Tagesarchiv für den 04. Dezember 2008

Was machen die Währungspaarungen?

Was tun die Währungspaarungen eigentlich zur Wochenmitte und welche Veränderungen haben sich da ergeben?

Der EUR/USD lassen auf der Stunden-Chart klar werden, dass dieses Paar sich schon über einen längeren Zeitraum mit Kursschwankungen beschäftigen muss. Aber eine Konsolidierung bei der 1,2660-Marke scheint nun wahrscheinlich. Aber der Slow Stochastic zeigt auf der Tages-Chart eine weiterhin deutliche rückläufige Neigung. Und so kann bei dieser Paarung wohl angenommen werden, dass sie auch weiterhin einen Abwärtstrend nehmen wird. Damit ist es für Anleger in dieser Paarung wohl eher sinnvoll, beim Höchststand zu verkaufen, um geringe Verluste zu verzeichnen.

Der GBP/USD haben einen Abwärtstrend, der auch weiterhin ungebrochen seinen Trend nimmt. In der Wochenmitte wurde die Paarung dann mit 1,4850 gehandelt. Auch die Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart macht da nicht viel Hoffnung und die Vermutung, dass der Abwärtstrend hier bei dieser Paarung weiter anhält, dürfte sich auch bewahrheiten. Ein neuer Richtpreis für GBP/USD wird hier schon bei 1,4780 vermutet. Wer als Anleger hier investiert hat, kann mit eng gesetzten Stopps verkaufen, um hier bei dieser Paarung gute Ergebnisse zu erzielen.

Die Paarung USD/JPY zeigt auf der Tages-Chart der Wochenmitte, dass sich hier in einer engen Handelsspanne bewegt wird. Und die liegt bei dieser Währungspaarung im Bereich 92,80 und 93,80 – und das, nachdem zum Wochenanfang ein stark abwärts gerichteter Durchbruch zu verzeichnen war. Die Tages-Chart der Wochenmitte zeigt bei der Paarung ein recht mäßiges Abwärtsmomentum. Anleger müssen hier wohl noch die deutlicheren Signale der Stunden-Chart abwarten, um dann auf mögliche neue Abwärtstrends zeitig reagieren zu können.

Die Paarung USD/CHF kann einen anhaltenden deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen, in dem sie sich geradezu mittendrin befindet. Ein Ende dieses Aufs scheint im Moment nicht zu sehen. Ein Blick auf die Stunden-Chart der Wochenmitte zeigt aber sehr gemischte Signale und so kann eine Abwärtskorrektur auf der 4-Stunden-Chart in der Wochenmitte zwar erkannt werden, aber die Kontrolle des Tages-Chart zeigt, dass der Aufwärtstrend wohl noch eine Menge Potential in sich hat. Als Anleger sollte man hier wohl auch noch deutlichere Signale der Stunden-Chart warten, um dann diesem Markt auch beizutreten.

Und was macht das Gold in der Wochenmitte?

Zur Wochenmitte hin konnte das Widerstandslevel, das bei 770,00 war, dann durchbrochen werden. Das Gold scheint somit wieder ein zinsbullisches Momentum verzeichnen zu können. Die Anzeigen der Bollinger Bands der Stunden-Chart zeigen in ihrer Verengung, dass hier aber durchaus Kursschwankungen erwartet werden können. Wenn sich diese Vermutung bewahrheitet, könnte sich ein neuer Richtpreis ergeben, der dann bei 784 US-Dollar festgelegt würde. Als Forex Anleger hat man hier eventuell eine sehr gute Gelegenheit, bei deutlich spürbaren Aufwärtstrends dann auch zu kaufen.

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Geld verdienen beim Forex Handel

Was ist Forex? Forex Trading heißt in die deutsche Sprache übersetzt, am Devisenmarkt zu handeln. Dabei ist Forex das Kürzel aus dem englischen Sprachraum, das ausgeschrieben Foreign Exchange bedeutet. Und genau diese Vokabel heißt dann in der deutschen Sprache Devisenhandel.

