Forex- Ein schneller Einstieg ist jederzeit möglich

Zahlreiche Anbieter von Forex Handelsplattformen haben sich darauf spezialisiert, den Interessenten einen sehr schnellen Star in die Welt der Devisen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck haben sich zahlreiche Anbieter heraus entwickelt, die mit sehr unterschiedlichen Angeboten versuchen Kunden zu binden. Hat man sich entschieden an dem oft sehr lukrativen Handel teilzunehmen, sind nur einige wenige Schritte nötig, um nach kurzer Zeit bereits loslegen zu können. Es bietet sich an, auf einer der vielen Internetseiten einen Vergleich zwischen den zahlreichen Anbietern zu machen. Hinsichtlich der Gebühren fallen immer noch einige Unterschiede an, auf die es zu achten gilt. Denn natürlich gehören die beim Handel anfallenden Gebühren zu jenen Faktoren, welche sich nachhaltig auf die Gewinnspanne des einzelnen Händlers auswirken. Sind die Gebühren relativ hoch, fallen die Gewinne natürlich auch etwas niedriger aus, als es bei weniger hohen Gebühren der Fall wäre. Aus diesem Grund gehören die Gebühren, aber auch anfallende Spreads und die jeweiligen Pips zu den Faktoren, die die größte Aufmerksamkeit erfahren sollten.

Hat man einen seriösen Anbieter gefunden, der dazu noch gute Bedingungen für den Handel stellt, ist ein Einstieg nicht schwer zu bewerkstelligen. Vorher sollte man sich natürlich Gedanken darüber machen, ob nicht ein Demo Konto für die anfänglichen Trockenübungen nötig wäre. Das Demo Konto liefert dazu die optimalen Bedingungen. Man kann dort unter den am Forex üblichen Bedingungen handeln, nur mit dem Unterschied, dass das Geld nur Spielgeld ist. Wertvolle Erfahrungen wie auch das nötige Feingefühl können auf diese Weise gewonnen werden. Das Demo Konto ist besonders für Menschen zu empfehlen, die sich vorher nicht grundlegend mit der Materie des Forex auseinander gesetzt haben. Wer jedoch genügend Grundwissen und eine kleine Ahnung vom Handel mit bringt, kann direkt mit einem Vollkonto beginnen. Eine Anmeldung nimmt kaum Zeit in Anspruch. Ein paar personenbezogene Daten werden auf der jeweiligen Seite eingetragen und somit ein Antrag für das Konto gestellt. Erhält man anschließend die Zusage, kann sofort die gewünschte Summe an Geld überwiesen werden. Sofort nach Eingang der Einzahlung wird das Konto freigeschaltet und man kann mit dem Handel beginnen. Man sollte jedoch anfangs mit kleineren Summen anfangen und sich langsam hoch arbeiten. Es nützt nichts gleich mit dem ganzen Ersparten in das Geschäft einzusteigen und durch eine Fehlentscheidung wieder alles zu verlieren. Nur Geldsummen, deren Verlust man verkraften könnte, sollten eingezahlt werden. 

