Monatsarchiv für Dezember, 2008

Der Devisenmarkt und der Devisenhandel

Auf dem Devisenmarkt werden weltweit Währungen – also Devisen – gehandelt. Insgesamt steht der Devisenmarkt mit keinem fixen Börsenplatz in irgendeiner Beziehung, denn die Abwicklung der Geschäfte wird hier über die Bankverbindungen mittels Internet abgewickelt.

Insgesamt ist der Devisenmarkt – also der Forex Marktes der global betrachtet größte Finanzmarkt. Rückblickend wurden hier im Jahr 2007 täglich rund 4 Billionen US-Dollar gehandelt. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass zum einen der Dollar die eine der wichtigsten Währungen am Devisenmarkt darstellt und zum anderen, dass eben die Währungen ausschließlich paarweise gehandelt werden. Also ist auch bei einer vergleichsweise geringer auftauchenden Währung – wie zum Beispiel dem Schweizer Franken – immer bei der Paarung USD/CHF auch der US-Dollar im Geschäft beteiligt.

Grundsätzlich ist es auch so, dass man, wenn man sich im Ausland befindet und eine Währung für Zahlungen im Ausland eintauscht, dies als Devisenmarkt betrachtet werden kann. Schlicht und einfach immer dann, wenn die Ware in Form von Geld auftaucht, handelt es sich um Vorgänge, die am Devisenmarkt stattfinden.

Schon als Reisender ins Ausland – auch natürlich als Privatperson – lernt man sehr schnell, dass die Währungskurse sehr wichtig sind, um letztlich möglichst viel für die eigene Währung zu erhalten. Im Forex werden dann genau diese Währungsentwicklungen genutzt und so wird mit diesen Währungsschwankungen das Geld verdient. Auch wenn es sich hier um etwas kompliziertere Einflüsse handelt, die dann berücksichtigt werden müsse, ist der Forex doch dem Geldwechsel in der Wechselstube nicht ganz unähnlich. Während allerdings die Person, die einmalig für eine Urlaubs- oder Geschäftsreise das Geld umtauscht, auf bestimmte Zeiten und somit Kurse beim Wechseln des Geldes angewiesen ist, geht der Händler am Forex anders vor. Hier wird mit wesentlich größeren Geldsummen gehandelt und das Ziel ist die Gewinnmaximierung. Also müssen auch viele Einflüsse berücksichtigt werden, die letztlich auch große Verluste bringen könnten – und eben auch gute Gewinne.

Während in der guten alten Wechselstube das Bargeld gegen Bargeld getauscht wird, ist es beim Forex üblich, dass die Geschäfte elektronisch abgewickelt werden. Ein Handel am Bankschalter wäre sehr aufwendig und auch zeitlich im Profibereich nicht mehr realisierbar.

In der Praxis hat zunächst einmal jede geschäftsfähige Person das Recht, mit den Devisen zu handeln. Hier bestehen auch für alle Teilnehmer des Marktes gleiche Chancen auf Gewinne und Verluste – völlig unabhängig davon, ob es sich um einen Profi oder einen privaten Händler handelt. Für alle Teilnehmer gelten die gleichen Währungskurse, zu denen der Handel erfolgt. Allerdings ist es für einen Profi ungleich einfacher, sich mittels bestimmter Werkzeuge die richtigen Zeiten für den An- und Verkauf zu bestimmen, was ein privater Händler dann über einen Broker abwickeln lässt.

Echt erfolgreiches Traden erfordert große Disziplin, sich mit dem Markt und den Einflüssen und Entwicklungen hier intensiv zu beschäftigen. Auch die Fähigkeit – nicht zuletzt im Hinblick auf Hard- und Software – schnelle Entscheidungen auch tatsächlich schnell umsetzen zu können, hat einen großen Einfluss auf den Erfolg beim Traden.

