Monatsarchiv für November, 2008

Praktische Einflüsse auf den Wechselkurs

In der Volkswirtschaft wird die Entwicklung eines Preisniveaus als Basis für den Wechselkurs zweier Währungen ebenso zugrunde gelegt wie die Entwicklung der Zinsen. Sowohl das Preisniveau als auch die Zinsen unterliegen damit der Geldpolitik des jeweiligen Landes hinsichtlich ihrer Entwicklung. Das ist erst einmal völlig logisch und verständlich, denn im Prinzip ist der Wechselkurs ja nichts anderes als der aktuelle Preis einer jeweiligen Währung. Somit lohnt es sich, einmal genauer hinter diese Preisentwicklung zu schauen und die Geldpolitik in den großen Währungsblöcken zu hinterfragen und auch das Zins- und Preisniveau einmal genauer anzuschauen, wenn man sich im Rahmen des Forex Trading aktiv betätigen möchte.

Der Preisindex: Alle Länder nehmen nämlich regelmäßig durch ihre jeweiligen statistischen Ämter eine Messung des Preisniveaus hinsichtlich verschiedener Warenkörbe vor. Dabei stehen dann Konsumenten- und Produzentenpreise an erster Stelle. Auch wenn der Index der Produzentenpreise in der Öffentlichkeit viel weniger Beachtung findet – innerhalb der sogenannten Kaufkraftparitätentheorie spielt er eine sehr große Rolle. Hintergrund ist, dass im Index der Konsumentenpreise auch viele nicht handelbare Güter erfasst werden. Im Index der Produzentenpreise sind es dagegen überwiegend handelbare Güter, die erfasst werden. Zusätzlich zu diesen beiden Preisindizes gehören dann noch die Indizes für Import- und Exportpreise dazu, den Wechselkurs wesentlich zu beeinflussen, denn diese Preise spiegeln die internationale preisliche Wettbewerbsfähigkeit der hier erfassten Güter im jeweiligen Land wider. Zudem spielt die Angst vor der Deflation, die zweifach inhaltlich belegt ist, eine Rolle in der Entwicklung der Wechselkurse. Inflation meint einen durchgängigen Rückgang des Preisniveaus, beinhaltet aber auch gleichzeitig einen Nachfrageausfall. Die Nachfrage sinkt innerhalb dem Verlauf der Deflation und zusätzlich bedeutet die Gefahr der Schrumpfung von Immobilienpreisen und Aktienkursen, dass Schulden dann Vermögenswerte deutlich übersteigen und die Gefahr von Kreditausfällen und somit Bankenkrisen stetig steigt. Langfristige Zinsen und Inflationserwartungen sind ein weiterer Aspekt des Wechselkurses, denn die Zinssätze für ein 3-Monatsgeld richtet sich maßgeblich nach der Markterwartung hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Leitzinsen. Eine Erhöhungserwartung bringt dann einen Anstieg der Zinssätze für 3-Monatsgeld. Das ist gut, denn die Notenbanken zielen mit geldpolitischen Maßnahmen ja auf eine Änderung der kurzfristigen Zinsen ab. Allerdings können langfristige Zinsen nicht von der Geldpolitik gesteuert werden. So spiegeln sich bei den Zinssätzen am Rentenmarkt auf Inflationserwartungen der Marktteilnehmer wider. Im Konjunkturabschwung und der Rezession werden von Notenbanken Zinsen gesenkt, weil die Inflation niedrig ist und Investitionsbedingungen Verbesserung erfahren sollen. So sinken die Zinsen am Geldmarkt. Zeitgleich steigen die Zinsen des Rentenmarktes, da zukünftig eine höhere Inflation erwartet wird, denn durch die Erhöhung der Geldmenge mittels Senkung der Leitzinsen soll ja langfristige ein Anstieg des Preisniveaus erreicht werden. Beim Boom der Wirtschaft geschieht das Gegenteil.

Der Rentenmarkt: Beim Rentenmarkt bestimmen wiederum Angebot und Nachfrage die Preise. Beim Abbau der Neuverschuldung eines Landes sinkt dann das Angebot an Staatsanleihen. Bedingt durch die daraus resultierende Angebotsverknappung steigen Kurse und sinken Zinsen – auch ohne eine Inflationserwartung. So können steigende Kurse am Rentenmarkt entstehen, obwohl durch Notenbanken die Zinsen gesenkt wurden und künftige Inflationserwartungen gestiegen sind.

