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Während die einen Forex Broker auf das Day Trading schwören, erklären andere Akteure im Forex Trading die Futures und Forwards zum absoluten Nonplusultra des Devisenhandels. Da fragt man sich als Laie schon mal, woher diese unterschiedlichen Auffassungen resultieren.
Das wichtigste Entscheidungskriterium dabei ist das ganz persönliche Temperament der beteiligten Forex Broker. Der eine sucht den permanenten Nervenkitzel und möchte schon nach kurzer Zeit die Ergebnisse seiner im Forex Trading getätigten Transaktionen sehen. Wenn er noch dazu ausreichend Zeit hat, die Forex Charts und alle anderen Nachrichten ständig analysieren zu können, dann ist das Day Trading für ihn genau das richtige Betätigungsfeld.
Ein anderer Forex Broker möchte sich Zeit nehmen für seine Entscheidungen und jeden einzelnen Aspekt und alle Forex Prognosen genau anschauen, ehe er sich für eine mögliche Forex Strategie entscheidet. Er gehört zu denjenigen, die sich nicht nur auf die technische Auswertung der Forex Charts der anderen Broker verlässt, sondern selbst zu Stift und Papier greift und die Chartkurven selbst zeichnet und die sich daraus ergebenden Eckdaten berechnet. Er ist mit Futures und Forwards oder auch Optionen deutlich besser bedient.
07. März 2009
Zahlreiche Anbieter von Forex Handelsplattformen haben sich darauf spezialisiert, den Interessenten einen sehr schnellen Star in die Welt der Devisen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck haben sich zahlreiche Anbieter heraus entwickelt, die mit sehr unterschiedlichen Angeboten versuchen Kunden zu binden. Hat man sich entschieden an dem oft sehr lukrativen Handel teilzunehmen, sind nur einige wenige Schritte nötig, um nach kurzer Zeit bereits loslegen zu können. Es bietet sich an, auf einer der vielen Internetseiten einen Vergleich zwischen den zahlreichen Anbietern zu machen. Hinsichtlich der Gebühren fallen immer noch einige Unterschiede an, auf die es zu achten gilt. Denn natürlich gehören die beim Handel anfallenden Gebühren zu jenen Faktoren, welche sich nachhaltig auf die Gewinnspanne des einzelnen Händlers auswirken. Sind die Gebühren relativ hoch, fallen die Gewinne natürlich auch etwas niedriger aus, als es bei weniger hohen Gebühren der Fall wäre. Aus diesem Grund gehören die Gebühren, aber auch anfallende Spreads und die jeweiligen Pips zu den Faktoren, die die größte Aufmerksamkeit erfahren sollten.
Hat man einen seriösen Anbieter gefunden, der dazu noch gute Bedingungen für den Handel stellt, ist ein Einstieg nicht schwer zu bewerkstelligen. Vorher sollte man sich natürlich Gedanken darüber machen, ob nicht ein Demo Konto für die anfänglichen Trockenübungen nötig wäre. Das Demo Konto liefert dazu die optimalen Bedingungen. Man kann dort unter den am Forex üblichen Bedingungen handeln, nur mit dem Unterschied, dass das Geld nur Spielgeld ist. Wertvolle Erfahrungen wie auch das nötige Feingefühl können auf diese Weise gewonnen werden. Das Demo Konto ist besonders für Menschen zu empfehlen, die sich vorher nicht grundlegend mit der Materie des Forex auseinander gesetzt haben. Wer jedoch genügend Grundwissen und eine kleine Ahnung vom Handel mit bringt, kann direkt mit einem Vollkonto beginnen. Eine Anmeldung nimmt kaum Zeit in Anspruch. Ein paar personenbezogene Daten werden auf der jeweiligen Seite eingetragen und somit ein Antrag für das Konto gestellt. Erhält man anschließend die Zusage, kann sofort die gewünschte Summe an Geld überwiesen werden. Sofort nach Eingang der Einzahlung wird das Konto freigeschaltet und man kann mit dem Handel beginnen. Man sollte jedoch anfangs mit kleineren Summen anfangen und sich langsam hoch arbeiten. Es nützt nichts gleich mit dem ganzen Ersparten in das Geschäft einzusteigen und durch eine Fehlentscheidung wieder alles zu verlieren. Nur Geldsummen, deren Verlust man verkraften könnte, sollten eingezahlt werden.
