Tagesarchiv für den 24. Dezember 2008
Die deutsche Börse erlebt zum Jahresende keine wirkliche Festtagsstimmung und auch die Geschenke bleiben hier wohl eher aus. Der Grund dafür ist der Leitindex Dax – und der erlebt zum Ende des Handels hin einen deutlichen Rutsch in den Minusbereich. Ganz besonders heftig betroffen waren an der Börse die Aktien von den Autobauern. Aber auch Infineon und Continental hatten turbulente Zeiten zu erleben.
Schon die Verlustankündigung aus dem Hause Toyota hat die Stimmung am deutschen Aktienmarkt stark beeinflusst, so dass hier von vorweihnachtlichen Gefühlen keine Rede mehr sein konnte. So konnten Händler am Markt beobachten, dass dieser zunächst in den letzten Tagen etwas zulegen konnte, dass die schlechte Nachricht aus dem Hause Toyota einige Anleger aber dazu gebracht habe, etwas Kasse zu machen.
Die Autoaktien erlebten in den letzten Tagen erheblichen Druck. Und auch der richtig schwache Start an der New Yorker Wall Street drückte die Stimmung noch einmal. So schloss der Dax dann letztlich bei 1,23 Prozent und somit bei 4.639 Punkten. Allerdings sind die Kursbewegungen teilweise wirklich nur zufällig in ihre Richtungen getrieben worden, denn die Händler beobachteten am Markt, dass sich viele Teilnehmer schon in die Weihnachtsfeiertage verabschiedetet haben und am Geschehen nicht mehr aktiv mitwirken.
Und so sind es die deutschen Autowerte, die unter den Verlustmitteilungen von Toyota, die eigentlich erfolgsverwöhnt sind, leiden müssen. Da zeichnet sich derzeit eine echte Notsituation am deutschen Automarkt ab, speziell aus dem Hause Toyota dringt diese Nachricht an die Medien. Im Konzern rechnet man – vorausschauend bis zum Ende März – für das aktuelle Geschäftsjahr letztlich mit einem Fehlbetrag, der im Bereich von 1,2 Milliarden Euro liegt.
So erlebten es gestern dann nachfolgend auf diese schlechte Nachricht die Aktien von Volkswagen, dass sie um 5,91 Prozent nachgeben mussten und letztlich bei 269,03 Euro lagen. Auch BMW musste Verluste notieren. 3,93 Prozent waren es und damit lag die 21,05 Euro Minus. Daimler musste Einbußen in Höhe von 4,55 Prozent hinnehmen und erlitt damit schlussendlich Verluste bei 24,865 Euro.
Die Favoriten im Dax kamen damit nicht aus der Autobranche. Infineon konnte ein Plus verzeichnen, das bei 6,06 Prozent lag und somit 0,70 Euro. Der Chiphersteller konnte sich erleichtert über die Rettung der Tochter Qimonda zeigen, denn die machte sich massiv bemerkbar. Der öffentliche Schlagabtausch mit dem Bundesland Sachsen brachte letztlich eine Einigung und so erhält Qimonda insgesamt Darlehen im Bereich von 325 Millionen Euro. 150 Millionen davon stammen aus dem Land Sachen, weitere 100 Millionen Euro kommen aus Portugal, weil Qimonda dort seinen Standort mit 2.000 Beschäftigten hat, der gesichert werden soll und 75 Millionen Euro muss Infineon aus München für die Rettung der Tochter beisteuern.
Dax Neulinge Beiersdorf und Salzgitter hatten natürlich besondere Aufmerksamkeit. Und so konnte der Nivea-Hersteller ein kleines Plus von 0,30 Prozent verzeichnen, was dann auf 39,95 Euro ging. Allerdings musste Salzgitter nachgeben – im Gleichklang mit dem Dax insgesamt. Auch vom japanischen Wettbewerb kamen eher enttäuschende Nachrichten. Bridgestone musste seine Gewinnprognosen für das Jahr 2008 senken. Und auch Michelin aus Frankreich steht nicht gut da, musste aufgrund gesunkener Nachfrage die Produktion drosseln und somit für das vierte Quartal 2008 Sonderkosten in Höhe von rund 150 Millionen Euro anmelden.
