Tagesarchiv für den 27. Dezember 2008

Chinesischer Yuan für Südostasienhandel zugelassen

Die chinesische Regierung geht die ersten Schritte in eine für sie neue wirtschaftspolitische Richtung. Um von der Globalisierung weiter zu profitieren und der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise entgegen zutreten, wurde die chinesische Landeswährung, Yuan, nun auch für den internationalen Handel zugelassen. Bereits am vergangenen Mittwoch hat die chinesische Regierung einen entsprechenden Beschluss gefasst. In Form eines Pilotprojektes, soll der Yuan das erste Mal auch für den grenzüberschreitenden Handel mit den chinesischen Nachbarstaaten zugelassen werden. Einige ausgewählte chinesische Wirtschaftszonen dürfen im Zuge des Pilotprojekts ihre Handelsgeschäfte mit den ASEAN Staaten – der Südostasiatischen Staatengemeinschaft – in der chinesischen Landeswährung abwickeln. Diese Regelung gilt auch ausdrücklich für die chinesischen Sonderwirtschaftszonen Hongkong (ehemalige britische Kronkolonie) und Macao (ehemalige portugiesische Kolonie). Ziel der chinesischen Führung ist es, dass dadurch die Exportwirtschaft der Chinesen wieder gestärkt werden soll, da dieser unter der anhaltenden globalen Wirtschaftskrise stark gelitten hat. Für den Devisenhandel bedeutete das, dass dadurch in Zukunft starke Wechselkursschwankungen verringert werden sollen.

Der größte Teil der Exporte des Riesen-Reiches wird immer noch in Dollar und Euro abgewickelt. Ökonomen befürchten bereits seit einiger Zeit, dass im Zuge der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise in den USA der Wert des Dollars weiter sinken könnte. Der Handel Chinas mit den ASEAN Staaten sowie den Sonderwirtschaftszonen Hongkong und Macao umfasste 2007 ein Gesamtvolumen von circa 400 Milliarden Dollar. Das entspricht etwas einem Fünftel des gesamten chinesischen Außenhandelsvolumens. Kein Wunder also, dass die Angst vor einem weiteren Wertverlust des Dollars auch die chinesische Führung nervös gemacht hat.

China erhofft sich neben der Absicherung seiner Geschäfte gegenüber dem Dollar, auch eine verstärkte Akzeptanz des Yuan in ganz Asien. Mit dem angekündigten Pilotprojekt, soll sich der Yuan langfristig zu einer internationalen Währung weiter entwickeln.

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Forex- eine grundlegende Handelsstrategie

Genau so wie auf der Börse, macht sich auch der Devisenhändler die Technische und die Fundamental Analyse zunutze. Diese sind zwei grundlegende Strategien, um auf dem Forex überhaupt überleben zu können. Dabei ist die technische Analyse wohl die am meisten verbreitete und beliebteste Herangehensweise, die meist von privaten Anlegern in Anspruch genommen wird. Wie lassen sich aber diese beiden Strategien allgemein auf den Forex anwenden?

Fundamental-Analyse

Viele Forex Anleger, die gerade in den Handel eingestiegen sind, glauben, es sei schwer ein Unternehmen und seine Zukunft zu bewerten. Wie sieht es dann aber mit der Bewertung eines ganzen Landes aus? Zu diesem Zweck ist die komplizierte Fundamental-Analyse sehr geeignet, da sich durch diese Langzeittrends erstellen lassen. Dabei sollte man jedoch noch erwägen, dass viele Forex Händler ihre kurzfristigen Handelsaktionen allein auf aktuelle Tagesnachrichten stützen. Bei der fundamental Analyse gilt es auf zahlreiche Werte zu achten, die meist zu unterschiedlichen Zeiten eines Tages veröffentlicht werden. Dazu gehören:

·       Non-farm Payrolls ( Vom US-Bureau of Labor Statistics veröffentlichte Statistiken über Gehälter)

·       Purchasing Managers Index (PMI) (Einkaufsmanagerindex)

·       Consumer Prize Index (CPI) (Verbraucherpreisindex)

·       Retail Sales (Umsatz des Einzelhandels)

·       Durable Goods (Gebrauchsgüter)

 

Das sind natürlich nicht die einzigen Faktoren, denen bei einer fundamentalen Analyse Beachtung geschenkt werden sollte. Natürlich existieren daneben weitere sehr zahlreiche Faktoren, wie Geschäftstreffen, bei denen Investitionsvorhaben besprochen werden, kommen diese Tatsachen an die Öffentlichkeit, können aus ihnen ebenso Trends interpretiert werden, die sich auf den Forex beziehen lassen. Dabei werden zum Beispiel oft Diskussionen über Zinssätze stattfinden, auf die die Anleger natürlich mit offenen Ohren horchen sollten. Es kann also bereits genügen, sich ständig um solche Veröffentlichungen zu kümmern und diese mit Fleiß zu beobachten. Es lassen sich sehr viele wertvolle Informationen daraus ziehen und auf den eigenen Handel übertragen, was diesen wiederum um einiges perfektionieren wird. Vor allem aber entsteht ein Feingefühl dafür, welche Informationen verwertbar und relevant sind und, welche eher bei Seite geschoben werden können.

Technische Analyse

Ähnlich verhält es sich bei der technische Analyse, die ihren Niederschlag gleichfalls auf der Börse und am Devisenhandel findet. Die am häufigsten für den Forex verwendeten technischen Analysen sind:

·       Elliot Waves

·       Parabolic SAR

·       Pivot Points

·       Fibonacci studies

Die meisten klugen technischen Analytiker versuchen dabei viele technische Studien miteinander zu verbinden, um noch sicherere Antworten auf ihre allgemeinen Fragen zu erhalten. In unseren Beispielen etwa werden meist die Elliot Waves mit den Fibonacci Studies kombiniert. Ferner können Programme Tendenzen erkennen, die sich langfristig halten können und deshalb für langfristige Investitionen mit hoher Gewinnwahrscheinlichkeit sorgen.

 

 

 

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