Die Geldpolitik: Das elementare Ziel der Geldpolitik ist eine Preisstabilität und der Träger, nämlich die Notenbank oder Zentralbank sind Träger der Geldpolitik im entsprechenden Währungsraum. Notenbanken definieren Preisstabilität unterschiedlich, im Regelfall werden aber Inflationsziele festgelegt, wobei die Null Prozent Inflation nicht erwünscht wird, denn negative Auswirkungen auf die Konjunktur wären die Folge. Eine geringe Inflationsrate ist also das Ziel der Notenbanken und die wird durch die Streuung der Geldmenge beeinflusst sowie die Veränderung der Zinssätze, zu denen Geschäftsbanken bei der Notenbank Geld beschaffen. Der Zinssatz für Tagesgeld legt fest, zu welchem Preis sich Geschäftsbanken von der Zentralbank über Nacht Geld leihen können und zeigen gleichzeitig den geldpolitischen Kurs allgemein an.

jetzt kommentieren? 28. November 2008

Die aktuelle Finanzkrise und der Forex

Im November 2008 musste der US – Dollar immer wieder Einbußen gegenüber dem Yen als auch dem Euro. Aus Fachkreisen hieß es, dass es ein deutliches Zeichen sei, das die Anleger den Yen bevorzugten, so dass die Investoren noch kein Ende der Talfahrt sehen würden. Noch scheint nicht genau zu erkennen ob sich auch die Amerikanische Börse wieder fangen wird und das in naher Zukunft. Dies dürfte man auch für den Forex erst dann sehen wenn die Rettungspakete der einzelnen Länder greifen. Jedoch ist es durchaus möglich, dass die neuen Konjunkturdarten sich auch am Devisenmarkt bemerkbar machen. Zum Beispiel der Ifo- Geschäftsklimaindex vom November 2008. Ebenso interessant ist der Chicago Fed National Activity Index vom Oktober 2008. Diese Berichte geben neue Hoffnung für den Forex Markt. Durch das Entnehmen des Schlüsselwiderstandes bei der 1,3050 US – Dollar Marke gab auch dem Euro neue Luft zum Aufstieg. Was er auch direkt tat und sich bei 1,2440 einpendelte. Das Gold spielt ja genauso wie das Öl immer eine recht große Rolle. Das Gold verlor an Wert und zwar 15 $ je Feinunze. Im November kam auch die Europäische Zentralbank wieder zum Zuge und setzte den Dollar auf 1,2542 Dollar fest. Allgemein hat sich die Stimmung an den US – Märkten und somit auch am Forex deutlich gebessert. Nicht zuletzt durch das neu angekündigte Konjunkturprogramm in den USA, welches Barack Obama als einen der wichtigsten zu verändernden Punkte sah. Die Wahl von ihm wird auf lange Sicht sicherlich zur Stabilisierung der Finanzmärkte führen. Die USA hat bereits einer weiteren Bank unter die Arme gegriffen und zwar der Großbank Citygroup. Sich gaben nicht nur Milliarden an Dollar dieser Bank sondern unterschrieben auch eine Bürgschaft. Eine Unsicherheit auf den Finanzmärkten wird aber wohl noch eine Weile bestehen bleiben. Bevor alles wieder zur Normalität übergeht. Die ZEW – Lagebeurteilung fiel dieses mal deutlich schlechter aus als erwartet. Der Verlust den der Einkaufsmanagerindexes (PMI) für die Industrie veröffentlichte, machte die Situation nicht gerade entspannter. So verlor dieser und sank von 42,9 Punkten auf 36,7 Punkte ab. Die gleiche Stimmung welche gerade in Deutschland vorherrscht wird auch für die Forex Anleger aus Belgien und Frankreich erwartet, da sich dort ähnliches in der Konjunktur abspielt. Die Banque de France verzeichnete einen Stimmungsabfall dies wurde durch den schwachen PMI noch verstärkt. Nun kommt es unter anderem darauf an, wie sehr in Deutschland auch die Kauffreudigkeit gelitten hat unter der vorherrschenden Finanzkrise. Die Frage ist, ob die Menschen trotz fallender Aktien und den negativen Nachrichten über Firmen wie Opel immer noch einen hohen Standart beim Kaufen vorlegen. Von Nutzen können hier die sinkenden Benzin und Heizölpreise sein. In den USA wird hierbei natürlich mehr auf die Immobilien geachtet. Hier werden wohl weiterhin noch Häuser zu Billigpreisen gehandelt werden. Demnach sieht es in den USA noch nicht positiv aus, was sich jedoch mit Amtsantritt von Obama ändern sollte. Da die Krise in den USA begann liegen die Vorteile natürlich beim Euro der sich weiterhin gut stabilisiert. Dies verzeichneten die Finanzmärkte allen voran der Forex. Somit wird sich wohl Deutschland vor den USA von der Krise langsam erholen.