Der größte Finanzmarkt der Welt – der Forex – macht tägliche Umsätze, die dann im Bereich von 2 Millionen Euro liegen. Von den Werten des US-Dollars als führende Währung im Forex ist er damit aber noch weit entfernt. Und selbst hier – also im Euro – sind die täglichen Umsätze schon mehr als beachtlich. Der Markt – also der Forex – ist in seiner Art einzigartig und unterliegt grundsätzlich keiner institutionellen und internationalen Kontrolle. Auch wenn es nationale Kontrollen gibt, sind die aber für Einsteiger des Handels keine wirkliche Sicherheit. Also aufgepasst und lieber erst in kleinen Schritten agieren.

Wichtig für den Einsteiger sind die zahlreichen Informationsquellen, die mittels Internet für grundsätzlich jeden zur Verfügung stehen. Eine Ähnlichkeit des Forex im Vergleich zum Aktienmarkt liegt darin, dass hier langfristig oder auch kurzfristig getradet, also gehandelt, werden kann. Aber – wie vermutet – hat auch diese Medaille eine Kehrseite. Während das Day Trading eben in kurzer Zeit sehr gute Gewinne ausmachen kann, ist es auch die schwierigere Art des Tradens, die dann sehr gutes Basiswissen und eine optimale technische Ausstattung notwendig macht, um im richtigen Moment – und um den geht es gerade beim Day Traden nämlich – die richtige Entscheidung zu treffen.

Das Day Traden wird zwar gern angepriesen und ist sicherlich eine tolle Möglichkeit, das eigene Geld zu mehren – aber eben auch lieber unter Zuhilfenahme eines Online-Brokers. Über die Chancen des Gewinne ist man schnell informiert, die Risken des Verlustes sollte aber jeder Trader auch im Auge behalten.

Das Traden ist eine recht kreative Aufgabe und hier ist die Kombination von oftmals sehr kleinen, aber regelmäßig täglich stattfindenden Schwankungen im Devisenbereich genau der Faktor, der das Traden ausmacht. Diese kleinen, aber bedeutsamen, Schwankungen aufzunehmen und dann zeitlich richtig zu agieren, das ist gerade beim Day Traden die Aufgabe.

Beim Forex Traden ist es nicht unüblich, auf Margin zu handeln. Das heißt dann, dass man sozusagen auf Kredit handelt. So ist es dann möglich, ohne großes Startkapital zu handeln. Aber auch hier gilt: Achtung, nur mit Geld handeln, dass ich im Hintergrund zur Verfügung habe und dann bitte auch nicht mit dem gesamten Ersparten, dass als Sicherheit für schlechte Zeiten herhalten sollte.

Auf Margin zu handeln heißt dann, dass man prinzipiell mit 1.000 Euro Einstieg 100.000 Euro Gewinn erzielen kann. Aber auch hier handelt es sich eben nicht um eine Lotterie und nur wer die 1.000 Euro wirklich entbehren kann und notfalls mit einem Verlust leben kann, sollte dann auch mit diesem Betrag traden.

Ein kleines Beispiel für das Traden:

Wenn der Trader – aufgrund seiner Beobachtungen und seiner Erfahrung – der Ansicht ist, dass das Britische Pfund dem US-Dollar gegenüber steigen wird, eröffnet dieser Trader dann ein Lot mit einem entsprechend prozentigen Margin, der dann einen Preis von 1.49889 hat. Nun muss eine Kurssteigerung abgewartet werden, die sich aus Trendanalysen und anderen Informationen ergibt. Ein Verkauf bei 1.5050 ist nun möglich. Die Steigerung lag im Kurs dann bei 61 Pips und das sind im Beispielfall dann 405 Euro. Damit ist im Vergleich zum Einsatz von 1.000 Euro ein Gewinn von 40 Prozent erzielt worden.

Aber nun bitte nicht gleich einsteigen und die Ersparnisse einsetzen! Auch wenn der Reiz des Tradens anhand solcher – möglicher – Zahlen groß ist. Das Demo-Konto mit virtuellem Geld ist ein guter Einstieg für den neuen Trader, sich auf dem Forex Markt zu bewegen.

Kostenlose Software wird im Internet angeboten und damit kann der künftige Trader sich dann zunächst auf abgesicherter Plattform bewegen, ohne finanzielle Verluste aus Unkenntnis zu erleiden.

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Unbegrenzte Gewinne bei begrenztem Verlust

Der Forex Markt scheint undurchschaubar – ist er aber nicht. Auch wenn hier Vorsicht geboten ist bei den ersten Schritten und auch bei den folgenden: hier sind wirklich unbegrenzte Gewinne möglich – dabei kann der Verlust bei klugen Entscheidungen aber begrenzt werden.

