Tagesarchiv für den 11. Dezember 2008
Der Euro hat in der Wochenmitte eine neue Marke anvisiert – und diese auch überschreiten können. Der Wert von 1,30 Dollar konnte vom Euro in der Wochenmitte geknackt werden und somit zeigt sich die Gemeinschaftswährung bedingt durch einen freundlich gesonnenen Aktienmarkt stark und steigend.
Die Anleger bekommen wieder Mut und Vertrauen in den Euro und damit konnte die Währung dann in den Bereich von 1,30 Dollar katapultiert werden. Ein Klettern der Währung war dann bis zu einem Wert von 1,3004 Dollar am Mittwochmittag möglich. Erst der Nachmittag relativierte den Wert, der sich im Bereich von 1,2967 Dollar einpendelte und sich damit weiterhin stark zeigte.
Nicht nur die Aktienmärkte, die sich positiv zeigten, machten das möglich. Auch die US-Autokonzerne, die nun Rettungspakete durch die Regierung erhalten, machten eine höhere Risikobereitschaft bei den Investoren aus. Und genau hier lassen sich die Tendenzen in den gestiegenen Aktienkursen ablesen. Händler sind sich sicher, dass an solchen Tagen wie dem gestrigen der Dollar, der eigentlich als sicherer Hafen im Währungsmarkt gehandelt wird, dann eher verkauft wird.
Für den Verlauf der Woche werden für den Euro weiterhin positive Entwicklungen erwartet, die noch einen Höhepunkt am Freitag erzielen können, wenn die Einzelhandelsumsätze, die recht schlecht erwartet werden, an diesem Tag veröffentlicht werden und das Vertrauen in den Dollar bei den Investoren noch einmal erschüttern.
Experten sind sich sicher, dass diese Entwicklungen des Euro sicherlich nicht von Dauerhaftigkeit geprägt sind, aber dass diese Entwicklung in nächster Zeit schon einbrechen wird, erscheint eher unwahrscheinlich. Händler, die mit dem Euro Geschäfte machen, müssen in nächster Zeit wohl genauer beobachten, was der Markt an Entwicklungen hergibt.
Grundsätzlich sind die bedeutenden Themen in den Finanzmärkten weiterhin die andauernde Finanzkrise und zudem die weltweite konjunkturelle Entwicklung, darin sind sich die Analysten des Marktes einig.
Der Referenzkurs des Euro wurde durch die Europäische Zentralbank bei 1,2925 Dollar, im Vergleich zu Dienstag bei 1,2838, Dollar festgelegt. Das Referenzkursverfahren der EuroFX fixierte den Euro schließlich bei 1,2937 Dollar – im Vergleich zum Dienstag, wo der Wert bei 1,2838 Dollar lag.
Der Rentenmarkt brachte in der Wochenmitte nicht so große Entwicklungsveränderungen, denn hier lagen die Kurse beim Niveau des Vortages, also des Dienstag. Zwar waren in der Zwischenzeit Gewinne notiert worden beim Bund-Future. Aber am Mittwochnachmittag lag der schließlich bei fünf Ticks im Minus und somit bei 122,12 Punkten.
Die zehnjährige Bundesanleihe brachte Renditen von 3,239 Prozent. Und hier ist es der Aktienmarkt, der beispielführend vorangeht und Richtungen weist. Das sagen die Händler.
Wichtiges Gesprächsthema waren in der Wochenmitte die Neuemissionen. Insgesamt waren die US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von vier Wochen sehr begehrt. Und so sank die Rendite aus dieser Entwicklung heraus auf 0,0 Prozent. Das ist ein bisher einmaliger Verlauf, der bei den Märkten für Aufruhr sorgte.
Woher kommt diese starke Nachfrage?
Die Analysten schieben das große Interesse an den Titeln aus dem US-Schatzamt teilweise auf den nahen Jahreswechsel. Zu dieser Zeit der Bilanzen wollen sowohl Banken als auch Fonds und Unternehmen dann bilanzschonend in Staatstiteln statt Investments arbeiten.
So stieg die Umlaufrendite der börsenorientierten Anleihen aus öffentlicher Hand schließlich auf 3,16 Prozent. Im Gegensatz zum Vortag, wo der Wert bei 3,15 Prozent lag. Und der Rex-Rentenindex notierte zum Tagesabschluss bei 119,6174 Stellen.