11. Januar 2009
Immerhin ist im Verhältnis zu 2007 ein Rückgang von einem knappen Drittel bei den Nutzfahrzeugen zu verzeichnen. Der Forex Broker, der sich hier auf Ursachensuche begibt, der landet schnell wieder bei den Banken.
Die Kosten für die Anschaffung eines größeren Nutzfahrzeugs sind derart hoch, dass sich einen solchen Kauf kaum ein Unternehmen ohne die entsprechende Finanzierung leisten kann. Doch die sind, wie es die Bundesregierung schon mehrfach angeprangert hat, sehr zögerlich mit der Vergabe von Krediten. Das ist schon aus moralischer Sicht verwerflich, denn sie waren die ersten Unternehmen, die in der Krise kräftige Unterstützungen von Seiten der Regierungen bekommen haben, sind jetzt allerdings nicht bereit, einen Teil dieser Hilfen an die Unternehmen weiter zu geben.
Positiv auf den Euro im Forex Trading wirkt sich die Nachricht aus, die am Donnerstag früh aus Wiesbaden kam. Hier wurde nämlich offenbart, dass die deutschen Kommunen für die Krise deutlich besser gerüstet sind, als man angenommen hatte. Sie konnten durchweg von Januar bis Oktober 2008 kräftige Zuwächse in den Haushaltskassen verzeichnen.
Im Verlaufe des Donnerstagvormittags spielen vor allem die Informationen von der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank sowie die Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Geschäftsklimaindex eine entscheidende Rolle. Auch die Außenhandelsbilanz der EU könnte deutliche Auswirkungen auf das Forex Trading haben. Am Nachmittag sollte man als Forex Broker seinen Blick auf die Vereinigten Staaten richten, denn da gibt es Zahlen zum Arbeitsmarkt, den Erdgasbericht und die neuesten Einschätzungen der amerikanischen Zentralbank.
18. Dezember 2008
Kaltstarts vermeiden: Plan und Disziplin sind im Forex-Trade von großer Wichtigkeit, aber allein reichen sie nicht aus. Was ein erfolgreicher Anleger noch braucht, ist vor allem Wissen. Wer sich auf Dauer erfolgreich auf dem Forex-Markt bewegen möchte, sollte vor dem Einstieg eine umfassende Lern- und Beobachtungsphase vorschieben. Der Devisenhandel gilt als Königsdisziplin und langfristig Geld zu verdienen ist nicht einfach.
Zunächst sollte sich der Interessent mit der Thematik eingehend beschäftigen und sich so das nötige Wissen aneignen. Dazu ist es notwendig, dass man die technischen Abläufe, die Einflüsse auf die Kursbildung am Forex-Markt, die Charttechnik usw. kennt und beherrscht. Bücher oder Anleitungen im Internet schaffen die Basis für den Devisenhandel. Wer aber auf Dauer erfolgreich handeln möchte, sollte sein Wissen jedoch auf mehreren Gebieten vertiefen. Vor allem die Charttechnik ist ein sehr wichtiges Tool, dass unerlässlich für den kurzfristig orientierten Trade ist.
Wenn man sich das theoretische Wissen angeeignet hat, dann geht man weiter zur Marktbeobachtung. Dafür sollte sich der Anleger viel Zeit nehmen und die Bewegungen der Währungskurse über den Tag verteilt genau beobachten. Ziel ist es, ein Gespür für den Markt zu bekommen. Hier ist vor allem Interessant, wie die Wechselkurse auf bestimmte Konjunkturdaten reagieren. Von großen Interesse sind auch die Zeiten der stärksten Marktbewegungen und die Unterschiede zwischen den einzelnen Kurse. Der Anleger kann sich in dieser Lernphase bereits eine erste Strategie entwickeln. Anhand der Beobachtung kann er dann feststellen, ob seine Strategie erfolgreich gewesen wäre oder nicht.