Zunächst kann der Trader sich im Devisenhandel nach eigenem Gusto betätigen. Eher risikobereit oder aber lieber auf der sicheren Seite? Beides ist möglich im Forex Markt. Hohe Gewinne und geringe Kosten sind wichtige Punkte, die für den Devisenhandel sprechen. Wichtig für den Hinterkopf ist immer, dass eben ein Großteil der Einsätze auch einmal – oder mehrmals, bei falschen Entscheidungen – verloren gehe kann. Auch das komplette Einstiegsbudget kann im ungünstigen Fall verloren gehen. Damit ist klar, dass nicht mit dem Geld gehandelt werden sollte, dass der Deckung der täglichen Bedürfnisse gewidmet ist.

Handeln mit Devisen geht prinzipiell rund um die Uhr. Das liegt eben an den Zeitverschiebungen und so wird der Markt im Osten am Morgen eröffnet und irgendwann gelangt er dann auch in die USA – also wird rund um die Uhr getradet. Dabei muss der Trader nicht mit wirklich großen Summen einsteigen. 100 US-Dollar sind schon ein guter Einstieg mit Gewinnmöglichkeit. Aber um von diesem Traden zu leben, sind natürlich Größenordnungen erforderlich, die dann bei 100.000 US-Dollar und mehr liegen – und von wirklich erfahrenen Tradern durchgeführt werden. Der Einsteiger kann auch mit 100 US-Dollar schon Erfolge verzeichnen.

Hier haben sich wesentliche Veränderungen am Markt ergeben, denn in den früheren Jahren konnte man nur als finanzstarkes Unternehmen traden und dann mit großen Summen handeln. Heute können auch Privatpersonen aus dem heimischen Wohnzimmer traden. Das Lesen der aktuellen Kurswerte ist dann für den Trader – auch im kleinen Bereich – aber eine wichtige und tägliche Aufgabe.

Eine sogenannte Marginhinterlegung macht es möglich, dann mit nur einem bis zehn Prozent der gehandelten Summe am Markt aktiv zu werden. So kann der Trader dann mit 1.000 US-Dollar Einsatz insgesamt 100.000 US-Dollar handeln. Diese Margin ist dann eine Art Kredit, der jeweils am Ende des aktuellen Tradingtages abgerechnet und dem Trading-Konto verbucht wird. Geringer Kapitaleinsatz – hohe Gewinnmöglichkeiten sind hier dann das Motto. Aber auch hier sollte immer die Möglichkeit des Verlustes im Auge bleiben, die aber vom Trader begrenzt werden können.

Nebenher ist es wichtig zu wissen, dass sich nicht alle Währungen für das Traden eignen und der Broker kann einen unerfahrenen Händler auch für eigene Zwecke nutzen – und diesen damit in den Verlust fahren. Hat der Broker nämlich genug Kapital im Hintergrund, kann er die eigenen Devisen stärken. Allerdings leben Broker von ihrem guten Ruf und somit sind seriöse Broker auf diese Art kurzfristiger und rufschädigender Geschäfte grundsätzlich nicht ausgerichtet.

Der Forex Broker ist der Mittelsmann zwischen Markt und Trader und ohne den geht nichts. Also muss der Trader sich zunächst einen günstigen und seriösen Broker suchen. Günstige Preise lassen sich am sogenannten Spread erkennen. Einfach mal die Spreads der Broker vergleichen, dann kommt das Gefühl dafür von selbst.

Der gute Broker ist seriös, günstig und bietet ein Demo-Konto für Lauflernversuche auf dem Forex Markt an. Erst mit Erfahrung sollte dann das echte Geld ins Spiel gelangen – auch wenn die Gewinne dann noch warten müssen.

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Der Devisen- und Rentenmarkt brauchen Zinsentscheidungen

Die Zurückhaltung der Anleger am Tag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank war deutlich zu spüren. Letztlich wollen wohl alle Anleger erst einmal sehen, welche Schritte die Europäische Zentralbank unternimmt, bevor dann wieder in die Offensive gegangen wird, berichten Händler und auch Experten auf dem Gebiet.

