Posts gespeichert unter 'Wie trade ich Forex'
Zahlreiche Anbieter von Forex Handelsplattformen haben sich darauf spezialisiert, den Interessenten einen sehr schnellen Star in die Welt der Devisen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck haben sich zahlreiche Anbieter heraus entwickelt, die mit sehr unterschiedlichen Angeboten versuchen Kunden zu binden. Hat man sich entschieden an dem oft sehr lukrativen Handel teilzunehmen, sind nur einige wenige Schritte nötig, um nach kurzer Zeit bereits loslegen zu können. Es bietet sich an, auf einer der vielen Internetseiten einen Vergleich zwischen den zahlreichen Anbietern zu machen. Hinsichtlich der Gebühren fallen immer noch einige Unterschiede an, auf die es zu achten gilt. Denn natürlich gehören die beim Handel anfallenden Gebühren zu jenen Faktoren, welche sich nachhaltig auf die Gewinnspanne des einzelnen Händlers auswirken. Sind die Gebühren relativ hoch, fallen die Gewinne natürlich auch etwas niedriger aus, als es bei weniger hohen Gebühren der Fall wäre. Aus diesem Grund gehören die Gebühren, aber auch anfallende Spreads und die jeweiligen Pips zu den Faktoren, die die größte Aufmerksamkeit erfahren sollten.
Hat man einen seriösen Anbieter gefunden, der dazu noch gute Bedingungen für den Handel stellt, ist ein Einstieg nicht schwer zu bewerkstelligen. Vorher sollte man sich natürlich Gedanken darüber machen, ob nicht ein Demo Konto für die anfänglichen Trockenübungen nötig wäre. Das Demo Konto liefert dazu die optimalen Bedingungen. Man kann dort unter den am Forex üblichen Bedingungen handeln, nur mit dem Unterschied, dass das Geld nur Spielgeld ist. Wertvolle Erfahrungen wie auch das nötige Feingefühl können auf diese Weise gewonnen werden. Das Demo Konto ist besonders für Menschen zu empfehlen, die sich vorher nicht grundlegend mit der Materie des Forex auseinander gesetzt haben. Wer jedoch genügend Grundwissen und eine kleine Ahnung vom Handel mit bringt, kann direkt mit einem Vollkonto beginnen. Eine Anmeldung nimmt kaum Zeit in Anspruch. Ein paar personenbezogene Daten werden auf der jeweiligen Seite eingetragen und somit ein Antrag für das Konto gestellt. Erhält man anschließend die Zusage, kann sofort die gewünschte Summe an Geld überwiesen werden. Sofort nach Eingang der Einzahlung wird das Konto freigeschaltet und man kann mit dem Handel beginnen. Man sollte jedoch anfangs mit kleineren Summen anfangen und sich langsam hoch arbeiten. Es nützt nichts gleich mit dem ganzen Ersparten in das Geschäft einzusteigen und durch eine Fehlentscheidung wieder alles zu verlieren. Nur Geldsummen, deren Verlust man verkraften könnte, sollten eingezahlt werden.
11. Januar 2009
Immer wieder erscheinen in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand neue Bücher und Studien aus dem Bereich der Psychologie. Viele beschäftigen sich mit der „Psychologie des Tradens“. Selbst in der Ökonomie gibt es bereits einen Oberbegriff für den Zweig der Wirtschaft. Dabei handelt es sich um die Behavioral Finance. Das Ganze lässt sich mit dem Begriff verhaltensorientierte Finanzmarktanalyse übersetzen. Dieser Zweig der Ökonomie beschäftigt sich mit der Irrationalität des Menschen. Menschen entscheiden eben nicht rational, sondern lassen sich von Gefühlen und Emotionen leiten. Selektive Wahrnehmung oder der sogenannte „Herdentrieb“ sind dabei nur zwei Beispiele für menschliche Verhaltensweisen.
Diese wissenschaftliche Teildisziplin untersucht, wie Menschen Informationen aufnehmen, wie sie ausgewählt und verarbeitet werden. Auf dieser Grundlage trifft der Mensch Entscheidungen. In der Behavioral Finance werden die Erkenntnisse und Methoden der Psychologie herangezogen und mit der mathematischen Finanzmarktanalyse kombiniert. Daraus ist in den letzten Jahren eine Fülle von Handbüchern, Ratschlägen und Handlungsempfehlungen entstanden. Der Anleger soll durch die Lektüre typische psychologische Fehler erkennen und sie beim Forex-Trade vermeiden. Der Forex-Trade gilt nicht umsonst als Königsdisziplin. Gerade auf einem so dynamischen Markt wie dem Forex-Markt, entscheidet über Erfolg und Misserfolg oftmals die Psychologie.