Ob ein Interesse und auch ein gewisses Talent dazu besteht, am Markt selbst zu traden, das lässt sich auch von völlig ungeübten Einsteigern schnell und einfach testen. Das Demo-Konto, das viele Broker für die Einsteiger anbieten, macht den Einstieg in den Forex Markt einfach, unkompliziert und vor allem risikofrei hinsichtlich der Verluste. 

jetzt kommentieren? 24. Dezember 2008

Handelszeiten der Börsen über die Feiertage

Deutschland:

Die Börsen Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Bremen, München, Stuttgart, Hannover und Hamburg bleiben am Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie zu Silvester und am 1. Januar 2009 geschlossen.

Vereinigte Staaten von Amerika:

Die Wall Street handelt sowohl am Heiligabend als auch am zweiten Feiertag. Lediglich am 25. Dezember bleibt sie geschlossen. Am 31. Dezember wird gehandelt, nur der Neujahrstag ist für die NYSE und Nasdaq ein Schließtag.

Die Feiertagsregelungen der Börsen in Kanada und Brasilien sind genauso getroffen, wie sie für die amerikanische Wall Street gelten.

Japan:

Da in Japan Weihnachten nicht wie in Europa üblich gefeiert wird, ergeben sich für die japanischen Börsen auch andere Feiertagsregelungen. Hier wird am 23. und 31. Dezember nicht gehandelt. Auch an den ersten drei Tagen im neuen Jahr bleiben die japanischen Börsen geschlossen.

China Börse Hongkong:

Die Börse Hongkong ist wegen Weihnachten am 25. und 26. Dezember nicht geöffnet. Auch am 1. Januar bleibt sie geschlossen.

Die Börse Singapur hat ihre Schließtage zu Weihnachten analog der japanischen Börse geregelt.

jetzt kommentieren? 24. Dezember 2008

Was sind eigentlich die Geheimnisse des Devisenhandels?

Der Devisenhandel ist mit vielen Mythen umrankt, die Einsteiger davon abhalten, sich mit dem Thema auseinander zusetzen. Der Eindruck, man blicke durch diese Thematik ohnehin nicht durch, lässt Einsteiger dann die Entscheidung treffen, die Finger von diesem vermeintlich komplizierten Markt gleich wegzulassen.

Im Grunde sind es einige wenige Spekulanten, die große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangt haben – leider nicht immer positive – die dem Markt der Devisen einen etwas anrüchigen Stempel aufdrücken. Und so entstanden im Laufe der Zeit beim Laien Bilder von Glaspalästen, in denen von Geheimbünden undurchschaubare Devisengeschäfte betrieben wurden.

Das ist aber – salopp ausgedrückt – Quatsch!

Eine Reihe von Fachleuten befand in den Anfängen, dass das Britische Pfund eine deutliche Überbewertung als Währung hatte. Hieraus ergab sich für einen bekannten Devisenfachmann – Soros – der Ruf, ein Spekulant zu sein und auch eine große Gruppe von Investoren schloss sich seinerzeit seiner Anlageidee an, die von keinem politischen Motiv geprägt war, sondern einfach wirtschaftliches Kalkül als Hintergrund hatte.

Das Geheimnis des Erfolges der ersten Devisengeschäfte war so einfach wie durchschaubar. Soros als Pionier am Markt beobachtete die Zahlungsströme. Das wurde mit dem einfachen Schlagwort „Follow the money“ bezeichnet. Also verfolgt man schlichtweg den Weg des Geldes, wie es weniger klingend in der deutschen Sprache heißt. Und genau das Prinzip ist es, das heute noch genauso aktuell wie damals ist.

Und so kann es dann ein einfaches Beispiel sein, dass diesen Ansatz durchleuchtet. Wenn ein europäischer Anleger eine renditestarke Anlagemöglichkeit für sein Geld sucht, kann er unter Umständen in den USA fündig werden. So kann dieser Anleger dann die Meinung vertreten, dass die USA – was aktuell zugegebenermaßen nicht ganz realistisch wirkt und deshalb als Beispiel verstanden werden sollte – kurz vor einem deutlichen Wirtschaftsaufschwung steht. Damit ist auch der Beschluss des Anlegers logisch, nun in amerikanische Anleihen, Immobilien und Aktien zu investieren.

