Monatsarchiv für Mai, 2011

Social Trading: Forex Trading Signale von erfolgreichen Tradern

Erfolgreich im Forex Trading ohne Anstrengung, Erfahrung und Vorkenntnisse und praktisch ohne Zeitaufwand: Mit Social Trading ist es für jedermann möglich. Dazu müssen einfach nur die Forex Trading Signale erfolgreicher Händler für das eigene Forex Konto übernommen werden. Diese innovative Form des Forex Trading wird nicht nur immer populärer, sondern auch immer erfolgversprechender.

Der Forex Trading Club Ayondo ist ein (deutsches) Beispiel dafür, wie Social Trading funktioniert. Bei Ayondo können sich erfolgreiche Trader zertifizieren lassen und ihre Handelssignale anderen Mitgliedern anbieten. Auf Wunsch werden die Trades des zertifizierten Traders dann eins zu eins in Echtzeit auf dem eigenen Konto umgesetzt. Nur das Positionsvolumen wird angepasst. Die Teilnahme ist ab 2.000 Euro Kontoguthaben möglich. Auch blutige Anfänger können so auf Anhieb dieselbe Performance erzielen wie Forex Trader mit langjähriger Handelserfahrung und umfassender Ausbildung.

Das Prinzip kann sich für alle lohnen. Der beste Forex Trader bei Ayondo wies auf Dreimonatssicht Mitte Mai einen Profit von ca. 85 Prozent aus. Selbst die Nummer 5 bot mit 26 Prozent noch eine ansehnliche Rendite. Für Trader lohnt sich die Teilnahme am Zertifizierungsprozess. Entscheiden sich andere Mitglieder dafür, die Forex Signale auf ihrem Konto automatisch nachzuvollziehen, erhalten die Trader und Systementwicklung eine Provision.

Noch wichtiger dürfte den meisten der vielfach aus dem Home Office operierenden „Hidden Champions des Forex Handels“ aber die Reputation sein. Schließlich ist eine beeindruckende Outperformance die bestmögliche Visitenkarte und Eintrittskarte in attraktive Jobs.

Damit ein Trader bei Ayondo zertifiziert wird und seine Forex Signale der Gemeinschaft vorgestellt werden, muss er einen langwierigen und strengen Zertifizierungsprozess durchlaufen. Über einen Zeitraum von mindestens 90 Tagen müssen  bis zu 100 Round-Turn-Trades durchgeführt werden. Pro Trade sind maximal 2 Prozent Risiko erlaubt. Auf einen Basiswert dürfen nicht mehr als 5 Prozent der gesamten Margin entfallen. Der maximale Drawdown darf 25 Prozent nicht überschreiten.

Ayondo ist nur ein Beispiel der vielen Möglichkeiten, die Social Trading bietet. Wer den Aufwand zum Forex Trading lernen scheut, kann mit den Erkenntnissen anderer Geld verdienen. Dabei müssen sich Anleger keinesfalls blind der Strategie eines anderen Traders ausliefern. Es ist bei vielen Anbietern mittlerweile möglich, Handelsstrategien unter Berücksichtigung der individuellen Risikoaffinität auszuwählen. Zudem kann auf ein Portfolio aus verschiedenen Strategien gesetzt werden, in die jeweils nur ein kleiner Betrag investiert wird.

Forex Trading: Was beim Broker Vergleich wirklich wichtig ist
Der Forex Handel ist ein wachsendes Segment. Mit der Zahl der aktiven Trader steigt auch die Anzahl der Forex Broker am Markt. Diese werben  gerne mit niedriger Mindesteinzahlung, hohem Hebel und Einzahlungsbonus und der bewährten Forex Plattform Meta Trader. Den Unterschied zwischen Forex ECN Broker und Forex Market Maker kennen aber nur wenige. Auch über Regulierung und Einlagensicherung machen sich Investoren oft zu wenig Gedanken. Woran ein guter Partner im Forextrading zu erkennen ist.

Viele Forex Broker sind bei genauerem Hinsehen eigentlich gar keine Broker, sondern Market Maker. Sie leiten die Orders ihrer Kunden nicht an ihre Liquidity Provider durch, sondern stellen selbst Geld- und Briefkurse. Verkauft ein Trader, kauft der Market Maker et vice versa. Das Handelsmodel ist somit ein künstlicher Markt. Es birgt Risiken.