 

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Ist die Aktien-Devisen-Korrelation gestört?

Am Donnerstag eröffnete der Euro an der Börse bei 1.2915 US-Dollar, obwohl am Mittwoch der US-Handel trotz schwacher Konjunkturdaten dann für den Euro Tiefstkurse von 1.2821 notierten. Der Dollar legte sich gegenüber dem Yen dann Mitte der Woche bei 95.10 fest. Die Carry-Trades konnten insgesamt in der Mitte der Woche als stabil und ambivalent bewertet werden. Die Währunspaarung Euro Yen stellte sich bei 122.80 und die Kombination zwischen Euro und Franken oszillierte bei 1.5485. Die Aktienmärkte legten Anfang der Woche zu, aber nicht der Carry-Trade und auch die Paarung Euro/Dollar konnten von dieser Entwicklung wirklich Profit ziehen. So stellt sich für Fachleute die Frage, ob es Anzeichen geben könnte, dass die Korrelation fester Aktienmarkt ergibt positive Carry-Trades, ergibt wiederum eine positive Euro-Dollar-Entwicklung in ihrer Signifikanz verliert. Aber Korrelationen sind eben immer och Phänomene mit temporärem Hintergrund. China legt sich ins Zeug, denn hier bestimmen Maßnahmenpakete auf weltweiter Ebene, die der Stimulierung der Konjunkturlage dienen sollen, die gesamten Schlagzeilen. Klotzen statt kleckern ist wieder einmal die Devise Chinas, wie auch bei der Arbeit. Die Zentralbank Chinas hat dann in der Mitte der Woche ihren Leitzins eher überraschend gesenkt, und das um 108 Basispunkte und somit 5,58 Prozent. In der Zinspolitik ist hier aus China eine eher aggressive Gangart zu erkennen. Seit elf Jahren ist die letzte Senkung Mitte der Woche eine der aggressivsten gewesen. Weiterhin wurde die Mindestreserve großer Banken noch von 17 Prozent auf nunmehr 16 Prozent herabgesenkt und der Satz der kleinen Banken entsprechend von 16 Prozent auf 14 Prozent an dieses Niveau angepasst. Chinas Kabinett ist darum bemüht, wie aus eigenen Kreisen erklärt wurde, dass zusätzliche Maßnahmen dann die angeschlagenen Strahl-, Auto-, Textil- und Petrochemieunternehmen unterstützen sollen und dass zudem die Lagerhaltung bei wesentlichen Rohstoffen erhöht wird und auch die Ausweitung der Arbeitslosenversicherung betrieben werden soll. Die EU hält mit und so ist das geplante Konjunkturpaket dann von bereits 160 Milliarden Euro auf 200 Milliarden Euro aufgestockt worden. Das bedeutet dann 1,5 Prozent BIP der EU. Deutschland ist hier wohl der Ansicht, dass es sich mit 30 Milliarden Euro genügen kann, wie die Position der deutschen Regierung uns vermittelt. Im Vergleich zur Vollgasversion aus China sind die Veröffentlichungen aus den USA eher im Bereich „steigend besorgniserregend“ einzustufen. Ein Anstieg der Arbeitslosenerstanträge lag damit im November bei 529.000, also eher sinkend zu vorher 543.000, wobei die Erwartungen hier bei 537.000 lagen.  Aber trotzdem ist das aktuelle Arbeitslosenniveau eher ein Spiegelbild für die schwierige Situation am US-Arbeitsmarkt, den ein Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter kollabierte leider verglichen mit dem Monat Oktober um 6,2 Prozent. Hier wurden von Analysten lediglich 3,2 Prozent erwartet. Ein Einkaufsmanagerindex aus Chicago brachte ein Absinken von vorher 37,8 auf 33,8 Punkte. Von Marktbeobachtern war hier der Rückgang auf 36,7 Zähler unterstellt worden. So ist hier ein Tiefstand seit den 1980er Jahren zu verzeichnen. Im Bereich der Produktion, also der Kansas City Fed Manufacturing musste im Laufe des November ein Verlust von –23 auf –31 Punkte verkraftet werden, was dann letztlich den niedrigsten Stand in der bisherigen Historie des Index brachte. Auch weitere Werte aus den USA zeigen sicher eher wenig erfreulich und so lässt sich zusammenfassend sagen, dass das gesamte Szenario den Euro gegenüber dem Dollar derzeit wohl eher favorisiert.

