Tagesarchiv für den 09. Dezember 2008

Trendwende beim Eurokurs im Forex Trading?

Nachdem am Montag die Wechselkurse des Euro fast zu allen gehandelten Währungen im Forex Trading im Plus lagen, überwiegen am Dienstag wieder die fallenden Kurven in den Charts. Die Zeiten, in denen der Euro wie noch im späten Frühjahr an der 1,60 Dollar Marke gekratzt hat, die dürften so schnell nicht wiederkommen. Doch auch der dramatische Absturz, der sich im Oktober vollzog, wird einzigartig bleiben.

Schaut man sich den Chart der Crossrate zum Amerikanischen Dollar der letzten Tage an, dann ist ein kontinuierliches Wachstum zu beobachten. Seit Monatsanfang konnte sich der Euro auch gegenüber dem Britischen Pfund recht gut im Forex Trading behaupten und ein wenig Boden gutmachen. Ebenso günstig gestaltet sich die Handelsbilanz der letzten Tage gegenüber dem Schweizer Franken.

Eine der möglichen Ursachen ist, dass man der deutschen Industrie und dem Handel den Kampfesmut zutraut, sich auch aus diesem Loch wieder herauszubuddeln, wie man es in der Geschichte schon mehrfach getan hat. Nur in einem sind sich die Forex Broker auf dem Frankfurter Parkett einig, man erkennt derzeit den Trend, dass dich der Kurs des Euro im Forex Trading sehr stark an der Entwicklung der Aktienindizes orientiert. Dort könnte es am Dienstag und Mittwoch wieder kritisch werden, denn der Vormittagshandel bescherte dem DAX größere Verluste und dem Dow Jones satte Zuwächse. Wenn die Einschätzung der Parketthändler stimmt, sollte man also schleunigst seine Euro in Amerikanische Dollar eintauschen, um gewappnet zu sein.

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Wirtschaftsdaten bestimmen US-Dollar

Wenn man den Forex Markt als Basis nimmt, dann kann der Eindruck entstehen, dass der US-Dollar wohl eher eine ruhige Woche zu erwarten hat, was die Nachrichten aus dieser Richtung angeht. Und dann sind es eher die anderen Hauptwährungen des Marktes, wie der GBP, der CHF, der JPY und der EUR, die dann in der aktuellen Handelswoche das Geschehen bestimmen. Und da ist es für Anleger in dieser Woche fast schon eine Pflicht, die Wirtschaftsindikatoren zu beobachten, die dann in den entsprechenden Nationen veröffentlicht werden.

Insgesamt waren es die Wirtschaftsdaten der letzten Woche aus den USA, die dem US-Dollar insgesamt schwer zu schaffen machten. Die kamen hauptsächlich aus dem Bereich der Arbeitsmarktzahlen, die zum Wochenende hin veröffentlicht wurden. Insider gehen davon aus, dass es dem US-Dollar seinen Kurs noch halbwegs gerettet hat, weil ein Grundvertrauen in diese Währung am Markt besteht.

Die Arbeitsmarktdaten haben jedenfalls die bösesten Erwartungen noch übertroffen. Und da war es dann eher nicht verwunderlich, dass der Abwärtstrend die Folge der schlechten Nachrichten war. Aber auch die Anleger, die sich bereits auf ein Ab eingestellt hatten, mussten dann noch herbe Verluste akzeptieren. Der US-Dollar hat dann letztlich mit 1,2600 Euro in der Woche abgeschlossen.

Anfang der Woche konnte der Dollar dann aber eine leichte Erholung verzeichnen und sich dann mit 1,2800 Euro handeln lassen.

Trotz Finanzkrise trotzt der Euro aber momentan insgesamt recht stabil. Die US-Wirtschaft bleibt auch in Rezessionszeiten leistungsstark und das kann dann einer der Gründe sein, warum der US-Dollar trotz allgemeiner negativer Stimmung hinsichtlich der Wirtschaft noch keinen Totalabsturz verzeichnen musste. Aber der Kurs des Dollar ist auch ein Spiegel für die anderen Wirtschaftssysteme, denn Investoren kaufen nun US-Bundesanleihen, weil der Dollar eben als richtig sichere Anlage angesehen wird.

Wen wundert es, dass hier wieder verschiedene Experten unterschiedliche Theorien für die weitere Entwicklung griffbereit haben. Die einen sind es dann, die davon ausgehen, dass die zinsbullische Entwicklung nicht lange anhalten wird weil eben die Wirtschaftsindikatoren aus den USA schon seit längerer Zeit einen negativen Verlauf haben und dann die Trendwende nur noch eine Frage der Zeit ist.

Und andere Analysten sind von der zinsbullischen Tendenz des US-Dollar bis in die Mitte des Jahres 2009 hinein überzeugt. Der Hintergrund für diese Vermutung liegt darin, dass wohl andere Industrieländer von der Finanzkrise deutlich mehr geschüttelt werden als die USA. Und einige Analysten gehen sogar soweit zu behaupten, dass die USA sogar gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden, während andere Wirtschaftssysteme stark von der Rezession getroffen werden.

Ein realistisches Bild lässt sich wohl vom weiteren Verlauf des US-Dollar nur dann gewinnen, wenn auch die Wirtschaftsdaten aus China, Japan, Kanada und Europa einbezogen werden, um dann Vergleiche mit den USA anstellen zu können.