Market Maker verdienen ihr Geld im Forex Trading auf zwei Wegen. Zum einen generieren sie ihren Profit aus den Spreads. Typischerweise bieten Market Maker fixe Spreads an. Zusätzlich können Market Maker als Kontrahenten Geld verdienen, indem sie gegen ihre Kunden handeln. Aus dieser Konstellation resultiert ein potenzieller Interessenskonflikt.

Unfaire Market Maker könnten ihren Informationsvorsprung zulasten ihrer Kunden ausnutzen. Sie wissen, wer im Markt ist und welcher Kunden auf welchem Kursniveau Stop-Level gesetzt hat. Das könnte ein unfairer Market Maker zu Aktionen wie Stop-Phishing nutzen und z. B. die Kurse kurzzeitig manipulieren. Da es sich um einen künstlichen Markt handelt, kennt der Trader die echten Forex Kurse gar nicht.
ECN Broker sind für Profis im Forex Trading besser geeignet

ECN Broker sind das Gegenstück zu Market Makern. Ein ECN Broker stellt einen eigenen Marktplatz, auf dem Banken, Broker und Privatkunden interagieren können. Der Broker leitet die Orders der Marktteilnehmer direkt und ohne Dealing Desk an den Markt durch.

ECN Broker verdienen nichts am Spread, weil sie die Geld- und Briefkurse der Marktteilnehmer nicht verändern. Deshalb verlangen sie für den Handel eine (meist volumenabhängige) Kommission. ECN Broker ermöglichen ihren Kunden einen vollständigen Blick ins Orderbuch. Die Markttiefe ist sichtbar und Orders anderer Marktteilnehmer können direkt vom Trader gematcht werden. ECN Broker gelten als bestmögliche Lösung für professionelle Forex Trader. Es sei allerdings ausdrücklich gesagt, dass auch Market Maker sehr gute Handelspartner sein können und dass bei den renommierten Anbietern nicht mit einer Ausnutzung des Interessenskonflikts zu rechnen ist.

Wer einen fairen und seriösen Partner im Forextrading sucht, sollte auch einen Blick auf die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen und die Einlagensicherung werfen. Je strenger die zuständige Finanzaufsicht ist, desto besser. Eine Regulierung nach EU-Standard ist einer Regulierung auf den Cayman Islands deshalb vorzuziehen. Eine Regulierung durch die britische FSA wiederum ist zuverlässiger einzuschätzen als eine zypriotische. Gleiches gilt für die Einlagensicherung.

Erst wenn ein Forex Broker mit einem transparenten Handelsmodell und einer zuverlässigen Regulierung punkten kann, sind Kriterien wie Software, Sortiment und Kundenservice wichtig. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Wer im Forex Trading ganz neu ist und zunächst mit einigen hundert Euro den Handel am Devisenmarkt testen will, muss sich um die vorgenannten Punkte wenige bis gar keine Gedanken machen. Zu den Themen Baufinanzierung etc. empfehlen wir die Seiten von Hypostar.

jetzt kommentieren? 27. Mai 2011

Forex Trading: Was ein erfolgreiches Forex Trading System auszeichnet

Langfristiger Erfolg im Forex Trading setzt einen profitablen strategischen Ansatz voraus. Mit spontanen Aktionen sind kurzfristig Gewinne möglich – auf Dauer ist Erfolg am Devisenmarkt genauso wie im Aktienhandel jedoch das Resultat einer durchschlagenden Systematik. Jedes erfolgreiche Handelssystem zeichnet sich durch eine gelungene Lösung von Zielkonflikten aus.

Der Profitfaktor eines Handelssystems ist das Produkt aus Trade Ratio und Payoff Ratio. Bei beiden Größen handelt es sich um das Verhältnis von zwei Zahlen zueinander. Die Trade Ratio wird berechnet, indem die Anzahl der profitablen Trades durch die Anzahl der defizitären Transaktionen dividiert wird. Der Betrachtungszeitraum kann dabei beliebig lang sein – je länger er ist und über je mehr unterschiedliche Trendphasen er sich erstreckt, desto aussagekräftiger ist die Trade Ratio.