Natürlich benötigt er für dieses Geschäft den US-Dollar als Währung. Also verkauft der Anleger seine Währung – nämlich den Euro – und kauft für seine geplanten Geschäfte den US-Dollar, um damit auf die Shopping-Tour in den USA zu gehen. Damit erlebt der US-Dollar eine Aufwärtsbewegung, der Euro währenddessen eine Abwärtsbewegung.

Dem Auf des Dollars folgen nun andere Händler – ein Trend ist gegeben. Aber das wäre zu einfach, wenn das so bliebe, denn die Meinungen und Einschätzungen der Entwicklungen der einzelnen Marktteilnehmer ändern sich und so sind ständige Entscheidungen dann von einem Hinein und Heraus geprägt – und genau das vermittelt dem Einsteiger des Devisenhandels auch den Eindruck, dass es sich hier um Zocker handelt, die am Markt agieren. Tatsache ist aber, dass sowohl die Aktienkäufer als auch die Anleihekäufer ihre Spekulationen auch auf die zugrunde liegende Währung wahrnehmen. Und auch Zinsen und Dividenden werden im Regelfall im Landeswährung ausbezahlt.

Damit ist es dann gleich doppelt sinnvoll, die Zahlungsströme zu beobachten. Natürlich sind es nicht nur die privaten Investoren, die diesen Strom in den letzten Jahren verstärkt beobachten, da auch Kleinanleger inzwischen am Markt agieren können. Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter, Versicherungen und auch Pensionskassen sind beteiligt und beobachte mit Adleraugen den Markt.

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Der Euro hatte im Dezember eine interessante Rallye

Im Sommer und Herbst 2008 erlebte der Devisenmarkt die leichte und auch überraschende Erholung des Dollar. Aber der Dezember bringt nun wohl doch wieder sehr starke Gegenbewegungen.

Für die Entwicklung des Dollar spielt der Euro eine ziemlich entscheidende Rolle – und das auch trotz des schwachen Ifo-Indexes und auch der Erwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung in Europa. Schon zum Anfang des Dezember konnte der Euro sich gegenüber dem Dollar durchsetzen und damit dann auch letztlich in diesem Monat mehr als 15 Prozent zulegen. Die Erhöhung gegen das Pfund lag bei elf Prozent und gegen den Kanadischen Dollar bestand noch eine Verbesserung um mehr als zehn Prozent.

Und auch gegen den Yen aus Japan hatte die europäische Einheitswährung einen sehr guten Stand und konnte sich hier den festen Boden sichern. Trotz einer massiven Überbewertung, die sie ab Juli abbauen musste und die sich in den Vorjahren aufgebaut hatte.

In den USA ergab sich da eher eine lockere Geldpolitik und in Europa waren Repatriierungen zu verzeichnen. Die Teilnehmer des Devisenmarktes machen genau diese Entwicklungen für die starken Kursbewegungen verantwortlich, nämlich einerseits die intensiven Senkungen der Leitzinssätze und andererseits die anderen am Markt als Lockerungsübungen bezeichneten geldpolitischen Entscheidungen der USA.

Denn nur diese Entwicklungen machen die Geldanlage interessant – nicht aber die tiefen Nominal- und auch die negativen Realzinsen. Nicht zuletzt ist es die Verschuldung, in die sich das Land in den letzten Jahren und auch dann noch einmal verstärkt in den letzten Jahren begeben hat.

Es lässt sich da vermuten, dass genau dass dazu geführt hat, dass die Prämien, die für die Absicherung gegen Zahlungsschwierigkeiten des amerikanischen Staates gedacht sind, dann auch in den letzten Monaten starke Tendenz nach oben genommen haben.

Die Entwicklung kann aber im krassen Gegensatz gesehen werden zu den Kursentwicklungen, die amerikanische Staatsanleihen und deren Notierungen in den kommenden Monaten genommen haben. Die sind nämlich rapide nach oben gestiegen – gleichzeitig sind die Renditen dann, wenn man den Markt einmal rückblickend betrachtet, historisch tief gefallen.