jetzt kommentieren? 11. Januar 2009

Forex- Das zweischneidige Schwert- Die Hebelwirkung

Jeder, der sich einmal ein wenig mit der Materie des Forex oder Devisenhandels auseinander gesetzt hat, hat bestimmt schon das Wort Hebelwirkung zu hören bekommen, ohne so recht zu wissen, was das eigentlich ist. Die Hebelwirkung ist das große Potential des Forex und bedingt oftmals auch seine große Anziehung auf alle Arten von Anlegern. Durch die Hebelwirkung ist es nämlich gegeben, viel größere Summen zu handeln, als man tatsächlich besitzt. Ermöglicht wird diese Tatsache durch die von Online Händlern angebotenen Margins, welche die Hebelwirkung bedingen. Der durchschnittliche Margin bei Online Forex Plattformen beträgt meist ein Prozent. Das heißt, dass lediglich ein einziges Prozent der gehandelten Summe in Besitz des jeweiligen Händlers sein muss. Kauf ein Händler etwa eine Summe von 100.000 US-Dollar bei einem Margin von einem Prozent, so muss er nur die 1000 US-Dollar besitzen, um den Handel in die Tat umsetzen zu können. Der Margin sagt aber nicht nur etwas über die mögliche Hebelwirkung aus, sondern auch über die potentiellen Verluste und Gewinne. Ein Totalverlust ist beim Devisenhandel ohnehin ausgeschlossen, das sich Gewinne und Verluste immer im Rahmen des Margins bewegen. In unserem Beispiel könnte der Händler mit den gekauften 100.000 US-Dollar lediglich 1000 US-Dollar verlieren oder gewinnen. Das ermöglicht vielen Daytradern ein tägliches Handelsvolumen in Millionenhöhe. Zieht man seine Profite aber aus Millionen, können sehr große Summen daraus entstehen. Die Hebelwirkung sollte jedoch und wird auch von Anfängern größtenteils noch gemieden, da man ein Gefühl für diese Art der Investition entwickeln muss, um nicht täglich aus Neue auf die eigene Nase zu fallen. Daytrading in Kombination mit der Hebelwirkung wird fast ausschließlich von erfahrenen Händlern genutzt, die bereist das nötige Feingefühl für die unterschiedlichen Möglichkeiten am Forex entwickelt haben. Die beste Möglichkeit für Anfänger, sich mit der Hebelwirkung oder auch mit dem Daytrading besser vertraut zu machen, bietet der Forex Demo Account. Dieser kann zu normalen Marktbedingungen geführt werden, jedoch ist das Geld auf dem Demo Account nicht echt und bietet genügend Freiraum, um auch mal einen große Fehler zu begehen und daraus lernen zu können. Erst, wenn keine Fehler mehr passieren und man mit dem Spielgeld allein bereits beachtliche Profite erwirtschaften konnte, sollte man sich auch mit echtem Geld auf die zweischneidige Hebelwirkung einlassen, die viel Geld mit sich bringen kann, jedoch auch viel Geld mit sich nehmen kann.

 

jetzt kommentieren? 10. Januar 2009

Forex- Das neu Jahr bringt Potential



Besonders beim Devisenhandel existieren zahlreiche Möglichkeiten, sein Kapital weiterhin stabil zu halten, auch wenn wirtschaftlich schwere Zeiten im Anmarsch sind. Die Kursschwankungen werden beim Forex in alle Richtungen vollkommen ausgenutzt. De Forex Anleger kümmert sich also nicht nur um Währungspaare, deren Kurs im Begriff ist zu steigen, sondern auch um den Gegensatz, um fallende Kurse bei Währungspaaren. Aus allen Kursschwankungen versuchen hier findige Anleger Gewinne zu erzielen und schaffen das natürlich auch oft genug. Einerseits müssen also Kursschwankungen in alle Richtungen so schnell wie möglich zum eigenen Vorteil genutzt werden, zum anderen gilt ein Motto nach wie vor und wird wohl niemals gänzlich seine Bedeutung für Devisenhändler verlieren. Dabei handelt es sich um den einfachen Grundsatz, auf die Signale zu hören und den Trends zu folgen. „ Der Trend ist Dein Freund“, dieser Leitsatz ist bereits sehr lange im Aktienhandel zu einer Größe geworden und wird es immer mehr im Bereich der Devisen. Denn der richtige Schlüssel, stets profitabel zu handeln und die Verluste so klein als möglich zu halten, liegt im Folgen der Trends. Das Potential im neuen Jahr kann eben durch diesen Schlüssel ausgenutzt werden. Dabei muss der Händler natürlich den ersten essentiellen Schritt unternehmen, nämlich den Trend lokalisieren und identifizieren. Neben den Tendenzen beim Forex, nach oben und nach unten, existiert eine weitere, nämlich die seitwärts gehende Tendenz, auch diese wird so weit ausgeschöpft, wie nur möglich. Um die Trends richtig erkennen zu können, nutzen die Anleger zahlreiche Informationsquellen mit Charts, Tabellen, Nachrichten und Entwicklungen. Jedoch sollte der einzelne Händler eine Art von Feingefühl entwickeln, auf dessen Basis er seine Entscheidungen noch erfolgreicher treffen kann. Natürlich sollte diese Entscheidung immer auf rechnerischen oder statistischen werten fußen, doch muss eine Erfahrung vorhanden sein, um nicht Fehlinterpretationen zu machen und Verluste erleiden zu müssen. Händler führen zu diesem Zweck auch eigene Analysen durch, indem sie zum Beispiel ein bestimmtes Kurspaar über 150 Tage hinweg beobachten, die Höhen und Tiefen des Verlaufs ermitteln und von diesen zu Prognosen gelange, wann der Kurs des Währungspaares wieder steigen oder sinken wird. Diese Analysen werden oft auch mit veröffentlichten Analysen verglichen oder mit denen eines Programmes. Besonders beliebt und natürlich auch sehr effektiv sind die computergestützten Prognosen, welche oftmals mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zutreffen. In der Regel können solche Programme im Zuge der Nutzung einer aktuellen Tradingsoftware kostenlos mitbenutzt werden.