Die dritte Lernphase sollte durch ein Demokonto bestimmt werden. Hier kann der Anleger kostenlos mit virtuellem Geld aber unter realistischen Bedingungen die erste Schritte wagen, Strategien entwickeln und ausprobieren. Auch wenn es sich hier nur um virtuelles Geld handelt, sollte man bereits hier schon ernsthaft an die Sache rangehen, ganz so als wäre es echtes Geld. Daher ist bereits ein planmäßiges Vorgehen mit Setzen von Kurszielen und Stopp-Loss-Marken ratsam.
Selbsteinschätzung: Interessant ist, dass viele Investoren sehr erfolgreich handeln, wenn es sich um virtuelles Geld handelt. Wenn allerdings reales Geld investiert wird, stellt sich überraschenderweise Misserfolg ein. Hier kommt die Psychologie wieder ins Spiel. Sobald es um echtes Geld geht, spielen Emotionen wie Gier und Angst eine große Rolle beim Forex-Trade. Auch beim Umstieg auf kleinere Ordergrößeren – was überhaupt zu empfehlen ist – zeigt sich dieses Phänomen. Ein Trick kann dabei helfen, nicht in die Falle zu tappen: Der Gewinn bzw. der Verluste beim Trade sollte nur in Pips betrachtet werden. Eine Umrechnung in Euro löst Emotionen aus, die soweit es geht zu vermeiden sind bzw. kontrolliert werden sollten.
Der Forex-Trade hat viel mit Psychologie zu tun. Deshalb ist es gut zu wissen, wie man selbst in verschiedenen Situationen reagiert. Es ist ratsam sich vorher kennen zulernen, statt beim Devisenhandel seine Reaktionen erst zu erfahren. Unter Umständen kann so eine Selbsterfahrung sehr teuer werden. Hat man sich bereits vorher über Reaktionen in gewissen Situationen gemacht, fällt es wesentlich einfacher sich darauf einzustellen und entsprechend zu handeln. Ratsam für jeden privaten Anleger ist, sich bereits vorher einige wichtige Fragen zu stellen: Möchte ich mit oder gegen den Trend setzen? Welche Verlustgröße bin ich bereit auszuhalten? Und was mache ich, wenn mehrere Trades hintereinander misslingen?
Aber alle Vorbereitung auf Forex-Trades können eines nicht ersetzen: Erfahrung. Es ist ratsam immer dafür offen zu bleiben, sein eigenes Verhalten zu analysieren und zu verändern. Genauso sollte man seine Strategie und sein System an die eigene psychische Voraussetzung anpassen, denn es kann schnell einmal sehr heiß her gehen. Wer dann einen kühlen Kopf behält und zum richtigen Zeitpunkt die Notbremse ziehen kann, ist auf der sicheren Seite.
13. Dezember 2008
Position – als Position wird das Nettogesamtengagement einer bestimmten Währung bezeichnet.
Aufgeld – übersteigt der Forward – oder Future- Kurs den Spot- Kurs, dann beschreibt dieser Begriff diesen Differenzbetrag.
Kurstransparenz – jeder Marktbeteiligter hat gleichen Zugang zum Markt und dessen Angebote.
Angebot – dieser Marktpreis dient als Indikator und nur zu Informationszwecken.
Kurs – Händler definieren an Hand des Kurses einer Währung den Bezug auf eine Andere.
Widerstandskraft – dieser Begriff, üblicherweise verwendet bei der technischen Analyse, zeigt ein bestimmtes Kursniveau an, aus dem die Analyse folgern kann, dass die Leute wahrscheinlich verkaufen werden.
Aufwertung – ist der Anstieg beim Wechselkurs für eine Währung, durch Zentralbankintervention. Die Aufwertung ist das Gegenteil zur Abwertung.
Risiko – eine Exponierung in Bezug auf bevorstehende unsichere Veränderungen, das Risiko wird oft mit der negativen Konnotation sich schlecht auswirkender Veränderung benutzt.
Risikomanagement – Finanzanalyse und gewisse geschäftlichen Techniken bedienen sich des Risikomanagements, um die Gefährdung durch verschiedene Risikotypen vorherzusehen, einzuschätzen, zu reduzieren und/ oder zu kontrollieren.