Eine Bereinigung der europäischen Währung scheint aber auch durch eine starke Positionsbereinigung erreicht zu werden. Die europäischen Banken stehen inzwischen mit dem Rücken zur Wand – also unter deutlichem Druck – und müssen vor dem Abschluss des Jahres 2008 vor diesem Druck aus Ost- und Mitteleuropa repatriieren.

Das führt dann dazu, dass sich die Wirtschaftsschwäche in Russland und Polen in der Weise abzeichnet, dass nämlich die Währungen der Länder, also der polnische Zloty und der russische Rubel gegen den Euro so starke Abwertung erleben. Die britische und die türkische Währung nehmen ähnliche Entwicklungen.

Die meisten Währungen sind im Augenblick sehr schwach, dem Euro geht es dabei relativ gut. Wie lange noch und sind hier große Befürchtungen notwendig?

Die relative Abwertung des Yen gegen den Euro könnte dazu führen, dass die Lust auf Risiko wieder reduziert wird. Dagegenhalten könnte man die relative Schwäche aus ost- und mitteleuropäischen Ländern und auch die recht schwachen Performances, die die Währungen aus Kanada, Australien und Neuseeland geben. Auch die brasilianischen Reals und der südafrikanische Rand zeigen sich ziemlich schwach auf der Brust.

Ist die Vermutung richtig, dass die Währungsschwankungen durch Bewegungen am Jahresende den recht dünnen Markt verzerren können?

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Forex Ausblick für Wochenstart

Wie sich die Kurse im Forex Trading am Montag entwickeln werden, darüber sind die Experten noch geteilter Meinung. Einerseits spricht viel dafür, dass der Dollar zu den Gewinnern zählen wird. Vor allem die Mitteilung von George Bush, dass die Autoindustrie die dringend benötigten Kredite bekommt, dürfte für Auftrieb beim Dollar sorgen.

Auf der anderen Seite steht die Meinung von Joe Biden, die er gegenüber Mitarbeitern von ABC Fernsehen äußerte. Biden wird von Barrack Obama zu seinem Stellvertreter ernannt werden. Er schätzt die Lage in der amerikanischen Wirtschaft als deutlich dramatischer ein, als man bisher angenommen hatte. Er sprach sogar von einem kaum noch zu vermeidendem Totalabsturz. Doch er brachte auch gleich einen Hoffnungsschimmer mit, indem er andeutete, dass die neue amerikanische Regierung schon über ein zweites Hilfspaket für die Wirtschaft nachdenkt.

Nach seinen Worten sei man sich mit den Mitgliedern vom Kongress bereits einig, dass noch einmal bis zu 700 Milliarden Dollar an Hilfen für die Wirtschaft bereit gestellt werden müssten.  Allerdings ließ er offen, ob diese Hilfen in die bereits angedachten zwei Billionen Dollar Aufträgen der öffentlichen Hand enthalten sind.

Nach Meinung der Experten dürfte auch diese Meldung kein dauerhaftes Hoch des Dollar im Forex Trading bringen. Zu tief sitzt der Schock über die dramatische Zinssenkung der amerikanischen Zentralbank, die damit alle Mittel ausgeschöpft hat, mit denen sie den Markt unterstützen könnte, während sich die Europäische Zentralbank mit solchen drastischen Maßnahmen noch zurück hält. Man geht in Fachkreisen davon aus, dass der Montag ein recht ruhiger Handelstag sowohl im Aktienmarkt als auch im Forex Trading werden wird.

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Einsteiger beim Dax sind kein Verlust für diesen

Es gab einen großen Tausch in der Aktienliga. Während Beiersdorf und Salzgitter in die erste Liga aufsteigen durften, mussten Continental und Hypo Real Estate raus aus dieser. Und der Tausch tat gut – sowohl dem Index als auch den Anlegern.