Allen Experten gemeinsam ist die Meinung, dass die gesamte Woche für den US-Dollar einen eher ruhigen Verlauf nehmen wird. Die bedeutenden Daten der letzten Woche werden dann in dieser Woche nur noch von anderen Daten mit deutlich geringerer Wertung ergänzt.

Und was macht der Euro in diesen ganzen Spekulationen um den Dollar?

Auch wenn aus dem Euroraum die Wirtschaftszahlen negativ sind, konnte der Euro trotzdem das Interesse einiger neuer Investoren für sich gewinnen. Begründet ist das wohl mit dem Augenmerk, dass die Investoren auf unterschiedliche wichtige Wirtschaftsnationen halten und dazu gehört eben die Eurozone, Japan, China und Großbritannien.

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Der Euro steigt gegen den US-Dollar

 

Und nicht nur die Nachricht, dass der Euro steigt, ist positiv. Das Gold zieht da auch noch einmal kräftig mit. Im Verlauf der anhaltenden Erholung der Aktienmärkte hat der Euro dann am Anfang der Woche gut zugelegt. Zum Ende des Devisenhandels im europäischen Raum konnte die Gemeinschaftswährung dann über der Marke von 1,29 US-Dollar notieren. Händler sehen auch eine deutlich erhöhte Risikobereitschaft bei den Investoren, die dann für den Euro günstige Tendenzen mitbringen.

Der Devisenmarkt zeigt sich seit einer längeren Zeit schon in seiner Entwicklung an die Börsen angelehnt. Wenn die Kurse der Währungen steigen, dann ist eine Senkung der Risikoaversion zu verzeichnen – und ein Anziehen des Euro die Folge. Wenn aber die Notierungen insgesamt sinken, dann werden sowohl der US-Dollar als auch der Yen in der Folge repatriiert – und das bringt der europäischen Gemeinschaftswährung dann Verluste ein. Das sind zumindest die Beobachtungen einiger Teilnehmer des Devisen- und Aktienmarktes.

Der Euro notierte zu Anfang der Woche dann in dem Seitwärtskanals, in dem er sich seit Wochen schon befindet. Trotz Wechselkursgewinne, die sich im Vergleich mit dem Greenback ergeben, notierte der Euro dann im Bereich 1,25 US-Dollar bis 1,30 US-Dollar. Und da war es dann erst die Herausnahme des Schlüsselwiderstandes, die nachhaltig war, die dann der europäischen Gemeinschaftswährung bei 1,3050 US-Dollar einen weiteren Spielraum nach oben hin ermöglichte.

Und auch das Gold konnte zu Anfang der Woche noch richtig anziehen. Am Nachmittag des ersten Handelstages wurde die Feinunze dann mit 749 US-Dollar in London gehandelt. Am Freitag hatte sie noch einen Preis von 749 US-Dollar.

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OPEC verkündet Drosselung schon vor dem nächsten Treffen

 

Eigentlich wollten sich die Mitglieder der OPEC ja erst wieder am 17.12.2008 zusammen finden, um darüber zu beraten, ob man die Föerdermenge an Rohlöl erneut drosseln sollte oder nicht. Doch nun kam ein Bericht zu Tage, der bereits eine Vorabentscheidung prognostizierte. Die OPEC habe wohl entschieden, die Fördermenge am 17. Dezember abermals zu drosseln. Ob sich diese Voraussage wirklich bewahrheit ist fraglich. Die Mitglieder der OPEC haben schon einmal entschieden die tägliche Fördermenge zu drosseln – und dieses Versprechen dann nicht eingehalten. Jedoch muss man sagen, dass Anleger anscheinend jetzt schon frohen Mutes sind, denn die Bekanntmachung hat den Preis pro Barrel Rohöl bereits wieder um 1-2$ nach oben schießen lassen. Aktuell liegt der Preis pro Barrel Rohöl bei um die 44$. Ob sich dieser Preis halten wird, bzw. dies vielleicht sogar ein Zeichen für einen neuen Auswärtstrend ist bleibt aus. Analysten jedenfalls sind eher kritisch und raten den Spekulanten erst einmal das nächste OPEC Treffen abzuwarten.

Bei den anderen Rohstoffen sieht es derzeit wieder recht gut aus. Sowohl Gold als auch Silber konnten heute wieder schwarze Zahlen schreiben.

Der Dollar ist gebrochen. So lange war er auf gutem Kurs und schien wie ein Fels in der Brandung. Alle News aus der Wirtschaft, ganz egal ob aus den Vereinigten Staaten oder Europa, schienen ihm nichts anzuhaben. Doch nun ist es soweit, der Dollar begibt sich wieder auf Abwärtskurs. Die neusten Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt waren mehr als ernüchternd. Sie fielen entgegen aller Erwartungen aus. So musste der Dollar seit langer Zeit mal wieder wirklich tiefrote Zahlen schreiben. Derzeit wird er im Vergleich zum Euro bei 1.2940 gehandelt. Im Vergleich zum Japanischen Yen sieht es nicht gar so schlimm aus, die Defizite beschränken sich hier auf ein Minimum. So liegt der aktuelle Wert des Paares USDJPY bei knapp unter 93.00.

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