11. Dezember 2008
Die frühen Morgenstunden bescherten dem Euro im Forex Handel am Donnerstag gleich wieder satte Zuwächse. So marschierte er bereits gegen acht Uhr über 1,31 Amerikanische Dollar. Auch im Vergleich zum Schweizer Franken und dem Japanischen Yen konnte er sich sehr gut behaupten. Eine der Ursachen dürfte das Verfassungsgerichtsurteil vom Dienstag sein, dass dem deutschen Steuerzahlen kräftige Füllungen der Geldbörsen beschert.
Auch dürften die immer lauter werdenden Forderungen deutscher Politiker nach zusätzlichen Konjunkturprogrammen bei der Kursentwicklung des Euro im Forex Trading eine Rolle spielen, denen sich die Bundesregierung nicht wirklich verschließen kann, weil die aus einer tiefen Rezession entstehenden Kosten für den Staatshaushalt deutlich höher werden dürften als die, die für Förderprogramme entstehen würden.
Der im Forex Handel schwächelnde Kurs des Amerikanischen Dollar lässt sich aus dem politischen Ringen um die notwendigen Hilfen für die Automobilindustrie der USA herleiten, denn auch dort hängt ein erheblicher Teil der Industrie von ihnen ab. Nachdem das amerikanische Abgeordnetenhaus mit knapper Mehrheit den ins Auge gefassten Hilfen in Höhe von vierzehn Milliarden Dollar zugestimmt hatte, geht die Regierungsspitze jedoch davon aus, dass es im Senat schwierig werden dürfte, dort die Zustimmung zum Hilfspaket zu bekommen. Dabei geht es hier nicht einmal um staatliche Zuschüsse, sondern um die Vergabe von staatlichen Krediten für die drei schwerpunktmäßig betroffenen Konzerne.
Indessen beginnen die deutschen Automobilbauer mit ersten Entlassungen, die zwar mit rückläufigen Absatzzahlen bei den Fahrzeugen begründet werden, aber eigenartigerweise auch andere Geschäftszweige der Unternehmen betreffen. So wurden am Mittwoch bei Opel die ersten Kündigungen auch an Mitarbeiter aus dem kaufmännischen und dem IT Bereich verteilt.
11. Dezember 2008
Die wichtigste Nachricht für die Forex Broker war am Mittwoch die Überschreitung der 1,30 Dollar Marke. Doch auch gegenüber anderen Währungen konnte sich der Euro im Forex Trading recht gut behaupten. So verlief auf die Zickzackline des Charts für den Tauschkurs Euro und Schweizer Franken im Verlaufe des Vormittags deutlich nach oben.
Die prozentual größten Gewinne konnte die europäische Gemeinschaftswährung im Forex Trading gegenüber dem Japanischen Yen, der Mauritius Rupie, dem südafrikanischen Rand und dem polnischen Zloty verbuchen. Die heftigsten Verluste dagegen gab es mit knapp einem Prozent beim Tausch gegen die Indische Rupie, mit etwas mehr als drei Prozent gegenüber dem Koreanischen Won und einem halben Prozent beim Neuseeland Dollar und den philippinischen Peso.
Dass die Anleger wieder verstärkt auf greifbare Werte in Form von Edelmetallen zugreifen, das erkennt man an den Charts für Platin, Palladium, Silber und Gold. Hier sind wieder verstärkt Preissteigerungen zu verzeichnen. Allerdings kommt man auf das Hoch vom April und Juli 2008 nicht wieder heran, obwohl man im Vergleich zu 2004 und 2005 schon wieder beim doppelten Preis für Gold angelangt ist.
Doch auch die deutschen Aktienindizes legen kräftig zu, was nach Meinung der Experten dafür spricht, dass auch der Euro im Forex Trading noch einmal Boden gewinnen könnte. So bewegte sich der DAX am Mittwoch Mittag um die 4.800 Zähler. Auch die meisten anderen deutschen Indizes konnten sich im Vormittagshandel einige Pluspunkte erarbeiten, während der Dow Jones kräftige Abschläge hinnehmen musste.
11. Dezember 2008
Der Handel stagniert, die Wirtschaftskrise greift um sich und Arbeitsmarktzahlen aus den USA verkünden Negatives. Der einzige Sieger in diesem ganzen Szenario ist der Markt der internationalen Währungen, denn der brummt weiter wie kein anderes Geschäft aktuell. So können die Händler an den Märkten dann von den unterschiedlichen Kursen von Euro und Co. sehr gut profitieren.
Weil nämlich die häufigsten Währungen am Markt dann im Regelfall auch die Währungen der wichtigsten Wirtschaftsräume sind, ergibt sich hier durch Veränderungen auch ein regelmäßiger Wandel in den Kursen und damit den Stellungen der Währungspaare untereinander. Das heißt dann, dass der Handel mit den Devisen immer zu den Zeiten besonders interessant und profitabel ist, wenn auch interessante wirtschaftliche und politische Entwicklungen stattfinden.
