Tagesarchiv für den 11. Januar 2009

In nächster Zeit keine klaren Tendenzen erkennbar

Vorhersagen im Forex-Trade sind auch ohne Finanz- und Wirtschaftskrisen schwierig. Doch zur Zeit ist es für Marktteilnehmer und Analysten besonders schwer, klare Tendenzen im globalen Forex-Trade zu erkennen. Für die kommende Woche erwarten daher die Forex-Experten sehr volatile Märkte. Es fällt den Analysten sichtlich schwer, sich auf eine klare Tendenz festzulegen. Daher wird beispielsweise die Spanne des Euros, in der er sich nächste Woche bewegen könnte, mit ganzen zehn Cent angegeben. Das heißt, beim Euro rechnen die Marktbeobachter mit einer Bewegung zwischen 1,30 und 1,40 Dollar. Positiv wird gegenwärtig einzig die Reaktion der Wechselkurse auf Konjunkturdaten gewertet, da die Kurse noch vor ein paar Wochen vollkommen losgelöst von konjunkturellen Entwicklungen reagierten.

Dadurch wird zumindest die Fundamentalanalyse etwas erleichtert. Die Märkte und die Wechselkursentwicklungen werden für die Analysten wieder etwas transparenter, was Vorhersagen über mögliche Tendenzen wesentlich vereinfacht. In den letzten Wochen des Jahres 2008 schien eine Fundamentalanalyse der Forex-Märkte kaum mehr möglich. Der Handel war geprägt von der Risikobereitschaft und -vermeidung der Investoren. Diese waren aber nicht mehr mit den konjunkturellen Fundamentaldaten zu vereinen, so dass die Analyse auf der Grundlage von Konjunkturdaten in dieser Zeit kaum mehr Bedeutung hatte.

Viele Marktteilnehmer und Analysten sind jedoch fest davon überzeugt, dass im weiteren Verlauf des Jahres die Konjunkturimpulse wieder mehr an Bedeutung für Prognosen und Verhaltensweise auf den Märkten gewinnen. Begründet wird diese Annahme mit den Leitzinsentscheidungen der Notenbanken der führenden Wirtschaftsnationen. Es wird erwartet, dass sich die Zentralbanken in ihrer Leitzinspolitik in den nächsten Monaten immer mehr annähern werden. Schlussendlich wird davon ausgegangen, dass die Notenbanken der amerikanischen und japanischen Leitzinspolitik folgen und ebenfalls auf ein Leitzinsniveau von faktisch null Prozent einschwenken werden. Sobald sich das bisher sehr unterschiedliche Zinsniveau in den Industrieländern angeglichen hat, werden konjunkturelle Entwicklungen in den einzelnen Wirtschaftsräumen wieder mehr an Bedeutung für die Forex-Märkte gewinnen.

Für die kommenden Wochen bedeutet das, dass es an den Forex-Märkten zu einiger Bewegung kommen wird. In welche Richtung diese Bewegung ausfallen wird, ist den meisten Analysten jedoch noch nicht klar. Für einen deutlichen Impuls wird jedenfalls am Donnerstag die Europäische Zentralbank sorgen. Dann nämlich wird sie ihre Leitzinsentscheidung bekannt geben. Nach vielen Spekulationen und Gerüchten gehen die meisten Analysten von einer Leitzinssenkung von 50 Basispunkten aus. Allerdings mehren sich auch die Stimmen, die sowohl von einer Senkung um 75 als auch von nur 25 Basispunkten ausgehen. Die Spannbreite der Erwartungen an die Europäische Zentralbank ist damit recht hoch. Einig sind sich aber alle Analysten und Marktbeobachter, dass es in den nächsten Monaten zu weiteren Anpassungen der Leitzinsen kommen wird. Möglicherweise ist für den europäischen Währungsraum sogar eine Zinssenkung auf das Niveau von einem Prozent realistisch.

Der Arbeitsmarktbericht der ADP vom Mittwoch und der offizielle Bericht des US Arbeitsministerium haben unterdessen die schlechte konjunkturelle Lage der amerikanischen Wirtschaft unterstrichen. Im Dezember 2008 ist die Zahl der Beschäftigten außerhalb des Agrarsektors um 524.000 gesunken. Die amerikanische Wirtschaft hat vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 insgesamt 2,6 Millionen Arbeitsplätze abgebaut. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde damit der stärkste Stellenrückgang gemessen. Die Arbeitslosenquote in den USA stieg 2008 auf 7,2 Prozent an. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Welle der schlechten amerikanischen Konjunkturdaten noch weiter anhalten und den Dollar belasten wird. Einziger Trost für die amerikanische Landeswährung ist, dass die Daten aus der Eurozone wohl kaum besser ausfallen werden.