Viele Analysten gingen davon aus, dass der Leitzins dann um einen halben Prozentpunkt abgesenkt wird. Allerdings sind auch deutlich stärkere Schritte bei der Senkung der Leitzinssätze nicht vollkommen ausgeschlossen. Die Frage sowohl bei Anlegern als auch bei anderen Fachleuten stellt sich dann aber, inwieweit die Zentralbank sich zu aggressiven Schritten bei der weiteren Leitzinssatzsenkung entschließt. Bereits zwei Mal wurden die Zinsen innerhalb der ausgebrochenen Krise nämlich schon gesenkt, allerdings ist der Stand 3,25 Prozent auch noch nicht wirklich niedrig einzustufen.

Die USA sind in ihrem Leitzinssatz nun bereits bei 1,0 Prozent gelandet und bis Mitte Dezember ist eine weitere Senkung um 0,5 Prozent eher zu erwarten. Auch in Schweden und Großbritannien fallen im Verlauf der Woche noch Entscheidungen hinsichtlich der Zinssatzsenkung.

In der Mitte der Woche harrte der Euro dann in dem Bereich des Vortages – nämlich bei 1,2600 bis 1,2740 Dollar aus. Der Referenzwert wurde von der Europäischen Zentralbank dann mit 1,2623 – im Vergleich zum Vortag bei 1,2697 – festgelegt.

Der Euro notierte damit mit 1,2639 – vortags 1,2643 – Dollar im Referenzkursverfahren der Banken insgesamt fast unverändert. Aber verglichen mit dem Yen nahm er seine Talfahrt unverändert weiter fort und fiel damit auf 117,67 Yen  - vortags 117,90.

Die Konjunkturdaten aus den USA und der Zone des Euro zeigen sich damit weiterhin schwächelnd.

Die Kurse des Rentenmarktes im Bereich der Staatsanleihen blieben auch in der Mitte der Woche unverändert bestehen. Auch wenn der Bund-Future zeitweilig um 58 Ticks auf 124,05 Punkte stieg, musste er seine Gewinne doch abgeben und sich dann zur Wochenmitte auf 123,47 Zählern einpendeln. Und auch die Händler vermuten, dass sich auf dem Rentenmarkt die Stimmung insgesamt so wirklich schnell nicht ändert. Das Hoch bei 124,60, das aus dem Jahr 2005 stammt, rückt in deutliche Nähe.

Die insgesamt negativen Wirtschaftsprognosen der globalen Wirtschaft können mit einer wirklich wirksamen Gegenbewegung in der nächsten Zeit nicht rechnen. Auch die Konjunkturdaten, die aktuell aus den USA und aus Europa veröffentlicht wurden, machen da wohl nicht mehr Hoffnung.

In der US-Privatwirtschaft wurden im November deutlich mehr Stellen abgebaut, als für diesen Monat erwartet wurde. 250.000 Stellen, die abgebaut wurden, entsprachen dem letztmalig im November 2001 veröffentlichten Wert. Erst zum Ende der Woche werde die Regierung der USA dann die offiziellen Daten für den Arbeitsmarkt des Monats November veröffentlichen, aber erste Informationen lassen vermuten, dass hier keine großen positiven Überraschungen mehr warten.

Und Europa? Auch hier fielen die veröffentlichten Daten dann schlechter aus als zunächst angenommen. Ein Abschwung der Dienstleister in der Zone des Euro macht sich bemerkbar – so die Ergebnisse aus dem Markit-Einkaufsmanagerindex, der für den Service-Sektor erstellt wird.

Die Bundesanleihe, die über zehn Jahre läuft, liegt dann phasenweise nur noch bei 3,004 Prozent, nachdem zuvor noch 3,059 Prozent verzeichnet wurden. Und die Drei-Prozent-Marke werde hier wohl noch unterschritten werden, vermuten Fachleute. Das sind Werte, die zuletzt im September 2005 veröffentlicht wurden.

 

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Der Euro am Donnerstag im Forex Handel

Kurz nach Öffnung der Börsen freuten sich die Forex Broker, die ihre Guthaben in Euro angelegt hatten, über eine kurzzeitige Steigerung. Doch schon wenig später setzte eine Talfahrt ein, die die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,266 Dollar und 117,5 Yen durchrutschen ließ.

