Tagesarchiv für den 07. Dezember 2008
Die Finanzkrise treibt die Politiker inzwischen zu recht eigenwilligen Überlegungen. Ulrich Maurer, der als Fraktionsvorsitzender im Bundestag die Linken vertritt, machte seinem Unmut über den fehlenden Mut zu Investitionen gegenüber der Presse sehr deutlich Luft.
Er sprach damit aus, was viele Menschen denken. Zu Zeiten, als die Wirtschaft boomte, hat ein relativ kleiner Kreis von Unternehmern und Managern kräftig abgeräumt. Dazu gehörten auch die Banken, die allein schon an der Vergabe von Krediten jährlich Milliarden verdienten. Jetzt ist das Risiko von Kreditausfällen durch die Folgen der Finanzkrise drastisch gestiegen und schon kneifen die Banker den symbolischen Schwanz ein. Überall stellt man fest, dass die dringend benötigten wirtschaftlichen Mittel von den Banken eben nicht zur Verfügung gestellt werden. Das finden nicht nur die Forex Broker, sondern auch die Menschen auf der Straße moralisch äußerst bedenklich, denn bei den staatlichen Hilfen zur Rettung der Banken wurde am Ende trotz anfänglichen Zögerns doch zugegriffen. Jetzt ist man nicht bereit, ein Stück der Hilfe in Form einer höheren Risikobereitschaft zu Gunsten einer Förderung der Wirtschaft zurück zu geben.
Ähnlich äußerte sich Ulrich Maurer auch über die Großverdiener, die dem Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre hohe Millionenbeträge auf ihren Konten zu verdanken haben. Dazu gehören durchaus auch einige Aktien- und Forex Broker. Hier forderte er unter Berufung auf das Grundgesetz eine stärkere Beteiligung an der Marktförderung, indem auch Teile privater Vermögen als günstige Darlehen in die Wirtschaft gesteckt werden sollen. Von der Bevölkerung gibt es breite Zustimmung, denn das Grundgesetz schreibt fest, dass Eigentum auch die Verpflichtung mit sich bringt, es zum Wohle aller einzusetzen.
07. Dezember 2008
Eine spezielle Form des Forex Kontos ist das Managed Forex Konto. Hierbei handelt man nicht selbst, sondern überlässt die Verwaltung einem Unternehmen, welches sich im Devisengeschäft auskennt.
Für wen eignet sich das Forex Managed Konto:
Anleger, die einen engen Zeitplan haben und lieber auf das Wissen und den Erfahrungsschatz der Profis im Währungsgeschäft bauen, sind mit dieser Art der Kontoführung gut bedient.
Vorteile des Forex Managed Kontos:
Mit wenig Aufwand bieten sich dem Anleger gute Chancen vom Devisengeschäft zu profitieren. Die Provisionssumme, welche das Unternehmen für seine Dienste verlangt, beträgt dabei in der Regel ein Prozent des Gewinns. Kommt es zu Verlusten, geht auch das Unternehmen leer aus.
Worauf sollte man bei der Wahl des Unternehmens achten:
Ganz wichtig ist im Vorfeld Erkundigungen über dessen Seriosität einzuholen. Das Unternehmen sollte über vielfältige Erfahrungen im Forex Handel verfügen und nicht schon vorn herein bestimmte Gewinnversprechungen abgeben. Wichtig ist auch, dass ein vertrauenswürdiger Anbieter immer auf mehrere Währungspaare setzt. Floppt ein Währungspaar, kann so durch ein anderes der Verlust entsprechend ausgeglichen werden.
07. Dezember 2008
Immer wieder erscheinen in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand neue Bücher und Studien aus dem Bereich der Psychologie. Viele beschäftigen sich mit der „Psychologie des Tradens“. Selbst in der Ökonomie gibt es bereits einen Oberbegriff für den Zweig der Wirtschaft. Dabei handelt es sich um die Behavioral Finance. Das Ganze lässt sich mit dem Begriff verhaltensorientierte Finanzmarktanalyse übersetzen. Dieser Zweig der Ökonomie beschäftigt sich mit der Irrationalität des Menschen. Menschen entscheiden eben nicht rational, sondern lassen sich von Gefühlen und Emotionen leiten. Selektive Wahrnehmung oder der sogenannte „Herdentrieb“ sind dabei nur zwei Beispiele für menschliche Verhaltensweisen.
Diese wissenschaftliche Teildisziplin untersucht, wie Menschen Informationen aufnehmen, wie sie ausgewählt und verarbeitet werden. Auf dieser Grundlage trifft der Mensch Entscheidungen. In der Behavioral Finance werden die Erkenntnisse und Methoden der Psychologie herangezogen und mit der mathematischen Finanzmarktanalyse kombiniert. Daraus ist in den letzten Jahren eine Fülle von Handbüchern, Ratschlägen und Handlungsempfehlungen entstanden. Der Anleger soll durch die Lektüre typische psychologische Fehler erkennen und sie beim Forex-Trade vermeiden. Der Forex-Trade gilt nicht umsonst als Königsdisziplin. Gerade auf einem so dynamischen Markt wie dem Forex-Markt, entscheidet über Erfolg und Misserfolg oftmals die Psychologie.
Wer länger erfolgreich an den Forex-Märkten handeln möchte, sollte sich im Vorfeld näher mit der ganzen Forex-Thematik, sich selbst und seiner Psyche beschäftigen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer sich nicht selbst einschätzen kann, für den kann der Forex-Markt teuer werden. Selbsteinschätzung lässt sich auch preiswerter als durch immense Verluste im Forex-Trade erlernen. Und noch einen weiteren Vorteil hat die Beschäftigung mit dem Thema: Man lernt nicht nur das eigene Verhalten zu analysieren und besser zu verstehen, sondern man lernt viel über die Marktprozesse und entwickelt ein Gefühl für den Markt.
07. Dezember 2008