 

jetzt kommentieren? 09. Januar 2009

Welche Währungen sind die wichtigsten am Markt?



Die herausragendste Währung der Welt ist zweifellos der US-Dollar und von maßgeblicher Bedeutung für die Beurteilung aller anderen gehandelten Währungen am Forex-Markt. Die weiteren wichtigen Währungen sind der Euro, der japanische Yen, der Schweizer Franken und der kanadische Dollar. Und des Weiteren noch der australische Dollar. Dabei hat der japanische Yen weniger internationale Präsenz als der Euro und der Dollar.

Gehandelt wird immer paarweise. Die erste Währung heißt in der Fachsprache Basiswährung, Die Währung, welche an zweiter Stelle steht, nennt sich Zähler- oder Quotenwährung. In einer einzigen Transaktion wird sowohl gekauft als auch verkauft. Steigt der Kurs, kauft man, sinkt er, wird verkauft.

Die jeweiligen Kurse werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst (politischer und wirtschaftlicher Natur). Diese Einflüsse sind jedoch nur kurzfristig. Ändern sich die Verhältnisse, ändert sich auch die Situation am Markt. Den Schwankungen am Markt trägt das stündliche Öffnen und Schließen der wichtigsten Märkte Rechnung. Die beste Zeit für gute Transaktionen für EUR/USD und GBP/USD ist das Ende der Sitzung in Tokio und der Beginn der Tagung in London. Das Paar USD/JPY handelt man gut während der Tagung in der japanischen Hauptstadt.

jetzt kommentieren? 09. Januar 2009

Euro-Konsolidierung – Warten auf die Bank of England

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte sich wieder leicht gegenüber dem Dollar konsolidieren. Nach den Abwärtsbewegungen der vergangenen Tage, erholte sich der Euro seit Dienstag wieder leicht. Beim Übergang vom asiatisch dominierten in den europäisch geprägten Forex-Trade am Donnerstagmorgen notierte der Euro über der 1,36 Dollar Marke. Die Erholung hat der Euro zur Zeit nötig, nachdem er bei Aufnahme des Forex-Trading im neuen Jahr massiv eingebrochen ist. Auch gegenüber dem Britischen Pfund Sterling konnte sich der Euro wieder festigen, nachdem er in den letzten Tagen knapp sechs Cent gegenüber der Britischen Landeswährung verloren hatte. Der Dollar dagegen konnte sich heute im asiatisch geprägten Forex-Trade leicht von seinen recht deutlichen Verlusten gegenüber dem Euro während der letzten beiden Tage erholen. Der Grund für die kurzfristige Dollar-Schwäche waren die schlechten Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt am Mittwoch. Allerdings sind sich die Marktbeobachter einig, dass die teilweise heftige Reaktion völlig überzogen war.

Heute steht im Fokus der Investoren die Bank of England. Sie wird im Laufe des Tages ihre neue Leitzinsentscheidung mitteilen. Einigen Analysten zufolge, wird ein deutlicher Schritt der britischen Zentralbank erwartet. So gehen viele Marktbeobachter von einer Senkung der Leitzinsen um ganze 75 Basispunkte von 2,00 auf 1,25 Prozent aus. Heute Abend wird der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, die Entscheidung der britischen Notenbanker kommentieren. Von Trichets Statement wird einiges erwartet. Sollte er beispielsweise Andeutungen machen, den Leitzins im Euroraum um mehr als die vorhergesagten 50 Basispunkte zu senken, könnte der Euro dadurch insgesamt unter kräftigen Druck geraten. Analysten gehen in diesem Fall von einem Wertverlust bis zur 1,33 Dollar Marke aus.