Die Experten im Forex Trading gehen davon aus, dass dafür die schlechten Wirtschaftsprognosen verantwortlich sind. Darüber hinaus dürfte auch der Hickhack der Politik um die in Deutschland ins Auge gefassten Konsumgutscheine eine Rolle spielen, deren schnelle Realisierung der Wirtschaft zugute kommen würde. Auch beschweren sich die Gewerbetreibenden in Industrie und Handel sowie im Dienstleistungsbereich, dass die Banken sich nach wie vor mit der Ausreichung von dringend benötigten Krediten sehr schwer tun. Dies alles ist nicht geeignet, den Euro im Forex Trading zu stabilisieren.

Inzwischen gab auch der Amerikanische Dollar binnen weniger Stunden gegenüber dem Yen binnen kurzer Zeit um ein halbes Prozent nach. Heute erwarten die Forex Broker vor allem die Entscheidung der Europäischen Zentralbank über eine weitere Senkung der Leitzinsen und diskutieren angeregt über die Veränderungen in den Aktienindizes. So werden die Hypo Real Estate und die Continental aus dem DAX herausgenommen und durch Salzgitter und Beiersdorf, die beide aus dem MDAX kommen, ersetzt. Die Real Estate und Continental wechseln in den MDAX.  Diese Änderungen treten am 22. Dezember 2008 in Kraft und könnten für einen kräftigen Wirbel bei den betroffenen Indizes sorgen.

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Forex- Die Qual der Wahl

Bei jeder Art von Anlage werden Gebühren erhoben, die den jeweiligen Anbietern zugute kommen. Diese werden meist erhoben, da der Anbieter in diesem Fall die Funktion der Verwaltung übernehmen muss. Für Konten müssen genauso Gebühren entrichtet werden wie für Fonds oder ähnliche Spar- oder Anlageformen. Diese Gebühren werden auch auf dem Devisenmarkt entrichtet, wobei es jedoch darauf ankommt, für welche Art von Forex Konto man sich vorher entscheidet. Es gibt im Groben vier Unterscheidungsformen, die als Forex Konto wählbar sind. Zu diesen gehört zunächst das Demo Konto, welches den Neulingen einen ersten und risikolosen Start ins Handelsgeschäft erlaubt. Daneben das Mini Konto, welches bereits ab einem Guthaben von 50 bis 100 Euro eröffnet werden kann. Das Mini Konto kann auch als Übungskonto betrachtet werden, da hier nur sehr kleine Summen zum Einsatz kommen. So ist es für den Anfänger möglich, mit sehr kleinen Einlage erste Erfahrungen zu sammeln und dabei das Risiko des Verlusts so klein als möglich zu halten. Die meisten versierten Anleger nutzen jedoch das Vollkonto, welches bereits mit sehr großen Summen geführt werden kann. Das Vollkonto bietet meist einen umfangreichen Kundenservice, der bei Zweifelsfragen immer beratschlagend zur Seite steht. Das Vollkonto bietet in Verbindung mit einem Trading Paket bereits alle Möglichkeiten, die auch von professionellen Brokern genutzt werden. Etwa werden täglich Charts und Analysen zur Verfügung gestellt, welche auch Prognosen für den Tag oder Tendenzen für die kommende Woche darstellen. Auch Forex Neulinge können diese Art von Konto gewinnbringend nutzen, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Die oft im Service enthaltenen Trading Pakete sind meist änderbar und können genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Anlegers angepasst werden. Dazu genügt der Kontakt zum anbietenden Unternehmen. Die vierte und letzte Möglichkeit eines Forex Kontos ist der Managed Account, der in der Gegenwart besonders von sehr beschäftigten Menschen genutzt wird. Das Trading Paket hier beinhaltet einen Full Service. Dies heißt, dass der Kunde gar nicht aktiv am Handel teilnimmt, sondern sein Geld einem erfahrenen Unternehmen überlässt, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, für Privatpersonen Anlagen am Forex Markt zu tätigen. Die Gewinne sehr vor allem hier sehr sicher, auch wenn sie manchmal nicht groß sein sollten. Denn die dort tätigen Broker erhalten stets Provisionen für ihre erfolgreich abgeschlossenen Positionen und sehr aus diesem Grund immer darauf bedacht, Umsätze für die Kunden zu erwirtschaften.