24. Dezember 2008
Beim Handel mit Devisen gibt es einige Faktoren, die den Handel zu einen komplett bedingen und zum anderen diesen erst richtig optimieren und profitabel gestalten. Zu diesen Faktoren gehört eindeutig die richtige Software mit ihren zahlreichen modifizierbaren Funktionen. Bei der Wahl der richtigen Software gilt es weiterhin auf einige Punkte zu achten. Das Programm sollte den eigenen Bedürfnissen so weit wie möglich angepasst werden, damit keine unnötigen Fehler oder Komplikationen entstehen können, die Verluste nach sich ziehen würden. Anpassen bedeutet, dass etwa die allen bekannte Stopp Loss Funktion vorhanden sein muss. Diese Funktion kann auf den jeweiligen Händler genau eingestellt und seinem Handel angepasst werden. Schläft der Nutzer des Programms, so reagiert das Programm eigenständig auf Veränderungen in bestimmten Kursen und führt Käufe oder Verkäufe ein. Zum Beispiel kann man bei einem Kurs einstellen, sollte er eine gewisse Untergrenze unterschreiten, wird sofort verkauft. Das Programm wird zu diesem Zweck zunächst mit Informationen gefüttert und kann somit reagieren. Auf diese Weise werden Verluste so weit wie möglich eingeschränkt, diese Funktion des StoppLoss sollte in jedem Fall erweiterbar sein und zusätzliche Befehle des Nutzers annehmen können, um auf die individuellen Bedürfnisse genau eingehen zu können. Daneben liefern diese Programme wertvolle Informationen, auf die kaum ein erfolgreicher Trader verzichten würde. Diese Informationen sind in Charts oder einfach Schaubildern gebündelt und bieten einen aufschlussreichen, übersichtlichen und informativen Überblick über alle Tatsachen, die den eigenen Handel betreffen. So ist es möglich, schnell und entsprechend auf Änderungen in Kursen oder anderen Faktoren zu reagieren und Verluste weitestgehend zu vermeiden.
Vor der Inanspruchnahme eines bestimmten Programms macht eine Beratung auf jeden Fall Sinn. Das Programm sollte als Werkzeug verstanden werden, mit dessen Hilfe man seinen Handel in den profitablen Bereich bringt. Dabei spielt es kaum eine rolle, von welchem Anbieter das Programm genutzt wird. Es sollte jedoch stets kostenlos und aufrüstbar sein und die Möglichkeit bieten, alle nötigen Funktionen an die persönlichen Verhältnisse anzupassen, wie es etwa bei der StoppLoss Funktion ebenso der Fall sein sollte.
24. Dezember 2008
Auf dem Devisenmarkt werden weltweit Währungen – also Devisen – gehandelt. Insgesamt steht der Devisenmarkt mit keinem fixen Börsenplatz in irgendeiner Beziehung, denn die Abwicklung der Geschäfte wird hier über die Bankverbindungen mittels Internet abgewickelt.
Insgesamt ist der Devisenmarkt – also der Forex Marktes der global betrachtet größte Finanzmarkt. Rückblickend wurden hier im Jahr 2007 täglich rund 4 Billionen US-Dollar gehandelt. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass zum einen der Dollar die eine der wichtigsten Währungen am Devisenmarkt darstellt und zum anderen, dass eben die Währungen ausschließlich paarweise gehandelt werden. Also ist auch bei einer vergleichsweise geringer auftauchenden Währung – wie zum Beispiel dem Schweizer Franken – immer bei der Paarung USD/CHF auch der US-Dollar im Geschäft beteiligt.
Grundsätzlich ist es auch so, dass man, wenn man sich im Ausland befindet und eine Währung für Zahlungen im Ausland eintauscht, dies als Devisenmarkt betrachtet werden kann. Schlicht und einfach immer dann, wenn die Ware in Form von Geld auftaucht, handelt es sich um Vorgänge, die am Devisenmarkt stattfinden.