Beim Blick in die USA müssen die Marktbeobachter jedoch feststellen, dass das Aufwärtspotenzial des Dollar nach dem sehr schlecht ausgefallenen ADP-Arbeitsmarktbericht wohl eher begrenzt ist. Viele Marktteilnehmer befürchten, dass der offizielle Bericht zum Arbeitsmarkt, der am Freitag vom amerikanischen Arbeitsministerium bekannt gegeben wird, noch viel schlechter ausfallen könnte, als die Analysten vorhergesagt hatten. Deshalb richtet sich der Blick heute Nachmittag auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten. Diese Daten könnten als Hinweis auf den morgigen Arbeitsmarktbericht gewertet werden.

Die Kurse auf den Forex-Märkten unterliegen gegenwärtig immer noch sehr hohen Schwankungen. Viele Investoren sind beim Blick auf die schlechten Konjunkturdaten des europäischen Währungsraums nervös. Auch heute werden in Deutschland und in Europa wichtige Konjunkturdaten aus der Industrie erwartet. Analysten rechnen mit weiteren schlechten Zahlen, die sich belastend für den Euro im Forex-Trade auswirken könnten.

jetzt kommentieren? 08. Januar 2009

Starke Schwankungen im Forex Trading

Noch immer hat der Umfang des Forex Trading nach Angabe der Analysten noch nicht wieder das volle Niveau erreicht. Eine Folge dessen ist, dass die Kurse auch kurzfristig stärkeren Schwankungen unterliegen. Doch das hatten die Experten bereits im Dezember signalisiert, nachdem sie einen starken Run auf andere Wertpapiere beobachtet hatten.

Deshalb ist es auch sehr wahrscheinlich, dass einige Forex Broker auf andere Anlagen umgeschwenkt sind. Dazu zählen unter anderem Anleihen, die durch die Bundesregierung, die Regierungen der anderen europäischen Länder sowie durch die Industrie selbst heraus gegeben werden. Dort locken auf Grund der von den Banken künstlich geschaffenen Kreditknappheit deutlich höhere Renditen als sonst.

Inzwischen bleiben auch die konkreten Maßnahmen des Konjunkturpakets in Deutschland weiter heftig in der Diskussion. Einzig bei der Einhaltung der Neuverschuldung scheint sich ein Kompromiss anzubahnen, bei dem sich die Parteien auf eine jährliche Neuverschuldung von zwölf Milliarden Euro einigen könnten. Große Differenzen gibt es allerdings darum, wie man dafür sorgen will, dass die Bürger mehr Geld in der Tasche haben, das sie für den Konsum ausgeben können.

Zwar gibt es hier ernste Ansätze, vor allem Familien mit Kindern unter die Arme greifen zu wollen, doch die angedachte Anhebung des Grundfreibetrages und die Senkung der Progressionskurve in der Steuer wird von Müntefering scharf kritisiert. Er sieht völlig begründet die Gefahr, dass die dadurch frei gesetzten Finanzen in Sparanlagen fließen, die keinen Effekt auf die Nachfrage für industrielle Güter bringen.

Die in die Diskussion eingebrachte Senkung der Krankenkassenbeiträge von 0,9 Prozent würde zwar für Arbeitnehmer einen Vorteil bringen, aber die enorme Zahl von Freiberuflern und Einzelunternehmern mit kleinen Einkommen würde davon nicht profitieren. Sie sind durch hohe Abgaben ohnehin deutlich stärker belastet als abhängig Beschäftigte mit gleichem Bruttoeinkommen. An dieser Stelle scheint man völlig zu vergessen, dass genau in diesem Bereich neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, die die staatlichen Sozialkassen erheblich entlasten könnten.

jetzt kommentieren? 08. Januar 2009

Der Dax hat eine wichtige Marke geknackt

Die Experten haben es schon prophezeit und jetzt ist es schneller als erwartet passiert – der Dax hat seine Marke von 5.000 Punkten zurückerobern können. Dabei hat er inzwischen im neuen Jahr schon bei 5.111 Zählern notieren können und das ist ein Wert, der seit November 2008 nicht mehr erreicht wurde.

Ein erstes richtig positives Plus ergab sich dabei allein durch den Kurssprung einer einzigen Aktien – und das brachte Zuwachs im Bereich von 0,85 Prozent. Der dritte Handelstag im neuen Jahr brachte schon diese positiven neuen Ergebnisse, die letztlich durch die Papiere von Volkswagen erreicht werden konnten. So konnte dann die psychologisch bedeutsame Marke von 5.000 Zählern geknackt werden. Und der MDax legte nach und brachte es auf ein Plus, das schon bei 0,26 Prozent lag und damit 5.861 Zähler einbrachte. Nur der TecDax erlitt Verluste – die lagen bei 0,25 Prozent und einer Punktezahl von 535,78.