Für welches der Pakete man sich schlussendlich entscheidet, hängt allein vom persönlichen Vorhaben ab. Will man die Forex Welt langsam und mit Bedacht kennen lernen, kann es sich lohnen die oben aufgeführte Liste von oben nach unten in die Tat umzusetzen. Also erst einmal ein Demo Konto für die ersten Erfahrungen ohne echtes Geld. Dann das Mini Konto, welches bereits ein Gespür für den Handel vermittelt, jedoch mit kleinem Kapital betrieben wird und aus diesem Grund weniger Riskant ist. Und anschließend das Vollkonto, sobald man genügend grundlegende Erfahrungen gesammelt hat. Der Managed Accout bietet sich vor allem für Menschen an, die Interesse am Forex Markt zeigen, jedoch aus individuellen Gründen nicht persönlich daran teilnehmen möchten. 

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Schwache Konjunkturdaten belasten Euro

Die europäische Gemeinschaftswährung hat am Mittag gegenüber dem Dollar wieder nachgegeben. Der Euro reagierte auf die mehr als enttäuschenden Konjunkturdaten aus dem Euroraum. Die Einzelhandelsumsätze sind im Vormonat schwächer ausgefallen als allgemein erwartet. Auch die europäischen Einkaufsmanager Indizes sind des Dienstleistungsgewerbes sind extrem schwach ausgefallen. Bereits heute zum Handelsbeginn im europäisch geprägten Devisenmarkt startete der Euro knapp unterhalb der 1,27 Dollar Marke. Die schlechten Konjunkturdaten veranlasste viele Investoren dazu, ihre Positionen zu schließen und glatt zustellen. Die Anschlussverkäufe ließen den Euro weiter fallen.

Marktbeobachter bezeichnen das Verhalten der Anleger als überaus vorsichtig. Erst am Donnerstag wird die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank erwartet. Solange werden sich die meisten Investoren bedeckt halten und weitere Investitionen beschränken. Neuen Auftrieb könnte die europäische Gemeinschaftswährung aber am Nachmittag aus den USA erhalten. Dort wird neben dem wichtigen ADP Arbeitsmarktbericht für den vergangenen Monat auch der ISM Index für den Servicesektor bekannt gegeben. Am Abend veröffentlicht die US Notenbank weiterhin das sogenannte Beige Book über die Konjunkturaussichten der amerikanischen Wirtschaft. Zweifellos werden diese wichtigen Ereignisse für einige Bewegung an den Forex-Märkten sorgen.

Bis zum Donnerstag wird allerdings noch die Spekulation um die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank die Devisenmärkte beherrschen. Mittlerweile rechnen die meisten Analysten und Marktbeobachter mit einer Senkung des Leitzinses um 75 Basispunkte. Dieser Schritt galt in den letzten Tagen zwar als realistische Option, jedoch waren viele Experten der Meinung, dass eine Senkung um nur 50 Basispunkte vorgenommen werden wird. Gegenwärtig aber scheint die Mehrheit von dem größeren Zinsschritt der Europäischen Zentralbank überzeugt zu sein. Daher wäre die Senkung des Leitzinsniveaus um nur 50 Basispunkte auf 2,75 Prozent eine echte Überraschung. Allerdings könnte diese Überraschung genau das sein, was der Euro derzeit braucht. Die Experten gehen davon aus, dass dadurch der Eurokurs wieder über die 1,30 Dollar Marke springen könnte. Der Schlüsselwiderstand wird momentan bei 1,3050 Dollar gesehen, so dass die europäische Gemeinschaftswährung erst beim Durchbruch dieses Schlüsselwiderstandes weiteren Spielraum nach oben hätte.

Auch in Amerika werden die Forex-Trades beherrscht von Spekulationen über weitere Zinssenkungen der US Notenbank Federal Reserve. Nach Ansicht der Notenbank wären weitere Hilfen notwendig, um der amerikanischen Wirtschaft auf die Sprünge zu verhelfen. Die Fed brachte dabei zum einen die Möglichkeit weitere Zinssenkungen auf unter 1,00 Prozent ins Spiel, als auch die Möglichkeit Wertpapiere, die das Finanzamt ausgibt, aufzukaufen. Eine Erhöhung des Geldkreislaufes führt zum Anstieg der Inflation, was wiederum eine Abwertung des Dollars nach sich ziehen könnte. Dennoch wirken sich die aktuellen Maßnahmen der Fed nicht belastend auf die amerikanische Währung aus. Der Greenback wird weiter stabil bleiben und könnte sogar noch zulegen, solange die rezessiven Tendenzen der globalen Wirtschaft anhalten.

