Tagesarchiv für den 13. November 2008
Bei der Vergabe von Krediten ist derzeit ein Trend zu beobachten, der dahin geht, dass vor allem die kurzfristigen Darlehen mit niedrigeren Zinsen angeboten werden. So bekommt man einen 10.000 Euro Kredit mit einer Laufzeit von zwölf Monaten schon ab 3,99 Prozent, während man für die gleiche Summe mit einer Laufzeit von 72 Monaten mindestens ein halbes Prozent mehr einplanen sollte. Dabei stellt man auch fest, dass bei kleineren Summen der Anteil der von der Bonität des Kunden abhängigen Zinssätze höher ist als bei den größeren Summen. Doch das passt ins derzeitige Bild, das vor allem die Kreditbank für Wiederaufbau so deutlich gezeichnet hat. Gehen große Summen verlustig, wie zu Beginn der Finanzkrise geschehen, geht man gelassen mit der Bemerkung darüber hinweg, das könne man wegstecken, während man sich schwer damit tut, unverschuldet in Schwierigkeiten geratenen Gewerbetreibenden bei einer möglichen Entschuldung bei Förderkrediten entgegen zu kommen. Kein Wunder, dass die Forex Broker darüber schmunzeln, dass sich Karikaturisten auf dieses Thema stürzen und die Bankverhandlungen darstellen, bei denen man dem Unternehmer die Kreditzusage so lange verweigert, bis er seine Forderung auf das Hundertfache erhöht und von den Bankern plötzlich auf Händen zum Kassenschalter getragen wird. Doch der Euro könnte von diesem Kuriosum im Forex Trading durchaus profitieren, denn hier zeichnet sich ein Trend ab, der durchaus der Wirtschaft und daraus folgend dem Arbeitsmarkt zugute kommen könnte. Wirtschaftlich solide Unternehmen können darauf vertrauen, dass sie die Mittel bekommen, die sie zur Weiterführung ihrer Geschäftstätigkeit oder für größere Investitionen benötigen. Das bestätigen derzeit auch die großen deutschen Wohnungsverwalter, allen vorweg die Genossenschaften, die den Banken Sicherheiten in Form der eingezahlten Genossenschaftsanteile ihrer Mitglieder bieten können. Da dort an vielen Stellen noch großer Modernisierungsbedarf besteht, könnte diese Situation zu einer Stabilisierung der Baubranche beitragen, die sich wiederum stabilisierend auf den Arbeitsmarkt, die Nachfrage im Einzelhandel und am Ende auch wieder auf den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung im Forex Trading stärkend auswirken wird.
13. November 2008
Wenn man als Forex Broker seinen Fokus der Aufmerksamkeit bei der Betrachtung des Euro auf Deutschland richtet, dann fällt so Einiges auf. Inzwischen scheinen die Manager einiger Großbanken begriffen zu haben, dass es besser ist, ein angekratztes Image zu haben, als auf die Wettbewerbsfähigkeit zu verzichten. Unter diesem Gesichtspunkt hatten im Verlaufe der Woche weitere Banken nach dem Rettungsanker aus dem Regierungspaket gegriffen. Außerdem stellen die Forex Broker fest, dass die deutschen Unternehmer trotz der Finanzkrise ziemlich optimistisch sind, wenn man die Automobilbauer einmal ausklammert, bei denen es bereits zu Produktionsunterbrechungen und zur Entlassung Hunderter Leiharbeiter gekommen ist. Zumindest sind sich die Chefs der Handwerksbetrieb und Bauunternehmen einig, dass sich weder an der Auftragslage, noch an der Möglichkeit, Kredite für Bauvorhaben zu bekommen, in absehbarer Zeit etwas ändern wird. Zu diesem Schluss kamen die Sprecher der Handwerkervereinigungen und des Bundes der Bauunternehmen. Auch die Sächsische Handwerkskammer scheint diese Meinung zu teilen, wie man der neuesten Ausgabe ihrer Mitgliederzeitung entnehmen kann. Die Bauunternehmen verlassen sich derzeit auf die Beteuerungen der Sparkassen und Volksbanken, die sehr deutlich gemacht haben, dass sie keine Kreditklemme in diesen Branchen zulassen werden. Wenn sich diese Aussagen realisieren lassen, dürfte das die negativen Prognosen für die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes erheblich dämpfen. Sollte dieses Modell funktionieren, werden die europäischen Nachbarn abgucken, was wiederum mittelfristig zu einer Stärkung der europäischen Gemeinschaftswährung im Forex Trading führen sollte. Dennoch merkt man derzeit deutlich stärker als noch im August 2008, dass selbst Nachrichten, denen man vor der Finanzkrise kaum Aufmerksamkeit widmete, oft erhebliche Auswirkungen auf die Sortenkurse im Forex Trading haben. Der Markt ist sehr sensibel geworden und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis er sich wieder beruhigt hat.