Schon als Reisender ins Ausland – auch natürlich als Privatperson – lernt man sehr schnell, dass die Währungskurse sehr wichtig sind, um letztlich möglichst viel für die eigene Währung zu erhalten. Im Forex werden dann genau diese Währungsentwicklungen genutzt und so wird mit diesen Währungsschwankungen das Geld verdient. Auch wenn es sich hier um etwas kompliziertere Einflüsse handelt, die dann berücksichtigt werden müsse, ist der Forex doch dem Geldwechsel in der Wechselstube nicht ganz unähnlich. Während allerdings die Person, die einmalig für eine Urlaubs- oder Geschäftsreise das Geld umtauscht, auf bestimmte Zeiten und somit Kurse beim Wechseln des Geldes angewiesen ist, geht der Händler am Forex anders vor. Hier wird mit wesentlich größeren Geldsummen gehandelt und das Ziel ist die Gewinnmaximierung. Also müssen auch viele Einflüsse berücksichtigt werden, die letztlich auch große Verluste bringen könnten – und eben auch gute Gewinne.
Während in der guten alten Wechselstube das Bargeld gegen Bargeld getauscht wird, ist es beim Forex üblich, dass die Geschäfte elektronisch abgewickelt werden. Ein Handel am Bankschalter wäre sehr aufwendig und auch zeitlich im Profibereich nicht mehr realisierbar.
In der Praxis hat zunächst einmal jede geschäftsfähige Person das Recht, mit den Devisen zu handeln. Hier bestehen auch für alle Teilnehmer des Marktes gleiche Chancen auf Gewinne und Verluste – völlig unabhängig davon, ob es sich um einen Profi oder einen privaten Händler handelt. Für alle Teilnehmer gelten die gleichen Währungskurse, zu denen der Handel erfolgt. Allerdings ist es für einen Profi ungleich einfacher, sich mittels bestimmter Werkzeuge die richtigen Zeiten für den An- und Verkauf zu bestimmen, was ein privater Händler dann über einen Broker abwickeln lässt.
Echt erfolgreiches Traden erfordert große Disziplin, sich mit dem Markt und den Einflüssen und Entwicklungen hier intensiv zu beschäftigen. Auch die Fähigkeit – nicht zuletzt im Hinblick auf Hard- und Software – schnelle Entscheidungen auch tatsächlich schnell umsetzen zu können, hat einen großen Einfluss auf den Erfolg beim Traden.
Ob ein Interesse und auch ein gewisses Talent dazu besteht, am Markt selbst zu traden, das lässt sich auch von völlig ungeübten Einsteigern schnell und einfach testen. Das Demo-Konto, das viele Broker für die Einsteiger anbieten, macht den Einstieg in den Forex Markt einfach, unkompliziert und vor allem risikofrei hinsichtlich der Verluste.
24. Dezember 2008
Deutschland:
Die Börsen Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Bremen, München, Stuttgart, Hannover und Hamburg bleiben am Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie zu Silvester und am 1. Januar 2009 geschlossen.
Vereinigte Staaten von Amerika:
Die Wall Street handelt sowohl am Heiligabend als auch am zweiten Feiertag. Lediglich am 25. Dezember bleibt sie geschlossen. Am 31. Dezember wird gehandelt, nur der Neujahrstag ist für die NYSE und Nasdaq ein Schließtag.
Die Feiertagsregelungen der Börsen in Kanada und Brasilien sind genauso getroffen, wie sie für die amerikanische Wall Street gelten.
Japan:
Da in Japan Weihnachten nicht wie in Europa üblich gefeiert wird, ergeben sich für die japanischen Börsen auch andere Feiertagsregelungen. Hier wird am 23. und 31. Dezember nicht gehandelt. Auch an den ersten drei Tagen im neuen Jahr bleiben die japanischen Börsen geschlossen.
China Börse Hongkong:
Die Börse Hongkong ist wegen Weihnachten am 25. und 26. Dezember nicht geöffnet. Auch am 1. Januar bleibt sie geschlossen.
Die Börse Singapur hat ihre Schließtage zu Weihnachten analog der japanischen Börse geregelt.
24. Dezember 2008