Nimmt der Wert der Trade Ratio einen Wert größer 1 an, wurden im Betrachtungszeitraum mehr Trades mit Gewinn abgeschlossen als mit einem Verlust. Bei 600 profitablen und 400 defizitären Trades nimmt die Trade Ratio den Wert 1,5 an. Die Trade Ratio allein sagt aber wenig bis gar nichts darüber aus, ob ein System Erfolge im Forex Trading verspricht. Besonders Anfänger neigen bei der Entwicklung einer Forex Strategie häufig dazu, eine möglichst hohe Trade Ratio zu bevorzugen und nehmen bei der Optimierung Anpassungen an Filtern und am Risikomanagement vor.

Forex Trading Strategie: Wenn zu viele positive Trades viel Geld kosten
Ein simples Beispiel zeigt, warum ein solches Vorgehen viel Geld kosten kann. Die statistische Wahrscheinlichkeit eines Verlusttrades steigt, wenn bereits bei der Eröffnung der Position ein Stop Loss gesetzt wird. Beim Erreichen des Stop-Levels kommt es zu einer Glattstellung der Position, die daraufhin als Verlust-Trade verbucht wird.

Zu den wichtigsten Überlebensregeln im Forex Trading gehört aber genau diese Verlustbegrenzung. Wird sie unterlassen, kommt es früher oder später nicht nur aufgrund der Hebelwirkung im Forex Handel zu schmerzhaften bis existenziellen Verlusten. Verlustbegrenzung ist deshalb für jede Devisenmarktstrategie unerlässlich. Die vernünftige Begrenzung des durchschnittlichen Verlusts pro Verlust-Trade ist für den Profitfaktor immens wichtig.

Der in defizitären Trades durchschnittlich erzielte Verlust ist Bestandteil der Payoff Ratio. Durch ihn wird der Gewinn geteilt, der durchschnittlich in profitablen Positionen erzielt wird. Je mehr Verlust pro Position zugelassen wird, desto höher muss entweder der Gewinn pro Trade oder der Anteil profitabler Trades ausfallen.

Wer sich mit dem Forex Trading bislang wenig auseinandergesetzt hat könnte angesichts der vielen erhältlichen Handelssysteme die Ansicht vertreten, dass diese Zusammenhänge unwichtig seien. Wäre dem so, müsste einfach nur ein System mit hohem Profitfaktor ausgewählt und für das Forex Konto adaptiert werden.

Forex Strategie: Die Schwächen des Profitfaktors
Es gibt mehrere gute Gründe, die Zusammensetzung des Profitfaktors selbst nachzuvollziehen. Einen davon lernen Neulinge im Forex Trading schnell kennen, wenn sie an ein System mit sehr starker Payoff Ratio und geringer Trade Ratio geraten. Eine solche Strategie produziert überwiegend Verluste und lebt von seltenen, dann aber sehr großen Gewinnen. Was in der Theorie unerheblich klingt, erweist sich für Anfänger regelmäßig als Stolperfalle: Eine längere Verlustperiode ist emotional nur sehr schwer durchzustehen.

Der Profitfaktor besitzt eine weitere, gravierende Schwäche. Er berücksichtigt nicht die zeitliche Verteilung von Gewinnen und Verlusten. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass eine längere Verlustperiode das gesamte Kapital aufzehrt, auch wenn wie im Forex Trading üblich mit Stop Loss gearbeitet wird. Schuld daran ist der Recovery Effekt: Verliert ein Trader 20 Prozent seines Kapitals, muss er anschließend 25 Prozent Gewinn erzielen, um wieder den ursprünglichen Kontostand zu erreichen. Bei 50 Prozent Verlust müssen später 100 Prozent Gewinn her.

Gefährlich ist der Recovery Effekt vor allem bei Forex Systemen, deren Performance einen starken Zusammenhang zur übergeordneten Marktsituation aufweist. Ein trendfolgendes System im EUR/USD z. B. liefert in seitwärts verlaufenden Märkten möglicherweise Fehlsignale am laufenden Band. Um diese Problematik abzumildern können dem System z. B. Filter vorgeschaltet werden: Steht die Ampel auf Rot, sind die Ergebnisse nicht zuverlässig.

Der Profitfaktor ist zusätzlich anfällig für Ausreißer. Wird das Backtesting nicht mit einer soliden Datenbasis durchgeführt, kann ein einziger sehr großer Gewinn die Performance optisch deutlich verbessern. Kritisch ist das vor allem, wenn ein einziger Gewinn einen sehr großen Anteil am Gesamterfolg ausmacht.

jetzt kommentieren? 27. Mai 2011