Die Absteiger und Einsteiger stellen somit für den Dax keinen wirklichen Verlust dar. Während Conti nämlich schon seit über einem Jahr gedrittelt hat, verlor die Hypo Real Estate mehr als 90 Prozent. Weil aber die beiden letztlich auf ein ziemlich geringes Indexgewicht zusammengeschrumpft waren, hat sich der Verfall dann allgemein überhaupt nicht mehr deutlich bemerkbar gemacht.

Insgesamt ist die Zukunft von HRE aber sehr unsicher – und selbst hartgesottene Spekulanten zurück, die zunächst auf eine Wiederbelebung der Bankenbranche gesetzt hatten, können nun interessante Wendekandiaten anvisieren, die dann von Commerzbank bis zur Deutschen Bank reichen.

Und die Aussteiger im Dax, insbesondere Beiersdorf, konnten sich in den letzten Monaten mehr als nur gut halten. Da wird sich wohl auch bis zur kommenden faktischen Aufnahme, die dann am 22. Dezember stattfindet, nicht mehr viel dran ändern. Und bis dahin sollten indexorientierte Fonds und Großanleger ihre Transaktionen bereits abgeschlossen haben und somit dann die beiden Aktien den Sonderstatus als Newcomer im Dax schon verloren haben.

Das könnte dann, wie in vielen Fällen zuvor, einen Rückgang bedeuten. Über Beiersdorf schwebt ja auch noch immer der Ruf, dass hier einer der wenigen und dafür langfristigen Wachstumswerte in Deutschland besteht. Und das galt schon zu der Zeit, bevor der Begriff in der Technik-Hausse in den 1990er Jahren überhaupt Einzug gehalten hatte.

Allerdings muss auch Beiersdorf sich im Jahr 2009 auf ein hartes Leben vorbereiten. Das hat zweit Hintergründe. Der eine liegt in der Chemiekonjunktur, die derzeit einen steilen Verlauf nach unten nimmt und bei der Branchenexperten den Tiefpunkt erst im Jahr 2010 ansetzen.

Zudem ist Beiersdorf stark vom Konsum abhängig. Und da kann man wohl inzwischen einhelliger Meinung sein, dass der sich im Jahr 2009 eindeutig reduzieren wird. So ist es letztlich für die Aktie aktuell eher ein Nachteil, dass sie derzeit ein KGV von nahezu 20 hat. Da ist zu vermuten, dass das Papier von Beiersdorf im Jahr 2009 eher schwankt als rapide zuzulegen.

Und hier liegt dann auch der Vorteil für Salzgitter. Dieses Papier dürfte nämlich, aktuellen Einschätzungen folgen, eher zu einem echten Spottpreis gehandelt werden. Anleger rechnen hier ganz offenbar schon den deutlichen Abschwung der Stahlkonjunktur mit herein. Da sind die Restrisiken schon stark begrenzt. Weil auch die Bilanzen solide sind und die Dividende gut ausfällt, ist es ein beliebtes Papier.

So sind beide letztlich für den Dax ein echter Gewinn und bieten dem Index damit die Chance auf mehr Stabilität. Zudem sollten sie auch in den kommenden Monaten von ihrem Bonus, ein Einsteiger zu sein, nicht allzu viel abgeben müssen.

Somit sind die Einsteiger für den Dax kein Verlust – eher ist hier ein Gewinn im Hinblick auf die Stabilität der Werte zu sehen. 

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Am „Day after“ gibt es richtig Aufregung am Markt

Die aufsehenderregende Zinssenkung durch die Fed hat an den Finanzmärkten am Mittwoch mächtig nachgehallt. Und gerade der Devisenmarkt erlebte durch diesen Zinsschritt eine echte Furore. Auch an den Ölmärkten ist ja wohl so einiges los?

So konnte der Dax vor dem Hintergrund der intensiven Leitzinssenkung durch die Fed einen starken Start erleben. Leider rutschte er aber im Verlauf des Vormittags am Mittwoch um teilweise bis zu 1,9 Prozent ab. Bis zum Xetra-Schluss war aber eine deutliche Erholung spürbar.