Die Bekanntgabe von Porsche scheint es wohl gewesen zu sein, nämlich den größten europäischen Autobauer mehrheitlich zu übernehmen, die Anleger dazu veranlasste, auf diese Aktie zu setzen. Weil darüber hinaus die VW-Aktien ein knapp bemessenes Gut sind, konnten die Titel damit Zuwachs von zwölf Prozent und damit einen Wert von 285 Euro erreichen. Zwischenzeitlich war ein Zuwachs von 17 Prozent und ein Wert von 300 Euro auch schon notiert worden.

Dabei hat Porsche schon angekündigt, dass – sofern der Kurs der Aktie das erlaubt – der Anteil an VW im Verlauf des Jahres auf 75 Prozent aufgestockt werden soll. Die Optionen hierauf hat sich das Unternehmen schon gesichert. Allein 20 Prozent der Anteile an den VW-Aktien sind jetzt in Niedersachsen beheimatet. Auch die Porsche-Aktien, die allerdings in keinem Index geführt werden, nahmen einen positiven Verlauf um 1,2 Prozent ein.

Einige Händler sehen den Verlauf der VW-Aktie stellvertretend für die Autobranche und vermuten, dass die Konjunktur in diesem Bereich vielleicht doch schneller aus ihrem Tief herausfindet, als dies bisher prognostiziert wurde.

Jetzt ist sogar schon die Rede davon, dass die Prognosen für die Autobranche vielleicht doch ein wenig zu pessimistisch ausgefallen sein sollen. Viel Aufruhr, um den Verkauf anzukurbeln vielleicht?

Insgesamt lässt sich nämlich rückblickend sagen, dass bei genauer Betrachtung VW auch auf dem US-Automarkt noch recht gute Ergebnisse erzielt hat.

Auch die Aktien von Daimler konnten am dritten Handelstag ihre Verluste vom Vortag schnell wieder aufholen – mit einem satten Anstieg von drei Prozent.

Echte Überraschungen bot am Dienstagnachmittag dann auch der Anstieg des ISM-Index für die Dienstleistung in den USA. Hier wurde eine Steigerung auf 40,6 Zähler von zuvor 37,3 Zählern erreicht. Auch Analysten zeigten sich von diesem Verlauf eher überrascht, denn ein Minus war das, was eher erwartet worden war. Das Ergebnis war, dass die Kurse der Wall Street damit insgesamt anzogen.

Nicht nur die Autowerte waren in den ersten Tagen an der Börse die Gewinner. Auch die Stahlwerte nahmen einen überraschend positiven Verlauf. Die Titel von Thyssen-Krupp erlebten einen Anstieg von über drei Prozent und Salzgitter konnte sogar ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnen. Der weltgrößte Stahlkonzern – ArcelorMittal – verzeichnete sogar einen Zuwachs von neun Prozent.

Ein insgesamt toller Einstieg in ein als wirtschaftlich schlecht prognostiziertes Jahr.

jetzt kommentieren? 07. Januar 2009

Was bringt dem Euro eine Zinssenkung der EZB?

Bis jetzt waren sich die Forex Broker ziemlich einig, dass die Europäische Zentralbank vorerst die Finger von einer neuerlichen Zinssenkung lassen würde. Doch offenbar hat man sich jetzt doch auf diesen Schritt geeinigt, um die Banken dazu zu nötigen, das zu tun, was seit eh und je eigentlich ihr Hauptgeschäft gewesen ist, nämlich die Spareinlagen ihrer Kunden auf der anderen Seite als Kredite in die Wirtschaft zu investieren.

Die Andeutungen dieser Zinssenkung sorgen für kräftigen Wirbel im Forex Handel. Vorübergehend stürzte der Euro kräftig ab, konnte sich allerdings am Mittwoch im Laufe des Tages wieder leicht erholen.

Dieser Trend könnte sich, wäre da nicht das leidige Problem des Lieferstopps beim Erdgas, auch so fortsetzen, denn die Gegenüberstellung der Situation in der Automobilbranche fiel eindeutig zu Gunsten der europäischen Unternehmen aus. Während in Deutschland die Neuzulassungen im Jahr 2008 lediglich um knapp zwei Prozent schrumpften, müssen die amerikanischen Automobilbauer und Fahrzeughändler Absatzeinbußen von über achtzehn Prozent hinnehmen.