Rollover – das Rollover ist ein Prozess, bei dem die Abrechnung eines Geschäfts auf einen anderen Valutatag geschoben wird. Entstehende Kosten dieses Prozesses basieren auf der Zinssatzdifferenz der beiden involvierten Währungen.
Abrechnung – bei der Abrechnung geht die vollendete Transaktion in die Bücher und Akten der Kontrahenten über. So kann die Abrechnung von Währungsabschlüssen den tatsächlichen physischen Austausch einer Währung für die andere umfassen, muss es aber nicht.
Short-Position – ist eine Anlageposition, die durch Rückgang des Marktkurses profitiert.
Devisenpreis – der Devisenpreis ist der aktuelle Marktkurs. Die Abrechnung von Kassa – Transaktionen geschieht üblicherweise innerhalb von zwei Geschäftstagen.
Spanne – die Spanne ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkursen.
Sterling – das Englische Pfund wird umgangssprachlich als Sterling bezeichnet.
Stopp- Loss- Order – Bei diesem Order-Typ ist es so, dass eine offene Position automatisch bei einem bestimmten Kurs liquidiert wird. Sie werden häufig zur Verminderung des Risikos von Verlusten bei Marktbewegungen gegen den Stand des Anlegers genutzt. Zum Beispiel: ein Anleger geht long an 156,27 USD an, könnte er einen Stopp- Loss- Order bei 155,49 setzen. Damit würden Verluste begrenzt, wenn der Dollar möglicherweise unter 155,49 rutscht.
Support-Ebenen – bezieht sich auf eine Technik, die bei der technischen Analyse verwendet wird. Sie zeit eine bestimmte Kurshöchst- und –Niedrigst- Grenze an. Auf diese Weise kann sich ein eingegebener Wechselkurs automatisch selbst korrigieren. Die Support- Ebenen sind das Gegenteil von Widerstandskraft.
Swap – Ein Devisen- Swap ist der zeitgleiche Verkauf und Kauf des identischen Betrags einer bestimmten Währung zu einem festgelegten Terminwechselkurs.
Technische Analyse – man versucht dabei, Preise durch Marktanalysen vorherzusagen. Historische Kurstrends, Kursdurchschnitte, offene Zinszahlungen, Volumen etc. werden dort mit einbezogen.
Tagesgeld, vom nächsten Tag ab laufend (Tom/ Next) – das gleichzeitige Kaufen und Verkaufen einer Währung für ein Liefergeschäft am darauf folgenden Tag.
Transaktionskosten – die Kosten für das Kaufen oder Verkaufen eines Finanzinstruments nennt man Transaktionskosten.
Abschlusstag – bezieht sich auf den Tag, an dem ein Handelsgeschäft abgeschlossen wird.
Umsatz – alle ausgeführten Transaktionen in einer bestimmten Zeitspanne ergeben einen gesamt Geldwert, der den Umsatz ausmacht.
Höhernotierung – wird eine neue Kursnotierung zu einem höheren Kurs als die vorherige Notierung gewertet, ist dies eine Höhernotierung.
12. Dezember 2008
Grundsätzlich ist das Handeln am Forex eine relativ neue Art, online mit dem Handel mit Währungen Geld zu verdienen. Über 60 Währungen sind es, die weltweit am Markt teilnehmen und da ist es in Kombination eine recht leichte Art, online Geld zu verdienen.
Forex – das war bisher der Handel, der großen Banken und der finanziellen Industrie vorbehalten war, um dort mit den Währungen ihren Handel zu betreiben. Große finanzielle Hintergründe waren notwendig, um am Markt teilhaben zu können.
Das Internet ist es, das inzwischen auch kleineren Händler bzw. Privatleuten den Handel am Markt möglich macht. Täglich und zu jeder beliebigen Zeit – der Onlinehandel schläft nie.
Riesig ist der Forex Markt geworden – und das in relativ kurzer Zeit. An keinem Markt weltweit wird mehr Geld gehandelt und täglich wird es mehr. Forex ist 24 Stunden möglich, während andere Märkte im Finanzbereich sich auf fünf Tage in der Wochen auf etwa acht Stunden täglich beschränken. Forex Handeln ist also für Teilnehmer bedingt durch die globale Verteilung jederzeit möglich – 24 Stunden täglich.