13. November 2008
Schwache Konjunktursignale aus den Vereinigten Staaten dürften im Forex Trading in den nächsten Tagen ein Hemmnis für die Entwicklung des Dollarkurses sein. So wurde am Freitag bekannt gegeben, dass sich in den USA die Bestände der Großhändler erhöht und ihre Umsätze im September verringert haben. Das bedeutet je nach Branche zweierlei. Auf der einen Seite sinkt die Nachfrage des Einzelhandels, was auf einen Absatzschwund an der Stelle deutet. Auch der Absatz an Teilen für die Konsumgüterproduktion ist rückläufig, was ebenfalls Rückgängen in der Nachfrage zuzuschreiben ist. Wer bei diesen Entwicklungen im Forex Trading zu den Gewinnern gehört, dazu kann man nur Hypothesen aufstellen, doch die europäische Gemeinschaftswährung scheint auf der Liste zu stehen, auch wenn sie am Freitag im Tagesverlauf sich nicht ganz entscheiden konnte, ob sie klettern oder fallen wollte. Am Ende des Tages konnten die Forex Broker beim Euro ein kleines Plus für sich verbuchen. Die nächsten Stunden und Tage dürften auch die Nachrichten aus dem Weißen Haus eine große Rolle für das Forex Trading spielen. So kam heraus, dass es den Chinesen mal wieder gelungen sein soll, sich in das Computernetzwerk der amerikanischen Regierung einzuschleichen. Zwar betonte man, dass sicherheitsrelevante Bereiche nicht betroffen gewesen sein sollen, doch das muss nicht so sein. Auch die Daten des amerikanischen Arbeitsmarktes drücken derzeit im Forex Handel auf den Dollar. Nur der durch die Gewinndaten weniger Unternehmen gestützte Dow Jones und die Hoffnungen auf eine gesunde Wirtschaftspolitik des neuen Präsidenten geben dem Dollarkurs im Forex Trading System derzeit eine gewisse Stabilität.
13. November 2008
Erst seit wenigen Jahren gibt es den Devisenhandel in seiner heutigen Form. Vor der Entwicklung des „Foreign Exchange market“ zu seiner heutigen Form, wurde sogar versucht den Handel mit Devisen zu unterbinden. So sollte der Goldstandard feste Wechselkurse garantieren, um die Spekulation mit den Währungen im Keim zu ersticken. Die einzelnen Länder waren angehalten ihre Währung nur in bestimmten Grenzen abzuwerten, weil die Kurse auch auf Dauer stabil bleiben sollten. Damals verweigerten Banken das Wechseln von Devisen, wenn abzusehen war, dass der Kunde die Währung nur kaufen wollte, um sie wieder gegen mehr Geld zurück zu tauschen. Dies ist zum Beispiel einem amerikanischen Lehrer im letzten Jahrhundert passiert. Der Hintergrund war der Schutz der empfindlichen Weltwirtschaft, außerdem sollte verhindert werden, dass die Nationalwährung über die Landesgrenzen in viel zu hohen Beträgen verschwindet. Ende des letzten Jahrhunderts wurde der Goldstandard wieder abgeschafft und der Forex begann sich in seiner heutigen Form zu entwickeln. Damals waren die Hauptteilnehmer noch Banken. Sie prägten den Begriff Interbankenhandel. Der Forex hat einen großen Sprung getan, anfangs noch ein Tagesvolumen unter einer Billion, wird der Forex heute auf ein Tagesvolumen von bis zu 4 Billionen geschätzt. Diese Entwicklung vollzog sich in weniger als 30 Jahren. Wenn heute vom Forex gesprochen wird, dann fallen immer wieder verschieden Stichworte. Zum Beispiel die Broker, welche privaten Kunden oder auch Firmen die Teilnahme am Forex ermöglichen und im Namen des Kunden ein Konto offen halten. Wiederum im Zusammenhang mit den Broker fällt das zweite wichtige Stichwort: Margins. Diese Margins sind eine Art Sicherheitsleistung und Versicherung. Die Margins hängen eng zusammen mit den CFD’s, den Differenzkontrakten. Sie wurden im Ende des letzten Jahrhunderts in England erfunden, um die Stamp Duty, also Stempelsteuer zu umgehen, die den normalen Aktienhandel steuerlich behinderte. Das Prinzip der Differenzkontrakte besteht darin, dass auf die Kursänderung eines Produkts, eines Wertpapiers, oder im Falle des Forex der Währung spekuliert wird. Dabei muss nicht nur auf steigende Kurse gehofft werden. Richtig gesetzt können auch fallende Kurse Gewinne bringen. Da nicht das Produkt selbst erworben wird, und der Kunde des Differenzkontrakts die Währung nie bar erhält, ist es nicht notwendig, den vollen Preis zu bezahlen. Hier kommen die Margins ins Spiel. Die Margins werden bezahlt, um Sicherzustellen, dass Kunde im Falle eines Verlustes zahlungsfähig ist. Broker schließen in der Regel automatisch alle offenen Konten, wenn die Kursveränderungen der Währungen auf die gesetzt wurde, so stark sind, dass sie das Margin aufbrauchen. Wenn der Kunde seine Konten offen halten will, muss er rechtzeitig neues Kapital in sein Konto investieren. Im Forex sind Margins üblich, die im Bereich von 0,5% bis 2% liegen, dadurch können Differenzkontrakte über wesentlich höhere Summen abgeschlossen werden. Mit 10.000€ könnten Verträge in der Höhe von 50.000€ bis 200.000€ abgeschlossen werden. Dadurch können natürlich wesentlich höhere Gewinne erreicht werden, als nur mit dem Einsatz des eigenen Kapitals möglich wäre. Dies führt zum letzten wichtigen Stichwort im Zusammenhang mit dem Forex: Der Hebelwirkung. Vermutlich ist die Hebelwirkung im Forex am Höchsten, sie ist bedingt durch den Effekt, den die niedrigen Margins verursachen.
13. November 2008