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Können Daten der Arbeitsagentur Euro im Forex Trading den Rücken stärken?

Wenn man sich als Forex Broker dabei lediglich die Zahlen vom November 2008 ohne Einbeziehung der gesamten Arbeitsmarktlage vornimmt, könnte man davon ausgehen, dass die Senkung der Zahl der Erwerbslosen auf einen Stand wie er letztmalig 1992 zu verzeichnen war, dem Euro im Forex Trading kräftig nach vorne bringen müsste. Doch das ist ein Trugschluss, denn die Prognosen sehen anders aus. Dabei braucht man sich als Forex Broker nur einmal die Situation in der Automobilbranche anzuschauen, wo bereits der Wegfall von Leiharbeitern, Produktionsaussetzungen und Kurzarbeit verbindlich angekündigt wurde. Die erste Entlassungswelle wird dort nicht lange auf sich warten lassen. Allerdings führte die Angabe der Zahl der offenen Stellen für Kopfschütteln bei den Börsianern. Noch im Oktober ging man von mehr als einer Million gemeldeter offener Stellen aus. Im November sind es nach offiziellen Angaben plötzlich nur noch knapp über eine halbe Million zu vergebender Jobs. Doch daraus vorzeitig den Schluss auf die ersten Auswirkungen der Finanzkrise zu ziehen, wäre völlig falsch, denn nach eigener Aussage der Agentur handele es sich dabei um eine Bereinigung der Statistik, die viele Stellen doppelt gezählt habe. Komisch nur, dass das ausgerechnet in Krisenzeiten plötzlich auffällt. Die Arbeitsmarktexperten gehen von deutlichen Steigerungen der Erwerbslosenzahlen in den nächsten Monaten aus. Dadurch gehen nicht nur die Steuereinnahmen des Bundes zurück, sondern die Sozialausgaben werden steigen und die Binnennachfrage sinken. Das könnte sich zu Wochenbeginn im Forex Trading auf den Euro sehr deutlich auswirken. Fachleute befürchten, dass er den mühsam eroberten Boden wieder verlieren wird, insbesondere nachdem sich die Bundesregierung auch sehr deutlich gegen jegliche Art der Steuersenkung ausgesprochen hatte.

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Forex-Aktuell

Der Euro konnte am gestrigen Tag mit einem Kurs von etwas weniger als 1,30 US-Dollar in den Handel starten. Der Dollar litt zudem unter starken Kursschwankungen, was sich zum Teil eindeutig auf die neuesten Nachrichten der Federal Reserve zurückführen lässt. Diese kündigte an, 800 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Anleihen auszugeben, welche zum Großteil durch Kredite und Hypotheken besichert sind. Dies wirkt sich wiederum nachteilig auf den Greenback aus, welcher nach diesen Entwicklungen im Begriff ist, seinen Status als „Sicherer Hafen“ zu verlieren. Dieser Status eines sicheren Hafens hatte noch in letzter Zeit für eine erhöhte Nachfrage, auf den US-Dollar bezogen, gesorgt. Die Entscheidung jedoch liegt wieder mal beim Euro und, ob er die überaus wichtige Grenzmarke von 1,3065 in der nächsten Zeit übertreffen können wird. Im Gegenzug konnte der Yen gegen Euro und US-Dollar wieder etwas an Kraft zunehmen und ist somit einer der Profiteure aus der oben genannten Bewegung. Ein Grund für die zunehmende Stärke des Yen sind die zunehmenden Verkäufe von Euro und US-Dollar im asiatischen Raum. Die Kursschwankungen des Währungspaares EURUSD sollen in den kommenden Tagen verstärkt auftreten, da etwa die Liquidität am amerikanischen Markt mit dem Nahen von Thanksgiving zunehmend verloren gehen wird. Gestern standen in den Vereinigten Staaten von Amerika wieder zahlreiche Beschlüsse an, welche dem Devisenhandel zu mehr Sprungkraft führen sollten. Die Wichtigsten Veröffentlichungen sind:

·       Zahlen der ersten Anträge auf Arbeitslosenhilfe

·       Zahlen der Auftragseingänge von Wirtschaftsgütern für den Monat Oktober

·       Einkaufsmanagerindex in der Region von Chicago

·       Der die Verbraucherstimmung widerspiegelnde Index der Universität Michigan

Der US-Dollar wird wohl wieder in der kommenden Zeit an Wert zunehmen können, spätestens, nachdem alle für das Jahr wichtigen und sehr markanten Daten in Umlauf gekommen sind. Auch ist weiterhin sehr genau auf den asiatischen Markt zu achten, werden Investitionen in EUROUSD geplant. Diese sind momentan sehr abhängig vom Yen und müssen im asiatischen Raum wieder an Beliebtheit zulegen, um weiterhin an Wert zunehmen zu können.

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Der richtige Broker – eine schwierige, aber lohnende Entscheidung

Den richtigen Devisen Broker zu finden, ist gerade für Einsteiger des Forex Marktes eine ebenso undurchsichtige wie aber auch lohnende Aufgabe. Die Entscheidung für den geeigneten Forex Broker soll dabei nicht nur von Sympathie abhängen, denn anders als bei kleine Einkauf um die Ecke beim netten Händler geht es hier um die Entscheidung für Gewinn oder Verlust in oftmals nicht unerheblichem Rahmen und da spielen wichtige Kriterien eine Rolle.

Wie gehe ich aber jetzt heran an die Entscheidung für den richtigen Forex Broker?

Einige wichtige Fragen sollten geklärt werden, bevor die Entscheidung für den Forex Broker dann in den Endspurt geht. Wichtigste Frage dabei ist zunächst, wie bzw. in welchem Umfang man selbst nun künftig im Forex Markt aktiv sein möchte. Weiterhin ist es eine entscheidende Frage, in welchen Währungen bevorzugt gehandelt werden soll. Auch der Zeitrahmen stellt eine wichtige Bedingung dar, bevor der ideale Forex Broker ausgewählt wird. Zudem ist es dann auch nicht unerheblich, ob man selbst übe die ausreichende Hard- und Software für die Geschäftsausübung verfügt oder lieber die Geschäfte komplett in die Hände des Forex Brokers legen möchte. Wenn diese ersten Fragen geklärt sind, grenzt sich der Kreis der zur Verfügung stehenden Forex Broker schon ein wenig ein. Gerade Einsteiger im Forex Markt sollten darüber hinaus natürlich bedenken, dass auch die beste Ausstattung hinsichtlich der Hard- und Software nichts nützt, wenn die eigenen Kenntnisse beim Traden noch eher spärlich ausfallen. Das Traden im Demokonto unter der Zuhilfenahme des Forex Brokers macht einfach gerade im Einsteigerbereich Sinn – auch mit Top-Ausstattung im Homeoffice. Weiterhin ist der Vergleich wichtiger Basisdaten eine große Hilfe, um den idealen Forex Broker dann ausfindig zu machen. Da stehen zum Beispiel Spreads oder Hebel relativ oben, um die Unterscheidungskriterien schon hier anzusetzen. Ein einfacher Vergleich der Spreads und Hebel einzelner Forex Broker in einer selbsterstellten Tabelle gibt da schon gute Übersicht. Ach ja, zum Thema „technische Voraussetzungen“ gibt es auch noch einige wichtige Punkte zu beachten. Im Regelfall ist es nämlich so, dass der Broker auch eine eigene Handelsplattform zur Verfügung stellt. Die entsprechende Software, die dann für die Aktionen notwendig ist, kann entweder heruntergeladen werden oder aber mittel Java-Applikation im Browser durchgeführt werden. Für die Software benötigt man eher sparsame Ausstattung und so reicht hier schon ein Microsoft Windows Betriebssystem, das aber bei Win98 beginnen sollte. Hinsichtlich des Prozessors eignet sich entweder Intel oder aber AMD ab 350 MHz. Der Arbeitsspeicher sollte mindesten 128 MB RAM zur Verfügung stellen. Für die Darstellung von Charts und anderem ist im Bereich der Grafik eine Auflösung von mindestens 800 x 600 Pixel bzw. 16 Bit Farbe notwendig. Um überhaupt ins Internet zu gelangen, sollte mindestens ein 56K-Modem vorhanden sein. Das sind schon die technischen Anforderungen, die an den künftigen Händler gestellt werden. Viele Broker bieten die Möglichkeit, die Handelsform zunächst kostenlos zu testen. Dieses Angebot sollte man also nach Möglichkeit auch nutzen und im Regelfall ist das für 4 Wochen möglich. Die Registrierung ist hier ganz einfach und das Demokonto steht ab sofort mit einer virtuellen Geldsumme zur Verfügung. Wichtig ist, dass man in Realtime handeln kann, um dann unverzögert mit aktuellen Währungskursen handeln zu können.