Die Forex Währungen werden paarweise gehandelt und eine der populärsten Währungen ist der US-Dollar – mit Abstand gefolgt vom Euro als zweitwichtigster Währung. So kann hier der USD/EUR als Paar gehandelt werden oder der USD/GDP. Die populärsten Währungspaarungen am Forex heißen dann Majors und diese können den Händlern große Profite ermöglichen. Die Währungen verändern am Markt permanent ihren Wert bzw. ihre Kurse und so ist es für den Händler das Ziel, den richtigen Zeitpunkt für den An- und Verkauf einer Währungspaarung zu finden. Der Handel findet im Regelfall über den Broker statt und der lebt günstigstenfalls vom Spread, also der gewonnenen Differenz zwischen An- und Verkauf. Eine Kommissionsgebühr muss heute bedingt durch den harten Wettbewerb unter Broker vom Privatinvestor nicht mehr akzeptiert werden.
Zwei Arten von Forex sind machbar und das sogenannte Mini-Forex Konto ist eine Variante dessen. Forex in Mini-Ausgabe ist ideal für den Privatinvestor, der keine hohen Beträge handeln möchte und das Handeln am Forex Markt erst noch erlernen möchte – ohne größere Verluste.
1000 US-Dollar Einsatz können durch den sogenannten Hebel, der bis zu 100 reichen kann, dann einen Betrag von 100.000 US-Dollar erwirtschaften. Und das ist eben beim Mini-Forex möglich, denn hier kann auf dem Konto auch mit geringen Beträgen gehandelt werden. Ideal für Einsteiger, aber auch hier kann der Hebel sich dann als ungünstig erweisen und das Konto kann relativ schnell leer sein. Wer also vom Forex wirklich Gewinne erwartet, sollte schon mit fünfstelligen Beträgen einsteigen. Mini-Forex ist aber wirklich gut, um ein Gefühl für den Forex Markt zu bekommen, ohne dann Verluste in schmerzlicher Höhe zu erleiden.
Eine Teilnahme am Mini-Forex ist schnell zu erwirken, denn ein Konto kann unkompliziert und mit wenigen Mausklicks online eröffnet werden. Praktisch jeder geschäftsfähige Verbraucher kann am Mini-Forex teilnehmen und wenn das Konto eröffnet ist, kann der Handel umgehend losgehen.
08. Dezember 2008
Immer wieder erscheinen in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand neue Bücher und Studien aus dem Bereich der Psychologie. Viele beschäftigen sich mit der „Psychologie des Tradens“. Selbst in der Ökonomie gibt es bereits einen Oberbegriff für den Zweig der Wirtschaft. Dabei handelt es sich um die Behavioral Finance. Das Ganze lässt sich mit dem Begriff verhaltensorientierte Finanzmarktanalyse übersetzen. Dieser Zweig der Ökonomie beschäftigt sich mit der Irrationalität des Menschen. Menschen entscheiden eben nicht rational, sondern lassen sich von Gefühlen und Emotionen leiten. Selektive Wahrnehmung oder der sogenannte „Herdentrieb“ sind dabei nur zwei Beispiele für menschliche Verhaltensweisen.
Diese wissenschaftliche Teildisziplin untersucht, wie Menschen Informationen aufnehmen, wie sie ausgewählt und verarbeitet werden. Auf dieser Grundlage trifft der Mensch Entscheidungen. In der Behavioral Finance werden die Erkenntnisse und Methoden der Psychologie herangezogen und mit der mathematischen Finanzmarktanalyse kombiniert. Daraus ist in den letzten Jahren eine Fülle von Handbüchern, Ratschlägen und Handlungsempfehlungen entstanden. Der Anleger soll durch die Lektüre typische psychologische Fehler erkennen und sie beim Forex-Trade vermeiden. Der Forex-Trade gilt nicht umsonst als Königsdisziplin. Gerade auf einem so dynamischen Markt wie dem Forex-Markt, entscheidet über Erfolg und Misserfolg oftmals die Psychologie.