Dabei ist es wichtig, bei der Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Situation daran zu denken, dass von den Automobilbauern ein erheblicher Anteil der Industrie abhängig ist. Dabei geht es nicht nur um die Lieferanten der benötigten Metalle und Kunststoffe, sondern auch um die Gewerbebetriebe, die einzelne Bauteile wie Scheinwerfer, Elektronik, Reifen, Scheiben etc. herstellen und liefern. Auch die Speditionen werden von der Lage in der Automobilwirtschaft stark betroffen. Das wird jeden schon selbst deutlich, wenn man sich vor Augen hält, wie viele Autotransporter einem täglich auf den Autobahnen begegnen.

Nicht zuletzt wirkten sich auch die Zahlen vom Arbeitsmarkt und dem Großhandel durchaus stabilisierend aus. Zwar weisen sie steigende Arbeitslosenzahlen und rückläufige Abkäufe aus, doch fielen diese weniger dramatisch aus, als die Skeptiker befürchtet hatten. Hinzu kommt, dass die Zahlen des Arbeitsmarktes in den Monaten Dezember bis Februar traditionell steigen, was zu einem großen Teil dem witterungsbedingten Stillstand im Hoch- und Tiefbau zuzuschreiben ist.

jetzt kommentieren? 07. Januar 2009

Forex- Deviseneuro weiterhin im Stillstand

Der Euro hatte letzte Woche keinerlei Gelegenheit, sich wieder zu stärken und etwas an Kurskraft dazu zu gewinnen. Das Wechselkursniveau bleibt zunächst bestehen. Dabei ist zu beobachten, dass die europäische Gemeinschaftswährung sowohl gegenüber US-Dollar als auch gegenüber dem japanischen Yen weiterhin auf der Stelle tritt und nicht voran kommt. Für eine kurzfristige Bewegung im Euro-Wechselkursniveau konnte bisher lediglich der unerwartet schwache ISM-Index sorgen, der dem Euro dazu verhalf, auf ein Tageshoch von 1,4029 US-Dollar zu klettern.

Der ISM-Index stellt einen der wichtigsten Frühindikatoren für die amerikanische Volkswirtschaft dar und spiegelt stets seht genau die gegenwärtige Lage der Wirtschaft, den status quo. Dieser fiel von November( 36,2) bis Dezember auf 32,4 Punkte, was einen unglaublich hohen Verlust darstellt. Ein eindeutig historischer Wert, der das letzte Mal vor über 28 Jahren verzeichnet werden konnte. Volkswirte hatten mit einer deutlich niedrigeren Schwächung des Index gerechnet, so entstand bei Anlegern wie bei Ökonomen eine große Überraschung im Zuge der Schwächung des Index. Historische Werte auch aus dem Grund, weil bereits das absinken unter 50 Punkte enorm deutlich signalisiert, wie schwach die jeweilige Wirtschaft, in diesem Fall die US-Volkswirtschaft unter den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen, ob nationaler oder internationaler Art, zu leiden hat. Trotz der allgemein sehr schlechten Entwicklung sprechen Händler immer noch von einem insgesamt sehr reglosem Geschäft, was deutlich die Erwartungen unterhöhlt und weiterhin die niedrigsten Einnahmen seit Jahren prophezeit. Da sich sogar viele Anleger in diese Tagen gänzlich vom Handel fern hielten, bleibt auch die so sehr nötige Liquidität aus und führt zu sehr überzeichneten Wechselkursbewegungen in diesen Tagen.

Im Gegensatz zu den insgesamt sehr negativen Entwicklungen am Markt, zeigt sich das Pfund Sterling leicht gestärkt und scheint zumindest kurzfristig wieder an Kursfahrt zu gewinnen. Verglichen mit der europäischen Gemeinschaftswährung Euro zieht das Pfund Sterling sogar deutlich an und notiert knapp unter der Marke von 0,96 EUR/GBP. Ob sich das Pfund jedoch in der kommenden Zeit wird halten können, hängt auch sehr stark von den Zinsentscheidungen der Bank of England ab, die ihres dazu beitragen werde.

Der Preis einer Feinunze Gold hat in der letzten Woche zudem sehr an Kraft zugenommen. Letzten Dienstag noch mit 869,75 US-Dollar notiert, kletterte der Goldpreis zum Ende der letzten Woche auf 874, 50 US-Dollar.