Für die Wechselkurspaarung EURUSD wird vor diesem Hintergrund in den kommenden Wochen mit volatilen Kursen gerechnet. In den Fokus der Investoren rückt unterdessen immer mehr die anstehende Vereidigung des neuen Präsidenten der USA, Barack Obama. Im Angesicht der rezessiven Lage der US Wirtschaft und der langanhaltenden Finanzkrise, hat er bereits in den vergangenen Wochen neue Konjunkturpakte in bis dahin unerreichten Höhen angekündigt. Marktbeobachter gehen mittlerweile davon aus, dass sich im weiteren Verlauf des Jahres die amerikanische Wirtschaft als erste Volkswirtschaft weltweit aus der Rezession befreien könnte. Sollte dieser Fall eintreten, sehen die Analysten damit den Startschuss für einen länger anhaltenden Aufwärtstrend des Dollars gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung gekommen.

Doch bis dahin steht diesen Donnerstag zunächst die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank auf der Agenda. In den Vereinigten Staaten wird am selben Tag der nicht zu unterschätzenden Empire State Manufactoring Index für den Monat Januar bekannt gegeben. Außerdem werden die Erzeugerpreise für Dezember sowie der Index der Philadelphia Federal Reserve veröffentlicht. Bereits am Mittwoch werden die Daten zu den amerikanischen Import- und Exportpreisen und den Einzelhandelsumsatzzahlen für Dezember mitgeteilt. Den Wochenabschluss bildet die erste Umfrage zum Verbraucherindex für den Januar der Universität von Michigan. Damit ist die kommende Woche also voll gespickt mit impulsgebenden Konjunkturdaten. Außerdem rechnen die Marktbeobachter mit massiven Kursschwankungen an den Forex-Märkten.

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Forex- Ein schneller Einstieg ist jederzeit möglich

Zahlreiche Anbieter von Forex Handelsplattformen haben sich darauf spezialisiert, den Interessenten einen sehr schnellen Star in die Welt der Devisen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck haben sich zahlreiche Anbieter heraus entwickelt, die mit sehr unterschiedlichen Angeboten versuchen Kunden zu binden. Hat man sich entschieden an dem oft sehr lukrativen Handel teilzunehmen, sind nur einige wenige Schritte nötig, um nach kurzer Zeit bereits loslegen zu können. Es bietet sich an, auf einer der vielen Internetseiten einen Vergleich zwischen den zahlreichen Anbietern zu machen. Hinsichtlich der Gebühren fallen immer noch einige Unterschiede an, auf die es zu achten gilt. Denn natürlich gehören die beim Handel anfallenden Gebühren zu jenen Faktoren, welche sich nachhaltig auf die Gewinnspanne des einzelnen Händlers auswirken. Sind die Gebühren relativ hoch, fallen die Gewinne natürlich auch etwas niedriger aus, als es bei weniger hohen Gebühren der Fall wäre. Aus diesem Grund gehören die Gebühren, aber auch anfallende Spreads und die jeweiligen Pips zu den Faktoren, die die größte Aufmerksamkeit erfahren sollten.

Hat man einen seriösen Anbieter gefunden, der dazu noch gute Bedingungen für den Handel stellt, ist ein Einstieg nicht schwer zu bewerkstelligen. Vorher sollte man sich natürlich Gedanken darüber machen, ob nicht ein Demo Konto für die anfänglichen Trockenübungen nötig wäre. Das Demo Konto liefert dazu die optimalen Bedingungen. Man kann dort unter den am Forex üblichen Bedingungen handeln, nur mit dem Unterschied, dass das Geld nur Spielgeld ist. Wertvolle Erfahrungen wie auch das nötige Feingefühl können auf diese Weise gewonnen werden. Das Demo Konto ist besonders für Menschen zu empfehlen, die sich vorher nicht grundlegend mit der Materie des Forex auseinander gesetzt haben. Wer jedoch genügend Grundwissen und eine kleine Ahnung vom Handel mit bringt, kann direkt mit einem Vollkonto beginnen. Eine Anmeldung nimmt kaum Zeit in Anspruch. Ein paar personenbezogene Daten werden auf der jeweiligen Seite eingetragen und somit ein Antrag für das Konto gestellt. Erhält man anschließend die Zusage, kann sofort die gewünschte Summe an Geld überwiesen werden. Sofort nach Eingang der Einzahlung wird das Konto freigeschaltet und man kann mit dem Handel beginnen. Man sollte jedoch anfangs mit kleineren Summen anfangen und sich langsam hoch arbeiten. Es nützt nichts gleich mit dem ganzen Ersparten in das Geschäft einzusteigen und durch eine Fehlentscheidung wieder alles zu verlieren. Nur Geldsummen, deren Verlust man verkraften könnte, sollten eingezahlt werden. 

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