Wer länger erfolgreich an den Forex-Märkten handeln möchte, sollte sich im Vorfeld näher mit der ganzen Forex-Thematik, sich selbst und seiner Psyche beschäftigen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer sich nicht selbst einschätzen kann, für den kann der Forex-Markt teuer werden. Selbsteinschätzung lässt sich auch preiswerter als durch immense Verluste im Forex-Trade erlernen. Und noch einen weiteren Vorteil hat die Beschäftigung mit dem Thema: Man lernt nicht nur das eigene Verhalten zu analysieren und besser zu verstehen, sondern man lernt viel über die Marktprozesse und entwickelt ein Gefühl für den Markt.
07. Dezember 2008
Was ist Forex? Forex Trading heißt in die deutsche Sprache übersetzt, am Devisenmarkt zu handeln. Dabei ist Forex das Kürzel aus dem englischen Sprachraum, das ausgeschrieben Foreign Exchange bedeutet. Und genau diese Vokabel heißt dann in der deutschen Sprache Devisenhandel.
Der größte Finanzmarkt der Welt – der Forex – macht tägliche Umsätze, die dann im Bereich von 2 Millionen Euro liegen. Von den Werten des US-Dollars als führende Währung im Forex ist er damit aber noch weit entfernt. Und selbst hier – also im Euro – sind die täglichen Umsätze schon mehr als beachtlich. Der Markt – also der Forex – ist in seiner Art einzigartig und unterliegt grundsätzlich keiner institutionellen und internationalen Kontrolle. Auch wenn es nationale Kontrollen gibt, sind die aber für Einsteiger des Handels keine wirkliche Sicherheit. Also aufgepasst und lieber erst in kleinen Schritten agieren.
Wichtig für den Einsteiger sind die zahlreichen Informationsquellen, die mittels Internet für grundsätzlich jeden zur Verfügung stehen. Eine Ähnlichkeit des Forex im Vergleich zum Aktienmarkt liegt darin, dass hier langfristig oder auch kurzfristig getradet, also gehandelt, werden kann. Aber – wie vermutet – hat auch diese Medaille eine Kehrseite. Während das Day Trading eben in kurzer Zeit sehr gute Gewinne ausmachen kann, ist es auch die schwierigere Art des Tradens, die dann sehr gutes Basiswissen und eine optimale technische Ausstattung notwendig macht, um im richtigen Moment – und um den geht es gerade beim Day Traden nämlich – die richtige Entscheidung zu treffen.
Das Day Traden wird zwar gern angepriesen und ist sicherlich eine tolle Möglichkeit, das eigene Geld zu mehren – aber eben auch lieber unter Zuhilfenahme eines Online-Brokers. Über die Chancen des Gewinne ist man schnell informiert, die Risken des Verlustes sollte aber jeder Trader auch im Auge behalten.
Das Traden ist eine recht kreative Aufgabe und hier ist die Kombination von oftmals sehr kleinen, aber regelmäßig täglich stattfindenden Schwankungen im Devisenbereich genau der Faktor, der das Traden ausmacht. Diese kleinen, aber bedeutsamen, Schwankungen aufzunehmen und dann zeitlich richtig zu agieren, das ist gerade beim Day Traden die Aufgabe.
Beim Forex Traden ist es nicht unüblich, auf Margin zu handeln. Das heißt dann, dass man sozusagen auf Kredit handelt. So ist es dann möglich, ohne großes Startkapital zu handeln. Aber auch hier gilt: Achtung, nur mit Geld handeln, dass ich im Hintergrund zur Verfügung habe und dann bitte auch nicht mit dem gesamten Ersparten, dass als Sicherheit für schlechte Zeiten herhalten sollte.
Auf Margin zu handeln heißt dann, dass man prinzipiell mit 1.000 Euro Einstieg 100.000 Euro Gewinn erzielen kann. Aber auch hier handelt es sich eben nicht um eine Lotterie und nur wer die 1.000 Euro wirklich entbehren kann und notfalls mit einem Verlust leben kann, sollte dann auch mit diesem Betrag traden.
