Während die einen Forex Broker auf das Day Trading schwören, erklären andere Akteure im Forex Trading die Futures und Forwards zum absoluten Nonplusultra des Devisenhandels. Da fragt man sich als Laie schon mal, woher diese unterschiedlichen Auffassungen resultieren.
Das wichtigste Entscheidungskriterium dabei ist das ganz persönliche Temperament der beteiligten Forex Broker. Der eine sucht den permanenten Nervenkitzel und möchte schon nach kurzer Zeit die Ergebnisse seiner im Forex Trading getätigten Transaktionen sehen. Wenn er noch dazu ausreichend Zeit hat, die Forex Charts und alle anderen Nachrichten ständig analysieren zu können, dann ist das Day Trading für ihn genau das richtige Betätigungsfeld.
Ein anderer Forex Broker möchte sich Zeit nehmen für seine Entscheidungen und jeden einzelnen Aspekt und alle Forex Prognosen genau anschauen, ehe er sich für eine mögliche Forex Strategie entscheidet. Er gehört zu denjenigen, die sich nicht nur auf die technische Auswertung der Forex Charts der anderen Broker verlässt, sondern selbst zu Stift und Papier greift und die Chartkurven selbst zeichnet und die sich daraus ergebenden Eckdaten berechnet. Er ist mit Futures und Forwards oder auch Optionen deutlich besser bedient.
07. März 2009
Kaltstarts vermeiden: Plan und Disziplin sind im Forex-Trade von großer Wichtigkeit, aber allein reichen sie nicht aus. Was ein erfolgreicher Anleger noch braucht, ist vor allem Wissen. Wer sich auf Dauer erfolgreich auf dem Forex-Markt bewegen möchte, sollte vor dem Einstieg eine umfassende Lern- und Beobachtungsphase vorschieben. Der Devisenhandel gilt als Königsdisziplin und langfristig Geld zu verdienen ist nicht einfach.
Zunächst sollte sich der Interessent mit der Thematik eingehend beschäftigen und sich so das nötige Wissen aneignen. Dazu ist es notwendig, dass man die technischen Abläufe, die Einflüsse auf die Kursbildung am Forex-Markt, die Charttechnik usw. kennt und beherrscht. Bücher oder Anleitungen im Internet schaffen die Basis für den Devisenhandel. Wer aber auf Dauer erfolgreich handeln möchte, sollte sein Wissen jedoch auf mehreren Gebieten vertiefen. Vor allem die Charttechnik ist ein sehr wichtiges Tool, dass unerlässlich für den kurzfristig orientierten Trade ist.
Wenn man sich das theoretische Wissen angeeignet hat, dann geht man weiter zur Marktbeobachtung. Dafür sollte sich der Anleger viel Zeit nehmen und die Bewegungen der Währungskurse über den Tag verteilt genau beobachten. Ziel ist es, ein Gespür für den Markt zu bekommen. Hier ist vor allem Interessant, wie die Wechselkurse auf bestimmte Konjunkturdaten reagieren. Von großen Interesse sind auch die Zeiten der stärksten Marktbewegungen und die Unterschiede zwischen den einzelnen Kurse. Der Anleger kann sich in dieser Lernphase bereits eine erste Strategie entwickeln. Anhand der Beobachtung kann er dann feststellen, ob seine Strategie erfolgreich gewesen wäre oder nicht.
Die dritte Lernphase sollte durch ein Demokonto bestimmt werden. Hier kann der Anleger kostenlos mit virtuellem Geld aber unter realistischen Bedingungen die erste Schritte wagen, Strategien entwickeln und ausprobieren. Auch wenn es sich hier nur um virtuelles Geld handelt, sollte man bereits hier schon ernsthaft an die Sache rangehen, ganz so als wäre es echtes Geld. Daher ist bereits ein planmäßiges Vorgehen mit Setzen von Kurszielen und Stopp-Loss-Marken ratsam.
Selbsteinschätzung: Interessant ist, dass viele Investoren sehr erfolgreich handeln, wenn es sich um virtuelles Geld handelt. Wenn allerdings reales Geld investiert wird, stellt sich überraschenderweise Misserfolg ein. Hier kommt die Psychologie wieder ins Spiel. Sobald es um echtes Geld geht, spielen Emotionen wie Gier und Angst eine große Rolle beim Forex-Trade. Auch beim Umstieg auf kleinere Ordergrößeren – was überhaupt zu empfehlen ist – zeigt sich dieses Phänomen. Ein Trick kann dabei helfen, nicht in die Falle zu tappen: Der Gewinn bzw. der Verluste beim Trade sollte nur in Pips betrachtet werden. Eine Umrechnung in Euro löst Emotionen aus, die soweit es geht zu vermeiden sind bzw. kontrolliert werden sollten.