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Ist Forex Traden die Alternative zur Aktie?

Forex Trading ist schon seit einigen Jahren eine bekannte Vokabel und aufgrund des großen Anteils am Finanzmarkt kann man sich da schon die Frage stellen, ob im Forex Traden nicht vielleicht sogar die Alternative zum Aktienhandel liegt. Der Aktien- und Futurehandel ist in Deutschland schon seit Jahren sehr verbreitet, während das Forex Traden weltweit große Umsätze erzielt, in Europa ist der Foreign Exchange aber noch in den Kinderschuhen und die Bereitschaft, hier zur handeln, ist bei den meisten Europäern noch nicht so wirklich ausgeprägt. Auch wenn das Traden sogar im Kleinbereich von 100 US-Dollar schon aufgenommen werden kann und sich damit auch für Privatpersonen eignet, ist der Markt gerade hier in Europa noch überwiegend in Händen erfahrener und aktiver Trader, die sich hier professionell engagieren. Vielleicht liegt die Zurückhaltung der Privatinvestoren noch darin begründet, dass bis vor kurzer Zeit lediglich die großen und internationalen Banken im Devisenmarkt aktiv waren? Auch wenn nämlich inzwischen Online-Handelsfirmen praktisch jedem den Zugriff zum Markt ermöglichen, ist hier noch Zurückhaltung zu verzeichnen. Eine Vermutung könnte darin liegen, dass zwar einige Trader schon parallel in Edelmetallen, Aktien und Energieprodukten handeln aber von diesen Händler eben nur wenige den Forex als Investitionsform mit einbeziehen, weil das Verständnis für den Devisenmarkt noch nicht so stark vorhanden ist? Hemmungen im Bereich der Tradingmöglichkeiten sind es vielleicht, die versierte Anleger im Tradingbereich noch Zurückhaltung üben lassen. Aber das ist objektiv betrachtet nicht notwendig denn auch beim Forex Market sind es letztlich die technischen Chartanalysen, die eine Entscheidungsfindung mitbegründen – ebenso wie bei der Aktienanalyse letztlich auch. Aber auch das uneinschätzbare Risiko kann es sein, dass Anleger Trading noch zurückhaltend betrachten lässt. Dabei kann gesagt werden, dass ein gutes Money Management im Bereich Forex Trading dann bewirkt, dass hier die Risiken auch nicht höher als an den Aktienmärkten einzustufen sind. Die Möglichkeit des im Fachjargon als „Stop Loss Kurs“ bezeichneten Instruments genutzt wird, beim dem automatisch ein Stopp eingelegt wird und zudem das Gewinnpotential realistisch etwa doppelt bis sogar dreimal hoch eingeschätzt wird die Gefahr eines Verlustes, zeigt sich aus dieser Perspektive, dass die Risiken im Forex Trading auch nicht höher als im Aktienhandel sind. Zudem sind es die Hebel bis zu 100, die dann in diesem Markt aus 1.000 US-Dollar auch 100.000 US-Dollar werden lassen können. Traden ist ohne richtiges Money Management eine riskante Angelegenheit. Mit dem richtigen Management lässt sich aber schon beim Eröffnen der mögliche Verlust einschätzen. Ist der zu hoch, wird kein Trade eingegangen und keine Position eröffnet. Gier nützt hier nicht und Unüberlegtheit ist am Finanzmarkt ist bei Aktien wie im Forex fehl am Platze.