Ein kleines Beispiel für das Traden:
Wenn der Trader – aufgrund seiner Beobachtungen und seiner Erfahrung – der Ansicht ist, dass das Britische Pfund dem US-Dollar gegenüber steigen wird, eröffnet dieser Trader dann ein Lot mit einem entsprechend prozentigen Margin, der dann einen Preis von 1.49889 hat. Nun muss eine Kurssteigerung abgewartet werden, die sich aus Trendanalysen und anderen Informationen ergibt. Ein Verkauf bei 1.5050 ist nun möglich. Die Steigerung lag im Kurs dann bei 61 Pips und das sind im Beispielfall dann 405 Euro. Damit ist im Vergleich zum Einsatz von 1.000 Euro ein Gewinn von 40 Prozent erzielt worden.
Aber nun bitte nicht gleich einsteigen und die Ersparnisse einsetzen! Auch wenn der Reiz des Tradens anhand solcher – möglicher – Zahlen groß ist. Das Demo-Konto mit virtuellem Geld ist ein guter Einstieg für den neuen Trader, sich auf dem Forex Markt zu bewegen.
Kostenlose Software wird im Internet angeboten und damit kann der künftige Trader sich dann zunächst auf abgesicherter Plattform bewegen, ohne finanzielle Verluste aus Unkenntnis zu erleiden.
04. Dezember 2008
Hier bieten wir Ihnen einen fundamentalen Einblick in einen Teil der am Forex gängigen Fachsprache. Besonders Forex Einsteiger können sich mithilfe des Einblicks in die Fachsprache eine Übersicht verschaffen, wie gewisse Dinge am Forex Markt bezeichnet werden. So werden vor allem unnötige Missverständnisse ausgeschlossen, die beim Forex ganz sicher fehl am Platz sind. Wie sollte sich auch ein Anleger Neuling auf dem Finanzparkett des Forex bewegen können, ohne die Sprache des Forex zumindest grundlegend zu beherrschen?
Abstauberlimit: Ein Auftrag mit einer deutlichen Preisgrenze.
Abwertung: Wird der Preis einer Währung in Relation zu anderen Währungen geringer, wird von einer Abwertung gesprochen.
Abwärtstrend: Ein Abwärtstrend entsteht, wenn die statistisch dargestellten Hoch- und Tiefpunkte einer Währung während einem Zeitraum deutlich niedriger sind, als es im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum der Fall war.
All-time-high: Diese Bezeichnung bezieht sich auf den historischen Höchstwert einer Währung.
All-time-low: Hier wird im Gegensatz zum All-time-high der historische Tiefstwert einer Währung dargestellt.
Aufwertung: Wird der Preis einer Währung im Verhältnis zu anderen Währungen höher, wird von einer Aufwertung gesprochen.
Baissemarkt: Ein Markt, dessen Preise über längere Zeiträume kontinuierlich fallen.
Bid: Ein am Markt geltender Kurs, zu welchem gegenwärtig Währungen verkauft werden können.
Briefkurs: Ein am Markt geltender Kurs, zu welchem Währungen gekauft werden können.
Broker: Diese sind entweder Unternehmen oder einzelne Personen, deren Hauptaufgabe darin besteht, einen Kontaktpunkt zwischen Anlegern und dem Devisenmarkt herzustellen und den Handel abzuwicklen.
Bullenmarkt: Im Gegensatz zum Baissemarkt ein Markt, der durch steigende Preise über längere Zeiträume gekennzeichnet ist.
Cable: Insider-Bezeichnung für das Kurspaar Sterling/US-Dollar.
Einschuss: Benötigtes Kapital, um einen Kauf oder eine Position absichern zu können(auch Margin genannt).
Fundamental-Analyse: Analyse politischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge, um Prognosen auf künftige Kursentwicklungen begründen zu können.
Gewinn realisieren: Hier wird ein Auftrag erteilt, um ein laufendes Geschäft abzuschließen und somit die Profite abzusichern oder zu realisieren.
02. Dezember 2008
Die sogenannten Königsdisziplinen des Handels mit Devisen liegen neben den Futures, Options und auch CFDs. Hier wird professionellen Marktteilnehmern die Möglichkeit gegeben, aber eben tendenziell steigend auf den Privatanlegern, den sogenannten Retail Investoren wirklich interessante Möglichkeiten des Investierens und Tradens gegeben.