Der Forex-Trade hat viel mit Psychologie zu tun. Deshalb ist es gut zu wissen, wie man selbst in verschiedenen Situationen reagiert. Es ist ratsam sich vorher kennen zulernen, statt beim Devisenhandel seine Reaktionen erst zu erfahren. Unter Umständen kann so eine Selbsterfahrung sehr teuer werden. Hat man sich bereits vorher über Reaktionen in gewissen Situationen gemacht, fällt es wesentlich einfacher sich darauf einzustellen und entsprechend zu handeln. Ratsam für jeden privaten Anleger ist, sich bereits vorher einige wichtige Fragen zu stellen: Möchte ich mit oder gegen den Trend setzen? Welche Verlustgröße bin ich bereit auszuhalten? Und was mache ich, wenn mehrere Trades hintereinander misslingen?
Aber alle Vorbereitung auf Forex-Trades können eines nicht ersetzen: Erfahrung. Es ist ratsam immer dafür offen zu bleiben, sein eigenes Verhalten zu analysieren und zu verändern. Genauso sollte man seine Strategie und sein System an die eigene psychische Voraussetzung anpassen, denn es kann schnell einmal sehr heiß her gehen. Wer dann einen kühlen Kopf behält und zum richtigen Zeitpunkt die Notbremse ziehen kann, ist auf der sicheren Seite.
13. Dezember 2008
Möchte man auch in den lukrativen Handel mit Devisen einsteigen und dabei Profite erzielen, trennen einen meist nur ein paar kleine Schritte davon. Natürlich sollten die Grundbedingungen erfüllt worden sein, also genügendes Eigenkapital, Grundkenntnisse im Devisenhandel und vielleicht ein paar Trockenübungen auf einem Forex Demo Konto. Hat man einige Erfahrungen durch Übungen oder genaue Lektüre gesammelt, kann man ganz einfach einen Forex Account eröffnen und anfangen zu handeln. Zu diese Zweck eröffnet zuerst das Forex Konto, wobei es auf die unterschiedlichen Anbieter und ihre Bearbeitungskosten zu achten gibt. Die Bearbeitungskosten fallen jedoch beim Forex durchschnittlich sehr gering aus und sind die niedrigsten von allen Spekulationsformen. Das Forex Konto an sich ist in ein paar Minuten eröffnet, dazu benötigt es lediglich ein paar persönliche Daten. Nachdem das Konto nun offen ist, wird die gewünschte Geldsumme per Überweisung auf dem Forex Konto eingelegt und schon kann der Handel beginnen. Trotz der im Vergleich zum Aktienmarkt sehr niedrigen potentiellen Verluste, muss nochmal gesagt werden, dass einige gesammelte Erfahrungen vor dem Beginn anzuraten wären. Diese können einige Enttäuschungen und negative Erfahrungen ersparen und den Start in den Forex Raum angenehmer gestalten. Auch ist es ratsam, sich in seiner ersten Zeit im Devisenhandel etwas passiver zu verhalten. Man kann dann Beobachtungen anstellen und sich vorstellen, man würde diese oder jene Währung kaufen, um zu sehen, was passiert wäre. Ist man nach ein paar Tagen bereits sicher und hätte eigentlich bereits Gewinne erzielt, sollte einen nichts mehr daran hindern, aktiv in das Geschäft einzusteigen. Eines sollte man jedoch wie bei allen anderen Arten von Spekulationen beachten. Informationen sind zu Anfang das wichtigste Instrument, welches man besitzt. Ob das nun technische oder fundamentalistische Analysen sind, Botschaften von Großbanken oder Brokern oder neue veröffentlichte Nachrichten von Zentralbanken. Auf alles ist zu achten und alles ist zunächst zu verwerten, bis sich ein persönliches Gespür für jene Informationen entwickelt, welche allein für den eigenen Handel von Vorteil sind. Die Intuition wird mit der Zeit kommen und das Geschäft abermals vereinfachen.
29. November 2008