Wer länger erfolgreich an den Forex-Märkten handeln möchte, sollte sich im Vorfeld näher mit der ganzen Forex-Thematik, sich selbst und seiner Psyche beschäftigen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer sich nicht selbst einschätzen kann, für den kann der Forex-Markt teuer werden. Selbsteinschätzung lässt sich auch preiswerter als durch immense Verluste im Forex-Trade erlernen. Und noch einen weiteren Vorteil hat die Beschäftigung mit dem Thema: Man lernt nicht nur das eigene Verhalten zu analysieren und besser zu verstehen, sondern man lernt viel über die Marktprozesse und entwickelt ein Gefühl für den Markt.
07. Dezember 2008
Insgesamt ist die Kursentwicklung bei Devisen durch das auch im sonstigen Handel als Ökonomisches Prinzip des Angebotes und der Nachfrage bekannt. Das heißt dann – Angebot höher als die Nachfrage bringt einen geringen Preis, größere Nachfrage bei einem geringen Angebot eben folglich einen höheren Preis. Ein tiefer Preis ist dann für die Käufer attraktiv- aber eben nur so lange, bis dass dann auch einem bestimmten Kursniveau dann die Nachfrage das Angebot dann wieder übersteigt. Jetzt fängt die Währung dann an zu klettern. Theoretisch kann sich dieses Spiel dann immer wieder wiederholen. So ist letztlich eine Kursbewegung in Wellen zu verzeichnen. In der Profisprache wird diese Wellenbewegung als Votalität oder auch Schwankungsbreite bezeichnet.
Aber wie stellt man denn nun fest, ob der jeweils aktuelle Kurs überhaupt günstig ist und somit eine wirklich attraktive Kaufgelegenheit darstellt. Auch wenn die Antwort für Einsteiger ziemlich kompliziert erscheint – in der Praxis und mit etwas Übung beim genauen Hinschauen ist das nicht schwierig. Der Kurs sollte sich nämlich immer oberhalb oder aber unterhalb eines bestimmten Gleichgewichtes befinden, um Hinweise für die Preissituation zu geben.
Wissenschaftlich ist es dann zum Beispiel die Kaufkraftparitäten-Theorie, die sich genau mit dieser Preisentwicklung beschäftigt und die als einer der ältesten internationalen Ansätze gilt. Hier wird dann davon ausgegangen, dass zwei Währungen sich dann im Gleichgewicht befinden, wenn jeweils gleiche Waren oder Dienstleistungen immer für den jeweiligen Gegenwert dieser Währung erhältlich sind. Die Basis für diese Theorie ist das Gesetz des internationalen Preisausgleichs, das dann im Fachjargon als „Law of One Price“ bezeichnet wird. Hier führt der Kaufkraftverlust dann zur Inflation und damit einer Abwertung der entsprechenden Währung, während die steigende Kaufkraft die Deflation bezeichnet und eine Aufwertung der Währung anzeigt.
Dann gibt es hier in diesem Zusammenhang auch noch die Zinsparitäten-Theorie, die dann wiederum auf der Überlegung basiert, dass Investoren eben dazu neigen ihre Investitionen dort zu tätigen, wo eben auch die höchste Rendite erwirtschaftet werden kann. Der Grund dieser Theorie ist, dass Kapital, das im Inland angelegt wird, dann den gleichen Zinsertrag erwirtschaften muss wie die Investition, die im Ausland getätigt wird – ansonsten währen risikolose Arbitragemöglichkeiten die Folge. Das Beispiel hier sagt, dass eine Zinssenkung für den Anleger einen Wirtschaftsraum und seine Währung dann unattraktiv machen. So wird Geld dort abgezogen und in eine ertragreiche Währung angelegt. Somit folgt ein neues Gleichgewicht, aber eben dann auf niedrigerem Niveau. Die Zinssenkung bewirkt für die betroffene Währung einen Wertverlust, während umgekehrt höhere Zinsen eine Währung attraktiv machen. Nun folgt nämlich ein Gleichgewicht auf höherem Niveau.
Bedingung für die Gültigkeit der Zinspartäten-Theorie ist dann eben die perfekte Substitution der Finanztitel aus dem jeweiligen Inland sowie Ausland und auch ein ungehinderter Kapitalfluss zwischen den entsprechenden Ländern. Auch eine stetige Veränderung des Zinsniveaus zeigt den Gesundheitszustand einer Volkwirtschaft an.
Daneben sind die Einflussfaktoren dann noch die Inflationsrate, die politischen Ereignisse, der Außenhandel und auch Aktivitäten und Spekulationen der jeweiligen Noten- und Zentralbanken durch die künstlich vorgenommenen Eingriffe. Daneben sind es dann noch die Zahlen, die sich aus dem sogenannten Bruttoinlandsprodukt einer Nation ergeben und auch die Arbeitsmarktdaten, die auf den Wert einer Währung erheblichen Einfluss nehmen.
30. November 2008