Fazit: Der Forex Markt setzt täglich über eine Billion Dollar um, von denen 95 Prozent aus spekulativem Handel stammen, also von Privat- oder Geschäftsleuten, die am Forex Markt Gewinne erzielen möchten. Ein Großteil des Volumens stammt hier unbestritten aus Banken, die international agieren. Aber für den Privatinvestor bieten sich am Forex Markt ebenso realistische Chance, wie für Großanleger – allerdings eben in kleinerem Umfang. Wissen gehört sowohl am Aktien- als auch am Forex Markt unverzichtbar dazu, denn Handel mit Geld kann auch Verluste bringen, die sich neben dem vorhandenen Risiko häufig auch aus Unwissenheit ergeben. Hierfür stehen aber Demokonten zur Verfügung, an denen Forex Trading „trainiert“ werden kann.

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Wird das Forex Trading am Donnerstag ruhiger?

Mit Sicherheit dürfte es heute an den Börsen etwas ruhiger zugehen, denn die New Yorker Wall Street bleibt auf Grund eines Feiertages geschlossen. Dennoch stehen auch heute wichtige Termine an. Einige große Unternehmen veröffentlichen heute ihre Prognosen für das laufende Quartal. Interessant wird es dabei auch in Deutschland. Hier wird von der ILO die Arbeitslosenstatistik für Oktober veröffentlicht, in der sich schon erste Anzeichen der Finanzkrise finden lassen könnten. Noch schlimmer könnte das Ergebnis der Agentur für Arbeit ausfallen, die ihre Zahlen für November der Öffentlichkeit präsentiert. Gegen 11 Uhr heißt es für die Forex Broker, ganz genau hinzuschauen. Dort werden von der Europäischen Union sowohl die Daten zur Verbraucherstimmung als auch zum Geschäftsklimaindex November veröffentlicht, die eine unmittelbare Auswirkung auf den Euro im Forex Trading haben dürften.

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Euro schwächer als erwartet

Enttäuschende US Konjunkturdaten haben am Nachmittag die Forex-Märkte beherrscht. Die europäische Gemeinschaftswährung hat es aber nicht geschafft, über die 1,30 Dollar Marke zu klettern. Stattdessen fiel der Euro teilweise wieder unter die 1,29 Dollar Marke und erreichte seinen Tiefstand bei 1,2881 Dollar. Am Morgen war der Euro noch um die 1,30 Dollar gestartet. Gegen Abend schloss der Euro mit 1,2910 Dollar. Aufgrund des starken Handelsbeginns an den Devisenmarkt, der sich bis zum Mittag hinzog, legte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs bei 1,2935 Dollar fest. Der Dollar kostete 0,7731 Euro. Am Vortag lag der Referenzkurs noch bei 1,2811 Dollar bzw. 0,7806 Euro. Auch gegenüber dem Japanischen Yen musste der Euro wieder Gewinne abgeben und notierte zum Ausklang des heutigen europäisch geprägten Handelstages 122,66 Yen. Den Tageshöchstwert erreichte die europäische Gemeinschaftswährung mit 124,60 Yen. Die schwache Tendenz des Euros lässt sich mit den aus den USA gemeldeten Daten erklären. Vor allem die robusten Zahlen zu den Öllagerbeständen der Vereinigten Staaten drückten auf den Euro bzw. stärkten den Dollar. Nach bekannt werden der Zahlen, geriet der Ölpreis kräftig unter Druck. Die Analysten hatten nicht damit gerechnet, dass zum Beginn der Wintersaison die amerikanischen Öllager noch so weit gefüllt sind. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte heute nicht von den enttäuschenden Konjunkturdaten der amerikanischen Wirtschaft profitieren. Die Zahlen sprachen indes eindeutig gegen die amerikanische Währung. Dennoch ist es mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass kaum noch eine Volkswirtschaft sich konjunkturell von den Vereinigten Staaten abkoppeln kann. Aus diesem Grund konnte auch heute der Euro wieder nicht von den schlechten Konjunkturzahlen der USA profitieren. Die heute bekannt gegebenen Zahlen der amerikanischen Wirtschaft zeichnen ein düsteres Bild. Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und der Index für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan gab deutlich nach. Zwar wurde generell nicht mit anders lautenden Tendenzen gerechnet, dennoch stimmen die Zahlen auch den letzten Optimisten pessimistisch. Hinzu kamen wieder enttäuschende Zahlen vom krisengeschüttelten amerikanischen Immobilienmarkt. Die Konsumausgaben sind im Oktober auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gesunken. Auch der Eingang für Aufträge bei Investitionsgütern ist im Vormonat kräftig eingebrochen.