Die wichtigen Wirtschaftsräume und damit Währungen ergeben sich aus dem US-Dollar, gefolgt vom Euro und dem Yen. Zudem sind es noch Währungen aus anderen Ländern, die einen starken Finanzplatz behaupten, also das Britische Pfund oder die Schweizer Franken, die ihren Platz am Währungsmarkt in entsprechenden Paarungen platzieren.
Die Währungspaare werden untereinander auf- und abgewertet und durch den aktuellen ständigen Wechsel in den wirtschaftlichen Entwicklungen zeigen sich ständig neue Veränderungen in den Währungskonstellationen. Und genau das ist es, was gerade für professionelle Händler den Markt derzeit besonders interessant werden lässt. Weil die Wechselkurse aktuell im Stundentakt schwanken und sogar der Minutentakt schon sichtbare Veränderungen bei der Beobachtung bringt, ist es gerade jetzt für die Händler wichtig, am Ball zu bleiben und zur richtigen Zeit den An- oder Verkauf zu tätigen – der eben aktuell besonders lukrativ ausfallen kann.
Wer also aktuell über Liquidität verfügt, kann bedingt durch die wirtschaftlichen Entwicklungen wirklich gute Gewinne erzielen. Zwar gehört auch jetzt noch der Hauch Glück dazu, der beim Investment einfach erforderlich ist. Aber die Chancen auf einen lukrativen Handel sind besser als je zuvor – und das erkennen eben gerade die professionellen Händler jetzt besonders gut.
11. Dezember 2008
Kaum zu glauben für manch nicht sehr finanziell versierte Menschen, doch der Devisenhandel boomt nach wie vor. Nicht ganz nach wie vor, denn jetzt boomt dieser sogar mehr als zuvor. Das liegt vor Allem an klugen Tradern, die sich die jetzigen sehr starken Kursschwankungen zunutze machen und ihre Profite daraus ziehen. Die Währungen großer und vor Allem starker Wirtschaftsräume stehen dabei im Fokus der Anleger. US-Dollar, Yen und Euro werden vermehrt gehandelt, dies kann sie einigermaßen besonders in dieser Krisenzeit stabilisieren, muss es aber nicht. Aus diesem Grund sollten besonders Forex Anfänger mit genügender Beratung in den Handel einsteigen, um nicht ein böses Erwachen am nächsten Handelstag zu erleben.
Neben de großen und starken Wirtschaftsräumen stehen auch kleinere weiterhin im Mittelpunkt. Diese zeichnet meist ein starker Finanzplatz aus, wie es etwa in England oder in der Schweiz der Fall ist. Der Devisenmarkt, kurz Forex genannt, ist der größte und liquideste Finanzschauplatz der Welt und der Handel nimmt einfach keinen Abbruch. Natürlich könnte sich die Entwicklung sehr stark ändern, sollten die Prognosen der Wirtschaftsexperten für das kommende Jahr in Erfüllung gehen. Die größte Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dieser Ausruf ist überall als Schlagzeile zu lesen und macht seine Runde. Kommt es zu der tatsächlichen Rezession? Kommt es gar zu einer Inflation? Bislang kann nur geraten werden, doch, solange die Wirtschaftssysteme und besonders ihre Währungen sich einigermaßen stabil halten können, wird der Forex Boom keineswegs ein Ende finden. Interessierte Anleger, die gerne am Devisenhandel teilnehmen würden, sollen in diesen Tagen ihre Entscheidungen treffen. Mit auf den Zug Forex aufsteigen oder nicht?
Diese Frage stellen sich derzeit viele. Um diese Frage zu beantworten: Entweder man springt jetzt noch auf, fährt ein Stück mit und genießt die Vorteile, welche sich zumeist aus dem Handel ergeben können, oder man wartet bis ins Frühjahr oder gar Sommer 2009, um genau wissen zu können, wie sich der Markt weiterhin verhalten und verändern wird. Auf jeden Fall sind in diesen Tagen schnelle und kluge Entscheidungen gefragt. So zumindest die Stimmung der Trader, welche sich in diese turbulenten Tagen dank guter Analysen eine goldene Nase verdienen können.
Der Tipp lautet: Entweder einsteigen, oder warten. Die Wartezeit könnte sich aber bei Verschlimmerung der Rezession ganz schön lange gestalten.
11. Dezember 2008