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Die Währung „türkische Lira“ heute

Bereits zum wiederholten Male ist auch dieses Jahr wieder die türkische Währung Lira  mehr als 10 Prozent unter den zum Vergleich angesetzten Referenzwert von Januar 2005 abgefallen und konstant niedrig geblieben. Die türkische Lira weist im Rahmen des Momentum – Screenings fortdauernde relative Schwäche auf und bewegt sich in stetig abwärts. Und das Grundprinzip der relativen Stärke besagt bekanntlich, dass starke Abwärtstrends den Hang haben, sich immer weiter fort zu setzen. Was in Bewegung ist und stark fällt, fällt weiter. Nach Meinung einiger internationaler Währungsexperten könnte auf diese Weise ein Wert von bis zu 2,20 türkische Lira (YTL) je Euro schon in Kürze erreicht werden und nicht als kurzfristiger Einbruch sondern als dauerhafter Verlust zu sehen sein. Zwar waren solche Prognosen in der Vergangenheit immer schon mal abgegeben worden, jedoch waren diese bisher noch nicht eingetroffen. Allerdings stelle sich die gesamte Situation nun mehr anders dar. So sei der erste Kurseinbruch im April 2008 noch mit politischen Unsicherheiten begründet worden und war als vorüber gehend benannt (zum Beispiel mit den bevorstehenden Gerichtsverhandlungen zum Verbot der AKP) und mit Ende der Verhandlungen und der Gerichtsentscheidung habe sich die Lage auch schnell wieder gebessert und sei zum Gegenteil umgeschlagen. Jedoch schlagen zurzeit alle Wirtschaftsdaten in der Türkei wieder Alarm und warnen vor erneuten Wechselkurs – Einbrüchen.

Schon durch schnell eingeleitete Hilfsprogramme von außen, wie zum Beispiel einer bereits vom IWF angebotenen Finanzspritze, wäre eine Abwendung der extremen Kurseinbrüche möglich und absehbar. Die türkische Regierung zögert jedoch nach wie vor immer noch – was vielen unbegreiflich erscheint -, das schnelle Hilfsangebot auch an zu nehmen. Es könne sein, dass die Regierung nicht auf diese Weise ihre eigene Hilflosigkeit der Situation gegenüber eingestehen will, dass sie tatsächlich nicht wirklich in der Lage ist, die Wirtschaft im eigenen Lande wieder an zu kurbeln und dauerhaft und stabil in Gang zu halten.

Vereinzelten Meldungen zu Folge sehe es nun so aus, als wolle sich die türkische Regierung in Ankara mit Kapital aus arabischen Ländern helfen lassen. So stehen rohstoffreiche Länder wie Syrien, Saudi – Arabien, Katar und Bahrain oben auf der möglichen Geldgeber– Wunschliste der Türkei. Jedoch stehe der Erfolg eines solchen Projektes angesichts der schlechten bis hin zu dramatischen Entwicklungen bei den türkischen Aktien in den Sternen und ist mehr als fraglich. Tatsächlich haben die Aktien an der Börse in Istanbul seit Januar 2008 nominell weit mehr als 60 Prozent Einbußen erlitten. In Zusammenhang mit dem Kursverfall der türkischen Währung (YTL) komme man auf niederschmetternde Verluste von bis zu 70 Prozent bis zum November 2008.

Stellt man sich ein Ziel auf, wäre es wünschenswert, rund 2 Lira je Euro zu rechnen. Der Chefredakteur der ATR, Jürgen P. Fuß meint dazu, dass es eher unwahrscheinlich ist, einen Kurs von 2,20 YTL je Euro zu erreichen, erst recht, wenn man die Kursentwicklung seit 2005 mit in die voraussichtlichen Berechnungen und Vergleiche mit einbezieht. Aber die schon lange überfällige Kurskorrektur stehe an und für realistisch hält Fuß es, mittelfristig ein Kursverhältnis von 1,90 bis 2 YTL je Euro zu erreichen.

 

 

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