Der Euro konnte einen richtig rekordverdächtigen Sprung in seinem Kurs zeigen: Innerhalb von nur zwei Stunden waren da drei US-Cent Steigerung zu verzeichnen. In ihren Spitzenphasen konnte die europäische Gemeinschaftswährung sogar einen Wert von 1,4436 Dollar verzeichnen. Aber wen wundert der Schwächefall des Dollars dann überhaupt noch?

In der amerikanischen Zinspolitik im Nullzinsbereich lässt die Absicht vermuten, dass die Anleihemärkte nun in der Folge mit Zentralbankgeld geflutet werden. So wird die Stabilität der US-Währung natürlich erheblich gefährdet.

Dann war es auch noch die OPEC-Entscheidung, die für richtigen Wirbel am Markt sorgte. Hier wurde nämlich die größte Förderkürzung seit der Geschichte der OPEC angekündigt und mit dieser Maßnahme wollte man dann die Ölpreise wieder in die Höhe treiben.

Im algerischen Oran traf man sich und dort wurde dann die Vereinbarung getroffen, dass eine Kürzung von 2,2 Millionen Barrel pro Tag – ab dem 1. Januar – den Ölpreis wieder stabilisieren soll. Das waren Werte, die auch die Beobachter bereits vermutet hatten und so war dieses Ergebnis keine große Überraschung, wurde aber trotzdem mit Spannung erwartet. Das letzte Treffen der OPEC hatte das Ergebnis, dass die Kürzung bei 2,0 Millionen Barrel pro Tag liegen sollte.

Russland als zweitgrößtes erdölproduzierendes Land will durch Förderkürzung nach Aufforderung durch die OPEC den Preis nun auch durch diese Maßnahmen manipulieren. Aber die Frage, die bleibt, ist: Werden auch wirklich alle Mitgliedstaaten die Kürzungen in der Konsequenz umsetzen, in der sie beschlossen wurden?

Aber der Ölpreis, der reagierte nur vorübergehend auf die Neuigkeiten. Und bis zum Nachmittag konnte sogar im Vergleich zum Vortag ein Fall von über zwei Dollar auf dann 41,40 Dollar verzeichnet werden. Allerdings war es hier auch eine Belastung der amerikanischen Lagerbestände, die dazu beitrug.

Die Wall Street hatte nach der Rallye am Dienstag dann überwiegend Minuszeichen zu verzeichnen und das mag wohl auch an Morgan Stanley liegen. Der überraschende und hoch ausfallende Quartalsverlust der Bank für das letzte Quartal 2008 wies letztlich einen Fehlbetrag aus, der in Höhe von 2,34 pro Aktie liegt. Analysten waren von einem Verlust ausgegangen, der im Bereich von etwa 0,33 Dollar je Aktie lag. Durch die Bekanntgabe hatte die Aktie von Morgan Stanley dann zunächst einen Verlust von acht Prozent zu verzeichnen, aus dem sie sich aber erstaunlich gut und schnell wieder erholen konnte.

Die Deutsche Bank war im Dax mit einem Abschlag von 8,8 Prozent dann der schwächste Titel. Durch die Tatsache, dass die BNP Paribas aus Frankreich einen Millionenverlust im Investmentbanking eingefahren hatte, wurden die Gerüchte am Markt immer lauter, dass der Primus der Branche im vierten Quartal nun auch einen hohen Verlust melden muss.

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Die Kürzung der Ölförderung und die Auswirkungen

Die Förderkürzungen, die die OPEC beschlossen hat und die im historisch einmalig hohen Bereich liegen, haben aber auf den Ölmarkt nur einen kurzen Eindruck hinterlassen können. Auch wenn die Produktion nun gedrosselt werden soll – der Ölpreis tritt gnadenlos und konsequent weiterhin seinen Rückwärtsgang an – nach eben einer kleinen Phase des Beeindruckens.

Das Fass WTI-Rohöl liegt schon wieder unter einem Preis von 40 Dollar. Es sind unter anderem die steigenden Lagerbestände in den USA, die einen erhöhten Druck auf die Preise ausmachen. Und so ist trotz des Beschlusses der OPEC der Ölpreis wieder gefallen.

