Schulden dann explizite Garantien bietet – die Kurse derer könnten aber doch die Stimmung des Marktes deutlich widerspiegeln?

Erfahrungsgemäß wurden auch andere sicher erscheinende Rentenpapiere bereits zu Renditen gehandelt, die eben die Treasury-Bonds klar übersteigen, sich dabei aber teilweise noch wesentlich volatiler zeigen. Zu denen gehören dann Bankanleihen, die über einen staatlichen Einlagensicherungsfonds gedeckt werden und Ach die Schulden von Fannie Mae sowie Freddie Mac – die inzwischen definitiv als US-Bundesbehörden gelten.

Und gleiches könnte dann eben auch für Fed-Bonds gelten, auch deshalb, weil die Zentralbank eben nicht über die Macht verfügt, Steuern zu erhöhen, um dann damit einen effektiven Schuldendienst gewährleisten zu können.

So müssen Anleger also folglich die Bilanz von Fed kontrollieren. Deren Volumen hat sich übrigens im letzten Jahr deutlich mehr als nur verdoppelt. Die Risikoeinschätzung der Titel wird dann gegen die Entwicklung abwägen gegen die Möglichkeiten der Fed, trotz stetig steigender Reserven dann Mittel am Markt aufzunehmen.

Wenn die Fed aber Strategien verfolgt, die Verluste mit sich bringen – und der Plan, dass Kredite an Unternehmen vergeben werden, die wiederum Sicherheiten aus Konsumentenkrediten verwerten oder aber das Rettungspaket, das der American International Group zur Verfügung gestellt wurde – dann steigt damit auch folglich die Risikoprämie für die Papiere der Fed.

Und so können auch vorschnell gefällte Urteile hinsichtlich der monetären Strategie die Effizienz der Politik der Fed stark reduzieren und darüber hinaus auch die Entscheidungen beeinflussen. Wenn der Rentenmarkt dann trotz sinnvoller Ansätze in politischer Hinsicht sein Urteil mit Daumen nach unten abgibt, könnten Zweifel hinsichtlich der Bereitschaft der Fed entstehen, dass Entscheidungen auch wirklich durchgesetzt werden – gerade dann übrigens, weil nämlich höhere Risikoprämien eben auch künftige Kosten der Finanzierung der Fed deutlich erhöhen.

Die Geldpolitik ist aber doch in einem wesentlichen Anteil abhängig von psychologischen Einflüssen – und hier könnte vielleicht ein wirklich ernstes Problem entstehen?

Stimmungs-Indikatoren über die Politik der Fed sind bereits vorhanden und die sind in einigen deutlichen Teilen auch durch technische Einflüsse gelenkt worden. Und auch hier liegt der Teufel dann wieder einmal im Detail, denn wenn die Ressourcen der Fed bereits unter Druck stehen und das Aufgabengebiet dann noch erhöht wird, dann ist die rote Flagge, die dem Markt an die Hand gegeben wird, und mit der Anleger dann winken können, fast schon eine übermütige Angelegenheit.

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Wall Street in heller Aufregung

Dafür sorgte ein Artikel, den die „New York Times“ am Donnerstag veröffentlichte. Der Inhaber der Madoff Investment Securities LLC  wurde am späten Abend des Donnerstags festgenommen. Madoff, der in der Darstellung der eigenen Firma mehr Transparenz der Finanzmärkte und damit auch des Forex Trading fordert und einst an der Spitze der NASDAQ stand, hat unzählige Anleger um ihr Geld betrogen.

Derzeit kann ihm die Finanzaufsicht nachweisen, dass er mehr als fünfzig Milliarden Dollar in betrügerischer Absicht an sich gebracht hat. Offenbar hoffte er, dass die aus dem über viele Jahre aufgebauten Schneeballsystem stammenden Gelder an der Börse mit Großspekulationen mehren könnte. Doch seine Rechnung ging in dem Moment nicht mehr auf, als einer der Anleger misstrauisch wurde und seine Einlagen komplett zurückforderte. Die sieben Milliarden des Kunden stehen dem Unternehmen nicht mehr zur Verfügung.

Interessant ist, dass dieser riesige Betrugsfall ausgerechnet von seinen beiden Söhnen den Ermittlungsbehörden gemeldet wurde. Obwohl offenbar nachweisbar ist, dass sie bis zu dem Zeitpunkt, als Madoff Senior ihnen seine Betrügereien offenbarte, nichts davon gewusst hatten, wollen sie für die Unternehmenspleite nicht verantwortlich sein. Die 50 Milliarden Pleite von Madoff LLC wiegt in den Zeiten einer ohnehin weltweiten Finanzkrise doppelt schwer, denn von den Milliarden sind offenbar nur noch wenige Millionen übrig geblieben.