Der Forex ist dabei der größte Finanzmarkt mit der größten Liquidität überhaupt und so können besonders in den sogenannten Major Crosses innerhalb sehr kurzer Zeit wirklich große Volumen an finanziellen Mitteln bewegen. Hier zeigt sich auch schon der große Vorteil für die Marktteilnehmer, die dann große Positionen schnell bewegen wollen und müssen. Der Fondsmanager, der in den Aktienfonds als Klassiker managt, benötigt für seine Transaktionen auch bei wirklich hochkapitalisierenden Aktien nämlich mehrere Wochen und genau dieses Zeitproblem stellt sich für die Devisenmärkte bzw. den darin tätigen Hedgefunds eben nicht.
Weiterhin ist es die wirklich enorme Hebelwirkung, die den Devisenmarkt interessant macht. Hier werden die Devisen im sogenannten Margin gehandelt. Daher besteht für diesen Devisenhandel auch eine enorm große Hebelwirkung. Bereits ein geringer Kapitaleinsatz kann dann große Volumina bewegen. Anders formuliert kann man auch sagen, dass der Hebel es erst ermöglicht, an den Devisenkursbewegungen überproportional stark Profit zu schöpfen. So sind hier Hebel bis zu 200 und auch mehr möglich.
Die Folge ist, dass der Trader mit einem Kapitaleinsatz von 1.000 US-Dollar dann eine Devisenposition in der Größenordnung von 200.000 US-Dollar bewegen kann. Daneben fallen dann für die Haltung der Übernachtpositionen Finanzierungsgebühren an und die wiederum richten sich an den Basiszinssätzen der einzelnen Währungen aus und nehmen hier ihre Orientierung. Allerdings sollte der Laie hier im Zusammenhang mit der Finanzierungsgebühr keinem Missverständnis aufsitzen. Auch die sogenannten Knock-Out-Produkte, also Hebelzertifikate, haben in ihrem Gesamtpreis eine Finanzierungsgebühr beinhaltet.
Wichtig ist es zudem zu wissen, dass bei den gehebelten Tradings im realen Handel die mögliche Hebelwirkung niemals wirklich komplett ausgeschöpft werden sollte. Wenn dann der Trade nämlich gegen den Trader verläuft, dann sind auch die Verluste entsprechend gehebelt. Einen effektiven Hebel erreicht man lediglich über die Marginhinterlegung.
Marktbewegung ist das A und O im Devisenhandel und so lässt sich an steigenden und auch fallenden Kursen gleichermaßen profitieren. Sowohl long als auch short – wichtig ist nur, dass der Markt sich wirklich bewegt.
Eine wirklich präzise Orderausführung erfolgt am besten in Realtime. Die Order wird dank Internet per Mausklick am Markt ausgeführt, wobei die Devisenmärkte dann schon in ihrer Effizienz mit den Futures durchaus dem Vergleich standhalten können. Es ist wirklich kein effizienterer Markt in diesem Bereich vorhanden. Da sind dann eben auch alle Tradings auf professioneller Ebene möglich – und die beginnen beim Scalptrading, verlaufen dann über das Swingtrading und gehen schließlich bis zum sogenannten Positionstrading.
Hier gibt es auch kein Gap-Risiko, das sich im Wochenverlauf einstellt. Der Devisenhandel verläuft an 24 Stunden ohne Unterbrechung – Tagesschlusskurse gibt es nicht. Wer wirklich möchte, kann auch nachts traden.
Weil der Wettkampf unter den Forex Brokern inzwischen wirklich hart geworden ist, lassen sich häufig Broker finden, bei denen gar keine oder aber sehr geringe Kommissionen sowie Gebühren am Trade verlangt werden. Hier ist das Einkommen der Broker dann ausschließlich vom Spread abhängig – also der reinen Leistung, die er hinsichtlich der Gewinnerzielung erbringt. Auch Demokonten werden inzwischen von fast allen Brokern angeboten und auch die sogenannten Small- oder Mini-Accounts mit Mindesteinlagen zwischen 1.000 und 5.000 US-Dollar sind für viele Broker selbstverständlich.
30. November 2008
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