Im asiatischen Handel fiel das Barrel Leichtöl aus Amerika um 15 Cent auf damit nun 39,91 Dollar. Und hier ist der tiefste Preis seit Jahren erreicht. Die negativen Konjunkturaussichten des Marktes sind es, die stärker beeindrucken, als es die Entscheidungen der OPEC im Moment können. Das ist die Meinung, die Beobachter des Marktes vertreten.

Die OPEC hatte auf dem Treffen am Mittwoch den Beschluss gefasst, dass die Produktion um 2,2 Millionen Barrel täglich gedrosselt wird und das ab dem 1. Januar. Die Förderländer haben ihre ehemaligen Ankündigungen damit noch um zehn Prozent überschritten und so hat sich nun die größte Kürzung der Geschichte der OPEC ergeben.

Die OPEC ist an der weltweiten Ölproduktion mit insgesamt einem 40 prozentigen Anteil beteiligt. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass einzelne Mitglieder der OPEC dann in Zeiten des knappen Geldes auch mehr Öl gefördert und verkauft haben, als das dem OPEC-Schlüssel entsprechend hätte getan werden dürfen. Als Resultat auf diese eigenmächtige Erhöhung der Produktions- und Verkaufsmengen ist das Ölkartell in den letzten Monaten schon zweimal aktiv geworden und hat die Produktion gesenkt. Aber der Preisverfall konnte nicht mehr gestoppt werden.

Vom Markt insgesamt ist eine Reaktion auf die Schritte der OPEC nahezu ausgeblieben. Während alle derzeit versuchen, die Weltkonjunktur zu retten, tut die OPEC anscheinend genau das Gegenteil. Der Ölpreis könnte nach Expertenmeinung noch weiter fallen und das bis auf 35 Dollar.

Echten Druck für den Ölpreis bringen die Lagerbestände, die in den Usa vorhanden sind. Die sind nämlich stärker als bisher angenommen angestiegen.

Verglichen mit der Vorwoche haben die Lagerbestände an Rohöl in den USA eine Steigerung von 0,5 Millionen Barrel auf 321,289 Millionen Barrel erfahren, während Analysten lediglich von einem Anstieg ausgegangen waren, der bei etwa 0,2 Millionen liegt.

 

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Dollar zieht im Forex Trading an

Eine der Ursachen für diesen plötzlichen Anstieg ist eine Nachricht aus Philadelphia. Die dortige Zentralbank veröffentlichte am Nachmittag die neuen Daten zum Geschäftsklimaindex. Der fiel allen Erwartungen zum Trotz deutlich besser aus, als es selbst die optimistischsten Analytiker zu hoffen gewagt hatten. Geht man an dieser Stelle auf Ursachenforschung, so scheint sich nun doch die Hoffnung auf die Wirkung des von Barrack Obama ins Auge gefassten gewaltigen Konjunkturpaktes durchzusetzen.

Anders sieht es mit dem deutschen Geschäftsklimaindex aus. Inzwischen sprechen die Experten schon von einem historischen Tief. Kein Wunder, dass daraufhin der Euro im Forex Trading kräftig Federn lassen musste. Vor allem die subjektive Beurteilung der Lage durch eine repräsentative Umfrage unter Gewerbetreibenden fiel deutlich schlechter aus, als es die Wirtschaftsexperten erwartet hatten.

Doch noch ein Fakt machte dem Euro im Forex Trading heute schwer zu schaffen. Die Veränderungen bei den deutschen Aktienindizes stehen unmittelbar bevor und könnten die Werte kräftig durcheinander wirbeln. Auch sind die Aktien der im DAX erfassten Banken sind schwer belastet, wozu auch der Betrugsverdacht gegen die ehemalige Spitze der Real Estate beigetragen haben könnte.