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Die aktuelle Lage beim Forex

Die ein Stunden Chart ist eine one two three Formation welche nach Ross gebildet wurde. Diese erkennt wenn sich ein Kurs weiter nach oben bewegt und kann diesen erschließen. Der Bereich des Widerstandes welcher bei 1.2680/1.2700 liegen sollte, sollte überwunden sein. Allerdings ist die Staffelung hier sehr eng besiedelt, so dass  die bereits kommende Hürde sich im Schnitt zwischen 1.2750 oder aber 1.2760 befindet. Derzeit sind Kursschwankungen der Paarung zwischen US – Dollar und Euro in beide Richtungen möglich. Wenn sich heute Kurse anbieten sind diese mit sehr viel Risiko zu sehen, da eventuell der Verlust nicht schnell genug gestoppt werden kann. Oft wird derzeit in den Forex Signalen bekannt gegeben, dass man derzeit keinerlei Handelsempfehlungen herausgeben kann. Das Daytrading sollte man wenn man handeln möchte derzeit bevorzugt behandeln. Forexsignale unterstehen in keiner Weise dem Gesetz des Wertpapierhandels daher sollte man diese auch nie nur als Beratung oder Empfehlung sehen auch darf hierüber keinerlei Werbung oder aber Angebote gemacht werden, egal auf welche Devise es sich nun gerade bezieht. Gewissenhafte und professionelle Broker entnehmen zwar den Forex Signalen diverse kleine Tipps, diese sind aber eher als Mutmaßungen zu sehen, welche sich bei einem guten Wissensstand des Brokers auch positiv auswirken können auf dessen Geschäfte und natürlich den Geschäften seiner Kunden. Wer heute mit Devisen handelt sollte sich in jedem Falle des Risikos bewusst sein und nicht nur das große Geld oder eine gute Chance sehen. Daher sollte man sich an diesem Markt lediglich dann verlustieren wenn man bereit ist beim traden auch die Verluste zu tragen. Denn wann immer man eine große Gewinnmöglichkeit sieht oder von anderen suggeriert bekommt, hängt dort auch immer ein mindestens genauso hohes Risiko. Man muss sich also klar darüber sein das es auch genauso schnell wie zu einem Gewinn, zu einem Verlust des kompletten Einsatzes kommen kann. Daher ist eine einfache Regel welche man beherzigen sollte diese: nutzen sie lediglich Kapital welches sie selber nicht benötigen, welches auf ihren Konten über Jahre hinweg einfach nur daliegen würde, selbst wenn es ihnen einmal schlechter ginge. Ein Risiko mit dem Anfänger oft nicht rechnen sind Fehler die auf das Internet zurück zu führen sind. Eine unterbrochene Internetleitung, verursacht durch Server oder aber Providerprobleme können ebenfalls zum Totalverlust führen da man nicht schnell genug die Positionen in denen man sein Geld hat, schließen kann. Auch Probleme im E-Mailversand oder aber diverse Softwareprobleme sind heutzutage ernst zunehmende Problem und Risikoquellen. Viele Internetseiten auf denen man dem Wunsch des eigenen Broker Daseins nachgehen kann, schließen ihre Haftung für solche Probleme komplett aus. Dies muss man bei einer Konteneröffnung für das Trading unterzeichnen oder aber bestätigen. Auch übernehmen die Inhaber der Page oft keinerlei Haftung für die Forex Signale. Dies alles obliegt der eigenen Verantwortung und dem eigenen Wunsch auf Risiko. Selbst wenn ein Internetanbieter für Forex Brokering mit den hervorragenden Ergebnissen der Vergangenheit wirbt, so ist dies gut und schön, jedoch sollte es nicht ausschlaggebend dafür sein ob und wie viel man schlussendlich investiert oder nicht. Denn diese Seite kann die Kurse nicht beeinflussen und wie wir wissen machen die Kurse oftmals was sie wollen.

jetzt kommentieren? 26. November 2008

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