 

 

 

 

jetzt kommentieren? 06. Januar 2009

Der Goldpreis profitiert von der Angst

Die Edelmetalle, mit Ausnahme hier das Gold, erlebten im Jahr 2008 ein beständiges Auf und Ab. Für das Gold ergaben sich Preisentwicklungen, die schon in 2008 als recht gut bezeichnet werden konnten. Das hat seinen Hintergrund wohl darin, dass schon seit jeher das Edelmetall als sicherer Hafen in krisengeschüttelten Zeiten gilt. Nicht zuletzt der Absicherung gegen die Inflation dient das Gold. Experten sind sich inzwischen recht sicher, dass auch der kleine Bruder des Goldes – das Silber – ein erneutes Comeback erleben wird in schwierigeren Wirtschaftszeiten.

Für den spektakulären Aufstieg und den dann anschließend folgenden heftigen Abstieg der Rohstoffe steht im Jahr 2008 rückblickend das Rhodium. Das Edelmetall gehört zur Platingruppe und hatte in der Mitte des Jahres 2008 einen Anstieg auf 10.000 US-Dollar je Unze erlebt. Dann aber erlebte es seinen Kollaps und der Preis verfiel auf 1.000 US-Dollar.

Auch das Platin erlebte kein viel besseres Jahr. Während zur Mitte des Jahres, im Juli, die Feinunze Platin, die ein Gewicht von 31,1 Gramm aufweist, einen Preis von 2.000 US-Dollar hatte, so lag dann zum Jahreswechsel dieser Preis noch bei 850 US-Dollar. Damit wurde beim Platin ein Preisabsturz von knapp 60 Prozent verzeichnet.

Die große Ausnahme bei den Edelmetallen stellte hier das Gold dar. Das gilt nämlich auch in Krisenzeiten schon seit alters her als echter Hafen und Anleger wollen sich mit dem Ankauf von Gold gegen die Inflation absichern. Daß das gelbe Edelmetall dann vor dem wirtschaftlichen Hintergrund, der sich global ergab, seine Möglichkeiten nicht voll ausschöpfen konnte, ist dabei eigentlich nebensächlich. Wie Ärzte auch so gern formulieren, ging es dem Gold aber auch im Verlauf des Jahres 2008 „den Umständen entsprechend gut“.

Die Krise, die sich um die Investmentbank Bears Sterns im März 2008 entwickelt hatte, brachte der Feinunze einen Preis ein, der zu dieser Zeit bei 1.030 US-Dollar lag. Und auch danach erlitt das Gold keinen solch heftigen Absturz, wie sie die anderen Edelmetalle verzeichnen mussten. Letztlich lag der Goldpreis auch in schwierigen Phasen kontinuierlich bei 850 Dollar für die Unze – und das war ein Preisniveau, das auch am Anfang des Jahres – vor der Krise von Bears Sterns – üblich war.

Experten sind sich deshalb sicher, dass das Gold – und auch der kleine Bruder Silber – sich gegen den Börsentrend entwickeln und ein neues Comeback erleben werden. Ein wichtiges Indiz wird darin gesehen, dass viele Banken schon den Ausverkauf der begehrten Anlagemünzen vermelden mussten. Aber nicht nur in Münzen, auch in Investmentbarren wird in Form von Gold und Silber investiert.

Was ist der Grund dafür?

Vermutlich liegt der Hintergrund darin, dass die Anleger Befürchtungen haben, dass große Geldsummen in den Markt gepumpt werden und damit die Rückkehr einer Inflation befürchtet wird. Andere Anleger haben große Befürchtungen, die sich auf die aktuelle Finanzordnung beziehen.

Und genau darin sehen Experten das Indiz dafür, dass sich die Goldpreismarke über 1.000 US-Dollar hin entwickeln wird. Einige Analysten sind wieder besonders optimistisch und sprechen bereits die Marke 2.000 US-Dollar als realistisch aus.

Die Finanzexzesse und die Schäden die Politiker ausgelöst haben in den vergangenen Monaten sollen die Gründe dafür sein, das bislang unerprobte Schritte ausprobiert werden und damit der Goldpreis bedingt durch einen großen Ansturm auf das Edelmetall sensationelle Preise erreichen kann.

jetzt kommentieren? 06. Januar 2009

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