Darüber hinaus spielt hier hinein, dass die Unternehmen auf Grund der sich verschlechternden Geschäftslage schon jetzt die voraussichtlichen Überkapazitäten von Mitarbeitern abbauen wollen. Statt eines Neujahrsgrußes dürften einige Zehntausend Arbeitnehmer in Deutschland die Kündigung übergeben bekommen. Das trifft nicht nur sie selbst, sondern auch die Kommunen ziemlich hart, die sich gerade über kleinere Gewinne in den Haushaltskassen gefreut hatten und die nun in die steigenden Ausgaben bei Hartz IV, Wohngeld und Co, gesteckt werden müssen, anstatt durch die Vergabe von Aufträgen aus der öffentlichen Hand in die Förderung der Wirtschaft gesteckt zu werden.

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Forex- Vorteile von Online Anbietern

Es macht keinen Unterschied, ob man bereits seit langen Jahren erfolgreich mit Devisen handelt oder gerade dabei ist, neu in das Geschäft einzusteigen. Die Hauptsache ist, dass man sich zu diesem Zweck einen verlässlichen und vor allen Dingen seriösen Anbieter aussucht, dem man sein Vertrauen vollkommen schenken kann. Denn es handelt sich bei manchen Anlegern um ungeheure Summen, die täglich gehandelt werden, damit sollte nicht gespielt werden. Ein verlässlicher Partner Ihres Vertrauens ist also das A und O und die Grundbedingung für Ihre Zufriedenheit am weltgrößten Finanzmarkt, dem Devisenhandel oder kurz, Forex. Man sollte bei der Wahl des richtigen Anbieters vor Allem auf sehr günstige Spreads achten. Dies sind die bei jeder gehandelten Position entstehenden Gebühren und belaufen sich meist um 0,006 Prozent der gehandelten Summe, also kleine Cent-Beträge. Des weiteren ist es sehr von Vorteil, wenn der gewählte Anbieter exklusive Informationen für Sie und Ihren Handel zur Verfügung stellt. Diese liefern eine weitere Grundbedingung für erfolgreiches Handeln mit Devisen, da sie immer eine Art von Indikatoren sind und Anzeichen dafür geben, ob man in bestimmte Währungspaare investieren sollte oder lieber doch nicht. Als dritter und sehr wichtiger Punkt ist die Handels-Software zu nenne. Diese sollte professionell gestaltet sein und Möglichkeiten für individuelle Modifikationen bieten. So kann man das Programm den eigenen Wünschen anpassen.

Ein großer Vorteil von Online-Anbieter ist die Möglichkeit, nicht direkt, sondern über einen Margin oder mittels einer Hebelwirkung zu handeln. Eröffnet man etwa ein Forex Konto bei der eigenen Bank, muss man auch das Geld besitzen, welches man handeln möchte. Bei den meisten Online-Anbietern ist dies nicht der Fall. Diese fordern lediglich eine Sicherheitsleistung, welche sich meist in einem Bereich von 1 Prozent der gehandelten Summe befindet. Das hießt, wenn man auf der eigenen Bank Devisenhandeln möchte in einer Höhe von zum Beispiel 100.000 US-Dollar, so muss man diese Summe auch tatsächlich besitzen, um sie bewegen zu können. Handelt man Devisen im wert von 100.000 US-Dollar bei einem seriösen Online-Anbieter, so wird nur die Margin, also Sicherheitsleitung fällig, die mittels der Hebelwirkung möglich wird. So kann man die 100.000 US-Dollar mit einer Summe von 1000 US-Dollar bewegen. Dies ist einer der wichtigsten Gründe, wieso sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, Online am Devisenhandel teilzunehmen.

Hier noch die wichtigsten Vorteile des Online Forex auf einen Blick:

·       Aufgrund des 24-Stunden Handels ist die Reaktion auf alle Ereignisse möglich

·       Eine hohe Liquidität mit jederzeitiger Ausführung der Orders

·       Automatische Ausführung von Stopps und Limits, auch nachts

·       Sehr leichter Marktzugang, geringe Gebühren, 100-fache Hebel

·       Oft günstiger Einstieg mit speziellen Angeboten für Forex Neulinge

 

 

 

jetzt kommentieren? 19. Dezember 2008

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