Die vollen Auswirkungen dieses Betrugsfalles dürften die Börsianer erst am Montag zu spüren bekommen. Die Experten im Forex Trading gehen davon aus, dass der Amerikanische Dollar dadurch heftig ins Rutschen kommen könnte, denn unter den Anlegern bei Madoff LLC finden sich auch viele Firmen, die hofften ihr Vermögen dort vermehren zu können. Sie sind teilweise mit sehr hohen Summen betroffen, so dass davon auszugehen ist, dass dieser gewaltige Betrug weitere Firmenpleiten nach sich ziehen dürfte.

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Die aktuellen Entwicklungen im Forex Trading

Die wichtigste Nachricht für die Forex Broker war am Mittwoch die Überschreitung der 1,30 Dollar Marke. Doch auch gegenüber anderen Währungen konnte sich der Euro im Forex Trading recht gut behaupten. So verlief auf die Zickzackline des Charts für den Tauschkurs Euro und Schweizer Franken im Verlaufe des Vormittags deutlich nach oben.

Die prozentual größten Gewinne konnte die europäische Gemeinschaftswährung im Forex Trading gegenüber dem Japanischen Yen, der Mauritius Rupie, dem südafrikanischen Rand und dem polnischen Zloty verbuchen. Die heftigsten Verluste dagegen gab es mit knapp einem Prozent beim Tausch gegen die Indische Rupie, mit etwas mehr als drei Prozent gegenüber dem Koreanischen Won und einem halben Prozent beim Neuseeland Dollar und den philippinischen Peso.

Dass die Anleger wieder verstärkt auf greifbare Werte in Form von Edelmetallen zugreifen, das erkennt man an den Charts für Platin, Palladium, Silber und Gold. Hier sind wieder verstärkt Preissteigerungen zu verzeichnen. Allerdings kommt man auf das Hoch vom April  und Juli 2008 nicht wieder heran, obwohl man im Vergleich zu 2004 und 2005 schon wieder beim doppelten Preis für Gold angelangt ist.    

Doch auch die deutschen Aktienindizes legen kräftig zu, was nach Meinung der Experten dafür spricht, dass auch der Euro im Forex Trading noch einmal Boden gewinnen könnte. So bewegte sich der DAX am Mittwoch Mittag um die 4.800 Zähler. Auch die meisten anderen deutschen Indizes konnten sich im Vormittagshandel einige Pluspunkte erarbeiten, während der Dow Jones kräftige Abschläge hinnehmen musste. 

jetzt kommentieren? 11. Dezember 2008

Das Geschäft mit den Devisen brummt

Der Handel stagniert, die Wirtschaftskrise greift um sich und Arbeitsmarktzahlen aus den USA verkünden Negatives. Der einzige Sieger in diesem ganzen Szenario ist der Markt der internationalen Währungen, denn der brummt weiter wie kein anderes Geschäft aktuell. So können die Händler an den Märkten dann von den unterschiedlichen Kursen von Euro und Co. sehr gut profitieren.

Weil nämlich die häufigsten Währungen am Markt dann im Regelfall auch die Währungen der wichtigsten Wirtschaftsräume sind, ergibt sich hier durch Veränderungen auch ein regelmäßiger Wandel in den Kursen und damit den Stellungen der Währungspaare untereinander. Das heißt dann, dass der Handel mit den Devisen immer zu den Zeiten besonders interessant und profitabel ist, wenn auch interessante wirtschaftliche und politische Entwicklungen stattfinden.

Die wichtigen Wirtschaftsräume und damit Währungen ergeben sich aus dem US-Dollar, gefolgt vom Euro und dem Yen. Zudem sind es noch Währungen aus anderen Ländern, die einen starken Finanzplatz behaupten, also das Britische Pfund oder die Schweizer Franken, die ihren Platz am Währungsmarkt in entsprechenden Paarungen platzieren.

Die Währungspaare werden untereinander auf- und abgewertet und durch den aktuellen ständigen Wechsel in den wirtschaftlichen Entwicklungen zeigen sich ständig neue Veränderungen in den Währungskonstellationen. Und genau das ist es, was gerade für professionelle Händler den Markt derzeit besonders interessant werden lässt. Weil die Wechselkurse aktuell im Stundentakt schwanken und sogar der Minutentakt schon sichtbare Veränderungen bei der Beobachtung bringt, ist es gerade jetzt für die Händler wichtig, am Ball zu bleiben und zur richtigen Zeit den An- oder Verkauf zu tätigen – der eben aktuell besonders lukrativ ausfallen kann.

Wer also aktuell über Liquidität verfügt, kann bedingt durch die wirtschaftlichen Entwicklungen wirklich gute Gewinne erzielen. Zwar gehört auch jetzt noch der Hauch Glück dazu, der beim Investment einfach erforderlich ist. Aber die Chancen auf einen lukrativen Handel sind besser als je zuvor – und das erkennen eben gerade die professionellen Händler jetzt besonders gut.

jetzt kommentieren? 11. Dezember 2008

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